Interviews
Interview Iwan Cajnikov
Im Interview berichtet Iwan Cajnikov, Geschäftsführender Gesellschafter ICCON Maschinenbau GmbH, wie er die Gründung seines eigenen Ingenieurunternehmens erlebt hat und gibt Hinweise, was aus seiner Sicht besonders wichtig ist.
Willi Saubert
03. März 2025 · 16 Min Lesezeit

Selbstständig mit dem eigenen Maschinenbauunternehmen – Ein Interview mit Iwan Cajnikov, Gründer der ICCON Maschinenbau GmbH
Foto: Iwan Cajnikov, Geschäftsführender Gesellschafter ICCON Maschinenbau GmbH
Dieses Interview wurde am 01.03.2025 geführt.
Eigenes Ingenieurbüro gründen: Ein Überblick über alles Wichtige.

Herr Cajnikov, vielen Dank, dass Sie sich zu diesem Interview bereit erklärt haben. Ich möchte mit Ihnen über Ihre Erfahrungen als Gründer und Jungunternehmer nach der Gründung sprechen. Vielleicht stellen Sie sich und Ihr Unternehmen zunächst einmal vor und erzählen Sie uns, warum Sie sich für die Selbstständigkeit entschieden haben, damit die Leser schnell beurteilen können, ob dieses Interview auch interessant für sie ist.

Zunächst einmal vielen Dank für die Möglichkeit zum Interview. Ich freue mich, wenn ich mit meinen Erfahrungen anderen Ingenieuren den Schritt in die Selbstständigkeit erleichtern kann.
Zu mir: Ich bin Maschinenbauingenieur und habe nach meinem Studium rund acht Jahre Erfahrung gesammelt. Ich war als Konstrukteur in einem Ingenieurbüro tätig und hatte große Freude an meiner Arbeit. Allerdings fehlte mir die praktische Umsetzung meiner Entwürfe. Im Jahr 2021 entschied ich mich, meinen Job zu kündigen, obwohl dies eher spontan geschah. Anfangs war ich unsicher, ob ich eine neue Anstellung suchen oder den Schritt in die Selbstständigkeit wagen sollte. Doch der Wunsch, nicht nur zu konstruieren, sondern auch Maschinen und Anlagen zu bauen, war schon lange in mir verankert.
Mir war bewusst, dass der Aufbau eines Maschinenbauunternehmens nicht von heute auf morgen erfolgen kann. Daher startete ich zunächst als Ingenieurbüro. Anfang 2022 gründete ich die ICCON Maschinenbau GmbH und meldete mein Gewerbe an.

Können Sie noch etwas zu Ihrem Unternehmen sagen?

Ja. Anfangs waren wir als reines Ingenieurbüro tätig und haben Konstruktionszeichnungen erstellt. Inzwischen sind drei Jahre vergangen und unser Unternehmen ist gewachsen. Heute sind wir nicht nur in der Entwicklung tätig, sondern auch in der Herstellung kompletter Anlagen und Maschinen.
Wir fertigen unter anderem Roboterzellen, Handarbeitsplätze, Vorrichtungen, Prüfstationen, Förderanlagen etc. Dabei bieten wir unseren Kunden maßgeschneiderte Lösungen von der Idee bis zur fertigen Umsetzung an.

Wie entwickelt sich Ihr Unternehmen?

Durch harte Arbeit und ein solides Geschäftsmodell konnten wir von Beginn an gute Umsätze erzielen. Wie wichtig es ist, schnell Umsätze zu erreichen, wurde mir schon im Gründungscoaching von meinem Gründungscoach Peter Saubert immer wieder gepredigt. Aufgrund des guten Starts haben wir es geschafft, eine Bankfinanzierung zu erhalten und werden in diesem Jahr eine neue Produktionshalle mit Büroabteilung bauen.
Nach Fertigstellung der Halle werden wir sie mit modernen Bearbeitungsmaschinen und 3D-Druckern ausstatten, um unsere Fertigungskapazitäten weiter auszubauen.
Zusätzlich habe ich im vergangenen Jahr eine Weiterbildung zum Internationalen Schweißfachingenieur begonnen. Dadurch kann unser Unternehmen künftig auch zertifizierte Schweißarbeiten anbieten, was unsere Wettbewerbsfähigkeit weiter erhöht.

Warum haben Sie als Rechtsform die GmbH gewählt?

Es gibt mehrere Gründe für diese Entscheidung. Der wichtigste ist der Schutz des Privatvermögens. Zudem vermittelt eine GmbH Solidität und Seriosität. Auch aus finanzieller, steuerlicher und rechtlicher Sicht bietet die GmbH in meinem Fall klare Vorteile.

Wie haben Sie sich auf die Selbstständigkeit vorbereitet?

Ich hatte das Glück, vom Staat Unterstützung zu erhalten und an einem Gründungscoaching teilzunehmen. Mein Coach war und ist Peter Saubert, ein erfahrener Maschinenbauingenieur mit umfangreicher Expertise in der Unternehmensgründung.
Wir haben intensiv an einem Businessplan gearbeitet, verschiedene Ansätze analysiert, Tabellen zur Finanzplanung erstellt und Strategien erarbeitet. Durch diese gründliche Vorbereitung konnten wir eine solide Basis schaffen, die es mir ermöglichte, eine Finanzierung für ein Gewerbegrundstück zu erhalten.

Wie haben Sie sich im Netz präsentiert? Wie haben Sie Neukunden gewonnen?

Peter Saubert hat mir geholfen, eine professionelle Website aufzubauen. Er hat viel Erfahrung auf diesem Gebiet und ich habe viel von ihm gelernt.
Zusätzlich haben wir gezielt Online-Werbung geschaltet, um Neukunden zu gewinnen. Anfangs hatte ich keinerlei Erfahrung damit, aber Peter hat mir gezeigt, wie es funktioniert. Heute verwalte ich unsere Internetpräsenz und Werbemaßnahmen eigenständig und es funktioniert sehr gut.

Wenn Sie heute reflektieren, was würden Sie in der Vorbereitung anders machen?

Rückblickend kann ich sagen, dass wir alles richtig gemacht haben. Die gesteckten Ziele werden Schritt für Schritt erreicht. Der wichtigste Faktor für den Erfolg ist Fleiß und Ausdauer.
Eine gründliche Vorbereitung ist essenziell. Wenn ein Unternehmen nach drei Jahren noch besteht, dann war die Planung erfolgreich. Danach liegt es an uns, das Unternehmen weiterzuentwickeln.

Was waren für Sie die größten Überraschungen in der Gründungsphase und nach dem Schritt in die Selbstständigkeit?

Die umfangreiche Vorbereitung hat mich überrascht. Ich hatte mir das einfacher vorgestellt. Doch dank der detaillierten Planung mit Peter Saubert haben wir mögliche Risiken frühzeitig erkannt und minimiert.
Auch nach dem Start wurde ich nicht „ins kalte Wasser geschmissen". Peter war und ist immer noch immer hilfsbereit. Bei Fragen konnte ich mich immer an ihn wenden. Somit hatte ich keine negativen Überraschungen.

Hatten Sie Angst davor zu scheitern oder hatten Sie andere Ängste?

Wie jeder Mensch hatte ich natürlich etwas Furcht – und habe sie immer noch. Viele Dinge liegen nicht in unserer Hand, wie wirtschaftliche Krisen, Pandemien oder Kriege.
Wovor ich jedoch keine Angst hatte, ist, dass mich mein Job überfordert. Ich erbringe meine Dienstleistungen in vollem Umfang und stets zur vollen Zufriedenheit meiner Kunden.

Gab es einen Moment, in dem Sie kurz davor waren, alles hinzuschmeißen?

Nein, auf keinen Fall! Natürlich gab es Momente, wo man etwas unmotiviert wird, aber alles hinzuschmeißen, nein. Ich möchte das lebenslang machen.
Ich habe auch noch sehr viele Ziele vor mir. Würde auch gerne noch ein paar Unternehmen gründen.

Was glauben Sie, muss sich in unserer Gesellschaft ändern, damit mehr Menschen den Schritt in die Selbstständigkeit wagen und wagen können? Gab es Unterstützung aus der Gesellschaft für Sie?

Viele Menschen schrecken vor der Selbstständigkeit zurück, weil sie Angst vor finanziellen Risiken und bürokratischen Hürden haben. Ich denke, es wäre wichtig, bereits in der Schule und im Studium mehr Wissen über Unternehmertum und wirtschaftliches Denken zu vermitteln. Oft fehlt einfach das Verständnis dafür, wie ein Unternehmen funktioniert und welche Möglichkeiten es gibt.
In meinem Fall habe ich Unterstützung durch staatliche Förderprogramme und mein Gründungscoaching der Agentur für Arbeit erhalten. Ohne diese Hilfe wäre der Einstieg deutlich schwieriger gewesen. Trotzdem musste ich mir viele Dinge selbst erarbeiten, insbesondere was den Aufbau von Netzwerken und die Kundenakquise betrifft. Hier könnte es noch mehr Angebote geben, die Gründer in den ersten Jahren begleiten und unterstützen.

Wann würden Sie Menschen abraten, den Schritt in die Selbstständigkeit zu machen?

Wenn jemand nicht bereit ist, viel Verantwortung zu übernehmen, flexibel zu sein und Rückschläge zu verkraften, dann ist die Selbstständigkeit vermutlich nicht der richtige Weg. Ohne Leidenschaft und Durchhaltevermögen wird es schwierig, langfristig erfolgreich zu sein.

Was würden Sie Gründern und hier besonders Gründern von Ingenieurbüros besonders ans Herz legen, wenn diese sich selbstständig machen wollen?

Eine gründliche Planung ist das A und O. Es ist wichtig, sich ein starkes Netzwerk aufzubauen und sich kontinuierlich weiterzubilden. Zudem sollte man stets offen für neue Entwicklungen sein und sich an Marktveränderungen anpassen.

Welche Herausforderungen mussten Sie in der Anfangsphase bewältigen?

Die größte Herausforderung war definitiv die Kapitalbeschaffung und der Aufbau eines starken Teams. Ein Start-up im Maschinenbau erfordert hohe Investitionen in Technik und Fachkräfte. Zudem mussten wir uns auf dem Markt erst einen Namen machen, was nur durch herausragende Qualität und zuverlässigen Service möglich war.

Was unterscheidet ICCON Maschinenbau von anderen Unternehmen in der Branche?

Unser Fokus liegt auf maßgeschneiderten Lösungen, höchster Präzision und Innovationskraft. Wir setzen auf modernste Technologien und eine enge Zusammenarbeit mit unseren Kunden, um optimale Ergebnisse zu erzielen. Zudem legen wir großen Wert auf Nachhaltigkeit und effiziente Produktionsprozesse.

Sie haben bereits erfolgreich im Maschinenbau Fuß gefasst. In welchen Branchen möchten Sie noch wachsen?

Absolut! Unser Ziel ist es, weiter zu wachsen und neue Märkte zu erschließen. Dabei setzen wir verstärkt auf Digitalisierung und Automatisierung in der Produktion. Nachhaltigkeit spielt ebenfalls eine große Rolle – wir möchten innovative Lösungen entwickeln, die ressourcenschonend und zukunftsfähig sind.

Was würden Sie anderen Gründern raten, die in Ihre Fußstapfen treten möchten?

Seid mutig, aber auch realistisch. Ein starkes Netzwerk, Durchhaltevermögen und eine klare Vision sind essenziell. Man sollte sich nicht vor Herausforderungen fürchten, sondern sie als Lernmöglichkeiten sehen. Und ganz wichtig: Die richtigen Partner und Mitarbeiter an Bord zu haben, macht einen riesigen Unterschied!

Vielen Dank für das gute Gespräch und die Impulse für Gründerinnen und Gründer. Wir wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg, Ausdauer und Glück und freuen uns, wenn wir mit Ihnen in Kontakt bleiben.

Vielen Dank! Ich freue mich ebenfalls auf den weiteren Austausch.
Eigenes Ingenieurbüro gründen: Ein Überblick über alles Wichtige.
\n
\n
Gründung mit Unterstützung der Agentur für Arbeit
Warum sollten Arbeitslose mit der Unterstützung der Agentur für Arbeit gründen?
- Die Agentur für Arbeit zahlt Ihnen für die ersten 6 Monate der Selbstständigkeit das ALG1 plus 300€ im Monat. Damit sind zumindest Ihr Lebensunterhalt und die Krankenversicherung gesichert.
- Als Gründer aus der Arbeitslosigkeit können Sie eine Arbeitslosenversicherung abschließt, was Ihre Risiken reduziert.
- Die Agentur für Arbeit zahlt Ihnen ein Gründungscoaching, das Ihnen, wenn Sie einen guten Coach haben, hilft, Fehler zu vermeiden.
Warum sollten Sie das Coaching nutzen?
Wenn Sie den Gründungszuschuss beantragen wollen, können Sie an vielen Stellen in den Formularen oder im Businessplan Fehler machen, der einen Zuschuss ausschließt. Der Coach hilft Ihnen, diese Fehler zu vermeiden.
Die Gründer glauben oft, Sie wüssten viel. Das ist eine Fehleinschätzung. Man ist nicht besonders schlau, nur weil man nicht weiß, welche Herausforderungen auf einen zukommen.
Es ist immer hilfreich, wenn es jemanden gibt, der auch kritisch das Geschäftsmodell hinterfragt und so die Marktfähigkeit des Geschäftsmodells ermöglicht.
Als ich meine erste Firma gegründet habe, war ich wirklich froh, einen guten Coach zu haben. Ich war Führungskraft und hatte wirklich viel Vorbildung. Ich hatte mich mit den Themen intensiv beschäftigt. In der Praxis sieht es aber anders aus. Da ist es gut, jemanden zu haben, den man fragen kann.
Ich kann aber aus der Perspektive heute sagen: Ich war damals wirklich naiv.
Bei mir hat den Coach aber kein Arbeitsamt gezahlt.
Peter Saubert · Gründungscoach, Unternehmer
Wie sollten Sie den Bildungsträger für Ihr Gründungscoaching mit AVGS der Agentur für Arbeit auswählen?
Der Markt für Bildungsträger ist hart umkämpft. Auf der einen Seite stehen die Bildungsträger unter dem Druck, jeden Kunden mit AVGS auch zu bekommen. Auf der anderen Seite gibt es Druck, Auflagen und Schikanen der Agentur für Arbeit. Ich möchte das Geschäft der Bildungsträger nicht machen müssen.
Nachdem ich mich entschieden habe, dass ich Gründungscoaching anbieten will und so mein Wissen und meine Erfahrungen weitergeben kann, habe ich unterschiedliche Bildungsträger getestet und bin damit zu Startup Profi gekommen. Bei Startup Profi bin ich in einem Umfeld vieler erfolgreicher Unternehmer und Selbstständiger, die das Coaching oft nebenbei aus Spass, so wie ich auch, machen. Startup Profi verpflichtet die Coachs zu Weiterbildung, die ich immer interessant finde. Auch ich, mit meinem Wissen und meinen Erfahrungen, lerne bei diesen Veranstaltungen. Insgesamt denke ich, dass Gründer aus dem ALG1 bei Startup Profi am besten aufgehoben sind.
Peter Saubert · Gründungscoach, Unternehmer
Warum ist Startup Profi für Gründerinnen und Gründer mit AVGS eine sehr gute Wahl?
Startup Profi stellt den Gründer und den Erfolg in den Mittelpunkt. Für den Erfolg ist es wichtig, dass der Gründer auch wirklich den Gründungszuschuss bekommt. Aber es gibt auch andere Argumente
- Die Auswahl der Coachs erfolgt bei Startup Profi nach Qualität. Nicht erfolgreiche Coachs müssen wieder gehen.
- Die Coachs bei Startup Profi müssen sich weiterbilden. Die Veranstaltungen zur Weiterbildung sind dabei extrem gut.
- Viele Coachs von Startup Profi sind selbst erfolgreiche Selbstständige oder Unternehmer, die das Coaching aus Spaß nebenbei mitmachen.
- Die Auswahl der Coaches erfolgt bei Startup Profi nach der Eignung für den Gründer. Ein Coach passt zum Gründer und hat auch Erfahrungen in der Branche, die der Gründer anstrebt.
Insgesamt ist also Startup Profi eine sehr gute Wahl zum Gründungscoaching mit der Agentur für Arbeit.
Im Formular unten können Sie direkt Ihren AVGS bei Startup Profi einlösen oder ein Angebot für die Agentur für Arbeit anfordern.
In der Regel sollte sich bei einer Einreichung am nächsten Wochentag ein Mitarbeiter von Startup Profi bei Ihnen melden. Das Angebot sollten Sie ebenfalls schnell per Mail erhalten.
Wenn ich dann freie Kapazität habe, können Sie gerne das Coaching auch mit mir machen. Ob ich zu dem Zeitraum freie Kapazität habe oder nicht, weiß dann aber der Mitarbeiter bei Startup Profi. In jedem Fall bekommen Sie einen passenden Coach für Ihr Gründungsvorhaben.
Wenn Sie einen AVGS schon haben, wählen Sie bitte unten den Reiter AVGS einreichen.
Wenn Sie ein Angebot für die Agentur für Arbeit benötigen, wählen Sie den Reiter AVGS-Angebot anfordern.
Nächste Schritte
Mit dem AVGS in die eigene Gründung
Die Gründung aus der Arbeitslosigkeit lässt sich über einen Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein (AVGS) der Agentur für Arbeit finanzieren. Reichen Sie einen vorhandenen AVGS direkt ein oder fordern Sie zuerst ein passendes Angebot für Ihren Vermittler an. Beide Wege laufen über Startup Profi – wir sind anerkannter AVGS-Träger.
Es gelten die AGB von Startup Profi.
Podcast
Hören Sie rein: Passende Podcast-Folgen zum Interview
App
AVGS-Gründer
Klären Sie in wenigen Minuten, ob ein AVGS für Ihr Gründungsvorhaben in Frage kommt.
App öffnen →App
1×1 der Gründung
Strukturierter Selbstcheck zu Idee, Markt, Finanzen und nächsten Schritten Ihrer Gründung.
App öffnen →Hub
1×1 der Gründung
Hintergrund, Methodik und Module: alles, was Sie für eine tragfähige Gründung wissen sollten.
Zum Hub →Passende Podcast-Folgen
Zum Hören passend zu diesem Beitrag
Aus unseren Podcasts – ausgewählt nach dem Themen-Hub dieses Beitrags. Direkt im Browser anhören oder auf Spotify bzw. Apple Podcasts weiterhören.



Weiterführend
FAQ
Häufige Fragen
Glossar
- GmbH (Gesellschaft mit beschränkter Haftung)
- Die GmbH ist eine deutsche Rechtsform für eine Kapitalgesellschaft. Ihr Hauptmerkmal ist die Haftungsbeschränkung: Die Gesellschafter haften in der Regel nur mit dem Gesellschaftsvermögen, nicht mit ihrem Privatvermögen.
- Businessplan
- Ein Businessplan ist ein schriftliches Dokument, das ein Geschäftsvorhaben detailliert beschreibt. Er umfasst unter anderem das Geschäftsmodell, eine Marktanalyse, die Marketingstrategie und eine umfassende Finanzplanung und ist oft Grundlage für die Beantragung von Finanzierungen.
- Gründungscoaching
- Ein Gründungscoaching bezeichnet die professionelle Beratung und Begleitung von Gründern in der Vorgründungs- und Startphase. Inhalte sind typischerweise die Erstellung des Businessplans, die Entwicklung der Unternehmensstrategie und die Finanzplanung, oft gefördert durch staatliche Stellen wie die Agentur für Arbeit.
- Gründungszuschuss
- Der Gründungszuschuss ist eine finanzielle Förderung der Agentur für Arbeit für Gründer, die sich aus dem Bezug von Arbeitslosengeld I (ALG1) selbstständig machen. Er soll in den ersten Monaten der Gründung den Lebensunterhalt sichern und den Start in die Selbstständigkeit erleichtern.
- Ingenieurbüro
- Ein Ingenieurbüro ist ein Dienstleistungsunternehmen, das von Ingenieuren betrieben wird und technische Planungs-, Beratungs- oder Konstruktionsleistungen anbietet. Im Gegensatz zu einem produzierenden Unternehmen findet hier in der Regel keine eigene Fertigung statt.
- Internationaler Schweißfachingenieur (IWE)
- Der Internationale Schweißfachingenieur (IWE) ist eine weltweit anerkannte Qualifikation für die Schweißaufsicht. Personen mit diesem Titel sind befähigt, anspruchsvolle und zertifizierungspflichtige Schweißarbeiten in leitender Funktion zu planen, zu überwachen und zu prüfen.
- Roboterzelle
- Eine Roboterzelle ist eine abgegrenzte und oft durch Schutzeinrichtungen gesicherte Arbeitsstation in der Fertigung, in der ein oder mehrere Industrieroboter automatisierte Aufgaben ausführen. Sie stellt eine komplette, funktionsfähige Einheit für einen bestimmten Produktionsschritt dar.
Weiterführendes
Magazin
AVGS-Interview mit Peter SaubertIwan Cajnikov hat mit Unterstützung der Agentur für Arbeit gegründet. In diesem Interview erklärt Gründungscoach Peter Saubert die Details des AVGS-Gründungscoachings und worauf Gründerinnen und Gründer dabei achten müssen.
Magazin
Selbstständig mit dem eigenen Startup – Ein Interview mit Julian WeippertDer Weg von Iwan Cajnikov ist eine von vielen Erfolgsgeschichten. Lesen Sie im Interview mit Julian Weippert, wie dieser den Weg in die Selbstständigkeit mit einem patentierten Produkt aus dem Handwerk gemeistert hat.
Magazin
Die steuerliche Forschungszulage: Ein Motor für Innovation und vor allem Liquidität – Chancen und Risiken für Unternehmer und SelbstständigeFür innovative Maschinenbauer wie die ICCON Maschinenbau GmbH ist Liquidität entscheidend. Die steuerliche Forschungszulage ist ein oft übersehenes Instrument, das gerade für technische Unternehmen erhebliche finanzielle Vorteile bringen kann.
Magazin
Alternative Unternehmensfinanzierung im Fokus: Der unaufhaltsame Aufstieg von Private CreditIwan Cajnikov hat eine Bankfinanzierung erhalten, doch das ist nur ein Weg. Dieser Beitrag stellt mit „Private Credit“ eine wachsende Alternative für die Kapitalbeschaffung im Mittelstand vor, die für Gründer eine wichtige Option sein kann.
Zusammengestellt mit KI-Unterstützung, redaktionell geprüft.
Mein Klärungsbogen
Ihre offenen Punkte zu diesem Beitrag
Typische offene Fragen zu diesem Beitrag. Setzen Sie einzelne Punkte auf Ihre persönliche Aufgabenliste unter „Meins" – oder ergänzen Sie eine eigene Frage. Der Klärungsbogen ist Ihr privater Arbeitsbereich; wir greifen darauf nicht zu. Sie nutzen ihn als roten Faden beim Lesen – und nehmen ihn, wenn Sie wollen, als Agenda in ein Beratungsgespräch mit.
Passt die GmbH als Rechtsform zu meinem Geschäftsmodell?
Die Wahl der Rechtsform hat weitreichende steuerliche und haftungsrechtliche Folgen, die individuell und auf Basis des Geschäftsplans geprüft werden müssen.
Wie kann ich mein Ingenieurbüro schrittweise um eine eigene Fertigung erweitern?
Der Übergang von der reinen Dienstleistung zur kapitalintensiven Produktion birgt Risiken und erfordert eine sorgfältige strategische Planung.
Wie baue ich einen Finanzplan auf, der Banken für eine Finanzierung überzeugt?
Ein überzeugender und realistischer Finanzplan ist die entscheidende Grundlage, um externe Kapitalgeber von einem Vorhaben zu überzeugen.
Welche Online-Marketing-Strategie passt zu meiner speziellen B2B-Zielgruppe im Maschinenbau?
Die Neukundengewinnung für hochspezialisierte technische Dienstleistungen erfordert andere Methoden als das klassische Marketing für Endkunden.
Feedback
War dieser Beitrag hilfreich?
Kontakt
Interesse? Schreiben Sie uns.
Hat dieser Beitrag eine Frage aufgeworfen, die Sie konkret im eigenen Unternehmen klären möchten? Wir nehmen sie auf – sachlich, vertraulich, ohne Verkaufsdruck.
