1×1 der Gründung
Übersicht 1×1 der Gründung
Strukturierter Hub für die Unternehmensgründung: Module, Branchen, Apps, Podcast und AVGS-Coaching – faktenbasiert und pragmatisch.
Wozu Klärungsbogen und Leseliste?
Beides ist Ihr privater Arbeitsbereich unter „Meins" – eine persönliche Aufgaben- und Merkliste, mit der Sie beim Lesen einen roten Faden behalten. Wir als Unternehmensberatung greifen darauf nicht zu.
Die Leseliste sammelt Beiträge, Module und Folgen, die Sie später lesen oder hören wollen. Der Klärungsbogen sammelt offene Fragen, die Ihnen beim Lesen einfallen – mit Quelle und Sprungmarke. Wenn Sie irgendwann ein Gespräch mit uns führen möchten, bringen Sie den Klärungsbogen als Ihre Agenda mit. Solange Sie das nicht tun, bleibt er bei Ihnen.
Worum es im 1×1 der Gründung geht
Eine Unternehmensgründung ist kein Akt der Inspiration, sondern eine Folge von Entscheidungen. Jede dieser Entscheidungen hat Konsequenzen – kaufmännisch, rechtlich, steuerlich, persönlich. Wer sich nüchtern damit beschäftigt, bevor er gründet, vermeidet die typischen Fehler, die in den ersten drei Jahren mehr als die Hälfte aller Gründer aus dem Markt drängen. Genau darum geht es in diesem Hub: Wir nehmen die Gründungsphase auseinander und ordnen ein, was wirklich zählt.
Das 1×1 der Gründung ist kein Motivationsbuch. Es ist ein Arbeitswerkzeug. Sie finden hier strukturierte Module zu allen relevanten Themen – von der Motivation über die Rechtsformwahl, den Businessplan, die Stundensatzkalkulation, Verträge und Versicherungen bis hin zu Marketing, Personal und Skalierung. Jedes Modul ist eigenständig lesbar. Die Reihenfolge ist eine Empfehlung, kein Zwang.
Wer dieses Angebot nutzen sollte
Das 1×1 richtet sich an Menschen, die ernsthaft über eine Selbstständigkeit nachdenken oder bereits gegründet haben und die Lücken in ihrem Handwerkszeug schließen wollen. Es ist genauso geeignet für Solo-Selbstständige, die ihre Geschäftsgrundlage professionalisieren, wie für Teams, die ein Unternehmen aufbauen. Branchenspezifische Vertiefungen finden Sie in den Branchenmodulen in der Seitenleiste – sie werden laufend ergänzt.
Wie wir an Gründung herangehen
Wir argumentieren faktenbasiert. Wir verschweigen keine Risiken und reden nichts schön. Gleichzeitig sind wir keine Bedenkenträger: Wer gut vorbereitet startet, hat exzellente Chancen. Die Aufgabe ist, gut vorbereitet zu starten. Dazu gehört, die eigene Geschäftsidee gegen den Markt zu prüfen, die Finanzierung realistisch zu planen, die rechtliche Verpackung zur Idee passend zu wählen und die ersten Jahre durchzurechnen – inklusive der Phasen, in denen es nicht so läuft wie gedacht.
Wir orientieren uns an drei Prinzipien:
- Intelligenter, risikoarmer Start. Nicht alles auf einmal, sondern in Stufen. Erst validieren, dann skalieren.
- Liquidität vor Gewinn. Ein gewinnbringendes Unternehmen kann insolvent werden, wenn das Geld nicht zur richtigen Zeit auf dem Konto ist.
- Eigenverantwortung statt Fördermittelromantik. Förderungen sind nützlich, ersetzen aber keine tragfähige Geschäftsidee.
Blick von außen: Markt- und Trendberichte der fivewi
Wenn Sie sich mit der Selbstständigkeit beschäftigen, sollten Sie sich mit Ihrer Branche einmal aus Sicht von Banken und Unternehmensberatern beschäftigt haben. Eine gute Möglichkeit dafür sind die Markt- und Trendberichte der fivewi. Sie liefern einen strukturierten Blick von außen auf Ihre Branche und schärfen den Blick für die Gründung.
Natürlich kann es sein, dass in Ihrem konkreten Umfeld nicht alles genau so ist, wie der Bericht es darstellt. Er zeigt Ihnen aber, wo Sie hinschauen müssen und was Sie später gegenüber der fachkundigen Stelle, der Agentur für Arbeit oder Ihrer Bank plausibel begründen müssen.
Die Themenbereiche im Überblick
Die einzelnen Module bilden die Bausteine einer ganzen Gründungs-Bibliothek. Inhaltlich behandeln wir unter anderem:
- Persönliche Voraussetzungen: Bin ich eine Gründerperson? Was muss ein Selbstständiger können? Welche Motivationen tragen, welche brennen aus?
- Geschäftsidee und Modell: Geschäftsmodell, Skalierungsfrage, Unternehmenskauf als Alternative zur Gründung.
- Strategie und Start: Strategien für einen risikoarmen Start, Gemeinschaftsgründungen mit zwei Gründern, Firmenname und Marken.
- Rechtsformen und Gewerbe: Die wichtigsten Rechtsformen, Gewerbeanmeldung, Verträge und Vertragsarten.
- Geld und Zahlen: Businessplan, Kalkulation von Stundensätzen, Versicherungen, alternative Finanzierungsformen, Phasen der Unternehmensgründung.
- Markt und Vertrieb: Kundengewinnung als Zweck von Marketing und Verkauf, Wann muss ich Personal einstellen?
Warum so viele Selbstständige nach drei Jahren aufgeben
Die nüchterne Antwort: weil sie wesentliche Themen nicht oder zu spät bearbeitet haben. Es sind selten die spektakulären Fehler, die zur Aufgabe führen. Es ist die Summe der kleinen Versäumnisse und fehlendes Wissen: unklare Kalkulation, fehlende Liquiditätsplanung, mangelhafte Verträge, kein Marketing-System, falsche Rechtsform, keine Rücklagen. Diese Themen lassen sich vermeiden. Genau dafür ist dieses 1×1 da.
Wenn Sie tiefer einsteigen wollen
Drei Anlaufstellen ergänzen dieses Hub:
- Der Podcast „1×1 der Gründung" vertieft viele Module in Gesprächsform.
- Die App „1×1 der Gründung" führt Sie strukturiert durch die wichtigsten Entscheidungen Ihrer Gründungsphase.
- Bei konkreten Vorhaben mit AVGS-Förderung verweisen wir auf das Angebot AVGS Gründungscoaching.
Hinweis für Arbeitslose: AVGS nutzen
Sollten Sie arbeitslos sein und die Möglichkeit haben, einen AVGS (Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein) für die Gründung zu erhalten, nutzen Sie diese Möglichkeit unbedingt. Im zu 100 % geförderten Gründungscoaching wird mit Ihnen in der Regel ein Businessplan erstellt, den Sie für die Tragfähigkeitsbescheinigung benötigen. Die Tragfähigkeitsbescheinigung ist die Voraussetzung für den Gründungszuschuss der Agentur für Arbeit.
Kriterien
Was Peter Saubert als Gründungsberatung mitbringt
- Umfangreiche Erfahrung mit Gründungen: Ingenieurbüros
- Umfangreiche Erfahrung mit Gründungen: Maschinenbau
- Umfangreiche Erfahrung mit Gründungen: Automobilindustrie & Fahrzeugtechnik
- Umfangreiche Erfahrung mit Gründungen: Fahrzeughandel
- Umfangreiche Erfahrung mit Gründungen: Softwareentwicklung, Tech-Startups & Plattformen
- Umfangreiche Erfahrung mit Gründungen: Handwerksbetriebe (Metall, Elektro, SHK, Maler, Zimmerer, Dachdecker, Fassadenbau, Gerüstbau, Karosserie- und Fahrzeugbau, Kälte-/Klimatechnik, Steinmetz)
- Umfangreiche Erfahrung mit Gründungen: Sportschulen & Fußballschulen
- Erfahrung mit Gründungen: Arbeitnehmerüberlassung / Personaldienstleister
- Erfahrung mit Gründungen: Garten- und Landschaftsbau
- Erfahrung mit Gründungen: Tiefbau, Abbruch & Rückbau
- Erfahrung mit Gründungen: Land- und forstwirtschaftliche Lohnunternehmen
- Erfahrung mit Gründungen: Transport & Logistik (unter/über 3,5 t)
- Erfahrung mit Gründungen: Energieberatung
- Erfahrung mit Gründungen: Handelsvertretung, Online-Handel, Sport-Equipment
- Erfahrung mit Gründungen: Gastronomie, Event & Tourismus
- Erfahrung mit Gründungen: Fahrschulen
- Erfahrung mit Gründungen: Technische und chemische Produktion
- Erfahrung mit Gründungen: Reinigung
- Erfahrung mit Gründungen: Franchisekonzepte
- Peter Saubert spricht Klartext
- Arbeit in ganz Deutschland – online und persönlich
- Fokus auf die Motivation der Gründerin oder des Gründers bzw. der Unternehmerin oder des Unternehmers
- Risikooptimierte Gründung
- Zahlreiche erfolgreiche Finanzierungen mit KfW, Landes-Förderbanken, privaten Kapitalgebern und Banken
- Umfangreiche Erfahrung mit Förderprogrammen
- Coaching mit AVGS möglich
- Erfahrung mit Einzelunternehmen
- Erfahrung mit Freiberuflern
- Erfahrung mit GmbH
- Erfahrung mit UG
- Erfahrung mit eingetragenem Kaufmann bzw. eingetragener Kauffrau (e. K.)
- Erfahrung mit offener Handelsgesellschaft (oHG)
- Erfahrung mit Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR)
- Eigene Erfahrung als GmbH-Geschäftsführer mehrerer Unternehmen
- Eigene Erfahrung mit Insolvenz
- Erfahrung mit unterschiedlich komplexen Geschäftsmodellen – von einfach bis hochkomplex
- Zertifizierte Gründungsberatung IHK
- Zertifizierter Berater des IBWF
- Mehrfach ausgezeichnet als Top Consultant
- Ausgezeichnet als Business Innovator
- Partner der Offensive Mittelstand
- FuZ-Siegel (Förderung)
- Sehr gute Bewertungen bei Google (5,0 Sterne)
Bewertungen unserer Mandanten
Unser Anspruch
Wir wollen, dass Sie nach der Lektüre dieser Module bessere Entscheidungen treffen können. Nicht jede Idee muss umgesetzt werden, und nicht jede Selbstständigkeit ist der richtige Weg. Wenn Sie aber gründen, dann gut vorbereitet, mit klaren Zahlen, klarem Kopf und einer realistischen Erwartung an die ersten Jahre. Erfolgreiche kleine und mittelständische Unternehmen sind die Quelle des Wohlstands in Deutschland – und jede gut vorbereitete Gründung erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass eines daraus entsteht.
Leitbild
Warum wir das machen
Eine Gründung ist kein Selbstzweck. Wir begleiten Gründungen, weil aus Gründern später die Unternehmen werden, die Arbeitsplätze, Steuern und Wohlstand schaffen.
Erfolgreiche kleine und mittelständische Unternehmen sind die Quelle des Wohlstands in Deutschland. Wir arbeiten deshalb für und mit KMU am Erfolg und der nachhaltigen Stärkung dieser Unternehmen.
Branchen-Linse
Lesen Sie das 1×1 der Gründung aus Sicht Ihrer Branche
Module bleiben gleich, Einleitung und branchen-spezifische Ergänzungen wechseln. Sie können unten jederzeit eine andere Branche wählen oder die Linse entfernen.
Branche wechseln
- Abbruch & Rückbau
- Arbeitnehmerüberlassung / Personaldienstleister
- Dachdecker-Handwerk
- Elektriker-Handwerk
- Fassadenbauer-Handwerk
- Forstwirtschaftliche Dienstleistungen
- Fußballschule
- Garten- und Landschaftsbau
- Gerüstbauer-Handwerk
- Ingenieurbüro
- Kälte- und Klimatechnik
- Karosserie- und Fahrzeugbauer-Handwerk
- Landwirtschaftliches Lohnunternehmen
- Lohnunternehmen Bauwirtschaft
- Maler- und Lackiererhandwerk
- Maschinenbau
- Metallbau-Handwerk
- Reinigung
- SHK-Handwerk (Sanitär, Heizung, Klima)
- Tiefbau
- Transport über 3,5 t
- Transport unter 3,5 t
- Zimmerer-Handwerk
Keine passende Branche dabei? Lesen Sie einfach weiter ohne Auswahl – die Inhalte sind so geschrieben, dass sie für jede Gründung tragen.
Meisterpflicht
einblendenFür Maschinenbau ist die Meisterpflicht nicht automatisch relevant (keine Einstufung in Anlage A der Handwerksordnung). Sie können den Hinweis bei Bedarf oder Interesse einblenden.
Branchen-Sicht
Maschinenbau
Ich habe in über zwei Jahrzehnten Beratung immer wieder erlebt, dass Gründerinnen und Gründer im Maschinen- und Anlagenbau an der Technik überlegen sind – und an der Vorfinanzierung scheitern. Zwischen Angebotslegung, Konstruktion, Fertigung und Zahlungseingang liegen in dieser Branche oft zwölf bis achtzehn Monate. Wer diese Kapitalbindung nicht sauber kalkuliert und finanziert, geht nicht an der Technik zugrunde, sondern am Working Capital.
Ich begleite heute Gründerinnen und Gründer, die aus der Konstruktion oder aus einem Konzern heraus den Schritt in die Selbstständigkeit wagen – als Ingenieurdienstleister, Zulieferer oder eigenständige Maschinenbauer. Der Maschinenbau ist die Königsdisziplin der deutschen Industrie – aber er verzeiht keine Nachlässigkeit bei der Finanzplanung.
Branchenüberblick
Der deutsche Maschinen- und Anlagenbau ist mit rund 1 Million Beschäftigten und einem Branchenumsatz von etwa 260 Milliarden Euro einer der größten industriellen Arbeitgeber des Landes. Organisiert wird die Branche maßgeblich durch den VDMA (Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau), der als Stimme von rund 3.600 überwiegend mittelständischen Mitgliedsunternehmen gilt und regelmäßig Konjunktur- und Strukturdaten veröffentlicht. Insgesamt zählt die amtliche Wirtschaftsstatistik nach Destatis WZ 28 etwa 6.500 Betriebe in diesem Wirtschaftszweig – von der kleinen Ingenieurwerkstatt bis zum global agierenden Sondermaschinenbauer.
Kennzeichnend für die Branche ist ihre außergewöhnlich hohe Exportquote von über 80 Prozent. Deutsche Maschinenbauer liefern Präzisionstechnik, Werkzeugmaschinen, Antriebstechnik und komplette Fertigungsanlagen in die ganze Welt – „Made in Germany" ist hier weniger Marketingfloskel als betriebswirtschaftliche Realität. Diese Exportorientierung macht die Branche einerseits widerstandsfähig gegenüber nationalen Konjunkturschwankungen, andererseits aber auch empfindlich für globale Handelskonflikte, Wechselkursrisiken und geopolitische Verwerfungen.
Regionale Schwerpunkte
Der deutsche Maschinenbau ist stark clusterartig organisiert. Baden-Württemberg ist mit seiner Dichte an Weltmarktführern im Bereich Werkzeugmaschinen, Antriebstechnik und Robotik traditionell das Kernland der Branche, eng verzahnt mit der Automobilindustrie im Umfeld von Stuttgart. Nordrhein-Westfalen bringt seine historische Stärke aus dem Bergbau- und Anlagenbau ein und hat sich zu einem breit diversifizierten Zentrum für Prozesstechnik und Sondermaschinenbau entwickelt. Bayern, insbesondere der Großraum München und Nürnberg-Erlangen, verbindet klassischen Maschinenbau mit Elektrotechnik und Automatisierung. Daneben haben sich in Sachsen und Thüringen leistungsfähige Zulieferstrukturen etabliert, die zunehmend auch eigene Endprodukte entwickeln. Für Gründer bedeutet diese Clusterbildung: Wer sich in einer dieser Regionen ansiedelt, profitiert von Fachkräftepools, spezialisierten Zulieferern und einem dichten Netz an Forschungseinrichtungen – muss sich aber auch einem intensiven Wettbewerb um Ingenieurtalente stellen.
Viele technisch brillante Gründungsteams unterschätzen, wie sehr lange Angebots- und Fertigungszyklen die Liquiditätsplanung dominieren. Ein Sondermaschinenbauer kalkuliert heute ein Projekt, das erst in zwei Jahren bezahlt wird – dazwischen liegen Konstruktionsstunden, Materialbeschaffung, Montage und Inbetriebnahme. Ohne durchdachtes Anzahlungs- und Meilensteinmodell frisst dieser Zyklus jede Eigenkapitalreserve auf.
Struktur und Betriebsgröße
Der Maschinenbau ist eine mittelständisch geprägte Branche. Von den rund 6.500 Betrieben ist die überwiegende Mehrheit klein- und mittelständisch strukturiert, häufig in Familienhand oder als Ausgründung aus größeren Konzernen entstanden. Neben den bekannten Weltmarktführern, den sogenannten „Hidden Champions", existiert eine breite Schicht spezialisierter Nischenanbieter mit oft nur zehn bis fünfzig Mitarbeitenden, die hochspezifische Komponenten oder Sonderanlagen liefern. Ingenieurbüros mit reinem Konstruktionsschwerpunkt bilden häufig den Einstieg in die Selbstständigkeit, bevor der Schritt zur eigenen Fertigung oder zum Anlagenbauer erfolgt. Diese Struktur erklärt auch, warum Betriebsgründungen im Maschinenbau selten „auf der grünen Wiese" beginnen, sondern meist aus jahrelanger Branchenerfahrung, bestehenden Kundenkontakten und spezifischem Ingenieurs-Know-how heraus entstehen.
Marktdynamik und Trends
Die Branche befindet sich in einem tiefgreifenden Transformationsprozess. Industrie 4.0 und die Digitalisierung von Konstruktion, Fertigung und Service verändern Geschäftsmodelle grundlegend: Aus dem reinen Maschinenverkauf werden zunehmend datenbasierte Servicegeschäfte, Predictive Maintenance und Pay-per-Use-Modelle. Gleichzeitig verschärft sich der Wettbewerbsdruck aus China, wo Maschinenbauunternehmen technologisch aufgeholt haben und inzwischen auch in Marktsegmenten konkurrieren, die lange als deutsche Domäne galten. Der Fachkräftemangel bei Ingenieuren und Facharbeitern zählt laut VDMA zu den größten Wachstumshemmnissen der Branche – viele Betriebe können offene Stellen in Konstruktion und Entwicklung über Monate nicht besetzen. Hinzu kommt ein hoher Anteil an Forschung und Entwicklung: Innovationszyklen verkürzen sich, während gleichzeitig Nachhaltigkeit, Energieeffizienz und CO2-Reduktion zu zentralen Entwicklungstreibern werden. Für Gründer eröffnet dies Chancen in Nischen wie Retrofit-Lösungen, Automatisierungstechnik für den Mittelstand oder spezialisierte Softwarelösungen für die Fertigungssteuerung.
Investitionsbedarf und Kapital
Der Kapitalbedarf im Maschinenbau ist im Vergleich zu vielen Dienstleistungsbranchen erheblich – und er verteilt sich sehr unterschiedlich, je nachdem, ob ein reines Ingenieurbüro, ein Komponentenfertiger oder ein Sondermaschinenbauer gegründet wird. Ein Konstruktionsbüro kommt anfangs mit CAD-Arbeitsplätzen und Softwarelizenzen aus, während der Aufbau einer eigenen Fertigung schnell sechs- bis siebenstellige Investitionen in Werkzeugmaschinen, Messtechnik und Hallenflächen erfordert. Besonders kritisch ist die Vorfinanzierung von Projekten: Lange Fertigungszeiten zwischen Auftragserteilung und Auslieferung binden erhebliches Working Capital, da Material, Personal und Fremdleistungen oft Monate vor der Schlusszahlung finanziert werden müssen. Wer zusätzlich in Forschung und Entwicklung investiert, etwa für eine eigene Produktlinie neben dem Auftragsgeschäft, muss diese Vorlaufkosten separat kalkulieren, da sie sich erst mittel- bis langfristig amortisieren. Eine realistische Liquiditätsplanung, die Anzahlungen, Zahlungsziele und Materialvorfinanzierung sauber abbildet, ist im Maschinenbau daher kein Nice-to-have, sondern überlebenswichtig.
Zeit bis zum Zahlungseingang simulieren
Spielen Sie den Working-Capital-Effekt Ihrer typischen Projektlaufzeit direkt durch – die Simulation zeigt, wann welches Geld tatsächlich auf dem Konto ankommt und wie viel Vorfinanzierung Ihr Betrieb parallel tragen muss.
Simulator · Rückwärtsplanung
Zeit bis Zahlungseingang berechnen
Stellen Sie die Dauer jeder Phase ein. Der Simulator zeichnet die Rückwärtsplanung vom Erstkontakt bis zum Geldeingang und exportiert das Ergebnis auf Wunsch als PDF.
Beauftragung bis Zahlungseingang
65 Tage
entspricht rund 46 Arbeitstage
Erstkontakt bis Zahlungseingang
155 Tage
entspricht rund 111 Arbeitstage
Alle Angaben in Kalendertagen (Wochenenden zählen mit). Für Arbeitstage rechnet der Simulator zusätzlich mit einer 5-Tage-Woche.
Beispielszenarien
Ein Klick übernimmt typische Werte – anschließend beliebig anpassen.
Dauer jeder Phase einstellen
Angaben in Kalendertagen. Negative Werte sind erlaubt – z. B. bei Vorkasse oder Skonto.
Vom Erstkontakt bis zur Beauftragung – die typische Vertriebsphase, in der ausschließlich Kosten entstehen. Für erste Kunden im B2B realistisch 3–9 Monate (90–270 Tage).
Zeit zwischen Auftragserteilung und Beginn der Leistungserbringung.
Nur relevant, wenn Ware oder Material vor der Leistung beschafft werden muss – z. B. Onlineshop, Handel, Produktion. Import-Ware typisch 6–10 Wochen (42–70 Tage).
Reine Bearbeitungs- bzw. Produktionsdauer der beauftragten Leistung.
Zeit zwischen Leistungserbringung und tatsächlichem Rechnungsversand. Negativ bei Vorauszahlung.
Vom Rechnungsversand bis zur tatsächlichen Zahlung durch den Kunden. Negativ bei Vorkasse.
Von der Zahlung bis zur Gutschrift auf dem Geschäftskonto.
Fördermittel und Finanzierung
Für Gründer und junge Unternehmen im Maschinenbau existiert ein differenziertes Förderinstrumentarium:
- EXIST-Gründerstipendium für technologieorientierte Gründungen aus Hochschulen, mit Finanzierung der Entwicklungsphase innovativer Produktideen.
- ZIM – Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand des BMWK für Forschungs- und Entwicklungsprojekte in Kooperation mit Forschungseinrichtungen oder Partnerunternehmen.
- KfW-ERP-Gründerkredit – StartGeld (067) sowie ERP-Gründerkredit – Universell (073–076) für Investitionsvorhaben, die im Maschinenbau schnell über die Grenzen klassischer Kleingründungen hinausgehen.
- BAFA-Modul Energieberatung für Nichtwohngebäude / Energieaudit Mittelstand – Zuschüsse für die Analyse von Einsparpotenzialen in Produktionsanlagen.
- INVEST – Zuschuss für Wagniskapital für wachstumsstarke, technologiegetriebene Gründungen, der einen Teil des Investitionsrisikos für Business Angels abfedert.
- Weitere Bundes-, Landes- und EU-Programme sind über die Förderdatenbank des Bundes recherchierbar.
Typische Fallstricke
Ein häufiger Fehler junger Maschinenbau-Unternehmen ist die unzureichende Kalkulation von Angeboten für Einzel- und Sonderanlagen. Anders als in der Serienfertigung lassen sich Stückkosten hier nicht einfach aus historischen Daten ableiten – jedes Projekt erfordert eine individuelle Vollkostenrechnung inklusive Konstruktionsaufwand, Risikopuffer für technische Unsicherheiten und realistischer Montagezeiten. Wer zu knapp kalkuliert, um den Auftrag zu gewinnen, gerät bei Nachträgen und Verzögerungen schnell in die Verlustzone. Ein zweiter klassischer Fallstrick ist die Unterschätzung des Working-Capital-Bedarfs bei langen Fertigungszeiten: Ohne verhandelte Anzahlungen und Meilensteinzahlungen gerät selbst ein profitables Projekt in Liquiditätsengpässe. Auch die Abhängigkeit von wenigen Großkunden birgt Risiken, da Auftragsschwankungen im Maschinenbau konjunkturbedingt heftig ausfallen können. Schließlich unterschätzen viele Gründer den Zeit- und Kostenaufwand für Zertifizierungen, CE-Konformität und branchenspezifische Sicherheitsnormen, die insbesondere im Export in bestimmte Zielmärkte zusätzliche Hürden darstellen.
Der Maschinenbau belohnt technische Exzellenz – aber nur, wenn die kaufmännische Seite mithält. Wer sein Angebot sauber kalkuliert, sein Working Capital im Blick behält und Fördermittel gezielt für Forschung, Investition und Beratung nutzt, hat gute Chancen, aus einer Nische heraus ein tragfähiges Unternehmen aufzubauen.
- Rechtsform
- Als Hardware-Startup mit VC-Ambition faktisch immer GmbH (später AG); Ingenieurbüro als Vorstufe auch als Einzelunternehmen/PartG möglich
- Status
- Grundsätzlich freies Gewerbe (Gewerbeanmeldung); Ingenieurleistungen sind Katalogberuf nach § 18 EStG (freier Beruf); tragende Stahlbauteile/klassischer Metallbau = zulassungspflichtiges Handwerk Anlage A
- Regulatorisch
- EU-Maschinenverordnung (EU) 2023/1230 (Ablösung MRL 2006/42/EG zum 20.01.2027), ProdHaftG, ProdSG, Niederspannungsrichtlinie 2014/35/EU, EMV-Richtlinie 2014/30/EU, DIN EN ISO 12100 (Risikobeurteilung), ISO 13849 (funktionale Sicherheit); branchenspezifisch: EN 1090 (Stahlbau), MDR/ISO 13485 (Medizintechnik), EN 9100 (Luftfahrt), ATEX (Explosionsschutz)
- Pflichtversicherung
- BGHM (gesetzlich); Betriebs- und Produkthaftpflicht mit Rückrufkostendeckung, Deckung ab 5–10 Mio. €; Montageversicherung; bei internationalem Vertrieb erweiterte Produkthaftung nach US-Recht
- Typische Liquiditätsfalle
- Working Capital: Zwischen Materialeinkauf, Fertigung, Inbetriebnahme und Schlusszahlung liegen häufig 9–18 Monate. Ohne Anzahlungsmodelle (30/30/30/10) trotz voller Auftragsbücher Insolvenzgefahr
- Steuerlich / Beiträge
- BGHM-Beitrag, § 13b UStG bei Bauleistungen (fest verbaute Anlagen), Bauabzugsteuer § 48 EStG bei Anlagenmontage, Forschungszulage nach FZulG (25 % auf F&E-Personalkosten bis 1 Mio. €/Jahr), Sonderabschreibung § 7g EStG
- Typische Auftraggeber
- Industrie (Automotive, Chemie, Pharma, Verpackung, Halbleiter), Anlagenbauer/OEM, Energieversorger (Green Tech), Klinikbetreiber (MedTech), Forschungseinrichtungen; im Sondermaschinenbau oft nur 5–20 Schlüsselkunden
- Fördermittel
- EXIST-Forschungstransfer (BMWK) (Phase I bis 250.000 € Sachmittel + Personalkosten), High-Tech Gründerfonds (HTGF), KfW-ERP-Digitalisierungs- und Innovationskredit (380), Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) des BMWK, Horizon Europe (EU-Kommission), EU Innovation Fund (Green Tech), Forschungszulage nach FZulG (BSFZ), Landesprogramme (z. B. BayTOU – Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Innovationsgutscheine; Übersicht: Förderdatenbank des Bundes); KfW-ERP-Gründerkredit StartGeld (067) als Einstiegsfinanzierung; BAFA-Modul Energieberatung Mittelstand
- Typische Startinvestition
- 250.000 € (reines Engineering-/Ingenieurbüro mit CAD/FEM und kleiner Werkstatt) bis > 10 Mio. € (MedTech, Green-Tech-Demonstrator im MW-Bereich); typischer Sondermaschinenbau 500.000–2 Mio. €, Robotik-Startup 2–5 Mio. € bis Series A
Warum sehe ich diese Branchen-Einleitung?
Sie haben oben die Branchen-Linse auf Maschinenbau gesetzt (oder sind über einen Branchen-Link auf diese Seite gekommen). Sie können die Linse oben im Block „Branche wählen" jederzeit wechseln oder entfernen.
Kompetenznachweis
Ausgezeichnet und unabhängig geprüft
Auszeichnungen, Zertifikate und Mitgliedschaften, die unsere Arbeit fortlaufend extern validieren.

Auszeichnung · 2023
Top Consultant 2023

Auszeichnung · 2026
Top Consultant 2026

Auszeichnung · 2026
Business Innovator 2026

Zertifizierung
IHK-zertifizierter Gründungsberater
Module
Die Grundmodule der Gründung
Die Themen, die in jeder Gründung in der einen oder anderen Form vorkommen – in Reihenfolge des Podcasts.

Motivationen für den Schritt in die Selbstständigkeit – 1×1 der Gründung
Warum machen sich Menschen selbstständig? Warum werden Unternehmen gegründet? Warum ist das wichtig, das zu wissen? Der Unternehmer denkt sein Leben lang darüber nach: Warum bin ich Unternehmer? Was treibt mich an?
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Mindset: Manager oder Unternehmer? – 1×1 der Gründung
Was unterscheidet das Mindset eines angestellten Managers von dem eines Unternehmers? Manager optimieren – Unternehmer wägen Risiken ab.
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Gründungscoaching: Pro & Contra – 1×1 der Gründung
Wann nützt ein Gründungscoach, wann nicht? Aufgaben, Grenzen, Kosten und Auswahl – plus AVGS-Förderung der Agentur für Arbeit.
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Die Phasen der Unternehmensgründung – 1×1 der Gründung
Vier Phasen der Gründung – von der Idee bis zur Expansion. Was wirklich wichtig ist, wo Coaching weiterhilft und wie Sie typische Fallen vermeiden.
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Ist Gründung im Nebenerwerb eine Möglichkeit? – 1×1 der Gründung
Der risikominimierte Einstieg in die Selbstständigkeit: Wann der Nebenerwerb sinnvoll ist, was Sie zu Umsatzsteuer, Arbeitgeber und Hinzuverdienst wissen müssen.
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Branchen-Spezial
Was muss ein Selbstständiger oder ein Unternehmer können? – 1×1 der Gründung
Was muss ein Selbstständiger oder Unternehmer können? Persönliche Voraussetzungen, kaufmännisches Grundwissen und eine ehrliche Selbsteinschätzung als Einstieg in Ihre Gründungsvorbereitung.
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Branchen-Spezial
Die Rechtsformen von Unternehmen und die Gewerbeanmeldung in Deutschland – 1×1 der Gründung
Welche Rechtsform passt zu Ihrer Gründung? Personengesellschaft oder Kapitalgesellschaft, Haftung, Stammkapital, Gewerbeanmeldung – ein Überblick für Gründer in Deutschland.
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Branchen-Spezial
Welchen Namen trägt meine Firma? – 1×1 der Gründung
Welchen Namen trägt meine Firma? Was bedeutet Firma? Was ist ein Markenname und was hat der Markenname mit der Firma zu tun?
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Muss mein Geschäftsmodell skalieren? – 1×1 der Gründung
Skalierung gilt als Königsweg der Gründung. Doch nicht jedes Geschäftsmodell muss skalieren – und nicht jedes kann es. Wir zeigen, wann Skalierbarkeit wirklich entscheidend ist.
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Branchen-Spezial
Verträge & Vertragsarten – 1×1 der Gründung
Verträge regeln den Alltag jedes Unternehmens. Wir erklären Kauf-, Werk-, Dienst-, Miet- und Pachtvertrag – und worauf Sie als Gründer wirklich achten sollten.
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Branchen-Spezial
Warum geben viele Selbstständige nach 3 Jahren auf? – 1×1 der Gründung
Die meisten Geschäftsaufgaben erfolgen im dritten Jahr – nicht wegen des Marktes, sondern wegen einer planbaren Steuerfalle. Wir zeigen, wie Sie ihr ausweichen und was Sie tun, wenn Sie schon hineingetappt sind.
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Kundengewinnung ist der Zweck von Marketing und Verkauf – 1×1 der Gründung
Kundengewinnung scheitert selten am Markt – meist am fehlenden Prozess. Wie Sie Kundennutzen schärfen, sich am richtigen Ort sichtbar machen, Empfehlungen nutzen und Angebote so bauen, dass aus Interessenten Kunden werden.
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Risiken, Haftung und Versicherungen für Selbstständige und Unternehmer – 1×1 der Gründung
Was ändert sich an meinen Versicherungen, wenn ich mich selbstständig mache? Kurz alles wichtige erklärt. ✅ Hier lesen ✅
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Branchen-Spezial
Unternehmenskauf: Eine Alternative zur Gründung? – 1×1 der Gründung
Unternehmenskauf ist eine Alternative zur Gründung. Der Unternehmenskauf hat Vor- und Nachteile. Ein kleiner Überblick über diesen Weg in die Selbstständigkeit.
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Alternativen zur klassischen Gründungsfinanzierung – 1×1 der Gründung
Finden Sie heraus, welche Alternativen es zur klassischen Gründungsfinanzierung wirklich gibt! Von Bootstrapping, Crowdfunding, privaten Krediten bis zu Förderungen – dieser Ratgeber erklärt praxisnah die besten Wege, wie Sie Ihr Unternehmen ohne Bankkredit erfolgreich starten un
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Branchen-Spezial
Gemeinschaftsgründungen mit zwei Gründern – 1×1 der Gründung
Gründung im Team: Entdecken Sie die wichtigsten Tipps und rechtlichen Fallstricke für Gemeinschaftsgründungen mit zwei Gründern. Erfahren Sie, wie Sie Konflikte vermeiden, die richtige Rechtsform wählen und einen fairen Gesellschaftsvertrag gestalten. Erhöhen Sie Ihre Erfolgschan
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Strategien für einen intelligenten und risikoarmen Start – 1×1 der Gründung
Warum ein tragfähiges Geschäftsmodell wichtiger ist als eine gute Idee — und wie Zeit, Plan B und Disziplin den Unterschied machen. Strategien zur Risikoreduzierung, Tipps zur Gründung aus ALG I und warum Intelligenz vor Kapital steht.
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Nach der AVGS-Gründung – Ihre Checkliste für die ersten Wochen
Wie das Coaching nach dem Start weitergeht – AVGS-Nachbetreuung, Steuerberater-Wahl und typische Sechs-Monats-Wand.
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AVGS-Gründungscoaching: Leitfaden für ALG-1-Gründer
Mit dem Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein (AVGS) der Agentur für Arbeit aus der Arbeitslosigkeit in die tragfähige Selbstständigkeit – Voraussetzungen, Antrag, Coaching-Inhalte.
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Kalkulation von Stundensätzen – 1×1 der Gründung
Hier können Sie selber online und kostenlos Stundensätze kalkulieren. In die Website integrierte App mit ausführlichen Erklärungen.
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Branchen-Spezial
Angebot oder Kostenvoranschlag? – 1×1 der Gründung
Unterschied zwischen Angebot und Kostenvoranschlag, Verbindlichkeit, Freizeichnung, Kostenpflicht und was in ein gutes Angebot gehört.
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Wie komme ich zu den richtigen Kosten? – 1×1 der Gründung
Kurzüberblick zur Kostenrechnung für Gründer: Fixkosten, variable Kosten, Cashburnrate, Deckungsbeitrag und Gewinnschwelle – mit Verweis auf die Kalkulation der Stundensätze.
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Steuern: Überblick für Selbstständige und Unternehmer – 1×1 der Gründung
Kurzer Überblick über die wichtigsten Steuern für Selbstständige und Unternehmer: Einkommensteuer, Gewerbesteuer, Körperschaftsteuer und Verbrauchsteuern – inklusive Umsatzsteuer, Kleinunternehmerregelung und Reverse-Charge.
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Branchen-Spezial
Finanzplanung – 1×1 der Gründung
Kurzüberblick zur Finanzplanung für Gründer: Liquiditäts-, Erfolgs-, Investitionsplanung und Planbilanz, Zahlungs- vs. Ergebniswirksamkeit, AfA.
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Förderung & Finanzierung: Was Gründer realistisch erwarten können – 1×1 der Gründung
Welche Förderungen für Gründer wirklich tragen, warum Banken bei Gründern zögern und wie Sie Eigenkapital, Bonität und Businessplan so aufstellen, dass eine Finanzierung möglich wird.
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Standortwahl: Welcher Standort passt zu Ihrem Geschäftsmodell? – 1×1 der Gründung
Wann der Standort über Erfolg oder Scheitern entscheidet – und wann er fast egal ist. Plus Pflicht-Check zur Gebietsausweisung: Wohn-, Misch-, Gewerbe- und Industriegebiet.
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Erfolgsfaktoren für erfolgreiche Gründungen – 1×1 der Gründung
Welche Faktoren über Erfolg oder Scheitern einer Gründung entscheiden – und welche Verhaltensweisen und Methoden erfolgreiche Unternehmer auszeichnen.
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Branchen-Spezial
Sub-Hub
1×1 der Businessplan-Erstellung
Ein schriftlicher Businessplan ist kein Automatismus – rund 7 von 8 Gründerinnen und Gründern brauchen ihn nicht. Wenn Sie ihn aber brauchen – für AVGS, Bank, Investor oder ein Erlaubnisverfahren –, führt dieser Sub-Hub Sie in elf Kapiteln durch die Erstellung. Starten Sie mit dem Auftakt, ob Sie überhaupt einen brauchen, und gehen Sie von dort in die vollständige Kapitelstrecke.
Der Businessplan-Mythos: Warum 7 von 8 Gründern ihn gar nicht brauchen
Nur rund jeder achte Gründer in Deutschland braucht wirklich einen Businessplan. Warum die KfW-zentrierte Ratgeberlogik in die Irre führt – und wie die Reise stattdessen beginnt.
Zum Beitrag →
Sub-Hub
1×1 der Businessplan-Erstellung
Wenn Sie einen schriftlichen Businessplan wirklich brauchen – für AVGS, Bank, Investor oder Erlaubnisverfahren: elf Kapitel an einem Ort, sequenziell aufgebaut.
Zum Sub-Hub →
Werkstatt
Vertiefungen aus dem Digitalen Beirat
Themen, die über die Grundmodule hinausgehen – als eigene Analyse-Werkstätten. Sinnvoll, sobald das Geschäftsmodell erste Konturen hat.
Personen & Themen
Wer arbeitet daran und was Sie dazu lesen sollten
Wer den Hub fachlich trägt – und welche Beiträge im Unternehmer-Magazin dazu erschienen sind.
Personen (3)
Magazin (11)

Das Prinzip „Karstadt": Was die Rentenreform über schlechte Führung verrät – und warum Gründer jetzt unter Zeitdruck geraten
14.7.2026

Das unsichtbare Asset: Warum der wichtigste Wert Ihres Unternehmens auf keiner Bilanz steht
5.6.2026

AVGS-Interview mit Peter Saubert
10.3.2026

Selbstständig mit dem eigenen Startup – Ein Interview mit Julian Weippert
26.1.2026

Digitalisierung mit Augenmaß: Was kleine Unternehmen wirklich brauchen
27.11.2025

Die Konstruktion Scheinselbstständigkeit: Ein Verbrechen gegen das Grundgesetz
14.10.2025

Warum die Motivation des Unternehmers die Firma gestaltet – Die Geschichte von den vier Reinigungsunternehmern beim Gründungsberater
26.9.2025

Interview Iwan Cajnikov
3.3.2025

Interview Elmar Weber
18.2.2025

Kurzarbeit oder Arbeitslosigkeit: Die beste Startbasis für das eigene Unternehmen
21.8.2020

Die typischen Gründe für das Scheitern von kleinen Unternehmen
28.5.2020
Interaktive App
1×1 der Gründung
Lernpfad für die Selbstständigkeit: Selbsttest, Podcast, Wissensartikel, Chatbot und Quiz.
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Interaktive Vorschau – 1x1gruendung.peter-saubert.net
Podcast
1x1 der Gründung
Der Podcast richtet sich an Gründerinnen und Gründer, die tiefer eintauchen wollen. Der Podcast behandelt ganz pragmatisch die Sachen, über die sich Gründerinnen und Gründer wirklich Gedanken machen müssen. Einige unserer Mandanten berichten uns, dass Sie den Podcast mehrfach gehört haben und die Texte dazu alle gelesen haben. Offensichtlich lohnt es sich. Das "1x1 der Gründung" ist ein sehr erfolgreiches KI-Experiment der Unternehmensberatung Peter Saubert. Auf Basis von vorhandenen Inhalten der Reihe „1×1 der GmbH-Gründung“ von Peter Saubert, werden Podcast automatisiert erzeugt.

Folge 12 · 13.8.2025
001 Die Motivationen für mein Unternehmen

Folge 13 · 22.8.2025
001 Die Motivationen für mein Unternehmen
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Folge 22 · 10.3.2026
001a Geschichte der vier Reinigungsunternehmer

Folge 11 · 13.8.2025
002 Gründungscoaching: Pro & Contra

Folge 10 · 13.8.2025
003 Ihr Weg der Gründung - Phasen der Gründung
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Folge 8 · 13.8.2025
004 Was müssen Sie als Unternehmer können?

Folge 9 · 13.8.2025
005 Die Rechtsform Ihres Unternehmens

Folge 7 · 13.8.2025
006 Wie heißt Ihr Unternehmen?
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Folge 6 · 13.8.2025
007 Skalieren? Mein Unternehmen?
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Folge 5 · 13.8.2025
008 Verträge verstehen Überblick

Folge 4 · 13.8.2025
009 Die 3-Jahres-Klippe Ihrer Selbstständigkeit

Folge 3 · 13.8.2025
010 Kunden gewinnen ist der Erfolgsfaktor

Folge 2 · 13.8.2025
011 Haftung & Risiken als Unternehmer

Folge 1 · 13.8.2025
012 Kauf als Alternative zur Gründung

Folge 15 · 22.8.2025
013 Alternativen zur klassischen Gründungsfinanzierung

Folge 14 · 22.8.2025
014 Wie gründe ich mein eigenes Ingenieurbüro?

Folge 19 · 22.10.2025
015 Wie gründe ich mein eigenes GaLaBau-Unternehmen?

Folge 18 · 29.9.2025
016 Gemeinschaftsgründungen mit zwei Gründern
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Folge 20 · 3.12.2025
017 AVGS Gründergutschein: Die ungeschriebenen Regeln verstehen

Folge 24 · 13.5.2026
018 Intelligent gründen mit staatlicher Unterstützung

Folge 17 · 15.9.2025
101 Ingenieurbüro-Gründer Elmar Weber

Folge 16 · 15.9.2025
102 Gründer Maschinenbauer Iwan Cajnikov

Folge 21 · 27.1.2026
103 Gründer Van-Ausbausysteme Julian Weippert

Folge 23 · 11.3.2026
104 Vom Verwalter zum echten Gestalter
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