Zum Inhalt springen

1×1 der Gründung

Übersicht 1×1 der Gründung

Strukturierter Hub für die Unternehmensgründung: Module, Branchen, Apps, Podcast und AVGS-Coaching – faktenbasiert und pragmatisch.

Wozu Klärungsbogen und Leseliste?

Beides ist Ihr privater Arbeitsbereich unter „Meins" – eine persönliche Aufgaben- und Merkliste, mit der Sie beim Lesen einen roten Faden behalten. Wir als Unternehmensberatung greifen darauf nicht zu.

Die Leseliste sammelt Beiträge, Module und Folgen, die Sie später lesen oder hören wollen. Der Klärungsbogen sammelt offene Fragen, die Ihnen beim Lesen einfallen – mit Quelle und Sprungmarke. Wenn Sie irgendwann ein Gespräch mit uns führen möchten, bringen Sie den Klärungsbogen als Ihre Agenda mit. Solange Sie das nicht tun, bleibt er bei Ihnen.

Wie „Meins" funktioniert

Worum es im 1×1 der Gründung geht

Eine Unternehmensgründung ist kein Akt der Inspiration, sondern eine Folge von Entscheidungen. Jede dieser Entscheidungen hat Konsequenzen – kaufmännisch, rechtlich, steuerlich, persönlich. Wer sich nüchtern damit beschäftigt, bevor er gründet, vermeidet die typischen Fehler, die in den ersten drei Jahren mehr als die Hälfte aller Gründer aus dem Markt drängen. Genau darum geht es in diesem Hub: Wir nehmen die Gründungsphase auseinander und ordnen ein, was wirklich zählt.

Das 1×1 der Gründung ist kein Motivationsbuch. Es ist ein Arbeitswerkzeug. Sie finden hier strukturierte Module zu allen relevanten Themen – von der Motivation über die Rechtsformwahl, den Businessplan, die Stundensatzkalkulation, Verträge und Versicherungen bis hin zu Marketing, Personal und Skalierung. Jedes Modul ist eigenständig lesbar. Die Reihenfolge ist eine Empfehlung, kein Zwang.

Wer dieses Angebot nutzen sollte

Das 1×1 richtet sich an Menschen, die ernsthaft über eine Selbstständigkeit nachdenken oder bereits gegründet haben und die Lücken in ihrem Handwerkszeug schließen wollen. Es ist genauso geeignet für Solo-Selbstständige, die ihre Geschäftsgrundlage professionalisieren, wie für Teams, die ein Unternehmen aufbauen. Branchenspezifische Vertiefungen finden Sie in den Branchenmodulen in der Seitenleiste – sie werden laufend ergänzt.

Wie wir an Gründung herangehen

Wir argumentieren faktenbasiert. Wir verschweigen keine Risiken und reden nichts schön. Gleichzeitig sind wir keine Bedenkenträger: Wer gut vorbereitet startet, hat exzellente Chancen. Die Aufgabe ist, gut vorbereitet zu starten. Dazu gehört, die eigene Geschäftsidee gegen den Markt zu prüfen, die Finanzierung realistisch zu planen, die rechtliche Verpackung zur Idee passend zu wählen und die ersten Jahre durchzurechnen – inklusive der Phasen, in denen es nicht so läuft wie gedacht.

Wir orientieren uns an drei Prinzipien:

  • Intelligenter, risikoarmer Start. Nicht alles auf einmal, sondern in Stufen. Erst validieren, dann skalieren.
  • Liquidität vor Gewinn. Ein gewinnbringendes Unternehmen kann insolvent werden, wenn das Geld nicht zur richtigen Zeit auf dem Konto ist.
  • Eigenverantwortung statt Fördermittelromantik. Förderungen sind nützlich, ersetzen aber keine tragfähige Geschäftsidee.

Blick von außen: Markt- und Trendberichte der fivewi

Wenn Sie sich mit der Selbstständigkeit beschäftigen, sollten Sie sich mit Ihrer Branche einmal aus Sicht von Banken und Unternehmensberatern beschäftigt haben. Eine gute Möglichkeit dafür sind die Markt- und Trendberichte der fivewi. Sie liefern einen strukturierten Blick von außen auf Ihre Branche und schärfen den Blick für die Gründung.

Natürlich kann es sein, dass in Ihrem konkreten Umfeld nicht alles genau so ist, wie der Bericht es darstellt. Er zeigt Ihnen aber, wo Sie hinschauen müssen und was Sie später gegenüber der fachkundigen Stelle, der Agentur für Arbeit oder Ihrer Bank plausibel begründen müssen.

Die Themenbereiche im Überblick

Die einzelnen Module bilden die Bausteine einer ganzen Gründungs-Bibliothek. Inhaltlich behandeln wir unter anderem:

  • Persönliche Voraussetzungen: Bin ich eine Gründerperson? Was muss ein Selbstständiger können? Welche Motivationen tragen, welche brennen aus?
  • Geschäftsidee und Modell: Geschäftsmodell, Skalierungsfrage, Unternehmenskauf als Alternative zur Gründung.
  • Strategie und Start: Strategien für einen risikoarmen Start, Gemeinschaftsgründungen mit zwei Gründern, Firmenname und Marken.
  • Rechtsformen und Gewerbe: Die wichtigsten Rechtsformen, Gewerbeanmeldung, Verträge und Vertragsarten.
  • Geld und Zahlen: Businessplan, Kalkulation von Stundensätzen, Versicherungen, alternative Finanzierungsformen, Phasen der Unternehmensgründung.
  • Markt und Vertrieb: Kundengewinnung als Zweck von Marketing und Verkauf, Wann muss ich Personal einstellen?

Warum so viele Selbstständige nach drei Jahren aufgeben

Die nüchterne Antwort: weil sie wesentliche Themen nicht oder zu spät bearbeitet haben. Es sind selten die spektakulären Fehler, die zur Aufgabe führen. Es ist die Summe der kleinen Versäumnisse und fehlendes Wissen: unklare Kalkulation, fehlende Liquiditätsplanung, mangelhafte Verträge, kein Marketing-System, falsche Rechtsform, keine Rücklagen. Diese Themen lassen sich vermeiden. Genau dafür ist dieses 1×1 da.

Wenn Sie tiefer einsteigen wollen

Drei Anlaufstellen ergänzen dieses Hub:

  • Der Podcast „1×1 der Gründung" vertieft viele Module in Gesprächsform.
  • Die App „1×1 der Gründung" führt Sie strukturiert durch die wichtigsten Entscheidungen Ihrer Gründungsphase.
  • Bei konkreten Vorhaben mit AVGS-Förderung verweisen wir auf das Angebot AVGS Gründungscoaching.

Hinweis für Arbeitslose: AVGS nutzen

Sollten Sie arbeitslos sein und die Möglichkeit haben, einen AVGS (Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein) für die Gründung zu erhalten, nutzen Sie diese Möglichkeit unbedingt. Im zu 100 % geförderten Gründungscoaching wird mit Ihnen in der Regel ein Businessplan erstellt, den Sie für die Tragfähigkeitsbescheinigung benötigen. Die Tragfähigkeitsbescheinigung ist die Voraussetzung für den Gründungszuschuss der Agentur für Arbeit.

Kriterien

Was Peter Saubert als Gründungsberatung mitbringt

  • Umfangreiche Erfahrung mit Gründungen: Ingenieurbüros
  • Umfangreiche Erfahrung mit Gründungen: Maschinenbau
  • Umfangreiche Erfahrung mit Gründungen: Automobilindustrie & Fahrzeugtechnik
  • Umfangreiche Erfahrung mit Gründungen: Fahrzeughandel
  • Umfangreiche Erfahrung mit Gründungen: Softwareentwicklung, Tech-Startups & Plattformen
  • Umfangreiche Erfahrung mit Gründungen: Handwerksbetriebe (Metall, Elektro, SHK, Maler, Zimmerer, Dachdecker, Fassadenbau, Gerüstbau, Karosserie- und Fahrzeugbau, Kälte-/Klimatechnik, Steinmetz)
  • Umfangreiche Erfahrung mit Gründungen: Sportschulen & Fußballschulen
  • Erfahrung mit Gründungen: Arbeitnehmerüberlassung / Personaldienstleister
  • Erfahrung mit Gründungen: Garten- und Landschaftsbau
  • Erfahrung mit Gründungen: Tiefbau, Abbruch & Rückbau
  • Erfahrung mit Gründungen: Land- und forstwirtschaftliche Lohnunternehmen
  • Erfahrung mit Gründungen: Transport & Logistik (unter/über 3,5 t)
  • Erfahrung mit Gründungen: Energieberatung
  • Erfahrung mit Gründungen: Handelsvertretung, Online-Handel, Sport-Equipment
  • Erfahrung mit Gründungen: Gastronomie, Event & Tourismus
  • Erfahrung mit Gründungen: Fahrschulen
  • Erfahrung mit Gründungen: Technische und chemische Produktion
  • Erfahrung mit Gründungen: Reinigung
  • Erfahrung mit Gründungen: Franchisekonzepte
  • Peter Saubert spricht Klartext
  • Arbeit in ganz Deutschland – online und persönlich
  • Fokus auf die Motivation der Gründerin oder des Gründers bzw. der Unternehmerin oder des Unternehmers
  • Risikooptimierte Gründung
  • Zahlreiche erfolgreiche Finanzierungen mit KfW, Landes-Förderbanken, privaten Kapitalgebern und Banken
  • Umfangreiche Erfahrung mit Förderprogrammen
  • Coaching mit AVGS möglich
  • Erfahrung mit Einzelunternehmen
  • Erfahrung mit Freiberuflern
  • Erfahrung mit GmbH
  • Erfahrung mit UG
  • Erfahrung mit eingetragenem Kaufmann bzw. eingetragener Kauffrau (e. K.)
  • Erfahrung mit offener Handelsgesellschaft (oHG)
  • Erfahrung mit Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR)
  • Eigene Erfahrung als GmbH-Geschäftsführer mehrerer Unternehmen
  • Eigene Erfahrung mit Insolvenz
  • Erfahrung mit unterschiedlich komplexen Geschäftsmodellen – von einfach bis hochkomplex
  • Zertifizierte Gründungsberatung IHK
  • Zertifizierter Berater des IBWF
  • Mehrfach ausgezeichnet als Top Consultant
  • Ausgezeichnet als Business Innovator
  • Partner der Offensive Mittelstand
  • FuZ-Siegel (Förderung)
  • Sehr gute Bewertungen bei Google (5,0 Sterne)

Bewertungen unserer Mandanten

Unser Anspruch

Wir wollen, dass Sie nach der Lektüre dieser Module bessere Entscheidungen treffen können. Nicht jede Idee muss umgesetzt werden, und nicht jede Selbstständigkeit ist der richtige Weg. Wenn Sie aber gründen, dann gut vorbereitet, mit klaren Zahlen, klarem Kopf und einer realistischen Erwartung an die ersten Jahre. Erfolgreiche kleine und mittelständische Unternehmen sind die Quelle des Wohlstands in Deutschland – und jede gut vorbereitete Gründung erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass eines daraus entsteht.

Leitbild

Warum wir das machen

Eine Gründung ist kein Selbstzweck. Wir begleiten Gründungen, weil aus Gründern später die Unternehmen werden, die Arbeitsplätze, Steuern und Wohlstand schaffen.

Erfolgreiche kleine und mittelständische Unternehmen sind die Quelle des Wohlstands in Deutschland. Wir arbeiten deshalb für und mit KMU am Erfolg und der nachhaltigen Stärkung dieser Unternehmen.
Peter Saubert, Theo Saubert und Willi SaubertLeitbild

Branchen-Linse

Lesen Sie das 1×1 der Gründung aus Sicht Ihrer Branche

Aktuelle Sicht: Abbruch & Rückbau×

Module bleiben gleich, Einleitung und branchen-spezifische Ergänzungen wechseln. Sie können unten jederzeit eine andere Branche wählen oder die Linse entfernen.

Meisterpflicht

ausblenden

Anlage A – zulassungspflichtiges Handwerk

Warum Meisterpflicht?

Sobald Ihr Betrieb in die Statik eingreift – tragende Wände, Massivbauteile, Abstützungen – berühren Sie wesentliche Tätigkeiten des Maurer- und Betonbauerhandwerks. Dieses Handwerk steht in Anlage A der Handwerksordnung und ist damit meisterpflichtig. Ohne Meisterbrief keine Eintragung in die Handwerksrolle, ohne Handwerksrolle keine Gewerbeanmeldung für diese Arbeiten.

Was ist zulassungsfrei?

Reines Entkernen, die Demontage nicht-tragender Bauteile sowie Betonbohren und -schneiden sind zulassungsfrei bzw. handwerksähnlich (Anlage B1/B2 HwO) – kein Meister nötig, aber Eintragung ins Gewerbeverzeichnis der Handwerkskammer.

Alternativen ohne eigenen Meisterbrief

  • Angestellter technischer Betriebsleiter mit passendem Meisterbrief (mindestens 4 Stunden pro Tag vor Ort)
  • Altgesellenregelung nach § 7b HwO: 6 Jahre Berufstätigkeit, davon 4 Jahre in leitender Stellung
  • Ausnahmebewilligung nach § 8 HwO in Härtefällen oder bei meistergleichen Kenntnissen (z. B. Industriemeister nach § 53 BBiG)
  • § 7 Abs. 2 HwO: Absolventen ingenieurwissenschaftlicher Studiengänge (z. B. Bauingenieurwesen) können direkt in die Handwerksrolle eingetragen werden

Automatisch eingeblendet, weil Abbruch & Rückbau in Anlage A der Handwerksordnung geführt wird.

Branchen-Sicht

Abbruch & Rückbau

Ohne Rückbau kein Neubau, ohne Recycling keine Rohstoffwende am Bau. Wer heute in den Abbruch geht, verkauft am Ende Kreislaufwirtschaft – aber vor der ersten Rechnung stehen Schadstoffgutachten, Sachkundenachweise und ein Maschinenpark, der schnell in den Millionenbereich rutscht.

Peter SaubertUnternehmensberater, Berater im Abbruch- und Rückbaugewerbe

Branchenüberblick

Wenn in Deutschland über Bauwirtschaft gesprochen wird, geht es meist um Neubau, Wohnungsmangel oder Sanierungsquoten. Kaum jemand denkt dabei an die Branche, die am Anfang jeder Transformation steht: den Abbruch. Dabei ist Rückbau längst mehr als das bloße Einreißen alter Gebäude – er ist die Voraussetzung für Kreislaufwirtschaft, Flächenrecycling und die energetische Neuausrichtung des Bausektors.

Der Deutsche Abbruchverband (DA) vertritt rund 250 spezialisierte Fachbetriebe, die als Kern der organisierten Branche gelten. Daneben zählt die Statistik jedoch deutlich mehr Akteure: Schätzungen gehen von 1.500 bis 2.000 Abbruchunternehmen in Deutschland aus, von kleinen Familienbetrieben bis zu bundesweit tätigen Großunternehmen. Das Statistische Bundesamt weist die Sparte unter der Wirtschaftszweigklassifikation WZ 43.11 „Abbrucharbeiten" gesondert aus – ein Indiz dafür, dass der Gesetzgeber die Eigenständigkeit dieses Gewerks längst anerkannt hat. Nach Destatis-Erhebungen beschäftigt die Branche mehrere zehntausend Menschen und erwirtschaftet einen Jahresumsatz im niedrigen einstelligen Milliardenbereich – Tendenz je nach Bauzyklus schwankend, aber mit stabiler Grundauslastung, weil Rückbau anders als Neubau kaum konjunkturell einbricht: Gebäude müssen so oder so irgendwann weichen.

Diese Aussage trifft den Kern eines Strukturwandels, den die Branche seit Jahren durchläuft: vom reinen Abrissunternehmen zum Rohstofflieferanten. Bauschutt ist längst keine Deponielast mehr, sondern Ausgangsstoff für Recycling-Baustoffe, die laut Bundesverband Baustoffe – Steine und Erden (bbs) und bvse in erheblichem Umfang wiederverwertet werden.

Regionale Schwerpunkte

Die Nachfrage nach Abbruchleistungen folgt der Bautätigkeit – und die konzentriert sich in Deutschland auf wenige Ballungsräume. Allen voran das Rhein-Ruhr-Gebiet, wo jahrzehntelange Industriegeschichte ein enormes Reservoir an Konversionsflächen hinterlassen hat: alte Zechen, Stahlwerke, Fabrikhallen. Hier verbindet sich klassischer Rückbau mit komplexer Schadstoffsanierung, da viele Bestandsbauten Asbest, teerhaltige Materialien oder kontaminierte Böden aufweisen.

Auch die Region Rhein-Main mit dem Wirtschaftsraum Frankfurt zählt zu den Hotspots. Der Büroflächenmarkt befindet sich im Umbruch, veraltete Bürotürme aus den 1970er- und 1980er-Jahren werden zunehmend rückgebaut oder kernsaniert, um Platz für energieeffiziente Neubauten zu schaffen. Ähnliches gilt für Berlin, wo Wohnungsdruck und Nachverdichtung Abbruch- und Rückbauleistungen in innerstädtischen Lagen befeuern, sowie für den Großraum München, wo hohe Grundstückspreise den wirtschaftlichen Druck erhöhen, Bestandsimmobilien durch dichtere Neubauten zu ersetzen.

Diese vier Regionen bilden zusammen einen überproportionalen Anteil der bundesweiten Abbruchleistungen ab – nicht zuletzt, weil hier auch die größten Bauvolumina und damit der größte Bedarf an Rückbau vor jedem Neubauprojekt bestehen.

Struktur und Betriebsgröße

Die Betriebslandschaft der Abbruchbranche ist heterogen. Auf der einen Seite stehen kleine, regional verwurzelte Betriebe mit wenigen Mitarbeitern, die überwiegend Wohngebäude, Scheunen oder kleinere gewerbliche Objekte zurückbauen. Auf der anderen Seite haben sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten größere Unternehmen etabliert, die komplexe Sprengungen, Hochhausrückbauten oder Industrieabbrüche mit spezialisierter Maschinentechnik durchführen – Longfrontbagger, ferngesteuerte Abbruchroboter, mobile Brech- und Siebanlagen gehören hier zum Standardrepertoire.

Der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) ordnet Abbruch- und Rückbautätigkeiten überwiegend dem Anlage-A-Bereich der Handwerksordnung zu, mit Berührungspunkten zu Straßenbau- und Tiefbaugewerken. Das bedeutet: Wer selbstständig tätig werden will, benötigt in der Regel einen Meistertitel oder eine vergleichbare Qualifikation – ein Umstand, der die Marktzutrittshürden bewusst hochhält und zugleich für ein hohes fachliches Niveau sorgt. Für Betriebsgründer ist dies gleichermaßen Absicherung und Herausforderung, denn ohne entsprechenden Qualifikationsnachweis bleibt der Weg in die Selbstständigkeit versperrt.

Ausbildung und Arbeitsmarkt

Lange Zeit hatte der Abbruch keinen eigenständigen Ausbildungsberuf – Quereinstieg und praktische Anlernung dominierten. Das hat sich geändert: Mit der „Fachkraft für Abbruch- und Betontrenntechnik" existiert inzwischen ein anerkannter Ausbildungsberuf, der die Branche professionalisiert und ihr eine eigene Fachidentität verleiht. Darauf aufbauend können sich Fachkräfte zum „Geprüften Abbruchtechniker" weiterqualifizieren – eine Fortbildung, die technisches Know-how mit Kenntnissen in Statik, Schadstoffmanagement und Arbeitssicherheit verbindet.

Die Bundesagentur für Arbeit registriert regelmäßig offene Stellen im Bereich Abbruch, Tiefbau und verwandten Bauberufen, wobei der Fachkräftemangel auch hier deutlich spürbar ist. Wie in weiten Teilen des Bauhauptgewerbes trifft eine alternde Belegschaft auf zu wenig Berufsnachwuchs. Für die Branche ist das ein zentrales strategisches Thema, denn moderne Abbruchtechnik erfordert zunehmend digitale und sicherheitstechnische Kompetenzen, die über reine körperliche Arbeit hinausgehen.

Der Abbruch von heute hat mit dem Vorurteil der reinen Muskelarbeit nichts mehr zu tun – er ist Hightech-Handwerk mit hoher Verantwortung. Wer Schadstoffkataster, Ersatzbaustoffverordnung und Longfront-Bagger sauber zusammenbringt, hat ein Geschäftsmodell mit Zukunft.

Peter SaubertUnternehmensberater, Berater im Abbruch- und Rückbaugewerbe

Regulatorik

Kaum ein Bauhandwerk ist so dicht reguliert wie der Abbruch. Das liegt an der besonderen Gefährdungslage: Beim Rückbau älterer Gebäude treten regelmäßig Schadstoffe zutage, allen voran Asbest. Die Technische Regel für Gefahrstoffe TRGS 519 legt detailliert fest, wie Asbestsanierungsarbeiten durchzuführen sind, welche Sachkundenachweise erforderlich sind und welche Schutzmaßnahmen gelten. Ergänzend regelt die TRGS 521 den Umgang mit künstlichen Mineralfasern (KMF), etwa aus alten Dämmstoffen, während die TRGS 524 Sanierungsarbeiten bei kontaminierten Bereichen adressiert.

Hinzu kommt ein dichtes Abfall- und Kreislaufwirtschaftsrecht: Die Gewerbeabfallverordnung (GewAbfV) schreibt eine getrennte Erfassung und vorrangige Verwertung von Bau- und Abbruchabfällen vor, das Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) bildet den übergeordneten rechtlichen Rahmen für Abfallvermeidung und -verwertung. Seit 2023 verschärft die Mantelverordnung mit der neuen Ersatzbaustoffverordnung die Anforderungen an die Verwertung mineralischer Abfälle erheblich – ein Meilenstein, der die Recyclingbranche vor neue Dokumentations- und Qualitätspflichten stellt, gleichzeitig aber Rechtssicherheit für den Einsatz von Recycling-Baustoffen schafft.

Arbeitsschutzrechtlich ist die DGUV Vorschrift 38 „Bauarbeiten" maßgeblich, die spezifische Sicherheitsanforderungen an Abbrucharbeiten stellt. Und vertragsrechtlich bewegen sich die meisten Projekte im Rahmen der VOB/B, die als Vertragsgrundlage für Bauleistungen gegenüber öffentlichen und privaten Auftraggebern dient. Wer in diesem Regelungsdickicht bestehen will, braucht nicht nur handwerkliches Können, sondern auch juristisches und organisatorisches Rüstzeug.

Fördermittel und Finanzierung

Der Kapitalbedarf im Abbruchgewerbe ist beträchtlich. Ein einsatzfähiger Maschinenpark – Longfrontbagger, Abbruchzangen, mobile Brech- und Siebanlagen – kann schnell einen sechs- bis siebenstelligen Investitionsbetrag erfordern. Für Existenzgründer und Betriebsübernehmer stellt dies eine erhebliche Hürde dar, die ohne öffentliche Unterstützung kaum zu stemmen ist.

Hier setzen verschiedene Förderinstrumente an. Die Meistergründungsprämie, die in mehreren Bundesländern angeboten wird (Bandbreite je Land rund 7.500 bis 15.000 €), honoriert die Betriebsgründung nach bestandener Meisterprüfung mit einem einmaligen Zuschuss. Der KfW-Gründerkredit – sowohl in der StartGeld- als auch in der Universell-Variante – bietet zinsgünstige Darlehen für Investitionen und Betriebsmittel, während die Bürgschaftsbanken der Länder dort einspringen, wo Gründern die banküblichen Sicherheiten fehlen, indem sie Ausfallbürgschaften übernehmen. Für den Bau von Recyclinganlagen oder die Anschaffung schadstoffarmer Maschinen existieren zudem gezielte Investitionszuschüsse auf Länderebene, die die ökologische Modernisierung des Maschinenparks unterstützen sollen.

Wer eine Gründung oder Betriebsübernahme in der Abbruchbranche plant, ist gut beraten, diese Instrumente frühzeitig und kombiniert zu nutzen – denn die hohen Startinvestitionen lassen sich aus eigener Kraft kaum stemmen, insbesondere wenn parallel eine Recycling- oder Sortieranlage aufgebaut werden soll.

Die vielleicht bedeutendste Entwicklung der vergangenen Jahre ist der Wandel des Selbstverständnisses der Branche. Abbruch ist nicht mehr nur Beseitigung, sondern integraler Bestandteil der Kreislaufwirtschaft Bau. Konzepte wie „urban mining" – die systematische Rückgewinnung von Rohstoffen aus dem Gebäudebestand – gewinnen an Bedeutung, weil mineralische Rohstoffe und Metalle zunehmend als wertvolle Sekundärressourcen begriffen werden statt als Entsorgungslast.

Der Bundesverband Baustoffe – Steine und Erden (bbs) und der bvse – Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung dokumentieren seit Jahren steigende Recyclingquoten bei mineralischen Bauabfällen, auch wenn die Verwendung von Recycling-Baustoffen in öffentlichen und privaten Ausschreibungen noch ausbaufähig ist. Die neue Ersatzbaustoffverordnung soll hier für mehr Akzeptanz sorgen, indem sie einheitliche Qualitätsstandards für Recyclingmaterial schafft und damit Vorbehalte gegenüber „Sekundärbaustoffen" abbaut.

Gleichzeitig gewinnt die Schadstoffsanierung an Komplexität, weil ein Großteil des deutschen Gebäudebestands aus Jahrzehnten stammt, in denen Asbest, PCB oder andere Problemstoffe verbaut wurden. Das erfordert spezialisierte Sachkunde und treibt die Professionalisierung der Branche weiter voran. Hinzu kommen wachsende Nachhaltigkeitsanforderungen von Auftraggebern, die im Rahmen von ESG-Berichtspflichten zunehmend Wert auf dokumentierte, zertifizierte Rückbau- und Verwertungsprozesse legen.

Überschattet wird diese positive Entwicklung vom bereits erwähnten Fachkräftemangel, der angesichts steigender technischer Anforderungen an Bedeutung gewinnt. Ohne ausreichend qualifiziertes Personal drohen Kapazitätsengpässe gerade bei komplexen, schadstoffbelasteten Projekten.

Chancen und Risiken für Gründerinnen und Gründer

Die Abbruchbranche steht an einer interessanten Schnittstelle: Sie ist unverzichtbarer Wegbereiter für Neubau und energetische Sanierung, zugleich Rohstofflieferant für eine Bauwirtschaft, die zunehmend auf Kreislaufwirtschaft angewiesen ist. Die regulatorischen Anforderungen – von TRGS-Vorgaben über die Ersatzbaustoffverordnung bis zur GewAbfV – sind hoch, aber sie schaffen zugleich Marktzutrittshürden, die etablierte, gut aufgestellte Betriebe vor unlauterer Konkurrenz schützen.

Risiken bestehen vor allem in den hohen Investitionskosten, der Komplexität der Schadstoffsanierung und dem anhaltenden Fachkräftemangel. Wer diese Hürden jedoch überwindet – durch gezielte Förderung, konsequente Weiterqualifizierung und Investitionen in moderne, schadstoffarme Technik – profitiert von einem Markt mit stabiler struktureller Nachfrage. Gebäude altern, Städte verdichten sich, Industrieflächen werden konvertiert: Der Bedarf an professionellem Rückbau wird nicht abnehmen, sondern in den kommenden Jahren eher noch wachsen.

Für Unternehmer, die sich in diesem Gewerk positionieren oder einen bestehenden Betrieb übernehmen wollen, lohnt sich der Blick über den reinen Abriss hinaus: Wer Recyclingkompetenz, Schadstoffsanierung und moderne Maschinentechnik kombiniert, positioniert sich nicht am Ende, sondern am Anfang der Wertschöpfungskette einer nachhaltigen Bauwirtschaft – mit besten Perspektiven für die kommenden Jahre.

Typische Rechtsformen
GmbH (Haftung, Bonität bei GU und öffentlichen Auftraggebern); Einzelunternehmen/GbR nur für kleinen Start
Status
Zulassungspflichtiges Handwerk (Anlage A); Eintrag Handwerksrolle über HWK; Meister- oder Ausübungsberechtigung nach §7/§8 HwO
Regulatorisch
TRGS 519 (Asbest), TRGS 521 (KMF), GewAbfV, KrWG, VOB/B, DGUV Vorschrift 38
Pflichtversicherung
BG BAU; Betriebs- und Umwelthaftpflicht mit Tätigkeitsschaden; Bauleistungsversicherung; Bürgschaftsrahmen
Typische Liquiditätsfalle
Sicherheitseinbehalte 5–10 % über mehrere Jahre; Zahlungsziele öffentlicher Auftraggeber; Entsorgungskosten in Vorleistung
Steuerlich / Beiträge
SOKA-BAU (VTV-Bau), BG BAU, Winterbeschäftigungsumlage, Bauabzugssteuer §48 EStG
Typische Auftraggeber
Öffentliche Hand, Generalunternehmer, Bauträger, Industrie
Fördermittel
Meistergründungsprämie der Bundesländer (i. d. R. 7.500–15.000 € für Handwerksmeister mit Betriebsgründung/-übernahme, Länderregeln beachten); KfW-ERP-Gründerkredit StartGeld (067) und ERP-Förderkredit Gründung/Nachfolge (365/366) der KfW; Bürgschaftsbanken der Länder (VDB) für Sicherheitenersatz und Bauleistungsbürgschaften; branchen-typisch eher Investitions- und Bürgschaftsprogramme der Länder als Zuschüsse (siehe Förderdatenbank des Bundes)
Typische Startinvestition
Bandbreite ab mittlerer sechsstelliger Bereich (Bagger, Anbauwerkzeuge, Fuhrpark, Bürgschaften) – projektspezifisch kalkulieren
Warum sehe ich diese Branchen-Einleitung?

Sie haben oben die Branchen-Linse auf Abbruch & Rückbau gesetzt (oder sind über einen Branchen-Link auf diese Seite gekommen). Sie können die Linse oben im Block „Branche wählen" jederzeit wechseln oder entfernen.

Kompetenznachweis

Ausgezeichnet und unabhängig geprüft

Auszeichnungen, Zertifikate und Mitgliedschaften, die unsere Arbeit fortlaufend extern validieren.

  • Top Consultant 2023

    Auszeichnung · 2023

    Top Consultant 2023

  • Top Consultant 2026

    Auszeichnung · 2026

    Top Consultant 2026

  • Business Innovator 2026

    Auszeichnung · 2026

    Business Innovator 2026

  • IHK-zertifizierter Gründungsberater

    Zertifizierung

    IHK-zertifizierter Gründungsberater

Module

Die Grundmodule der Gründung

Die Themen, die in jeder Gründung in der einen oder anderen Form vorkommen – in Reihenfolge des Podcasts.

  1. Motivationen für den Schritt in die Selbstständigkeit – 1×1 der Gründung

    Motivationen für den Schritt in die Selbstständigkeit – 1×1 der Gründung

    Warum machen sich Menschen selbstständig? Warum werden Unternehmen gegründet? Warum ist das wichtig, das zu wissen? Der Unternehmer denkt sein Leben lang darüber nach: Warum bin ich Unternehmer? Was treibt mich an?

    Weiterlesen

  2. Mindset: Manager oder Unternehmer? – 1×1 der Gründung

    Mindset: Manager oder Unternehmer? – 1×1 der Gründung

    Was unterscheidet das Mindset eines angestellten Managers von dem eines Unternehmers? Manager optimieren – Unternehmer wägen Risiken ab.

    Weiterlesen

  3. Gründungscoaching: Pro & Contra – 1×1 der Gründung

    Gründungscoaching: Pro & Contra – 1×1 der Gründung

    Wann nützt ein Gründungscoach, wann nicht? Aufgaben, Grenzen, Kosten und Auswahl – plus AVGS-Förderung der Agentur für Arbeit.

    Weiterlesen

  4. Die Phasen der Unternehmensgründung – 1×1 der Gründung

    Die Phasen der Unternehmensgründung – 1×1 der Gründung

    Vier Phasen der Gründung – von der Idee bis zur Expansion. Was wirklich wichtig ist, wo Coaching weiterhilft und wie Sie typische Fallen vermeiden.

    Weiterlesen

  5. Ist Gründung im Nebenerwerb eine Möglichkeit? – 1×1 der Gründung

    Ist Gründung im Nebenerwerb eine Möglichkeit? – 1×1 der Gründung

    Der risikominimierte Einstieg in die Selbstständigkeit: Wann der Nebenerwerb sinnvoll ist, was Sie zu Umsatzsteuer, Arbeitgeber und Hinzuverdienst wissen müssen.

    Weiterlesen

  6. Was muss ein Selbstständiger oder ein Unternehmer können? – 1×1 der Gründung

    Was muss ein Selbstständiger oder ein Unternehmer können? – 1×1 der Gründung

    Was muss ein Selbstständiger oder Unternehmer können? Persönliche Voraussetzungen, kaufmännisches Grundwissen und eine ehrliche Selbsteinschätzung als Einstieg in Ihre Gründungsvorbereitung.

    Weiterlesen

  7. Die Rechtsformen von Unternehmen und die Gewerbeanmeldung in Deutschland – 1×1 der Gründung

    Die Rechtsformen von Unternehmen und die Gewerbeanmeldung in Deutschland – 1×1 der Gründung

    Welche Rechtsform passt zu Ihrer Gründung? Personengesellschaft oder Kapitalgesellschaft, Haftung, Stammkapital, Gewerbeanmeldung – ein Überblick für Gründer in Deutschland.

    Weiterlesen

    Branchen-Spezial
  8. Welchen Namen trägt meine Firma? – 1×1 der Gründung

    Welchen Namen trägt meine Firma? – 1×1 der Gründung

    Welchen Namen trägt meine Firma? Was bedeutet Firma? Was ist ein Markenname und was hat der Markenname mit der Firma zu tun?

    Weiterlesen

  9. Muss mein Geschäftsmodell skalieren? – 1×1 der Gründung

    Muss mein Geschäftsmodell skalieren? – 1×1 der Gründung

    Skalierung gilt als Königsweg der Gründung. Doch nicht jedes Geschäftsmodell muss skalieren – und nicht jedes kann es. Wir zeigen, wann Skalierbarkeit wirklich entscheidend ist.

    Weiterlesen

  10. Verträge & Vertragsarten – 1×1 der Gründung

    Verträge & Vertragsarten – 1×1 der Gründung

    Verträge regeln den Alltag jedes Unternehmens. Wir erklären Kauf-, Werk-, Dienst-, Miet- und Pachtvertrag – und worauf Sie als Gründer wirklich achten sollten.

    Weiterlesen

    Branchen-Spezial
  11. Warum geben viele Selbstständige nach 3 Jahren auf? – 1×1 der Gründung

    Warum geben viele Selbstständige nach 3 Jahren auf? – 1×1 der Gründung

    Die meisten Geschäftsaufgaben erfolgen im dritten Jahr – nicht wegen des Marktes, sondern wegen einer planbaren Steuerfalle. Wir zeigen, wie Sie ihr ausweichen und was Sie tun, wenn Sie schon hineingetappt sind.

    Weiterlesen

  12. Kundengewinnung ist der Zweck von Marketing und Verkauf – 1×1 der Gründung

    Kundengewinnung ist der Zweck von Marketing und Verkauf – 1×1 der Gründung

    Kundengewinnung scheitert selten am Markt – meist am fehlenden Prozess. Wie Sie Kundennutzen schärfen, sich am richtigen Ort sichtbar machen, Empfehlungen nutzen und Angebote so bauen, dass aus Interessenten Kunden werden.

    Weiterlesen

    Branchen-Spezial
  13. Risiken, Haftung und Versicherungen für Selbstständige und Unternehmer – 1×1 der Gründung

    Risiken, Haftung und Versicherungen für Selbstständige und Unternehmer – 1×1 der Gründung

    Was ändert sich an meinen Versicherungen, wenn ich mich selbstständig mache? Kurz alles wichtige erklärt. ✅ Hier lesen ✅

    Weiterlesen

    Branchen-Spezial
  14. Unternehmenskauf: Eine Alternative zur Gründung? – 1×1 der Gründung

    Unternehmenskauf: Eine Alternative zur Gründung? – 1×1 der Gründung

    Unternehmenskauf ist eine Alternative zur Gründung. Der Unternehmenskauf hat Vor- und Nachteile. Ein kleiner Überblick über diesen Weg in die Selbstständigkeit.

    Weiterlesen

  15. Alternativen zur klassischen Gründungsfinanzierung – 1×1 der Gründung

    Alternativen zur klassischen Gründungsfinanzierung – 1×1 der Gründung

    Finden Sie heraus, welche Alternativen es zur klassischen Gründungsfinanzierung wirklich gibt! Von Bootstrapping, Crowdfunding, privaten Krediten bis zu Förderungen – dieser Ratgeber erklärt praxisnah die besten Wege, wie Sie Ihr Unternehmen ohne Bankkredit erfolgreich starten un

    Weiterlesen

    Branchen-Spezial
  16. Gemeinschaftsgründungen mit zwei Gründern – 1×1 der Gründung

    Gemeinschaftsgründungen mit zwei Gründern – 1×1 der Gründung

    Gründung im Team: Entdecken Sie die wichtigsten Tipps und rechtlichen Fallstricke für Gemeinschaftsgründungen mit zwei Gründern. Erfahren Sie, wie Sie Konflikte vermeiden, die richtige Rechtsform wählen und einen fairen Gesellschaftsvertrag gestalten. Erhöhen Sie Ihre Erfolgschan

    Weiterlesen

  17. Strategien für einen intelligenten und risikoarmen Start – 1×1 der Gründung

    Strategien für einen intelligenten und risikoarmen Start – 1×1 der Gründung

    Warum ein tragfähiges Geschäftsmodell wichtiger ist als eine gute Idee — und wie Zeit, Plan B und Disziplin den Unterschied machen. Strategien zur Risikoreduzierung, Tipps zur Gründung aus ALG I und warum Intelligenz vor Kapital steht.

    Weiterlesen

  18. Nach der AVGS-Gründung – Ihre Checkliste für die ersten Wochen

    Nach der AVGS-Gründung – Ihre Checkliste für die ersten Wochen

    Wie das Coaching nach dem Start weitergeht – AVGS-Nachbetreuung, Steuerberater-Wahl und typische Sechs-Monats-Wand.

    Weiterlesen

  19. AVGS-Gründungscoaching: Leitfaden für ALG-1-Gründer

    AVGS-Gründungscoaching: Leitfaden für ALG-1-Gründer

    Mit dem Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein (AVGS) der Agentur für Arbeit aus der Arbeitslosigkeit in die tragfähige Selbstständigkeit – Voraussetzungen, Antrag, Coaching-Inhalte.

    Weiterlesen

  20. Kalkulation von Stundensätzen – 1×1 der Gründung

    Kalkulation von Stundensätzen – 1×1 der Gründung

    Hier können Sie selber online und kostenlos Stundensätze kalkulieren. In die Website integrierte App mit ausführlichen Erklärungen.

    Weiterlesen

  21. Angebot oder Kostenvoranschlag? – 1×1 der Gründung

    Angebot oder Kostenvoranschlag? – 1×1 der Gründung

    Unterschied zwischen Angebot und Kostenvoranschlag, Verbindlichkeit, Freizeichnung, Kostenpflicht und was in ein gutes Angebot gehört.

    Weiterlesen

  22. Wie komme ich zu den richtigen Kosten? – 1×1 der Gründung

    Wie komme ich zu den richtigen Kosten? – 1×1 der Gründung

    Kurzüberblick zur Kostenrechnung für Gründer: Fixkosten, variable Kosten, Cashburnrate, Deckungsbeitrag und Gewinnschwelle – mit Verweis auf die Kalkulation der Stundensätze.

    Weiterlesen

  23. Steuern: Überblick für Selbstständige und Unternehmer – 1×1 der Gründung

    Steuern: Überblick für Selbstständige und Unternehmer – 1×1 der Gründung

    Kurzer Überblick über die wichtigsten Steuern für Selbstständige und Unternehmer: Einkommensteuer, Gewerbesteuer, Körperschaftsteuer und Verbrauchsteuern – inklusive Umsatzsteuer, Kleinunternehmerregelung und Reverse-Charge.

    Weiterlesen

  24. Finanzplanung – 1×1 der Gründung

    Finanzplanung – 1×1 der Gründung

    Kurzüberblick zur Finanzplanung für Gründer: Liquiditäts-, Erfolgs-, Investitionsplanung und Planbilanz, Zahlungs- vs. Ergebniswirksamkeit, AfA.

    Weiterlesen

  25. Förderung & Finanzierung: Was Gründer realistisch erwarten können – 1×1 der Gründung

    Förderung & Finanzierung: Was Gründer realistisch erwarten können – 1×1 der Gründung

    Welche Förderungen für Gründer wirklich tragen, warum Banken bei Gründern zögern und wie Sie Eigenkapital, Bonität und Businessplan so aufstellen, dass eine Finanzierung möglich wird.

    Weiterlesen

  26. Standortwahl: Welcher Standort passt zu Ihrem Geschäftsmodell? – 1×1 der Gründung

    Standortwahl: Welcher Standort passt zu Ihrem Geschäftsmodell? – 1×1 der Gründung

    Wann der Standort über Erfolg oder Scheitern entscheidet – und wann er fast egal ist. Plus Pflicht-Check zur Gebietsausweisung: Wohn-, Misch-, Gewerbe- und Industriegebiet.

    Weiterlesen

  27. Erfolgsfaktoren für erfolgreiche Gründungen – 1×1 der Gründung

    Erfolgsfaktoren für erfolgreiche Gründungen – 1×1 der Gründung

    Welche Faktoren über Erfolg oder Scheitern einer Gründung entscheiden – und welche Verhaltensweisen und Methoden erfolgreiche Unternehmer auszeichnen.

    Weiterlesen

    Branchen-Spezial

Sub-Hub

1×1 der Businessplan-Erstellung

Ein schriftlicher Businessplan ist kein Automatismus – rund 7 von 8 Gründerinnen und Gründern brauchen ihn nicht. Wenn Sie ihn aber brauchen – für AVGS, Bank, Investor oder ein Erlaubnisverfahren –, führt dieser Sub-Hub Sie in elf Kapiteln durch die Erstellung. Starten Sie mit dem Auftakt, ob Sie überhaupt einen brauchen, und gehen Sie von dort in die vollständige Kapitelstrecke.

Werkstatt

Vertiefungen aus dem Digitalen Beirat

Themen, die über die Grundmodule hinausgehen – als eigene Analyse-Werkstätten. Sinnvoll, sobald das Geschäftsmodell erste Konturen hat.

Personen & Themen

Wer arbeitet daran und was Sie dazu lesen sollten

Wer den Hub fachlich trägt – und welche Beiträge im Unternehmer-Magazin dazu erschienen sind.

Interaktive App

1×1 der Gründung

Lernpfad für die Selbstständigkeit: Selbsttest, Podcast, Wissensartikel, Chatbot und Quiz.

Jetzt laden

Interaktive Vorschau wird beim Annähern geladen.

Interaktive Vorschau – 1x1gruendung.peter-saubert.net

Vorschau in neuem Tab öffnen ↗

Podcast

1x1 der Gründung

Der Podcast richtet sich an Gründerinnen und Gründer, die tiefer eintauchen wollen. Der Podcast behandelt ganz pragmatisch die Sachen, über die sich Gründerinnen und Gründer wirklich Gedanken machen müssen. Einige unserer Mandanten berichten uns, dass Sie den Podcast mehrfach gehört haben und die Texte dazu alle gelesen haben. Offensichtlich lohnt es sich. Das "1x1 der Gründung" ist ein sehr erfolgreiches KI-Experiment der Unternehmensberatung Peter Saubert. Auf Basis von vorhandenen Inhalten der Reihe „1×1 der GmbH-Gründung“ von Peter Saubert, werden Podcast automatisiert erzeugt.

Weitere Kanäle

Wo Sie uns sonst noch finden

Podcast, YouTube, LinkedIn – dieselben Themen in anderen Formaten.

Mein Klärungsbogen

Ihre offenen Punkte zu diesem Beitrag

Typische offene Fragen zu diesem Beitrag. Setzen Sie einzelne Punkte auf Ihre persönliche Aufgabenliste unter „Meins" – oder ergänzen Sie eine eigene Frage. Der Klärungsbogen ist Ihr privater Arbeitsbereich; wir greifen darauf nicht zu. Sie nutzen ihn als roten Faden beim Lesen – und nehmen ihn, wenn Sie wollen, als Agenda in ein Beratungsgespräch mit.

Für diesen Beitrag werden gerade Vorschläge erzeugt. In der Zwischenzeit können Sie Ihre eigene Frage unten ergänzen.

Kontakt

Interesse? Schreiben Sie uns.

Sie überlegen zu gründen oder stehen kurz davor? Schreiben Sie uns – wir antworten persönlich. Wenn Sie arbeitslos sind, prüfen Sie Ihren AVGS-Anspruch direkt im Startup-Profi-Check unten.

Mein Klärungsbogen

Ihre offenen Punkte zu diesem Beitrag

Typische offene Fragen zu diesem Beitrag. Setzen Sie einzelne Punkte auf Ihre persönliche Aufgabenliste unter „Meins" – oder ergänzen Sie eine eigene Frage. Der Klärungsbogen ist Ihr privater Arbeitsbereich; wir greifen darauf nicht zu. Sie nutzen ihn als roten Faden beim Lesen – und nehmen ihn, wenn Sie wollen, als Agenda in ein Beratungsgespräch mit.

Für diesen Beitrag werden gerade Vorschläge erzeugt. In der Zwischenzeit können Sie Ihre eigene Frage unten ergänzen.

Feedback

War dieser Beitrag hilfreich?