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AVGS-Interview mit Peter Saubert
AVGS Gründungscoaching: Interview mit Gründungscoach Peter Saubert Wie gelingt der Sprung aus der Arbeitslosigkeit in die Selbstständigkeit? Peter Saubert, Zertifizierter Gründungscoach (IHK) erklärt im Interview alles zum AVGS, dem Gründungszuschuss und der optimalen Vorbereitung. Jetzt wertvolle Tipps für Gründer lesen!
Theo Saubert
10. März 2026 · 17 Min Lesezeit

Interview mit Peter Saubert: Unternehmer werden ist ein harter Lernprozess – und warum der Businessplan erst am Ende steht
Dieses Interview ist für alle interessant, die sich mit der Unterstützung der Agentur für Arbeit selbstständig machen möchten. Die App „AVGS Gründer" steht im Apple App Store und bei Google Play zum kostenlosen Download bereit.

Peter, du hast Deine erste Firma nicht einfach nur „gegründet", du hast eine GmbH aufgebaut, die im ersten vollen Geschäftsjahr 5,6 Millionen Euro Umsatz gemacht hat. Viele würden sagen: „Der hat's geschafft." Aber du betonst immer wieder, wie schmerzhaft der Lernprozess vom Abteilungsleiter zum Unternehmer war. Was hat dich am meisten kalt erwischt?

Der Wechsel der Perspektive. Als Abteilungsleiter in einem Konzern bist du ein Verwalter. Du hast Budgets, eine IT-Abteilung, eine Facility-Management-Ebene. Als ich mein eigenes Unternehmen startete, habe ich gelernt, was ich vorher noch nie gehört hatte.

Plötzlich war ich verantwortlich für alles: Wo kommen die Handtücher und das Toilettenpapier her? Wie kriege ich die Internetverbindung in die Firma? Wer installiert die Betriebssysteme? Aber auch strategisch: Wie schaffe ich es in ein Listing bei Großkunden? Wie baue ich Marketing auf, das nicht nur gut aussieht, sondern verkauft? In der Praxis reicht es nicht mehr, auf ein Dashboard zu gucken und eine schöne Erklärung für die Zahlen zu schreiben. Als Unternehmer musst du die Probleme beseitigen. Wer das nicht lernt, scheitert – und zwar an der Praxis, nicht am Plan.

Mit einem 5,6-Millionen-Umsatz-Jahr im ersten Geschäftsjahr muss man massiv verkaufen. Viele Fach- und Führungskräfte haben aber eine psychologische Hemmung vor dem ‚Klinkenputzen'. Wie bricht man das im Coaching auf?

Das ist ein massiver Punkt. Im Konzern „wird bestellt", da gibt es Rahmenverträge und feste Lieferantenbeziehungen. Als Gründer bist du ein Niemand. Du musst lernen, dass Ablehnung nicht persönlich ist, sondern zum Prozess gehört. Ich erlebe oft, dass Gründer sich hinter ihrer Webseite oder dem Logo-Design verstecken, um nicht zum Hörer greifen zu müssen. Wir arbeiten im Coaching daran, dass Verkaufen nichts mit „Aufschwatzen" zu tun hat, sondern mit Problemlösung. Wenn du weißt, dass dein Produkt ein echtes Problem löst, ist es deine Pflicht, den Kunden darauf anzusprechen. Wer nicht verkauft, hat kein Business, sondern ein teures Hobby.

Manchmal hilft einfach auch eine Änderung im Mindset, um den Sprung zum Vertriebler zu machen. Der schlechte Verkäufer hört bei einem Nein des Kunden: „Ich mag Dich nicht." Der gute Verkäufer hört bei einem Nein des Kunden: „Ich freue mich, dass Du Dich für mich interessierst, aber aktuell habe ich keine Probleme." Und es ist doch immer schön, wenn es Menschen gut geht – also freue ich mich mit diesen zufriedenen Menschen bis zum nächsten Mal.

Du sagst immer: ‚Wer erfolgreich sein will, muss akzeptieren, dass er scheitern kann. Es gibt keinen Erfolg ohne die Option zu scheitern.' Wie bereitet man sich emotional auf den Moment vor, wenn der erste Großkunde abspringt oder das Amt die Zahlung stoppt?

Durch Transparenz in den Zahlen und Fakten. Emotionale Panik entsteht fast immer aus Unwissenheit. Wenn du deine Liquiditätsplanung im Griff hast, siehst du das Problem hoffentlich drei Monate, bevor es kritisch wird. Das gibt dir Zeit zu handeln. Coaching bedeutet auch, diese Resilienz aufzubauen. Wenn du weißt, was du tust, wenn Plan A scheitert, verlierst du die Lähmung. Ein Unternehmer ist nicht angstfrei, er hat nur bessere Werkzeuge, um mit der Angst umzugehen – und immer einen Plan B.

Du bezeichnest den AVGS und den Gründungszuschuss als die sinnvollste Subvention Deutschlands, kritisierst aber gleichzeitig immer wieder die Umsetzung. Wo liegt der größte Fehler?

Das System ist oft völlig entkoppelt von der Realität. Nehmen wir das Beispiel Arbeitnehmerüberlassung (ANÜ): Die Genehmigung der Zulassung des Unternehmens dauert teilweise neun Monate. In dieser Zeit hat das Unternehmen faktisch gar kein Geschäftsmodell, weil es nicht operieren darf. Wenn der Gründungszuschuss dann nach sechs Monaten endet, ist das ein Todesurteil mit Ansage.

Aber auch im normalen B2B-Geschäft: Du suchst zwei Monate den ersten Kunden. Dann folgen Bestellung und Lieferung. Wenn der Kunde ein Zahlungsziel von 60 Tagen hat, ist das halbe Jahr rum, bevor der erste Euro fließt.

Oder auch bei Saisongeschäften. Wenn ich in der Gastronomie oder in der Touristik gründe, gibt es Zeitfenster, die schlechter laufen, und Zeitfenster, die besser laufen. Wenn wir eine Förderung über zwölf Monate hätten, kann man alle Phasen einmal testen, bevor die Abhängigkeit vom Erfolg voll zuschlägt.

Wir brauchen verlässliche zwölf Monate Förderung durch den Gründungszuschuss und ein Coaching, das auch nach der Gründung begleitet. Vor der Gründung wird geplant. Nach der Gründung trifft einen die Realität.

Peter, man hört oft vom „Regelweg" der Agentur für Arbeit. Aus Sicht eines Sachbearbeiters ist die Gründung oft gar nicht die erste Wahl. Wie sieht die Behörde den arbeitslosen Gründer wirklich?

Das muss man ganz nüchtern sehen: Der Auftrag der Agentur für Arbeit ist die „schnellstmögliche Beendigung der Hilfebedürftigkeit". Der Regelweg für die Vermittler ist die Integration in den „ersten Arbeitsmarkt", also ein neues Angestelltenverhältnis. Die Selbstständigkeit gilt dort oft als riskant und „nachrangig". Diese Einstellung wird sicher durch die Führung der Arbeitsagentur von Frau Nahles noch verstärkt werden, die ja eigentlich alle Menschen in Konzernen beschäftigt sehen möchte.

Deshalb ist der Gründungs-AVGS auch eine Kann-Leistung. Der Berater muss davon überzeugt werden, dass die Gründung nachhaltiger ist als die Vermittlung in irgendeinen Job. Wer dort unvorbereitet hingeht, wird oft gegen seinen Willen in den Regelweg „Bewerbungstraining" gedrückt. Man muss dem Amt klarmachen: Ich gründe nicht, weil ich keinen Job finde, sondern weil ich ein tragfähiges Business aufbaue, das mich dauerhaft unabhängig vom System macht.

Du erlebst auch oft Fehler in der Behördenlogik. Was passiert da hinter den Kulissen?

Das Arbeitsamt ist in sich absurd. Ich erlebe regelmäßig, dass Fristen falsch berechnet werden oder das Arbeitslosengeld unberechtigt gekürzt wird. Paradoxerweise machen die Behörden aber oft Fehler zugunsten der Gründer und gewähren Zuschüsse, wo eigentlich kein Anspruch besteht. Das ist ein bürokratisches Glücksspiel. Ein guter Coach ist hier der Navigator, der dafür sorgt, dass man nicht wegen eines Formfehlers untergeht. \n
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Fragen aus der Praxis

Gehen wir in die Tiefe. Wir haben viele Fragen von Gründerinnen und Gründern gesammelt.

„Muss ich das Geld für das Coaching oder den Zuschuss zurückzahlen?" – Nein. Das ist eine der wichtigsten Botschaften: Es sind nicht rückzahlbare Zuschüsse, keine Darlehen. Wer ehrlich arbeitet und trotzdem schmerzhaft lernt oder gar scheitert, muss nichts zurückzahlen. Das Coaching ist eine risikofreie Zone, um genau dieses Scheitern zu verhindern.

„Ich möchte erst im Nebenerwerb starten – geht das auch?" – Ja, aber man muss die 15-Stunden-Regel im ALG 1 kennen. Das Coaching über den AVGS ist auch hier möglich. Es ist oft sogar klug, die Basis zunächst im Nebenerwerb zu bauen, um dann zum richtigen Zeitpunkt mit vollem Gründungszuschuss in den Haupterwerb zu springen.

„Kann ich mir meinen Coach frei aussuchen?" – Bei ALG 1: Ja. Das ist dein Recht über den AVGS-Gutschein. Nutze es! Geh nicht zum erstbesten Träger „um die Ecke", sondern such dir jemanden, der deine Branche versteht. Wenn du ein technisches Unternehmen gründest, brauchst du einen Experten für Unternehmensführung, keinen „Wohlfühl-Coach". Beim Bürgergeld ist das leider schwieriger, da hier oft direkt zugewiesen wird.

„Kann ich den Businessplan nicht automatisieren oder outsourcen?" – Das ist die Abteilungsleiter-Falle. Wer glaubt, er könne das Fundament delegieren, bevor er es verstanden hat, verliert die Kontrolle. Du musst erst wissen, wie die Maschine funktioniert, bevor du sie automatisierst. Das Coaching liefert nicht den Businessplan. Für denjenigen, der verstanden hat, wie das Fundament funktioniert, schreibt sich der Businessplan fast von alleine.

„Kann ich auch mit gefördertem Coaching gründen, wenn die 150-Tage-Frist für den Gründungszuschuss abgelaufen ist?" – Ja. Das ist möglich, aber natürlich oft schwerer. Wer zu lange gewartet hat und jetzt aufgrund der 150-Tage-Frist nur noch die Wahl zwischen einem guten Coaching oder dem Gründungszuschuss hat, steht vor einer wirklich schwierigen Entscheidung.

Du sagst, Menschen ohne Coaching scheitern fast zwangsläufig. Warum bist du da so hart?

Sie scheitern nicht zwangsläufig, aber sie scheitern besonders oft und oft vorhersehbar. Man erkennt die Menschen, die sicher scheitern werden, daran, dass sie die Verantwortung und die Wissensdefizite unterschätzen.

Ein anderer Grund ist: Viele fühlen sich gelähmt – nicht aus Faulheit, sondern aus Unwissenheit. Sie wissen nicht, wo sie anfangen sollen. Das Coaching ist „betreutes Wehtun". Wir gehen dahin, wo es unbequem ist: Liquiditätsplanung, Akquise-Druck, Preiskalkulation.

Wer glaubt, er brauche kein Coaching, hat meistens noch nicht begriffen, was auf ihn zukommt. Ein guter Coach sorgt dafür, dass Du das richtige Mindset entwickelst. Wenn dieser Lernprozess abgeschlossen ist, dann – und erst dann – fällt einem der Businessplan fast wie von selbst in den Schoß. Er ist dann nur noch die logische Dokumentation dessen, was man im Kopf bereits gelöst hat.

Wenn du Gründern heute einen letzten Rat geben müsstest, was wäre das?

Unterschätzen Sie nicht die Zeit, die Sie brauchen, um im Kopf Unternehmer zu werden. Der AVGS ist die Eintrittskarte in diesen Lernprozess. Nutzen Sie ihn nicht für einen Businessplan, den Sie in die Schublade legen, sondern nutzen Sie ihn, um sich selbst fit für die Verantwortung zu machen. Alles andere ist nur Verwaltung von Hoffnung – und Hoffnung ist keine Strategie.

Peter, danke für diesen ungeschönten Einblick. Das ist weit weg vom üblichen Gründer-Marketing.

Unternehmertum ist kein Marketing-Gag. Es ist harte Arbeit an sich selbst und am System.
Zusammenfassung: Peter Sauberts Kernbotschaften
- Vom Verwalter zum Gestalter: Hören Sie auf, zu erklären und zu entschuldigen. Fangen Sie an, Probleme (wie IT, Verträge, Marketing) aktiv zu lösen.
- Liquidität ist Überleben: Planen Sie mit realistischen Zahlungszielen und bürokratischen Wartezeiten. Sechs Monate sind oft zu wenig. Unterschätzen Sie diese Zeitdauern nicht.
- AVGS als Strategie: Der Gutschein ist eine Kann-Leistung. Nutzen Sie ihn, um Expertenwissen einzukaufen, das Sie vor den Fehlern des Amtes schützt.
- Mindset vor Papier: Nicht der Plan rettet Sie, sondern die Verantwortung für jedes Detail Ihrer Firma.
Checkliste: Der „Masterplan" für das Gespräch beim Arbeitsamt
Wer den AVGS oder den Gründungszuschuss will, darf nicht als Bittsteller auftreten, sondern als künftiger Unternehmer. Hier ist Peter Sauberts Checkliste für den Termin:
- Status-Check „Restanspruch": Prüfen Sie, ob Sie noch mindestens 150 Tage Restanspruch auf ALG 1 haben. Das ist die harte Grenze für den Gründungszuschuss. Ohne diese 150 Tage am Tag der Gründung gibt es keinen Cent – egal wie gut die Idee ist. Wir bieten hierfür einen kostenlosen Rechner als App zum Download in den App-Stores.
- Die „Kann-Leistung" vorbereiten: Überlegen Sie sich Argumente, warum eine Vermittlung in ein Angestelltenverhältnis bei Ihnen schwierig oder nicht nachhaltig ist (z. B. spezifisches Marktwissen, Alter 50+, Wunsch nach Freiheit). Zeigen Sie dabei aber auch, dass Sie verantwortungsbewusst sind und fragen Sie zum Beispiel nach der Arbeitslosenversicherung für die Gründung aus der Selbstständigkeit und der Finanzierung Ihrer Krankenversicherung in der Gründungsphase.
- Gutschein (AVGS) vor Zuschuss: Verlangen Sie zuerst den AVGS-Gutschein für ein Gründungscoaching. Argumentieren Sie, dass Sie die Tragfähigkeit erst professionell prüfen lassen wollen, bevor Sie den Zuschuss beantragen. Das zeigt Verantwortungsbewusstsein.
- Vorsicht vor „Fehlberatung": Lassen Sie sich keine Fristen mündlich zusagen. Bestehen Sie auf schriftliche Informationen. Wie erwähnt: Sachbearbeiter berechnen Fristen oft falsch. Kontrollieren Sie jeden Bescheid doppelt und legen Sie ggf. Einspruch ein.
- Branchen-Fokus: Wenn Sie in einem Bereich wie der Arbeitnehmerüberlassung (ANÜ) gründen, weisen Sie frühzeitig auf die extrem langen Genehmigungsfristen (bis zu neun Monate) hin. Erklären Sie, warum Sie gerade deshalb die volle Unterstützung brauchen. Hier ist eine Gründung im Nebenerwerb zu Beginn der Arbeitslosigkeit oft eine sinnvolle Strategie.
- Keine schädlichen Fakten schaffen: Melden Sie Ihr Gewerbe erst an, wenn der Plan steht und das Coaching gelaufen ist. Eine verfrühte Anmeldung beendet Ihren Status als „arbeitslos" und kann den Anspruch auf den Coaching-Gutschein vernichten.
Gründung mit Unterstützung der Agentur für Arbeit
Warum sollten Arbeitslose mit der Unterstützung der Agentur für Arbeit gründen?
- Die Agentur für Arbeit zahlt Ihnen für die ersten sechs Monate der Selbstständigkeit das ALG 1 plus 300 € im Monat. Damit sind zumindest Ihr Lebensunterhalt und die Krankenversicherung gesichert.
- Als Gründer aus der Arbeitslosigkeit können Sie eine Arbeitslosenversicherung abschließen, was Ihre Risiken reduziert.
- Die Agentur für Arbeit zahlt Ihnen ein Gründungscoaching, das Ihnen – wenn Sie einen guten Coach haben – hilft, Fehler zu vermeiden.
Warum sollten Sie das Coaching nutzen?
Wenn Sie den Gründungszuschuss beantragen wollen, können Sie an vielen Stellen in den Formularen oder im Businessplan Fehler machen, die einen Zuschuss ausschließen. Der Coach hilft Ihnen, diese Fehler zu vermeiden.
Gründer glauben oft, sie wüssten viel. Das ist eine Fehleinschätzung. Man ist nicht besonders schlau, nur weil man nicht weiß, welche Herausforderungen auf einen zukommen.
Es ist immer hilfreich, wenn es jemanden gibt, der auch kritisch das Geschäftsmodell hinterfragt und so die Marktfähigkeit des Geschäftsmodells ermöglicht.
Als ich meine erste Firma gegründet habe, war ich wirklich froh, einen guten Coach zu haben. Ich war Führungskraft und hatte wirklich viel Vorbildung. Ich hatte mich mit den Themen intensiv beschäftigt. In der Praxis sieht es aber anders aus. Da ist es gut, jemanden zu haben, den man fragen kann.
Ich kann aus heutiger Perspektive sagen: Ich war damals wirklich naiv. Bei mir hat den Coach aber kein Arbeitsamt gezahlt.
Wie sollten Sie den Bildungsträger für Ihr Gründungscoaching mit AVGS auswählen?
Der Markt für Bildungsträger ist hart umkämpft. Auf der einen Seite stehen die Bildungsträger unter dem Druck, jeden Kunden mit AVGS auch zu bekommen. Auf der anderen Seite gibt es Druck, Auflagen und Schikanen der Agentur für Arbeit. Ich möchte das Geschäft der Bildungsträger nicht machen müssen.
Nachdem ich mich entschieden hatte, Gründungscoaching anzubieten und so mein Wissen und meine Erfahrungen weiterzugeben, habe ich unterschiedliche Bildungsträger getestet und bin bei Startup Profi gelandet. Dort bin ich in einem Umfeld vieler erfolgreicher Unternehmer und Selbstständiger, die das Coaching oft nebenbei aus Spaß machen – so wie ich auch. Startup Profi verpflichtet die Coaches zu Weiterbildung, die ich immer interessant finde. Auch ich, mit meinem Wissen und meinen Erfahrungen, lerne bei diesen Veranstaltungen. Insgesamt denke ich, dass Gründer aus dem ALG 1 bei Startup Profi am besten aufgehoben sind.
AVGS-Gutschein einreichen oder Angebot anfordern
Wenn Sie einen AVGS-Gutschein bereits in der Hand halten oder ein passendes Angebot für die Bewilligung benötigen, können Sie das direkt über das folgende Formular von Startup Profi anstoßen:
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Nächste Schritte
Mit dem AVGS in die eigene Gründung
Die Gründung aus der Arbeitslosigkeit lässt sich über einen Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein (AVGS) der Agentur für Arbeit finanzieren. Reichen Sie einen vorhandenen AVGS direkt ein oder fordern Sie zuerst ein passendes Angebot für Ihren Vermittler an. Beide Wege laufen über Startup Profi – wir sind anerkannter AVGS-Träger.
Es gelten die AGB von Startup Profi.
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Weiterführend
FAQ
Häufige Fragen
Glossar
- AVGS (Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein)
- Ein Gutschein der Agentur für Arbeit oder des Jobcenters. Er ermöglicht Arbeitslosen die kostenlose Inanspruchnahme eines Coachings bei einem zertifizierten Träger, um sich beispielsweise auf eine Gründung vorzubereiten.
- Gründungszuschuss
- Eine finanzielle Subvention der Agentur für Arbeit für Gründer, die aus der Arbeitslosigkeit (ALG 1) heraus eine hauptberufliche Selbstständigkeit aufnehmen. Er soll den Lebensunterhalt und die soziale Absicherung in der Startphase sichern.
- Liquiditätsplanung
- Ein Instrument der Finanzplanung, das alle erwarteten Ein- und Auszahlungen prognostiziert. Eine solide Liquiditätsplanung stellt sicher, dass ein Unternehmen jederzeit seine Zahlungsverpflichtungen erfüllen kann.
- Arbeitnehmerüberlassung (ANÜ)
- Auch als Zeitarbeit bekannt, liegt vor, wenn ein Arbeitgeber (Verleiher) seine Arbeitnehmer (Leiharbeitnehmer) einem Dritten (Entleiher) gegen Entgelt zur Arbeitsleistung überlässt. Hierfür ist eine spezielle Erlaubnis erforderlich, deren Beantragung langwierig sein kann.
- Regelweg
- Bezeichnet das Standardverfahren der Agentur für Arbeit, das primär auf die schnellstmögliche Vermittlung von Arbeitslosen in ein sozialversicherungspflichtiges Anstellungsverhältnis abzielt. Die Förderung der Selbstständigkeit gilt hierbei oft als nachrangige Option.
- Kann-Leistung
- Ein juristischer Begriff für eine Leistung, die eine Behörde nach eigenem Ermessen gewähren kann, aber nicht muss. Der AVGS zur Gründung ist eine solche Ermessensleistung, es besteht also kein automatischer Rechtsanspruch darauf.
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