1×1 der Gründung
1×1 der Gründung
Strukturierter Hub für die Unternehmensgründung: Module, Branchen, Apps, Podcast und AVGS-Coaching – faktenbasiert und pragmatisch.
Wozu Klärungsbogen und Leseliste?
Beides ist Ihr privater Arbeitsbereich unter „Meins" – eine persönliche Aufgaben- und Merkliste, mit der Sie beim Lesen einen roten Faden behalten. Wir als Unternehmensberatung greifen darauf nicht zu.
Die Leseliste sammelt Beiträge, Module und Folgen, die Sie später lesen oder hören wollen. Der Klärungsbogen sammelt offene Fragen, die Ihnen beim Lesen einfallen – mit Quelle und Sprungmarke. Wenn Sie irgendwann ein Gespräch mit uns führen möchten, bringen Sie den Klärungsbogen als Ihre Agenda mit. Solange Sie das nicht tun, bleibt er bei Ihnen.
Worum es im 1×1 der Gründung geht
Eine Unternehmensgründung ist kein Akt der Inspiration, sondern eine Folge von Entscheidungen. Jede dieser Entscheidungen hat Konsequenzen – kaufmännisch, rechtlich, steuerlich, persönlich. Wer sich nüchtern damit beschäftigt, bevor er gründet, vermeidet die typischen Fehler, die in den ersten drei Jahren mehr als die Hälfte aller Gründer aus dem Markt drängen. Genau darum geht es in diesem Hub: Wir nehmen die Gründungsphase auseinander und ordnen ein, was wirklich zählt.
Das 1×1 der Gründung ist kein Motivationsbuch. Es ist ein Arbeitswerkzeug. Sie finden hier strukturierte Module zu allen relevanten Themen – von der Motivation über die Rechtsformwahl, den Businessplan, die Stundensatzkalkulation, Verträge und Versicherungen bis hin zu Marketing, Personal und Skalierung. Jedes Modul ist eigenständig lesbar. Die Reihenfolge ist eine Empfehlung, kein Zwang.
Wer dieses Angebot nutzen sollte
Das 1×1 richtet sich an Menschen, die ernsthaft über eine Selbstständigkeit nachdenken oder bereits gegründet haben und die Lücken in ihrem Handwerkszeug schließen wollen. Es ist genauso geeignet für Solo-Selbstständige, die ihre Geschäftsgrundlage professionalisieren, wie für Teams, die ein Unternehmen aufbauen. Branchenspezifische Vertiefungen finden Sie in den Branchenmodulen in der Seitenleiste – sie werden laufend ergänzt.
Wie wir an Gründung herangehen
Wir argumentieren faktenbasiert. Wir verschweigen keine Risiken und reden nichts schön. Gleichzeitig sind wir keine Bedenkenträger: Wer gut vorbereitet startet, hat exzellente Chancen. Die Aufgabe ist, gut vorbereitet zu starten. Dazu gehört, die eigene Geschäftsidee gegen den Markt zu prüfen, die Finanzierung realistisch zu planen, die rechtliche Verpackung zur Idee passend zu wählen und die ersten Jahre durchzurechnen – inklusive der Phasen, in denen es nicht so läuft wie gedacht.
Wir orientieren uns an drei Prinzipien:
- Intelligenter, risikoarmer Start. Nicht alles auf einmal, sondern in Stufen. Erst validieren, dann skalieren.
- Liquidität vor Gewinn. Ein gewinnbringendes Unternehmen kann insolvent werden, wenn das Geld nicht zur richtigen Zeit auf dem Konto ist.
- Eigenverantwortung statt Fördermittelromantik. Förderungen sind nützlich, ersetzen aber keine tragfähige Geschäftsidee.
Blick von außen: Markt- und Trendberichte der fivewi
Wenn Sie sich mit der Selbstständigkeit beschäftigen, sollten Sie sich mit Ihrer Branche einmal aus Sicht von Banken und Unternehmensberatern beschäftigt haben. Eine gute Möglichkeit dafür sind die Markt- und Trendberichte der fivewi. Sie liefern einen strukturierten Blick von außen auf Ihre Branche und schärfen den Blick für die Gründung.
Natürlich kann es sein, dass in Ihrem konkreten Umfeld nicht alles genau so ist, wie der Bericht es darstellt. Er zeigt Ihnen aber, wo Sie hinschauen müssen und was Sie später gegenüber der fachkundigen Stelle, der Agentur für Arbeit oder Ihrer Bank plausibel begründen müssen.
Die Themenbereiche im Überblick
Die einzelnen Module bilden die Bausteine einer ganzen Gründungs-Bibliothek. Inhaltlich behandeln wir unter anderem:
- Persönliche Voraussetzungen: Bin ich eine Gründerperson? Was muss ein Selbstständiger können? Welche Motivationen tragen, welche brennen aus?
- Geschäftsidee und Modell: Geschäftsmodell, Skalierungsfrage, Unternehmenskauf als Alternative zur Gründung.
- Strategie und Start: Strategien für einen risikoarmen Start, Gemeinschaftsgründungen mit zwei Gründern, Firmenname und Marken.
- Rechtsformen und Gewerbe: Die wichtigsten Rechtsformen, Gewerbeanmeldung, Verträge und Vertragsarten.
- Geld und Zahlen: Businessplan, Kalkulation von Stundensätzen, Versicherungen, alternative Finanzierungsformen, Phasen der Unternehmensgründung.
- Markt und Vertrieb: Kundengewinnung als Zweck von Marketing und Verkauf, Wann muss ich Personal einstellen?
Warum so viele Selbstständige nach drei Jahren aufgeben
Die nüchterne Antwort: weil sie wesentliche Themen nicht oder zu spät bearbeitet haben. Es sind selten die spektakulären Fehler, die zur Aufgabe führen. Es ist die Summe der kleinen Versäumnisse und fehlendes Wissen: unklare Kalkulation, fehlende Liquiditätsplanung, mangelhafte Verträge, kein Marketing-System, falsche Rechtsform, keine Rücklagen. Diese Themen lassen sich vermeiden. Genau dafür ist dieses 1×1 da.
Wenn Sie tiefer einsteigen wollen
Drei Anlaufstellen ergänzen dieses Hub:
- Der Podcast „1×1 der Gründung" vertieft viele Module in Gesprächsform.
- Die App „1×1 der Gründung" führt Sie strukturiert durch die wichtigsten Entscheidungen Ihrer Gründungsphase.
- Bei konkreten Vorhaben mit AVGS-Förderung verweisen wir auf das Angebot AVGS Gründungscoaching.
Hinweis für Arbeitslose: AVGS nutzen
Sollten Sie arbeitslos sein und die Möglichkeit haben, einen AVGS (Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein) für die Gründung zu erhalten, nutzen Sie diese Möglichkeit unbedingt. Im zu 100 % geförderten Gründungscoaching wird mit Ihnen in der Regel ein Businessplan erstellt, den Sie für die Tragfähigkeitsbescheinigung benötigen. Die Tragfähigkeitsbescheinigung ist die Voraussetzung für den Gründungszuschuss der Agentur für Arbeit.
Kriterien
Was Peter Saubert als Gründungsberatung mitbringt
- Umfangreiche Erfahrung mit Gründungen: Ingenieurbüros
- Umfangreiche Erfahrung mit Gründungen: Maschinenbau
- Umfangreiche Erfahrung mit Gründungen: Automobilindustrie & Fahrzeugtechnik
- Umfangreiche Erfahrung mit Gründungen: Fahrzeughandel
- Umfangreiche Erfahrung mit Gründungen: Softwareentwicklung, Tech-Startups & Plattformen
- Umfangreiche Erfahrung mit Gründungen: Handwerksbetriebe (Metall, Elektro, SHK, Maler, Zimmerer, Dachdecker, Fassadenbau, Gerüstbau, Karosserie- und Fahrzeugbau, Kälte-/Klimatechnik, Steinmetz)
- Umfangreiche Erfahrung mit Gründungen: Sportschulen & Fußballschulen
- Erfahrung mit Gründungen: Arbeitnehmerüberlassung / Personaldienstleister
- Erfahrung mit Gründungen: Garten- und Landschaftsbau
- Erfahrung mit Gründungen: Tiefbau, Abbruch & Rückbau
- Erfahrung mit Gründungen: Land- und forstwirtschaftliche Lohnunternehmen
- Erfahrung mit Gründungen: Transport & Logistik (unter/über 3,5 t)
- Erfahrung mit Gründungen: Energieberatung
- Erfahrung mit Gründungen: Handelsvertretung, Online-Handel, Sport-Equipment
- Erfahrung mit Gründungen: Gastronomie, Event & Tourismus
- Erfahrung mit Gründungen: Fahrschulen
- Erfahrung mit Gründungen: Technische und chemische Produktion
- Erfahrung mit Gründungen: Reinigung
- Erfahrung mit Gründungen: Franchisekonzepte
- Peter Saubert spricht Klartext
- Arbeit in ganz Deutschland – online und persönlich
- Fokus auf die Motivation der Gründerin oder des Gründers bzw. der Unternehmerin oder des Unternehmers
- Risikooptimierte Gründung
- Zahlreiche erfolgreiche Finanzierungen mit KfW, Landes-Förderbanken, privaten Kapitalgebern und Banken
- Umfangreiche Erfahrung mit Förderprogrammen
- Coaching mit AVGS möglich
- Erfahrung mit Einzelunternehmen
- Erfahrung mit Freiberuflern
- Erfahrung mit GmbH
- Erfahrung mit UG
- Erfahrung mit eingetragenem Kaufmann bzw. eingetragener Kauffrau (e. K.)
- Erfahrung mit offener Handelsgesellschaft (oHG)
- Erfahrung mit Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR)
- Eigene Erfahrung als GmbH-Geschäftsführer mehrerer Unternehmen
- Eigene Erfahrung mit Insolvenz
- Erfahrung mit unterschiedlich komplexen Geschäftsmodellen – von einfach bis hochkomplex
- Zertifizierte Gründungsberatung IHK
- Zertifizierter Berater des IBWF
- Mehrfach ausgezeichnet als Top Consultant
- Ausgezeichnet als Business Innovator
- Partner der Offensive Mittelstand
- FuZ-Siegel (Förderung)
- Sehr gute Bewertungen bei Google (5,0 Sterne)
Bewertungen unserer Mandanten
Unser Anspruch
Wir wollen, dass Sie nach der Lektüre dieser Module bessere Entscheidungen treffen können. Nicht jede Idee muss umgesetzt werden, und nicht jede Selbstständigkeit ist der richtige Weg. Wenn Sie aber gründen, dann gut vorbereitet, mit klaren Zahlen, klarem Kopf und einer realistischen Erwartung an die ersten Jahre. Erfolgreiche kleine und mittelständische Unternehmen sind die Quelle des Wohlstands in Deutschland – und jede gut vorbereitete Gründung erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass eines daraus entsteht.
Leitbild
Warum wir das machen
Eine Gründung ist kein Selbstzweck. Wir begleiten Gründungen, weil aus Gründern später die Unternehmen werden, die Arbeitsplätze, Steuern und Wohlstand schaffen.
Erfolgreiche kleine und mittelständische Unternehmen sind die Quelle des Wohlstands in Deutschland. Wir arbeiten deshalb für und mit KMU am Erfolg und der nachhaltigen Stärkung dieser Unternehmen.
Branchen-Linse
Lesen Sie das 1×1 der Gründung aus Sicht Ihrer Branche
Module bleiben gleich, Einleitung und branchen-spezifische Ergänzungen wechseln. Sie können unten jederzeit eine andere Branche wählen oder die Linse entfernen.
Branche wechseln
- Abbruch & Rückbau
- Arbeitnehmerüberlassung / Personaldienstleister
- Dachdecker-Handwerk
- Elektriker-Handwerk
- Fassadenbauer-Handwerk
- Forstwirtschaftliche Dienstleistungen
- Fußballschule
- Garten- und Landschaftsbau
- Gerüstbauer-Handwerk
- Hundeschule
- Ingenieurbüro
- Kälte- und Klimatechnik
- Karosserie- und Fahrzeugbauer-Handwerk
- Landwirtschaftliches Lohnunternehmen
- Lohnunternehmen Bauwirtschaft
- Maler- und Lackiererhandwerk
- Maschinenbau
- Metallbau-Handwerk
- Reinigung
- SHK-Handwerk (Sanitär, Heizung, Klima)
- Tiefbau
- Transport über 3,5 t
- Transport unter 3,5 t
- Zimmerer-Handwerk
Keine passende Branche dabei? Lesen Sie einfach weiter ohne Auswahl – die Inhalte sind so geschrieben, dass sie für jede Gründung tragen.
Meisterpflicht
einblendenFür Reinigung ist die Meisterpflicht nicht automatisch relevant (keine Einstufung in Anlage A der Handwerksordnung). Sie können den Hinweis bei Bedarf oder Interesse einblenden.
Branchen-Sicht
Reinigung
Wer die Gebäudereinigung unterschätzt, hat sie noch nie betriebswirtschaftlich durchgerechnet. Es ist ein Geschäft der Präzision im Kleinen: Stundensätze, Objektlaufzeiten, Personalquoten – und trotzdem verdienen viele Betriebe zu wenig, weil sie Ausschreibungen über den Preis statt über Effizienz gewinnen wollen.
Ich berate seit vielen Jahren Gründer und Betriebsübernehmer im Handwerk, und die Gebäudereinigung gehört zu den Branchen, die öffentlich am wenigsten Beachtung finden, obwohl sie in Wahrheit die größte ist. Fast jeder Büroflur, jede Klinik, jede U-Bahn-Station wird von diesen Betrieben sauber gehalten – meist unsichtbar, meist unterbewertet. Wer hier gründet, muss verstehen, dass Personal das eigentliche Kapital ist, nicht die Maschine.
Branchenüberblick
Das Gebäudereiniger-Handwerk (Wirtschaftszweig WZ 81.2 – „Reinigung von Gebäuden, Straßen und Verkehrsmitteln") ist gemessen an der Beschäftigtenzahl das mit Abstand größte Handwerk in Deutschland. Nach dem Branchenreport 2025 des Bundesinnungsverbands des Gebäudereiniger-Handwerks (BIV) zählte die Branche zuletzt rund 34.824 Betriebe, 658.325 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte und einen Jahresumsatz von etwa 27,55 Milliarden Euro. Damit arbeiten rund 11,2 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im zulassungspflichtigen Handwerk in diesem einen Gewerk – kein anderes Handwerk kommt annähernd an diese Beschäftigungsdichte heran.
Bezogen auf das gesamte deutsche Handwerk zeigt die Handwerksstrukturstatistik des Statistischen Bundesamts für 2024 rund 564.000 Betriebe mit 762 Milliarden Euro Gesamtumsatz und 6,0 Millionen Beschäftigten – die Gebäudereinigung liefert hierzu einen überproportional großen Beschäftigtenanteil bei vergleichsweise moderatem Umsatzvolumen, was die extreme Personalintensität des Gewerks unterstreicht.
Das Gebäudereiniger-Handwerk ist in Anlage B1 der Handwerksordnung eingeordnet, also zulassungsfrei, aber „handwerksähnlich mit Meisterprüfungsmöglichkeit". Das bedeutet konkret: Eine Meisterprüfung existiert und wird an den Meisterschulen für Gebäudereiniger angeboten, ist aber keine zwingende Voraussetzung für die Führung eines Betriebs. Wer gründen will, kann dies formal ohne Meistertitel tun – was einerseits den Marktzugang erleichtert, andererseits erklärt, warum die Qualitätsspreizung zwischen Betrieben so groß ist.
Regionale Schwerpunkte
Die drei bevölkerungsreichsten und wirtschaftsstärksten Bundesländer bilden traditionell die Zentren der Branche:
- Nordrhein-Westfalen ist mit seiner hohen Dichte an Büro-, Industrie- und Einzelhandelsflächen der mit Abstand größte Markt für Gebäudedienstleistungen.
- Bayern folgt mit einer breiten Mischung aus Industriereinigung, Klinikreinigung und Facility-Services in den Wirtschaftsräumen München, Nürnberg und Augsburg.
- Baden-Württemberg rundet das Spitzentrio ab, getragen von der hohen Industriedichte und dem entsprechenden Bedarf an Spezial- und Unterhaltsreinigung in Produktionsstätten.
Detaillierte, aktuelle Länderzahlen veröffentlicht der BIV im Rahmen seiner regionalen Innungsstatistiken sowie die Landesämter für Statistik im Rahmen der Handwerkszählung.
Die größte unternehmerische Herausforderung in der Gebäudereinigung ist nicht die Technik, sondern die Personalführung auf hunderten verstreuten Kleinobjekten gleichzeitig. Wer das organisatorisch nicht beherrscht, verliert Marge an Krankheitsausfälle, Fahrzeiten und Reklamationen – nicht an die Konkurrenz.
Struktur und Betriebsgröße
Die Betriebsgrößenstruktur ist stark zweigeteilt. Auf der einen Seite stehen einige wenige große, oft internationale Gebäudedienstleistungskonzerne mit mehreren zehntausend Beschäftigten, auf der anderen Seite eine sehr große Zahl kleiner und kleinster Betriebe mit wenigen Festangestellten und einem hohen Anteil an Teilzeit- und Minijob-Kräften. Diese Struktur erklärt sich aus der Auftragslogik: Reinigungsleistungen werden objektbezogen und häufig über Ausschreibungen vergeben, wodurch auch kleine, spezialisierte Anbieter regional konkurrenzfähig bleiben können, solange sie über eine schlanke Kostenstruktur verfügen.
Charakteristisch ist zudem der hohe Anteil an Teilzeitbeschäftigung: Ein Großteil der operativen Kräfte arbeitet in Randstunden – früh morgens oder abends nach Betriebsschluss der Kundenunternehmen – was die Personalplanung erschwert und Führungskräfte zu einem echten Engpassfaktor macht. Existenzgründer in diesem Gewerk starten häufig als Subunternehmer größerer Auftraggeber oder mit einem eigenen kleinen Kundenstamm im Bereich Unterhaltsreinigung, bevor sie in margenträchtigere Spezialsegmente wie Glas-, Fassaden- oder Reinraumreinigung expandieren.
Marktdynamik und Trends
Die Branche steht seit Jahren unter erheblichem Kostendruck, weil Personalkosten den größten Anteil an den Betriebsausgaben ausmachen und die Löhne tarifvertraglich weitgehend fixiert sind. Der Mindestlohntarifvertrag Gebäudereinigung (TV Mindestlohn), abgeschlossen zwischen dem BIV und der IG BAU, ist über die Zehnte Gebäudereinigungsarbeitsbedingungenverordnung allgemeinverbindlich erklärt und gilt seit 1. Januar 2025 branchenweit – auch für nicht tarifgebundene Betriebe. Damit ist die Lohnkostenbasis für alle Marktteilnehmer weitgehend gleich, der Wettbewerb verlagert sich auf Effizienz, Ausfallmanagement und Zusatzleistungen.
Ein weiterer bestimmender Faktor sind öffentliche und private Ausschreibungen, bei denen der Preis nach wie vor eine dominante Rolle spielt, obwohl Qualitätskriterien zunehmend berücksichtigt werden. Für Existenzgründer bedeutet das: Wer ausschließlich über den Preis in Ausschreibungen einsteigt, gerät schnell in eine Kostenspirale, die kaum Investitionsspielraum lässt.
Wachstumstreiber sind die Spezialreinigung – etwa in Krankenhäusern, Reinräumen, der Lebensmittelindustrie oder nach Bränden und Wasserschäden – sowie Zusatzdienstleistungen im Facility Management, die über die reine Reinigung hinausgehen (Winterdienst, Grünpflege, Hausmeisterservices). Zunehmend wichtig wird auch Nachhaltigkeit: reduzierter Chemieeinsatz, mikrofaserbasierte und wasserarme Reinigungsverfahren sowie zertifizierte Umweltmanagementsysteme werden von Großkunden zunehmend vorausgesetzt. Parallel dazu erhöht die Digitalisierung den Effizienzdruck – Objektmanagement-Software zur Personaleinsatzplanung, digitale Leistungsverzeichnisse, QR-Code-gestützte Qualitätskontrollen und mobile Zeiterfassung werden vom Nischenthema zum Wettbewerbsfaktor.
Investitionsbedarf und Kapital
Der Kapitalbedarf bei der Gründung eines klassischen Unterhaltsreinigungsbetriebs ist im Vergleich zu anderen Handwerken moderat, da die Wertschöpfung überwiegend im Personaleinsatz und nicht in teurer Maschinenausstattung liegt. Grundausstattung wie Reinigungsmaschinen, Fahrzeuge für den Objekttransport, Erstausstattung mit Verbrauchsmaterial sowie Arbeitskleidung machen den größten Teil der Anfangsinvestition aus. Deutlich höher wird der Kapitalbedarf, sobald in Spezialsegmente investiert wird – etwa in Hochdruckreiniger, Steigtechnik für Fassaden- und Glasreinigung, spezialisierte Reinraum- oder Industriereinigungsausrüstung.
Der eigentliche finanzielle Engpass liegt aber selten in der Anschaffung, sondern im Betriebsmittelbedarf: Da Personalkosten monatlich vorfinanziert werden müssen, während Kundenrechnungen oft erst mit 30 bis 60 Tagen Zahlungsziel beglichen werden, entsteht ein struktureller Liquiditätsbedarf, der bei der Finanzierungsplanung häufig unterschätzt wird. Gerade in der Wachstumsphase, wenn neue Großaufträge kurzfristig zusätzliches Personal erfordern, kann dieser Vorfinanzierungsbedarf existenzbedrohend werden, wenn er nicht mit ausreichender Kreditlinie hinterlegt ist.
Fördermittel und Finanzierung
Da das Gebäudereiniger-Handwerk in Anlage B1 der Handwerksordnung geführt wird, ist die Meisterprüfung zwar möglich, für die Betriebsgründung selbst aber nicht verpflichtend. Aus diesem Grund kommt die klassische Meistergründungsprämie, die in vielen Bundesländern an Meisterabschlüsse in zulassungspflichtigen Anlage-A-Handwerken gekoppelt ist, hier in der Regel nicht in der Standardform zur Anwendung. Wer dennoch die Meisterqualifikation erwirbt, sollte die jeweilige Landesregelung prüfen, da einige Bundesländer Meisterprämien auch für Anlage-B1-Berufe öffnen.
Für die Finanzierung stehen Gründern die klassischen KfW-Programme offen: der ERP-Gründerkredit – StartGeld (Programm 067) für kleinere Investitions- und Betriebsmittelvorhaben sowie der ERP-Gründerkredit – Universell (Programme 073–076) für größere Vorhaben. Einen zentralen Überblick über weitere Landes- und Bundesprogramme, etwa zu Digitalisierung von Reinigungsprozessen oder energieeffizienten Fuhrparks, liefert die Förderdatenbank des Bundes. Ergänzend lohnt sich die Prüfung der Programme der jeweiligen Landesbürgschaftsbanken, da diese bei fehlenden Sicherheiten für Betriebsmittelkredite häufig die entscheidende Lücke schließen.
Typische Fallstricke
Der häufigste Fehler bei der Gründung eines Reinigungsbetriebs ist eine zu aggressive Preiskalkulation bei Ausschreibungen, die zwar kurzfristig Aufträge sichert, aber die tarifvertraglich fixierten Personalkosten nicht ausreichend deckt und mittelfristig in die Verlustzone führt. Eng damit verbunden ist eine unterschätzte Personalfluktuation: Wer die branchentypisch hohe Fluktuationsrate und Krankheitsquote nicht in der Kalkulation und Personalreserve berücksichtigt, gerät bei Ausfällen schnell in Vertragsverzug gegenüber dem Auftraggeber – mit entsprechenden Konventionalstrafen.
Ein weiteres Risiko liegt in der Vernachlässigung des Forderungsmanagements: Da Personal vorfinanziert werden muss, während Kunden oft spät zahlen, kann bereits ein einzelner säumiger Großkunde die Liquidität eines kleinen Betriebs gefährden. Auch arbeitsrechtliche Fallstricke sind verbreitet – insbesondere im Umgang mit Betriebsübergängen nach § 613a BGB, wenn bei einem Auftragswechsel Personal vom bisherigen Dienstleister übernommen werden muss, was viele Gründer bei der Kalkulation neuer Objekte übersehen. Schließlich unterschätzen manche Neugründer die Bedeutung von Zertifizierungen und Qualitätsnachweisen, die bei öffentlichen Ausschreibungen und größeren Gewerbekunden zunehmend als Zugangsvoraussetzung gefordert werden.
Wer in der Gebäudereinigung gründet, führt in Wahrheit ein Personaldienstleistungsunternehmen mit Putzlappen. Wer das verinnerlicht und seine Kalkulation, Liquiditätsplanung und Führungsstruktur entsprechend aufstellt, kann in diesem größten aller Handwerke ein solides, wachstumsfähiges Geschäft aufbauen – trotz oder gerade wegen des scheinbar unspektakulären Kerngeschäfts.
- Typische Rechtsformen
- Einzel/GbR beim Start; GmbH ab Objektgeschäft mit größeren Auftraggebern und mehreren Kolonnen
- Status
- Zulassungsfreies Handwerk (Anlage B1 – Gebäudereiniger); HWK-Eintrag; Meister freiwillig, aber vergaberelevant
- Regulatorisch
- Rahmentarifvertrag Gebäudereinigung (allgemeinverbindlich), Branchen-Mindestlohn, GefStoffV, DGUV Vorschriften
- Pflichtversicherung
- BG BAU (für Gebäudereinigung zuständig); Betriebs- und Sachschaden-/Schlüsselverlust-Haftpflicht
- Typische Liquiditätsfalle
- Löhne monatlich, Objektzahlung 30–60 Tage; Reinigungsmittel/Ausstattung als Vorleistung
- Steuerlich / Beiträge
- Allgemeinverbindlicher Rahmentarif Gebäudereinigung (Lohngruppen), Sozialkasse SOKA-GR; BG BAU-Beiträge
- Typische Auftraggeber
- Bürogebäude, Handel, Industrie, Wohnungswirtschaft, öffentliche Hand, Praxen/Kliniken
- Fördermittel
- KfW-ERP-Gründerkredit StartGeld (067); Landes-Investitionsförderung für Maschinen (Übersicht: Förderdatenbank des Bundes); selten branchen-spezifisch; Bürgschaftsbanken der Länder (VDB) für Betriebsmittelkredit-Sicherheiten
- Typische Startinvestition
- Bandbreite mittlerer vierstelliger Bereich (Unterhaltsreinigung, Handwerk) bis oberer fünfstelliger Bereich (Maschinenpark, Fuhrpark)
Warum sehe ich diese Branchen-Einleitung?
Sie haben oben die Branchen-Linse auf Reinigung gesetzt (oder sind über einen Branchen-Link auf diese Seite gekommen). Sie können die Linse oben im Block „Branche wählen" jederzeit wechseln oder entfernen.
Kompetenznachweis
Ausgezeichnet und unabhängig geprüft
Auszeichnungen, Zertifikate und Mitgliedschaften, die unsere Arbeit fortlaufend extern validieren.

Auszeichnung · 2023
Top Consultant 2023

Auszeichnung · 2026
Top Consultant 2026

Auszeichnung · 2026
Business Innovator 2026

Zertifizierung
IHK-zertifizierter Gründungsberater
Module
Die Grundmodule der Gründung
Die Themen, die in jeder Gründung in der einen oder anderen Form vorkommen – in Reihenfolge des Podcasts.

Motivationen für den Schritt in die Selbstständigkeit – 1×1 der Gründung
Warum machen sich Menschen selbstständig? Warum werden Unternehmen gegründet? Warum ist das wichtig, das zu wissen? Der Unternehmer denkt sein Leben lang darüber nach: Warum bin ich Unternehmer? Was treibt mich an?
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Mindset: Manager oder Unternehmer? – 1×1 der Gründung
Was unterscheidet das Mindset eines angestellten Managers von dem eines Unternehmers? Manager optimieren – Unternehmer wägen Risiken ab.
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Gründungscoaching: Pro & Contra – 1×1 der Gründung
Wann nützt ein Gründungscoach, wann nicht? Aufgaben, Grenzen, Kosten und Auswahl – plus AVGS-Förderung der Agentur für Arbeit.
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Die Phasen der Unternehmensgründung – 1×1 der Gründung
Vier Phasen der Gründung – von der Idee bis zur Expansion. Was wirklich wichtig ist, wo Coaching weiterhilft und wie Sie typische Fallen vermeiden.
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Ist Gründung im Nebenerwerb eine Möglichkeit? – 1×1 der Gründung
Der risikominimierte Einstieg in die Selbstständigkeit: Wann der Nebenerwerb sinnvoll ist, was Sie zu Umsatzsteuer, Arbeitgeber und Hinzuverdienst wissen müssen.
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Branchen-Spezial
Was muss ein Selbstständiger oder ein Unternehmer können? – 1×1 der Gründung
Was muss ein Selbstständiger oder Unternehmer können? Persönliche Voraussetzungen, kaufmännisches Grundwissen und eine ehrliche Selbsteinschätzung als Einstieg in Ihre Gründungsvorbereitung.
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Branchen-Spezial
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Welche Rechtsform passt zu Ihrer Gründung? Personengesellschaft oder Kapitalgesellschaft, Haftung, Stammkapital, Gewerbeanmeldung – ein Überblick für Gründer in Deutschland.
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Branchen-Spezial
Welchen Namen trägt meine Firma? – 1×1 der Gründung
Welchen Namen trägt meine Firma? Was bedeutet Firma? Was ist ein Markenname und was hat der Markenname mit der Firma zu tun?
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Muss mein Geschäftsmodell skalieren? – 1×1 der Gründung
Skalierung gilt als Königsweg der Gründung. Doch nicht jedes Geschäftsmodell muss skalieren – und nicht jedes kann es. Wir zeigen, wann Skalierbarkeit wirklich entscheidend ist.
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Verträge & Vertragsarten – 1×1 der Gründung
Verträge regeln den Alltag jedes Unternehmens. Wir erklären Kauf-, Werk-, Dienst-, Miet- und Pachtvertrag – und worauf Sie als Gründer wirklich achten sollten.
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Warum geben viele Selbstständige nach 3 Jahren auf? – 1×1 der Gründung
Die meisten Geschäftsaufgaben erfolgen im dritten Jahr – nicht wegen des Marktes, sondern wegen einer planbaren Steuerfalle. Wir zeigen, wie Sie ihr ausweichen und was Sie tun, wenn Sie schon hineingetappt sind.
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Kundengewinnung ist der Zweck von Marketing und Verkauf – 1×1 der Gründung
Kundengewinnung scheitert selten am Markt – meist am fehlenden Prozess. Wie Sie Kundennutzen schärfen, sich am richtigen Ort sichtbar machen, Empfehlungen nutzen und Angebote so bauen, dass aus Interessenten Kunden werden.
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Branchen-Spezial
Risiken, Haftung und Versicherungen für Selbstständige und Unternehmer – 1×1 der Gründung
Was ändert sich an meinen Versicherungen, wenn ich mich selbstständig mache? Kurz alles wichtige erklärt. ✅ Hier lesen ✅
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Unternehmenskauf: Eine Alternative zur Gründung? – 1×1 der Gründung
Unternehmenskauf ist eine Alternative zur Gründung. Der Unternehmenskauf hat Vor- und Nachteile. Ein kleiner Überblick über diesen Weg in die Selbstständigkeit.
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Branchen-Spezial
Alternativen zur klassischen Gründungsfinanzierung – 1×1 der Gründung
Finden Sie heraus, welche Alternativen es zur klassischen Gründungsfinanzierung wirklich gibt! Von Bootstrapping, Crowdfunding, privaten Krediten bis zu Förderungen – dieser Ratgeber erklärt praxisnah die besten Wege, wie Sie Ihr Unternehmen ohne Bankkredit erfolgreich starten un
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Gemeinschaftsgründungen mit zwei Gründern – 1×1 der Gründung
Gründung im Team: Entdecken Sie die wichtigsten Tipps und rechtlichen Fallstricke für Gemeinschaftsgründungen mit zwei Gründern. Erfahren Sie, wie Sie Konflikte vermeiden, die richtige Rechtsform wählen und einen fairen Gesellschaftsvertrag gestalten. Erhöhen Sie Ihre Erfolgschan
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Strategien für einen intelligenten und risikoarmen Start – 1×1 der Gründung
Warum ein tragfähiges Geschäftsmodell wichtiger ist als eine gute Idee — und wie Zeit, Plan B und Disziplin den Unterschied machen. Strategien zur Risikoreduzierung, Tipps zur Gründung aus ALG I und warum Intelligenz vor Kapital steht.
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Nach der AVGS-Gründung – Ihre Checkliste für die ersten Wochen
Wie das Coaching nach dem Start weitergeht – AVGS-Nachbetreuung, Steuerberater-Wahl und typische Sechs-Monats-Wand.
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AVGS-Gründungscoaching: Leitfaden für ALG-1-Gründer
Mit dem Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein (AVGS) der Agentur für Arbeit aus der Arbeitslosigkeit in die tragfähige Selbstständigkeit – Voraussetzungen, Antrag, Coaching-Inhalte.
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Kalkulation von Stundensätzen – 1×1 der Gründung
Hier können Sie selber online und kostenlos Stundensätze kalkulieren. In die Website integrierte App mit ausführlichen Erklärungen.
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Branchen-Spezial
Angebot oder Kostenvoranschlag? – 1×1 der Gründung
Unterschied zwischen Angebot und Kostenvoranschlag, Verbindlichkeit, Freizeichnung, Kostenpflicht und was in ein gutes Angebot gehört.
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Branchen-Spezial
Wie komme ich zu den richtigen Kosten? – 1×1 der Gründung
Kurzüberblick zur Kostenrechnung für Gründer: Fixkosten, variable Kosten, Cashburnrate, Deckungsbeitrag und Gewinnschwelle – mit Verweis auf die Kalkulation der Stundensätze.
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Finanzplanung – 1×1 der Gründung
Kurzüberblick zur Finanzplanung für Gründer: Liquiditäts-, Erfolgs-, Investitionsplanung und Planbilanz, Zahlungs- vs. Ergebniswirksamkeit, AfA.
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Förderung & Finanzierung: Was Gründer realistisch erwarten können – 1×1 der Gründung
Welche Förderungen für Gründer wirklich tragen, warum Banken bei Gründern zögern und wie Sie Eigenkapital, Bonität und Businessplan so aufstellen, dass eine Finanzierung möglich wird.
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Branchen-Spezial
Standortwahl: Welcher Standort passt zu Ihrem Geschäftsmodell? – 1×1 der Gründung
Wann der Standort über Erfolg oder Scheitern entscheidet – und wann er fast egal ist. Plus Pflicht-Check zur Gebietsausweisung: Wohn-, Misch-, Gewerbe- und Industriegebiet.
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Erfolgsfaktoren für erfolgreiche Gründungen – 1×1 der Gründung
Welche Faktoren über Erfolg oder Scheitern einer Gründung entscheiden – und welche Verhaltensweisen und Methoden erfolgreiche Unternehmer auszeichnen.
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Branchen-Spezial
Sub-Hub
1×1 der Steuern
Einkommensteuer, Gewerbesteuer, Körperschaftsteuer und Umsatzsteuer entscheiden darüber, wie viel vom Erfolg bei Ihnen ankommt – und ob Ihre Liquidität im zweiten Jahr trägt. Vier Beiträge mit Systematik, Rechenbeispielen und einem Simulator für die Umsatzsteuer-Voranmeldung.
Sub-Hub
1×1 der Businessplan-Erstellung
Ein schriftlicher Businessplan ist kein Automatismus – rund 7 von 8 Gründerinnen und Gründern brauchen ihn nicht. Wenn Sie ihn aber brauchen – für AVGS, Bank, Investor oder ein Erlaubnisverfahren –, führt dieser Sub-Hub Sie in elf Kapiteln durch die Erstellung. Starten Sie mit dem Auftakt, ob Sie überhaupt einen brauchen, und gehen Sie von dort in die vollständige Kapitelstrecke.
Der Businessplan-Mythos: Warum 7 von 8 Gründern ihn gar nicht brauchen
Nur rund jeder achte Gründer in Deutschland braucht wirklich einen Businessplan. Warum die KfW-zentrierte Ratgeberlogik in die Irre führt – und wie die Reise stattdessen beginnt.
Zum Beitrag →
Sub-Hub
1×1 der Businessplan-Erstellung
Wenn Sie einen schriftlichen Businessplan wirklich brauchen – für AVGS, Bank, Investor oder Erlaubnisverfahren: elf Kapitel an einem Ort, sequenziell aufgebaut.
Zum Sub-Hub →
Werkstatt
Vertiefungen aus dem Digitalen Beirat
Themen, die über die Grundmodule hinausgehen – als eigene Analyse-Werkstätten. Sinnvoll, sobald das Geschäftsmodell erste Konturen hat.
Personen & Themen
Wer arbeitet daran und was Sie dazu lesen sollten
Wer den Hub fachlich trägt – und welche Beiträge im Unternehmer-Magazin dazu erschienen sind.
Personen (3)
Magazin (11)

Das Prinzip „Karstadt": Was die Rentenreform über schlechte Führung verrät – und warum Gründer jetzt unter Zeitdruck geraten
14.7.2026

Das unsichtbare Asset: Warum der wichtigste Wert Ihres Unternehmens auf keiner Bilanz steht
5.6.2026

AVGS-Interview mit Peter Saubert
10.3.2026

Selbstständig mit dem eigenen Startup – Ein Interview mit Julian Weippert
26.1.2026

Digitalisierung mit Augenmaß: Was kleine Unternehmen wirklich brauchen
27.11.2025

Die Konstruktion Scheinselbstständigkeit: Ein Verbrechen gegen das Grundgesetz
14.10.2025

Warum die Motivation des Unternehmers die Firma gestaltet – Die Geschichte von den vier Reinigungsunternehmern beim Gründungsberater
26.9.2025

Interview Iwan Cajnikov
3.3.2025

Interview Elmar Weber
18.2.2025

Kurzarbeit oder Arbeitslosigkeit: Die beste Startbasis für das eigene Unternehmen
21.8.2020

Die typischen Gründe für das Scheitern von kleinen Unternehmen
28.5.2020
Interaktive App
1×1 der Gründung
Lernpfad für die Selbstständigkeit: Selbsttest, Podcast, Wissensartikel, Chatbot und Quiz.
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Interaktive Vorschau – 1x1gruendung.peter-saubert.net
Podcast
1x1 der Gründung
Der Podcast richtet sich an Gründerinnen und Gründer, die tiefer eintauchen wollen. Der Podcast behandelt ganz pragmatisch die Sachen, über die sich Gründerinnen und Gründer wirklich Gedanken machen müssen. Einige unserer Mandanten berichten uns, dass Sie den Podcast mehrfach gehört haben und die Texte dazu alle gelesen haben. Offensichtlich lohnt es sich. Das "1x1 der Gründung" ist ein sehr erfolgreiches KI-Experiment der Unternehmensberatung Peter Saubert. Auf Basis von vorhandenen Inhalten der Reihe „1×1 der GmbH-Gründung“ von Peter Saubert, werden Podcast automatisiert erzeugt.

Folge 12 · 13.8.2025
001 Die Motivationen für mein Unternehmen

Folge 13 · 22.8.2025
001 Die Motivationen für mein Unternehmen
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Folge 22 · 10.3.2026
001a Geschichte der vier Reinigungsunternehmer

Folge 11 · 13.8.2025
002 Gründungscoaching: Pro & Contra

Folge 10 · 13.8.2025
003 Ihr Weg der Gründung - Phasen der Gründung
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Folge 8 · 13.8.2025
004 Was müssen Sie als Unternehmer können?

Folge 9 · 13.8.2025
005 Die Rechtsform Ihres Unternehmens

Folge 7 · 13.8.2025
006 Wie heißt Ihr Unternehmen?
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Folge 6 · 13.8.2025
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Folge 5 · 13.8.2025
008 Verträge verstehen Überblick

Folge 4 · 13.8.2025
009 Die 3-Jahres-Klippe Ihrer Selbstständigkeit

Folge 3 · 13.8.2025
010 Kunden gewinnen ist der Erfolgsfaktor

Folge 2 · 13.8.2025
011 Haftung & Risiken als Unternehmer

Folge 1 · 13.8.2025
012 Kauf als Alternative zur Gründung

Folge 15 · 22.8.2025
013 Alternativen zur klassischen Gründungsfinanzierung

Folge 14 · 22.8.2025
014 Wie gründe ich mein eigenes Ingenieurbüro?

Folge 19 · 22.10.2025
015 Wie gründe ich mein eigenes GaLaBau-Unternehmen?

Folge 18 · 29.9.2025
016 Gemeinschaftsgründungen mit zwei Gründern
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Folge 20 · 3.12.2025
017 AVGS Gründergutschein: Die ungeschriebenen Regeln verstehen

Folge 24 · 13.5.2026
018 Intelligent gründen mit staatlicher Unterstützung

Folge 17 · 15.9.2025
101 Ingenieurbüro-Gründer Elmar Weber

Folge 16 · 15.9.2025
102 Gründer Maschinenbauer Iwan Cajnikov

Folge 21 · 27.1.2026
103 Gründer Van-Ausbausysteme Julian Weippert

Folge 23 · 11.3.2026
104 Vom Verwalter zum echten Gestalter
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