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1×1 der Gründung

Übersicht 1×1 der Gründung

Strukturierter Hub für die Unternehmensgründung: Module, Branchen, Apps, Podcast und AVGS-Coaching – faktenbasiert und pragmatisch.

Wozu Klärungsbogen und Leseliste?

Beides ist Ihr privater Arbeitsbereich unter „Meins" – eine persönliche Aufgaben- und Merkliste, mit der Sie beim Lesen einen roten Faden behalten. Wir als Unternehmensberatung greifen darauf nicht zu.

Die Leseliste sammelt Beiträge, Module und Folgen, die Sie später lesen oder hören wollen. Der Klärungsbogen sammelt offene Fragen, die Ihnen beim Lesen einfallen – mit Quelle und Sprungmarke. Wenn Sie irgendwann ein Gespräch mit uns führen möchten, bringen Sie den Klärungsbogen als Ihre Agenda mit. Solange Sie das nicht tun, bleibt er bei Ihnen.

Wie „Meins" funktioniert

Worum es im 1×1 der Gründung geht

Eine Unternehmensgründung ist kein Akt der Inspiration, sondern eine Folge von Entscheidungen. Jede dieser Entscheidungen hat Konsequenzen – kaufmännisch, rechtlich, steuerlich, persönlich. Wer sich nüchtern damit beschäftigt, bevor er gründet, vermeidet die typischen Fehler, die in den ersten drei Jahren mehr als die Hälfte aller Gründer aus dem Markt drängen. Genau darum geht es in diesem Hub: Wir nehmen die Gründungsphase auseinander und ordnen ein, was wirklich zählt.

Das 1×1 der Gründung ist kein Motivationsbuch. Es ist ein Arbeitswerkzeug. Sie finden hier strukturierte Module zu allen relevanten Themen – von der Motivation über die Rechtsformwahl, den Businessplan, die Stundensatzkalkulation, Verträge und Versicherungen bis hin zu Marketing, Personal und Skalierung. Jedes Modul ist eigenständig lesbar. Die Reihenfolge ist eine Empfehlung, kein Zwang.

Wer dieses Angebot nutzen sollte

Das 1×1 richtet sich an Menschen, die ernsthaft über eine Selbstständigkeit nachdenken oder bereits gegründet haben und die Lücken in ihrem Handwerkszeug schließen wollen. Es ist genauso geeignet für Solo-Selbstständige, die ihre Geschäftsgrundlage professionalisieren, wie für Teams, die ein Unternehmen aufbauen. Branchenspezifische Vertiefungen finden Sie in den Branchenmodulen in der Seitenleiste – sie werden laufend ergänzt.

Wie wir an Gründung herangehen

Wir argumentieren faktenbasiert. Wir verschweigen keine Risiken und reden nichts schön. Gleichzeitig sind wir keine Bedenkenträger: Wer gut vorbereitet startet, hat exzellente Chancen. Die Aufgabe ist, gut vorbereitet zu starten. Dazu gehört, die eigene Geschäftsidee gegen den Markt zu prüfen, die Finanzierung realistisch zu planen, die rechtliche Verpackung zur Idee passend zu wählen und die ersten Jahre durchzurechnen – inklusive der Phasen, in denen es nicht so läuft wie gedacht.

Wir orientieren uns an drei Prinzipien:

  • Intelligenter, risikoarmer Start. Nicht alles auf einmal, sondern in Stufen. Erst validieren, dann skalieren.
  • Liquidität vor Gewinn. Ein gewinnbringendes Unternehmen kann insolvent werden, wenn das Geld nicht zur richtigen Zeit auf dem Konto ist.
  • Eigenverantwortung statt Fördermittelromantik. Förderungen sind nützlich, ersetzen aber keine tragfähige Geschäftsidee.

Blick von außen: Markt- und Trendberichte der fivewi

Wenn Sie sich mit der Selbstständigkeit beschäftigen, sollten Sie sich mit Ihrer Branche einmal aus Sicht von Banken und Unternehmensberatern beschäftigt haben. Eine gute Möglichkeit dafür sind die Markt- und Trendberichte der fivewi. Sie liefern einen strukturierten Blick von außen auf Ihre Branche und schärfen den Blick für die Gründung.

Natürlich kann es sein, dass in Ihrem konkreten Umfeld nicht alles genau so ist, wie der Bericht es darstellt. Er zeigt Ihnen aber, wo Sie hinschauen müssen und was Sie später gegenüber der fachkundigen Stelle, der Agentur für Arbeit oder Ihrer Bank plausibel begründen müssen.

Die Themenbereiche im Überblick

Die einzelnen Module bilden die Bausteine einer ganzen Gründungs-Bibliothek. Inhaltlich behandeln wir unter anderem:

  • Persönliche Voraussetzungen: Bin ich eine Gründerperson? Was muss ein Selbstständiger können? Welche Motivationen tragen, welche brennen aus?
  • Geschäftsidee und Modell: Geschäftsmodell, Skalierungsfrage, Unternehmenskauf als Alternative zur Gründung.
  • Strategie und Start: Strategien für einen risikoarmen Start, Gemeinschaftsgründungen mit zwei Gründern, Firmenname und Marken.
  • Rechtsformen und Gewerbe: Die wichtigsten Rechtsformen, Gewerbeanmeldung, Verträge und Vertragsarten.
  • Geld und Zahlen: Businessplan, Kalkulation von Stundensätzen, Versicherungen, alternative Finanzierungsformen, Phasen der Unternehmensgründung.
  • Markt und Vertrieb: Kundengewinnung als Zweck von Marketing und Verkauf, Wann muss ich Personal einstellen?

Warum so viele Selbstständige nach drei Jahren aufgeben

Die nüchterne Antwort: weil sie wesentliche Themen nicht oder zu spät bearbeitet haben. Es sind selten die spektakulären Fehler, die zur Aufgabe führen. Es ist die Summe der kleinen Versäumnisse und fehlendes Wissen: unklare Kalkulation, fehlende Liquiditätsplanung, mangelhafte Verträge, kein Marketing-System, falsche Rechtsform, keine Rücklagen. Diese Themen lassen sich vermeiden. Genau dafür ist dieses 1×1 da.

Wenn Sie tiefer einsteigen wollen

Drei Anlaufstellen ergänzen dieses Hub:

  • Der Podcast „1×1 der Gründung" vertieft viele Module in Gesprächsform.
  • Die App „1×1 der Gründung" führt Sie strukturiert durch die wichtigsten Entscheidungen Ihrer Gründungsphase.
  • Bei konkreten Vorhaben mit AVGS-Förderung verweisen wir auf das Angebot AVGS Gründungscoaching.

Hinweis für Arbeitslose: AVGS nutzen

Sollten Sie arbeitslos sein und die Möglichkeit haben, einen AVGS (Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein) für die Gründung zu erhalten, nutzen Sie diese Möglichkeit unbedingt. Im zu 100 % geförderten Gründungscoaching wird mit Ihnen in der Regel ein Businessplan erstellt, den Sie für die Tragfähigkeitsbescheinigung benötigen. Die Tragfähigkeitsbescheinigung ist die Voraussetzung für den Gründungszuschuss der Agentur für Arbeit.

Kriterien

Was Peter Saubert als Gründungsberatung mitbringt

  • Umfangreiche Erfahrung mit Gründungen: Ingenieurbüros
  • Umfangreiche Erfahrung mit Gründungen: Maschinenbau
  • Umfangreiche Erfahrung mit Gründungen: Automobilindustrie & Fahrzeugtechnik
  • Umfangreiche Erfahrung mit Gründungen: Fahrzeughandel
  • Umfangreiche Erfahrung mit Gründungen: Softwareentwicklung, Tech-Startups & Plattformen
  • Umfangreiche Erfahrung mit Gründungen: Handwerksbetriebe (Metall, Elektro, SHK, Maler, Zimmerer, Dachdecker, Fassadenbau, Gerüstbau, Karosserie- und Fahrzeugbau, Kälte-/Klimatechnik, Steinmetz)
  • Umfangreiche Erfahrung mit Gründungen: Sportschulen & Fußballschulen
  • Erfahrung mit Gründungen: Arbeitnehmerüberlassung / Personaldienstleister
  • Erfahrung mit Gründungen: Garten- und Landschaftsbau
  • Erfahrung mit Gründungen: Tiefbau, Abbruch & Rückbau
  • Erfahrung mit Gründungen: Land- und forstwirtschaftliche Lohnunternehmen
  • Erfahrung mit Gründungen: Transport & Logistik (unter/über 3,5 t)
  • Erfahrung mit Gründungen: Energieberatung
  • Erfahrung mit Gründungen: Handelsvertretung, Online-Handel, Sport-Equipment
  • Erfahrung mit Gründungen: Gastronomie, Event & Tourismus
  • Erfahrung mit Gründungen: Fahrschulen
  • Erfahrung mit Gründungen: Technische und chemische Produktion
  • Erfahrung mit Gründungen: Reinigung
  • Erfahrung mit Gründungen: Franchisekonzepte
  • Peter Saubert spricht Klartext
  • Arbeit in ganz Deutschland – online und persönlich
  • Fokus auf die Motivation der Gründerin oder des Gründers bzw. der Unternehmerin oder des Unternehmers
  • Risikooptimierte Gründung
  • Zahlreiche erfolgreiche Finanzierungen mit KfW, Landes-Förderbanken, privaten Kapitalgebern und Banken
  • Umfangreiche Erfahrung mit Förderprogrammen
  • Coaching mit AVGS möglich
  • Erfahrung mit Einzelunternehmen
  • Erfahrung mit Freiberuflern
  • Erfahrung mit GmbH
  • Erfahrung mit UG
  • Erfahrung mit eingetragenem Kaufmann bzw. eingetragener Kauffrau (e. K.)
  • Erfahrung mit offener Handelsgesellschaft (oHG)
  • Erfahrung mit Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR)
  • Eigene Erfahrung als GmbH-Geschäftsführer mehrerer Unternehmen
  • Eigene Erfahrung mit Insolvenz
  • Erfahrung mit unterschiedlich komplexen Geschäftsmodellen – von einfach bis hochkomplex
  • Zertifizierte Gründungsberatung IHK
  • Zertifizierter Berater des IBWF
  • Mehrfach ausgezeichnet als Top Consultant
  • Ausgezeichnet als Business Innovator
  • Partner der Offensive Mittelstand
  • FuZ-Siegel (Förderung)
  • Sehr gute Bewertungen bei Google (5,0 Sterne)

Bewertungen unserer Mandanten

Unser Anspruch

Wir wollen, dass Sie nach der Lektüre dieser Module bessere Entscheidungen treffen können. Nicht jede Idee muss umgesetzt werden, und nicht jede Selbstständigkeit ist der richtige Weg. Wenn Sie aber gründen, dann gut vorbereitet, mit klaren Zahlen, klarem Kopf und einer realistischen Erwartung an die ersten Jahre. Erfolgreiche kleine und mittelständische Unternehmen sind die Quelle des Wohlstands in Deutschland – und jede gut vorbereitete Gründung erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass eines daraus entsteht.

Leitbild

Warum wir das machen

Eine Gründung ist kein Selbstzweck. Wir begleiten Gründungen, weil aus Gründern später die Unternehmen werden, die Arbeitsplätze, Steuern und Wohlstand schaffen.

Erfolgreiche kleine und mittelständische Unternehmen sind die Quelle des Wohlstands in Deutschland. Wir arbeiten deshalb für und mit KMU am Erfolg und der nachhaltigen Stärkung dieser Unternehmen.
Peter Saubert, Theo Saubert und Willi SaubertLeitbild

Branchen-Linse

Lesen Sie das 1×1 der Gründung aus Sicht Ihrer Branche

Aktuelle Sicht: Forstwirtschaftliche Dienstleistungen×

Module bleiben gleich, Einleitung und branchen-spezifische Ergänzungen wechseln. Sie können unten jederzeit eine andere Branche wählen oder die Linse entfernen.

Meisterpflicht

einblenden

Für Forstwirtschaftliche Dienstleistungen ist die Meisterpflicht nicht automatisch relevant (keine Einstufung in Anlage A der Handwerksordnung). Sie können den Hinweis bei Bedarf oder Interesse einblenden.

Branchen-Sicht

Forstwirtschaftliche Dienstleistungen

Wer heute in einen Harvester investiert, zahlt oft mehr als für ein Einfamilienhaus – und muss diesen einen Auftraggeber, meist die Landesforsten, über Jahre auslasten, ohne selbst über die Erntemenge zu bestimmen. Diese Abhängigkeit zwischen Kapitaleinsatz und fremdbestimmter Auftragslage ist der Kern jeder betriebswirtschaftlichen Beratung in dieser Branche.

Peter SaubertUnternehmensberater, Berater von Forstunternehmen

Forstwirtschaftliche Dienstleister stehen zwischen zwei Extremen: hochtechnisierte, kapitalintensive Vollerntersysteme auf der einen Seite, körperlich riskante motormanuelle Waldarbeit auf der anderen. Wer hier berät, muss beide Welten verstehen – und die Klimarisiken, die inzwischen über Auftragsvolumen und Preise entscheiden.

Branchenüberblick

Forstwirtschaftliche Dienstleister übernehmen für Wald- und Forstbetriebe, private Waldbesitzer sowie kommunale und staatliche Forstverwaltungen die operative Waldbewirtschaftung: Holzernte mit Harvester und Forwarder, motormanuelle Fällung, Rückearbeiten, Pflanzung und Kulturpflege, Wegebau sowie zunehmend auch Kalamitätsaufarbeitung nach Sturm- und Käferschäden. Statistisch wird die Branche unter WZ 02.4 „Erbringung von Dienstleistungen für die Forstwirtschaft" bei Destatis erfasst und gilt dort als kleinteilig, aber mit steigender Konzentration bei technisch anspruchsvollen Vollmechanisierungsleistungen.

Zentrale Interessenvertretungen sind das KWF – Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik, das Verfahrensstandards, Prüfsiegel für Forsttechnik und Sicherheitsschulungen bereitstellt, sowie der Bundesverband Deutscher Forsttechnik e. V., der die Unternehmerinteressen gegenüber Forstverwaltungen und Politik vertritt. Fachliche Qualifikation erfolgt meist über die duale Ausbildung zum Forstwirt beziehungsweise zur Forstwirtin, ergänzt durch KWF-zertifizierte Weiterbildungen für Maschinenführer, Seilkraneinsatz oder Erste Hilfe im Forst.

Regionale Schwerpunkte

Die Branche konzentriert sich auf waldreiche Bundesländer: Bayern, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Hessen und die neuen Länder mit ihren großen Kiefern- und Fichtenbeständen. Besonders im Harz, Sauerland, Thüringer Wald und Erzgebirge hat die Borkenkäferkalamität seit 2018 zu enormen Kalamitätsholzmengen geführt, was regional zeitweise zu Vollauslastung der Erntekapazitäten, andernorts aber zu Preisverfall durch Überangebot an minderwertigem Käferholz führte. Landesforsten wie Bayerische Staatsforsten, ForstBW oder Landesforsten Rheinland-Pfalz sind vielerorts der mit Abstand größte Auftraggeber und prägen über ihre Ausschreibungspraxis die wirtschaftliche Situation der regionalen Dienstleister maßgeblich mit.

Ich erlebe immer wieder Unternehmer, die technisch exzellent aufgestellt sind, aber ihre Kalkulation auf einem einzigen Großauftraggeber aufbauen. Sobald die Landesforsten die Ausschreibungsmengen reduzieren oder Preise drücken, kippt die gesamte Liquiditätsplanung. Diversifizierung der Auftraggeberstruktur ist keine Kür, sondern Überlebensfrage.

Peter SaubertUnternehmensberater, Berater von Forstunternehmen

Struktur und Betriebsgröße

Der Markt ist stark polarisiert. Auf der einen Seite stehen Einzelunternehmer und Kleinstbetriebe mit ein bis drei Beschäftigten, die motormanuell oder mit einer Maschine (häufig einem gebrauchten Forwarder) in einem begrenzten Radius arbeiten. Auf der anderen Seite haben sich vollmechanisierte Unternehmen mit mehreren Harvester-Forwarder-Gespannen und zehn bis dreißig Mitarbeitenden etabliert, die im Mehrschichtbetrieb große Kalamitätsflächen oder revierübergreifende Rahmenverträge mit Landesforsten bedienen. Laut den regelmäßigen Strukturerhebungen, auf die auch der Bundesverband Deutscher Forsttechnik verweist, sind über 80 Prozent der forstwirtschaftlichen Dienstleistungsunternehmen kleine und mittlere Betriebe mit weniger als zehn Beschäftigten.

Ein Betrieb, der ausschließlich Rücke- und Pflegearbeiten anbietet, hat ein völlig anderes Kapitalprofil als ein vollmechanisierter Harvesterbetrieb. Diese Spanne muss bei jeder Beratung, ob Finanzierungsantrag oder Nachfolgeplanung, sauber differenziert werden, weil sich Kostenstruktur, Personalbedarf und Investitionsdruck fundamental unterscheiden.

Marktdynamik und Trends

Der bestimmende Faktor der letzten Jahre ist der Klimawandel und die daraus resultierende Borkenkäferkalamität. Seit 2018 haben Dürresommer und Sturmereignisse dazu geführt, dass Millionen Festmeter Schadholz kurzfristig aufgearbeitet werden mussten – ein Nachfrageschub, der viele Unternehmen zu Investitionen in zusätzliche Erntekapazität veranlasst hat. Gleichzeitig ist absehbar, dass nach Abarbeitung der Kalamitätsflächen und dem Waldumbau zu klimastabileren Mischwäldern die Erntemengen mittelfristig zurückgehen könnten, was zu Überkapazitäten führen kann.

Ein zweiter Trend ist die zunehmende Bedeutung von Zertifizierungen. PEFC- und FSC-Zertifizierung der bewirtschafteten Waldflächen verlangen von Dienstleistern dokumentierte Bodenschutzkonzepte, definierte Rückegassenabstände und den Nachweis schonender Befahrung, insbesondere auf sensiblen Standorten. Wer diese Nachweise nicht erbringen kann, wird von zahlreichen Ausschreibungen faktisch ausgeschlossen – Zertifizierung ist damit zum zentralen Marktzugangskriterium geworden, nicht nur zum Umweltthema.

Der Fachkräftemangel verschärft sich ebenfalls: Die körperlich fordernde und unfallträchtige Waldarbeit findet immer weniger Nachwuchs über die klassische Forstwirt-Ausbildung, während qualifizierte Harvesterfahrer bundesweit knapp und entsprechend teuer sind. Digitalisierung, etwa satellitengestützte Schadholzerkennung und Harvester-Datenmanagementsysteme, gewinnt an Bedeutung, ersetzt aber die grundsätzliche Personalknappheit nicht.

Das Klimarisiko trifft diese Branche doppelt: Kalamitätswellen erzeugen kurzfristig Arbeit im Überfluss, verändern aber langfristig die Auftragslage unvorhersehbar. Wer heute in Zusatzkapazität investiert, muss übermorgen wissen, wovon diese Maschine dann noch bezahlt wird.

Peter SaubertUnternehmensberater, Berater von Forstunternehmen

Investitionsbedarf und Kapital

Forstwirtschaftliche Dienstleistung zählt zu den kapitalintensivsten Handwerks- und Dienstleistungsbranchen überhaupt. Ein neuer Harvester kostet je nach Ausstattung, Kran und Aggregat zwischen 400.000 und 700.000 Euro, ein Forwarder zusätzlich rund 200.000 bis 350.000 Euro. Ein einsatzfähiges Erntegespann bindet damit schnell 700.000 Euro und mehr an Kapital – bei Nutzungsdauern von meist sieben bis zehn Jahren und erheblichem Werteverzehr durch die extreme mechanische Belastung im Geländeeinsatz.

Diese Investitionen amortisieren sich nur bei hoher Auslastung im Mehrschichtbetrieb, oft 3.500 bis 4.500 Maschinenstunden pro Jahr. Genau hier entsteht das zentrale unternehmerische Risiko: Auftragsschwankungen durch Witterung, saisonale Sperrzeiten während der Vogelbrut- und Vegetationsperiode oder politisch bedingte Einschlagsbeschränkungen treffen auf fixe Kapitaldienstlasten, die unabhängig von der tatsächlichen Auslastung bedient werden müssen. Hinzu kommt die ausgeprägte Saisonalität: Während Kalamitätsholz ganzjährig anfällt, konzentriert sich reguläre Holzernte oft auf die Wintermonate, während Pflanzung und Kulturpflege im Frühjahr und Herbst stattfinden – ein Betrieb, der nur eine dieser Nischen bedient, hat entsprechend ausgeprägte Umsatzspitzen und -täler.

Auch das Unfallrisiko schlägt sich finanziell nieder: Waldarbeit gehört laut Berufsgenossenschaft zu den gefährlichsten Tätigkeiten überhaupt, was sich in hohen Beiträgen zur landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft, notwendigen Investitionen in Sicherheitsausstattung und im Bedarf nach durchdachter Vertretungsregelung bei Ausfall von Schlüsselpersonal niederschlägt.

Fördermittel und Finanzierung

Für Investitionen in Forsttechnik ist die Landwirtschaftliche Rentenbank die zentrale Förderbank: Sie bietet zinsgünstige Förderkredite für forstwirtschaftliche Unternehmen, die über die Hausbank beantragt werden und sowohl Erstinvestitionen als auch Ersatzbeschaffung von Erntemaschinen abdecken können. Ergänzend fließen Fördermittel aus dem GAK-Rahmenplan (Gemeinschaftsaufgabe Agrarstruktur und Küstenschutz) in den Forstbereich, etwa für Maßnahmen des Waldumbaus, der Wiederaufforstung nach Kalamitäten und bodenschonende Erschließungssysteme – Programme, die je nach Bundesland unterschiedlich ausgestaltet sind und über die Landesforstverwaltungen oder Bewilligungsstellen der Länder beantragt werden.

Einen guten Überblick über aktuell verfügbare Programme, auch länderspezifische Zuschüsse für Bodenschutzsysteme oder Erstaufforstung, bietet die Förderdatenbank des Bundes. Wichtig für die Beratungspraxis: Viele Programme fördern gezielt Bodenschutztechnik wie Kranvorbau, Reifendruckregelanlagen oder Moorraupenausrüstung, weil diese direkt an die Zertifizierungsanforderungen von PEFC und FSC anknüpfen. Wer Fördermittel beantragt, sollte daher frühzeitig prüfen, ob die geplante Investition auch die Zertifizierungsfähigkeit der Flächen verbessert, da dies bei manchen Programmen ein Bewilligungskriterium ist.

Typische Fallstricke

Der häufigste Fehler in der Praxis ist eine Investitionsentscheidung, die sich allein an der aktuellen Kalamitätslage orientiert. Wer im Zuge einer akuten Borkenkäferwelle einen zweiten Harvester beschafft, muss beim Abklingen der Schadholzmengen eine tragfähige Anschlussauslastung nachweisen können – sonst wird die Finanzierung schnell zur Belastung. Ich rate hier grundsätzlich zu konservativen Auslastungsannahmen und zur vertraglichen Absicherung über Rahmenverträge, bevor Zusatzkapazität beschafft wird.

Ein zweiter Fallstrick ist die Unterschätzung der Zertifizierungsanforderungen. Betriebe, die PEFC- oder FSC-Vorgaben nicht sauber dokumentieren, verlieren nicht nur einzelne Aufträge, sondern häufig den Zugang zu ganzen Auftraggebersegmenten, da Landesforsten und größere private Waldbesitzer zunehmend nur noch zertifizierte Dienstleister beauftragen. Auch das Unfallrisiko wird in der Kalkulation oft zu niedrig angesetzt: Ausfallzeiten durch Arbeitsunfälle, steigende Berufsgenossenschaftsbeiträge und der Fachkräftemangel bei qualifizierten Maschinenführern gehören in jede realistische Liquiditätsplanung.

Schließlich unterschätzen viele Betriebe die Abhängigkeit von einem einzigen dominanten Auftraggeber. Wer über achtzig Prozent seines Umsatzes mit den Landesforsten eines Bundeslandes erzielt, ist bei Ausschreibungsänderungen, politischen Vorgaben zum Kahlschlagverbot oder verschärften Bodenschutzauflagen unmittelbar in seiner Existenz betroffen. Eine breitere Auftraggeberbasis aus privaten Waldbesitzern, Kommunen und Energieholzabnehmern reduziert dieses Klumpenrisiko spürbar.

Diese Branche verlangt eine seltene Kombination: unternehmerisches Kalkül auf dem Niveau eines Maschinenbaubetriebs und gleichzeitig die Demut, sich dem Wald und seinen Zyklen unterzuordnen. Wer beides zusammenbringt, kann auch in einer Zeit wachsender Klimarisiken wirtschaftlich stabil bleiben.

Peter SaubertUnternehmensberater, Berater von Forstunternehmen
Typische Rechtsformen
Einzelunternehmen üblich; GbR bei Kolonnen; GmbH bei größerem Maschinenpark und Haftungsrisiko
Status
Zulassungsfreies Handwerk / land- und forstwirtschaftlicher Betrieb je nach Tätigkeit; Gewerbeanmeldung, ggf. SVLFG-Pflicht
Regulatorisch
Bundeswaldgesetz, Landeswaldgesetze, DGUV Regel 114-018 (Waldarbeiten); Motorsägen-Sachkunde, ggf. Seilkletter- und PSA-Nachweise
Pflichtversicherung
SVLFG (Berufsgenossenschaft für Landwirtschaft/Forst); Betriebs- und Maschinenversicherung, Unfall
Typische Liquiditätsfalle
Wetter-/Kalamitäten-Auslastung, hohe Maschinenkosten pro Stunde, Zahlungsziele öffentlicher Forstbetriebe
Steuerlich / Beiträge
SVLFG statt BG BAU; Umsatzsteuerpauschalierung (§24 UStG) beim Forstbetrieb prüfbar, sonst Regelbesteuerung
Typische Auftraggeber
Staatsforsten/Landesforsten, Kommunalwald, private Waldbesitzer, Sägewerke, Naturschutzträger
Fördermittel
Landwirtschaftliche Rentenbank (Programme »Wachstum« und »Nachhaltigkeit« für Maschinen/Emissionsreduktion), Landesförderung Forst über die Landesforstverwaltungen (z. B. nach Kalamität), BLE – Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung, KfW-ERP-Gründerkredit StartGeld (067); Programmüberblick in der Förderdatenbank des Bundes
Typische Startinvestition
Bandbreite mittlerer fünfstelliger Bereich (Motorsägen, PSA, Rückewagen) bis mittlerer sechsstelliger Bereich (Harvester/Forwarder)
Warum sehe ich diese Branchen-Einleitung?

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Kompetenznachweis

Ausgezeichnet und unabhängig geprüft

Auszeichnungen, Zertifikate und Mitgliedschaften, die unsere Arbeit fortlaufend extern validieren.

  • Top Consultant 2023

    Auszeichnung · 2023

    Top Consultant 2023

  • Top Consultant 2026

    Auszeichnung · 2026

    Top Consultant 2026

  • Business Innovator 2026

    Auszeichnung · 2026

    Business Innovator 2026

  • IHK-zertifizierter Gründungsberater

    Zertifizierung

    IHK-zertifizierter Gründungsberater

Module

Die Grundmodule der Gründung

Die Themen, die in jeder Gründung in der einen oder anderen Form vorkommen – in Reihenfolge des Podcasts.

  1. Motivationen für den Schritt in die Selbstständigkeit – 1×1 der Gründung

    Motivationen für den Schritt in die Selbstständigkeit – 1×1 der Gründung

    Warum machen sich Menschen selbstständig? Warum werden Unternehmen gegründet? Warum ist das wichtig, das zu wissen? Der Unternehmer denkt sein Leben lang darüber nach: Warum bin ich Unternehmer? Was treibt mich an?

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  2. Mindset: Manager oder Unternehmer? – 1×1 der Gründung

    Mindset: Manager oder Unternehmer? – 1×1 der Gründung

    Was unterscheidet das Mindset eines angestellten Managers von dem eines Unternehmers? Manager optimieren – Unternehmer wägen Risiken ab.

    Weiterlesen

  3. Gründungscoaching: Pro & Contra – 1×1 der Gründung

    Gründungscoaching: Pro & Contra – 1×1 der Gründung

    Wann nützt ein Gründungscoach, wann nicht? Aufgaben, Grenzen, Kosten und Auswahl – plus AVGS-Förderung der Agentur für Arbeit.

    Weiterlesen

  4. Die Phasen der Unternehmensgründung – 1×1 der Gründung

    Die Phasen der Unternehmensgründung – 1×1 der Gründung

    Vier Phasen der Gründung – von der Idee bis zur Expansion. Was wirklich wichtig ist, wo Coaching weiterhilft und wie Sie typische Fallen vermeiden.

    Weiterlesen

  5. Ist Gründung im Nebenerwerb eine Möglichkeit? – 1×1 der Gründung

    Ist Gründung im Nebenerwerb eine Möglichkeit? – 1×1 der Gründung

    Der risikominimierte Einstieg in die Selbstständigkeit: Wann der Nebenerwerb sinnvoll ist, was Sie zu Umsatzsteuer, Arbeitgeber und Hinzuverdienst wissen müssen.

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  6. Was muss ein Selbstständiger oder ein Unternehmer können? – 1×1 der Gründung

    Was muss ein Selbstständiger oder ein Unternehmer können? – 1×1 der Gründung

    Was muss ein Selbstständiger oder Unternehmer können? Persönliche Voraussetzungen, kaufmännisches Grundwissen und eine ehrliche Selbsteinschätzung als Einstieg in Ihre Gründungsvorbereitung.

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  7. Die Rechtsformen von Unternehmen und die Gewerbeanmeldung in Deutschland – 1×1 der Gründung

    Die Rechtsformen von Unternehmen und die Gewerbeanmeldung in Deutschland – 1×1 der Gründung

    Welche Rechtsform passt zu Ihrer Gründung? Personengesellschaft oder Kapitalgesellschaft, Haftung, Stammkapital, Gewerbeanmeldung – ein Überblick für Gründer in Deutschland.

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    Branchen-Spezial
  8. Welchen Namen trägt meine Firma? – 1×1 der Gründung

    Welchen Namen trägt meine Firma? – 1×1 der Gründung

    Welchen Namen trägt meine Firma? Was bedeutet Firma? Was ist ein Markenname und was hat der Markenname mit der Firma zu tun?

    Weiterlesen

  9. Muss mein Geschäftsmodell skalieren? – 1×1 der Gründung

    Muss mein Geschäftsmodell skalieren? – 1×1 der Gründung

    Skalierung gilt als Königsweg der Gründung. Doch nicht jedes Geschäftsmodell muss skalieren – und nicht jedes kann es. Wir zeigen, wann Skalierbarkeit wirklich entscheidend ist.

    Weiterlesen

  10. Verträge & Vertragsarten – 1×1 der Gründung

    Verträge & Vertragsarten – 1×1 der Gründung

    Verträge regeln den Alltag jedes Unternehmens. Wir erklären Kauf-, Werk-, Dienst-, Miet- und Pachtvertrag – und worauf Sie als Gründer wirklich achten sollten.

    Weiterlesen

  11. Warum geben viele Selbstständige nach 3 Jahren auf? – 1×1 der Gründung

    Warum geben viele Selbstständige nach 3 Jahren auf? – 1×1 der Gründung

    Die meisten Geschäftsaufgaben erfolgen im dritten Jahr – nicht wegen des Marktes, sondern wegen einer planbaren Steuerfalle. Wir zeigen, wie Sie ihr ausweichen und was Sie tun, wenn Sie schon hineingetappt sind.

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  12. Kundengewinnung ist der Zweck von Marketing und Verkauf – 1×1 der Gründung

    Kundengewinnung ist der Zweck von Marketing und Verkauf – 1×1 der Gründung

    Kundengewinnung scheitert selten am Markt – meist am fehlenden Prozess. Wie Sie Kundennutzen schärfen, sich am richtigen Ort sichtbar machen, Empfehlungen nutzen und Angebote so bauen, dass aus Interessenten Kunden werden.

    Weiterlesen

    Branchen-Spezial
  13. Risiken, Haftung und Versicherungen für Selbstständige und Unternehmer – 1×1 der Gründung

    Risiken, Haftung und Versicherungen für Selbstständige und Unternehmer – 1×1 der Gründung

    Was ändert sich an meinen Versicherungen, wenn ich mich selbstständig mache? Kurz alles wichtige erklärt. ✅ Hier lesen ✅

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    Branchen-Spezial
  14. Unternehmenskauf: Eine Alternative zur Gründung? – 1×1 der Gründung

    Unternehmenskauf: Eine Alternative zur Gründung? – 1×1 der Gründung

    Unternehmenskauf ist eine Alternative zur Gründung. Der Unternehmenskauf hat Vor- und Nachteile. Ein kleiner Überblick über diesen Weg in die Selbstständigkeit.

    Weiterlesen

  15. Alternativen zur klassischen Gründungsfinanzierung – 1×1 der Gründung

    Alternativen zur klassischen Gründungsfinanzierung – 1×1 der Gründung

    Finden Sie heraus, welche Alternativen es zur klassischen Gründungsfinanzierung wirklich gibt! Von Bootstrapping, Crowdfunding, privaten Krediten bis zu Förderungen – dieser Ratgeber erklärt praxisnah die besten Wege, wie Sie Ihr Unternehmen ohne Bankkredit erfolgreich starten un

    Weiterlesen

  16. Gemeinschaftsgründungen mit zwei Gründern – 1×1 der Gründung

    Gemeinschaftsgründungen mit zwei Gründern – 1×1 der Gründung

    Gründung im Team: Entdecken Sie die wichtigsten Tipps und rechtlichen Fallstricke für Gemeinschaftsgründungen mit zwei Gründern. Erfahren Sie, wie Sie Konflikte vermeiden, die richtige Rechtsform wählen und einen fairen Gesellschaftsvertrag gestalten. Erhöhen Sie Ihre Erfolgschan

    Weiterlesen

  17. Strategien für einen intelligenten und risikoarmen Start – 1×1 der Gründung

    Strategien für einen intelligenten und risikoarmen Start – 1×1 der Gründung

    Warum ein tragfähiges Geschäftsmodell wichtiger ist als eine gute Idee — und wie Zeit, Plan B und Disziplin den Unterschied machen. Strategien zur Risikoreduzierung, Tipps zur Gründung aus ALG I und warum Intelligenz vor Kapital steht.

    Weiterlesen

    Branchen-Spezial
  18. Nach der AVGS-Gründung – Ihre Checkliste für die ersten Wochen

    Nach der AVGS-Gründung – Ihre Checkliste für die ersten Wochen

    Wie das Coaching nach dem Start weitergeht – AVGS-Nachbetreuung, Steuerberater-Wahl und typische Sechs-Monats-Wand.

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  19. AVGS-Gründungscoaching: Leitfaden für ALG-1-Gründer

    AVGS-Gründungscoaching: Leitfaden für ALG-1-Gründer

    Mit dem Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein (AVGS) der Agentur für Arbeit aus der Arbeitslosigkeit in die tragfähige Selbstständigkeit – Voraussetzungen, Antrag, Coaching-Inhalte.

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  20. Kalkulation von Stundensätzen – 1×1 der Gründung

    Kalkulation von Stundensätzen – 1×1 der Gründung

    Hier können Sie selber online und kostenlos Stundensätze kalkulieren. In die Website integrierte App mit ausführlichen Erklärungen.

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  21. Angebot oder Kostenvoranschlag? – 1×1 der Gründung

    Angebot oder Kostenvoranschlag? – 1×1 der Gründung

    Unterschied zwischen Angebot und Kostenvoranschlag, Verbindlichkeit, Freizeichnung, Kostenpflicht und was in ein gutes Angebot gehört.

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  22. Wie komme ich zu den richtigen Kosten? – 1×1 der Gründung

    Wie komme ich zu den richtigen Kosten? – 1×1 der Gründung

    Kurzüberblick zur Kostenrechnung für Gründer: Fixkosten, variable Kosten, Cashburnrate, Deckungsbeitrag und Gewinnschwelle – mit Verweis auf die Kalkulation der Stundensätze.

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  23. Steuern: Überblick für Selbstständige und Unternehmer – 1×1 der Gründung

    Steuern: Überblick für Selbstständige und Unternehmer – 1×1 der Gründung

    Kurzer Überblick über die wichtigsten Steuern für Selbstständige und Unternehmer: Einkommensteuer, Gewerbesteuer, Körperschaftsteuer und Verbrauchsteuern – inklusive Umsatzsteuer, Kleinunternehmerregelung und Reverse-Charge.

    Weiterlesen

  24. Finanzplanung – 1×1 der Gründung

    Finanzplanung – 1×1 der Gründung

    Kurzüberblick zur Finanzplanung für Gründer: Liquiditäts-, Erfolgs-, Investitionsplanung und Planbilanz, Zahlungs- vs. Ergebniswirksamkeit, AfA.

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  25. Förderung & Finanzierung: Was Gründer realistisch erwarten können – 1×1 der Gründung

    Förderung & Finanzierung: Was Gründer realistisch erwarten können – 1×1 der Gründung

    Welche Förderungen für Gründer wirklich tragen, warum Banken bei Gründern zögern und wie Sie Eigenkapital, Bonität und Businessplan so aufstellen, dass eine Finanzierung möglich wird.

    Weiterlesen

  26. Standortwahl: Welcher Standort passt zu Ihrem Geschäftsmodell? – 1×1 der Gründung

    Standortwahl: Welcher Standort passt zu Ihrem Geschäftsmodell? – 1×1 der Gründung

    Wann der Standort über Erfolg oder Scheitern entscheidet – und wann er fast egal ist. Plus Pflicht-Check zur Gebietsausweisung: Wohn-, Misch-, Gewerbe- und Industriegebiet.

    Weiterlesen

  27. Erfolgsfaktoren für erfolgreiche Gründungen – 1×1 der Gründung

    Erfolgsfaktoren für erfolgreiche Gründungen – 1×1 der Gründung

    Welche Faktoren über Erfolg oder Scheitern einer Gründung entscheiden – und welche Verhaltensweisen und Methoden erfolgreiche Unternehmer auszeichnen.

    Weiterlesen

Sub-Hub

1×1 der Businessplan-Erstellung

Ein schriftlicher Businessplan ist kein Automatismus – rund 7 von 8 Gründerinnen und Gründern brauchen ihn nicht. Wenn Sie ihn aber brauchen – für AVGS, Bank, Investor oder ein Erlaubnisverfahren –, führt dieser Sub-Hub Sie in elf Kapiteln durch die Erstellung. Starten Sie mit dem Auftakt, ob Sie überhaupt einen brauchen, und gehen Sie von dort in die vollständige Kapitelstrecke.

Werkstatt

Vertiefungen aus dem Digitalen Beirat

Themen, die über die Grundmodule hinausgehen – als eigene Analyse-Werkstätten. Sinnvoll, sobald das Geschäftsmodell erste Konturen hat.

Personen & Themen

Wer arbeitet daran und was Sie dazu lesen sollten

Wer den Hub fachlich trägt – und welche Beiträge im Unternehmer-Magazin dazu erschienen sind.

Interaktive App

1×1 der Gründung

Lernpfad für die Selbstständigkeit: Selbsttest, Podcast, Wissensartikel, Chatbot und Quiz.

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Podcast

1x1 der Gründung

Der Podcast richtet sich an Gründerinnen und Gründer, die tiefer eintauchen wollen. Der Podcast behandelt ganz pragmatisch die Sachen, über die sich Gründerinnen und Gründer wirklich Gedanken machen müssen. Einige unserer Mandanten berichten uns, dass Sie den Podcast mehrfach gehört haben und die Texte dazu alle gelesen haben. Offensichtlich lohnt es sich. Das "1x1 der Gründung" ist ein sehr erfolgreiches KI-Experiment der Unternehmensberatung Peter Saubert. Auf Basis von vorhandenen Inhalten der Reihe „1×1 der GmbH-Gründung“ von Peter Saubert, werden Podcast automatisiert erzeugt.

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Mein Klärungsbogen

Ihre offenen Punkte zu diesem Beitrag

Typische offene Fragen zu diesem Beitrag. Setzen Sie einzelne Punkte auf Ihre persönliche Aufgabenliste unter „Meins" – oder ergänzen Sie eine eigene Frage. Der Klärungsbogen ist Ihr privater Arbeitsbereich; wir greifen darauf nicht zu. Sie nutzen ihn als roten Faden beim Lesen – und nehmen ihn, wenn Sie wollen, als Agenda in ein Beratungsgespräch mit.

Für diesen Beitrag werden gerade Vorschläge erzeugt. In der Zwischenzeit können Sie Ihre eigene Frage unten ergänzen.

Kontakt

Interesse? Schreiben Sie uns.

Sie überlegen zu gründen oder stehen kurz davor? Schreiben Sie uns – wir antworten persönlich. Wenn Sie arbeitslos sind, prüfen Sie Ihren AVGS-Anspruch direkt im Startup-Profi-Check unten.

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