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1×1 des Controllings

1×1 des Controllings

Die Zahlen Ihres Unternehmens richtig lesen, einordnen und nutzen – kompakte Module aus der Beratungspraxis von Peter Saubert, Theo Saubert und Willi Saubert.

Wozu Klärungsbogen und Leseliste?

Beides ist Ihr privater Arbeitsbereich unter „Meins" – eine persönliche Aufgaben- und Merkliste, mit der Sie beim Lesen einen roten Faden behalten. Wir als Unternehmensberatung greifen darauf nicht zu.

Die Leseliste sammelt Beiträge, Module und Folgen, die Sie später lesen oder hören wollen. Der Klärungsbogen sammelt offene Fragen, die Ihnen beim Lesen einfallen – mit Quelle und Sprungmarke. Wenn Sie irgendwann ein Gespräch mit uns führen möchten, bringen Sie den Klärungsbogen als Ihre Agenda mit. Solange Sie das nicht tun, bleibt er bei Ihnen.

Wie „Meins" funktioniert

Controlling ist Steuerung – nicht Buchhaltung

Controlling wird in vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen mit Buchhaltung oder Reporting verwechselt. Das ist ein Missverständnis, das teuer wird. Buchhaltung dokumentiert die Vergangenheit. Reporting zeigt sie übersichtlich an. Controlling dagegen ist die Funktion, die das Unternehmen steuert – auf Basis von Zahlen, Hypothesen und Modellen. Es richtet sich nach vorn, nicht nach hinten.

Das 1×1 des Controllings ist die strukturierte Sammlung der Werkzeuge, die Sie als Unternehmer brauchen, um Ihr Unternehmen zu führen. Es ist kein Lehrbuch für Controller, sondern ein Arbeitsbuch für Unternehmer, die ihre Zahlen verstehen und für ihre Entscheidungen nutzen wollen.

Echtes Controlling beginnt dort, wo Zahlen aufhören.

Peter SaubertUnternehmensberater

Wofür Sie Controlling brauchen

Drei Fragen muss jeder Unternehmer beantworten können – täglich, monatlich, jährlich:

  1. Wo stehe ich heute? – Liquidität, Auftragslage, offene Forderungen, Kostenstruktur.
  2. Wo will ich hin? – Planung der nächsten Monate und Jahre, Investitionen, Wachstum, Personal.
  3. Warum komme ich nicht voran (oder schneller als gedacht)? – Soll-Ist-Abweichung, Ursachenanalyse, Anpassung des Modells.

Wer diese Fragen nicht zuverlässig beantworten kann, führt sein Unternehmen blind. Das geht eine Weile gut – bis es nicht mehr gut geht. Dann ist es meistens zu spät, gegenzusteuern.

Die sechs Module unseres Controlling-Hubs

Das 1×1 des Controllings ist in sechs Sektionen gegliedert, die aufeinander aufbauen:

  • Grundlagen. Was Controlling ist und was nicht. Warum Sie es brauchen, auch wenn Sie alleine arbeiten. Liquiditäts- vs. Ertragskrisen. Die Liquiditätsparadoxie. Zahlungswirksam vs. ergebniswirksam. Forderungen gegenüber Finanzamt und Sozialkassen.
  • Planungsqualität. Warum Planung kein Wunschzettel ist. Modellbildung, Regeln, Hypothesen. Planung in den Dimensionen Absatz, Auslastung, Beschaffung, Erfolg, Investitionen, Kundengewinnung, Liquidität, Ressourcen.
  • Methoden und Analysetools. SWOT, Business Model Canvas, Markt- und Wettbewerbsanalysen, Kostenartenrechnung, Marketing-Controlling, weitere Werkzeuge für die strategische Steuerung.
  • Kennzahlen. Marge, Gewinn, ROI, Cash-Burn-Rate, Eigenkapitalquote, Liquiditätsgrade, Forderungsausfall, Verbindlichkeiten, Steuerrückstellungen. Was jede Kennzahl aussagt – und was sie nicht aussagt.
  • EÜR lesen. Die Einnahmen-Überschuss-Rechnung als Steuerungsinstrument für Selbstständige und kleine Unternehmen.
  • Bilanz lesen. Wie Sie eine Bilanz wirklich verstehen – als Spiegel der Substanz, der Liquidität und der unternehmerischen Geschichte.

Wer dieses Hub nutzen sollte

Selbstständige, Inhaber von Familienunternehmen und Geschäftsführer kleiner und mittelständischer Unternehmen. Wer von einem Steuerberater die BWA bekommt und sie nicht wirklich liest, wird hier fündig. Wer eine Planung machen muss, aber nicht weiß, wo er anfangen soll, ebenfalls. Auch Beiräte und Investoren, die Unternehmen begleiten, nutzen die Module als gemeinsame Sprache mit dem Management.

Was Sie hier nicht finden

Kein Buchhaltungstutorial. Kein Software-Vergleich. Kein Versprechen, dass Excel reicht (es reicht oft, aber nicht immer). Wir reden über Inhalte, nicht über Werkzeuge. Wer die Inhalte beherrscht, kann sie in jedem Werkzeug abbilden.

Unser Anspruch an die Module

Wir schreiben so, dass die Inhalte auch ohne BWL-Studium verständlich sind. Wir vermeiden Berater-Floskeln. Wir argumentieren mit Beispielen aus dem unternehmerischen Alltag und ordnen ein, wo die Theorie an Grenzen stößt. Wir benennen, wo Sie als Unternehmer Hypothesen treffen müssen – und wie Sie diese Hypothesen prüfen.

Warum Controlling die Krise verhindert

Die meisten Insolvenzen in Deutschland sind nicht das Ergebnis eines plötzlichen Schocks, sondern einer schleichenden Entwicklung. Sinkende Marge, steigende Forderungslaufzeiten, wegfallende Auslastung, falsch dimensionierte Investitionen – all das ist messbar, lange bevor das Konto leer ist. Wer seine Zahlen kennt, sieht die Krise kommen. Wer seine Zahlen nicht kennt, wird von ihr überrascht. Genau diesen Unterschied macht Controlling.

Wenn Sie Unterstützung suchen

Die Module hier sind so geschrieben, dass Sie eigenständig damit arbeiten können. Wenn Sie Ihr Controlling neu aufsetzen oder eine bestehende Steuerung kritisch prüfen lassen möchten, sprechen Sie uns an. Das Team Saubert begleitet Unternehmen genau bei dieser Aufgabe – kritisch, faktenbasiert und mit dem Anspruch, dass Sie am Ende selbst steuern können.

Leitbild

Warum wir das machen

Belastbares Controlling ist die Voraussetzung dafür, dass Unternehmen wachsen, Arbeitsplätze sichern und Krisen überstehen.

Erfolgreiche kleine und mittelständische Unternehmen sind die Quelle des Wohlstands in Deutschland. Wir arbeiten deshalb für und mit KMU am Erfolg und der nachhaltigen Stärkung dieser Unternehmen.
Peter Saubert, Theo Saubert und Willi SaubertLeitbild

Aus der Werkstatt

Geschäftsmodelle im Digitalen Beirat

Sieben funktionale Grundmuster – Projekt, Abo, Retail, Handwerk, ANÜ, Anzahlung, Plattform – und wie sie sauber in GuV und Cashflow getrennt werden. Mit Praxisbeispielen für Logistik, Dienstleistung, Beratung, Handwerk, Ingenieurbüros und Softwareentwicklung.

Geschäftsmodelle im Detail

Module

1. Warum Controlling für jedes Unternehmen wichtig ist

Module

2. Unternehmensplanung und Planungsqualität

Module

3. Methodenkompetenzen

Module

4. Kennzahlen

Module

5. EÜR lesen

Module

6. Bilanz lesen

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Kontakt

Interesse? Schreiben Sie uns.

Sie wollen Ihr Controlling aufsetzen oder schärfen? Schreiben Sie uns – wir antworten persönlich.

FAQ

Häufige Fragen

Glossar

Controlling
Controlling ist die Steuerung eines Unternehmens auf Basis von Zahlen und Planungen. Im Gegensatz zur rückwärtsgewandten Buchhaltung ist es ein vorausschauender Prozess, der die Grundlage für strategische Entscheidungen bildet.
Liquidität
Liquidität bezeichnet die Fähigkeit eines Unternehmens, seine fälligen Zahlungsverpflichtungen jederzeit und uneingeschränkt erfüllen zu können. Sie ist die wichtigste Voraussetzung für die finanzielle Stabilität und das Überleben eines Unternehmens.
Soll-Ist-Abweichung
Die Soll-Ist-Abweichung ist der Vergleich zwischen geplanten Werten (Soll) und den tatsächlich erreichten Ergebnissen (Ist). Die Analyse dieser Abweichungen ist ein zentrales Werkzeug im Controlling, um frühzeitig Fehlentwicklungen zu erkennen und Gegenmaßnahmen einzuleiten.
Kennzahlen
Kennzahlen (auch KPIs, Key Performance Indicators) sind Messgrößen, die den unternehmerischen Erfolg oder Misserfolg quantifizierbar machen. Sie helfen dabei, komplexe Sachverhalte zu verdichten und den Überblick über die Zielerreichung zu behalten.
ROI (Return on Investment)
Der Return on Investment (ROI) ist eine Kennzahl, die das Verhältnis zwischen dem erzielten Gewinn und dem dafür eingesetzten Kapital beschreibt. Sie gibt an, wie effizient eine Investition war und ob sie sich für das Unternehmen gelohnt hat.
Marge
Die Marge ist die Differenz zwischen dem Verkaufspreis und den variablen Kosten eines Produkts oder einer Dienstleistung. Sie ist ein entscheidender Indikator für die Profitabilität des Kerngeschäfts.
EÜR (Einnahmen-Überschuss-Rechnung)
Die Einnahmen-Überschuss-Rechnung ist eine vereinfachte Methode der Gewinnermittlung für Freiberufler und kleine Unternehmen. Dabei wird der Gewinn als Differenz zwischen den Betriebseinnahmen und den Betriebsausgaben ermittelt (Zufluss-Abfluss-Prinzip).
Bilanz
Die Bilanz ist eine Gegenüberstellung von Vermögen (Aktiva) und Kapital (Passiva) eines Unternehmens zu einem bestimmten Stichtag. Sie zeigt die finanzielle Verfassung, die Herkunft der Mittel und deren genaue Verwendung im Unternehmen.

Weiterführendes

Zusammengestellt mit KI-Unterstützung, redaktionell geprüft.

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Ihre offenen Punkte zu diesem Beitrag

Typische offene Fragen zu diesem Beitrag. Setzen Sie einzelne Punkte auf Ihre persönliche Aufgabenliste unter „Meins" – oder ergänzen Sie eine eigene Frage. Der Klärungsbogen ist Ihr privater Arbeitsbereich; wir greifen darauf nicht zu. Sie nutzen ihn als roten Faden beim Lesen – und nehmen ihn, wenn Sie wollen, als Agenda in ein Beratungsgespräch mit.

  • Wie erstelle ich eine realistische Planung, die nicht nur ein Wunschzettel ist?

    Diese Frage zielt auf die Kernherausforderung, ein valides, daten- und hypothesenbasiertes Modell für die Zukunft des Unternehmens zu schaffen.

  • Wie hängen Bilanz, GuV/EÜR und Liquiditätsplanung konkret zusammen?

    Diese Frage hilft, ein ganzheitliches Verständnis für die finanzielle Lage des Unternehmens jenseits isolierter Berichte zu entwickeln.

  • Ich habe alle Zahlen, aber welche Entscheidungen kann ich daraus ableiten?

    Hiermit wird der Übergang vom reinen Reporting zu handlungsrelevanten Maßnahmen vollzogen, was das eigentliche Ziel des Controllings ist.

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