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Grundmodul · Branchen-Linse: Reinigung

Strategien für einen intelligenten und risikoarmen Start

Warum ein tragfähiges Geschäftsmodell wichtiger ist als eine gute Idee — und wie Zeit, Plan B und Disziplin den Unterschied machen. Strategien zur Risikoreduzierung, Tipps zur Gründung aus ALG I und warum Intelligenz vor Kapital steht.

Bearbeitungsstand: Juni 2026

Wozu Klärungsbogen und Leseliste?

Beides ist Ihr privater Arbeitsbereich unter „Meins" – eine persönliche Aufgaben- und Merkliste, mit der Sie beim Lesen einen roten Faden behalten. Wir als Unternehmensberatung greifen darauf nicht zu.

Die Leseliste sammelt Beiträge, Module und Folgen, die Sie später lesen oder hören wollen. Der Klärungsbogen sammelt offene Fragen, die Ihnen beim Lesen einfallen – mit Quelle und Sprungmarke. Wenn Sie irgendwann ein Gespräch mit uns führen möchten, bringen Sie den Klärungsbogen als Ihre Agenda mit. Solange Sie das nicht tun, bleibt er bei Ihnen.

Wie „Meins" funktioniert

Inhalt

Das 1×1 der Gründung: Strategien für einen intelligenten und risikoarmen Start

Warum ein tragfähiges Geschäftsmodell wichtiger ist als eine gute Idee — und wie Zeit, Plan B und Disziplin den entscheidenden Unterschied machen.

Warum diesen Beitrag lesen?

  • Sie erfahren, warum Ideen wertlos sind, solange das Geschäftsmodell nicht trägt.
  • Sie verstehen, wie Sie Zeit als wichtigste Ressource zur Risikoreduzierung einsetzen.
  • Sie lernen, wann eine Gründung aus ALG I sinnvoll ist und wann nicht.
  • Sie sehen, warum „Intelligenz vor Kapital" gilt — und warum Steuern sparen das falsche Gründungsziel ist.

Lesezeit: ca. 9 Minuten.

Eine erfolgreiche Gründung ist weit mehr als die bloße Anmeldung eines Gewerbes oder die Anzeige des Freiberuflers. Es ist ein komplexes Zusammenspiel aus Geschäftsmodellentwicklung, Zeitmanagement und rechtlichem Verständnis. Wer den Sprung in die Selbstständigkeit wagt, sollte nicht nur eine Vision haben, sondern die Mechanismen dahinter wirklich verstehen.

Wenn Sie diesen Beitrag lesen, haben Sie offensichtlich schon das wichtigste Risiko bei der Gründung identifiziert und arbeiten an der Beseitigung: das fehlende Wissen zur Betriebswirtschaft und zum Unternehmertum. Leider gibt es in Deutschland keine oder bestenfalls eine ganz schlechte Allgemeinbildung über die Betriebswirtschaft und das sinnvolle Handeln von inhabergeführten Unternehmen. Beschäftigen Sie sich intensiv damit, aber vergessen Sie nicht das Handeln.

Aufgeschlagenes Buch mit Lesebrille und Füllfederhalter auf einem Holztisch im warmen Nachmittagslicht

Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.

— Erich Kästner, aus der Sammlung „Kurz und bündig", 1950

Also tun Sie es.

Podcast-Folge — 1x1 der gruendung
018 Intelligent gründen mit staatlicher Unterstützung

Die Illusion der Idee: Warum das Geschäftsmodell entscheidet

Es ist ein weitverbreiteter Glaube, dass eine gute Idee bereits der Grundstein für unternehmerischen Erfolg ist. Doch gute Ideen gibt es „wie Sand am Meer". Und die meisten Ideen scheitern. Die eigentliche Herausforderung besteht darin, ein passendes Geschäftsmodell zu finden.

Gründer skizziert ein Geschäftsmodell-Canvas am Schreibtisch im Homeoffice

Leistung gegen Geld

Ein Geschäftsmodell erfordert ein Produkt oder eine Dienstleistung, für die Kunden wirklich bereit sind, real Geld auszugeben. Das erfährt man nicht durch die Frage: Wie findest Du das? Das erfährt man dadurch, dass der Kunde sagt: Was kostet das, wenn ich es jetzt bestelle? Ich will dafür richtiges Geld ausgeben.

Tragfähigkeit

Es reicht nicht, wenn Kunden ein theoretisches Interesse bekunden. Das Modell muss so viel liquiden Gewinn abwerfen, dass Lebenshaltungskosten, Steuern, Sozialabsicherung und Altersvorsorge langfristig bezahlt werden können. Das heißt: Sie brauchen Geld auf dem Konto, um diese Ausgaben wirklich machen zu können. Wenn das Unternehmen kein Cash produziert, den Sie direkt ausgeben können, haben Sie keine privaten Einnahmen — und damit ist Ihr Geschäftsmodell nicht tragfähig.

Kundenfokus

Die Hauptherausforderung bleibt die Akquise von Kunden, die bereit sind, für Ihre spezifische Expertise zu zahlen. Ob das viele Kunden mit kleinen Beträgen oder wenige Kunden mit hohen Beträgen sind, ist eine strategische Entscheidung — keine Geschmacksfrage.

Der Faktor Zeit: Die ultimative Risikoreduzierung

Gründungen scheitern selten an mangelndem Talent, sondern oft an der verfügbaren Zeit. Viele Gründer unterschätzen, wie lange es dauert, bis der erste Kunde tatsächlich anfragt und dann auch wirklich zahlt.

Zeit kaufen

Die wesentliche Strategie zur Risikoreduzierung besteht darin, sich an allen Stellen „Zeit zu kaufen", wo man Zeit bekommen kann.

Frühstart

Beginnen Sie so früh wie möglich mit Planung und Vorbereitung — idealerweise noch während eines bestehenden Arbeitsverhältnisses oder gleich zu Beginn der Arbeitslosigkeit.

Vermeidung von Zeitnot

Ein hektischer Start kurz vor Ablauf von Fristen (wie der 150-Tage-Regelung beim Arbeitsamt) führt häufig zum Scheitern, weil die Zeit für die Gewinnung der ersten Kunden nicht ausreicht.

Arbeitslosigkeit strecken

Strecken Sie Ihre Arbeitslosigkeit so weit wie möglich in die Länge. Arbeitslose bekommen Arbeitslosengeld. Damit sind zumindest Ihre Lebenshaltungskosten finanziert, während Sie am Geschäftsmodell arbeiten.

Der wichtigste Plan: Plan B

Wenn Du Gott zum Lachen bringen möchtest, mache einen Plan.

Egal ob Gründungsberater oder Banker, Fachkundige Stelle oder sonstwer: Jeder weiß, dass es nicht so kommt, wie Sie es planen. Warum verweigern Sie dann die Erkenntnis?

Sorgen Sie immer dafür, dass Sie einen Plan B und einen Plan C haben. Das kann ein Job in der Hinterhand sein oder die Arbeitslosenversicherung der Agentur für Arbeit. Das kann heißen, eine andere Kundengruppe anzusprechen oder ein anderes Produkt in den Markt zu bringen.

Verschießen Sie Ihr Pulver nicht für schicke Büros oder „Pseudo-Investitionen", von denen Sie nicht sicher wissen, dass sich diese Ausgabe für Sie schnell bezahlt macht. Sie brauchen das Geld vielleicht noch für Plan B.

Natürlich werden einige einwenden: Wofür mache ich dann einen Businessplan, wenn es sowieso anders kommt? Die Antwort: Sie planen nicht, wie es kommt. Sie lernen im Businessplan, welche Gedanken Sie sich machen müssen, damit Sie auf Veränderungen reagieren können.

Nach meiner Erfahrung ist die große Angst der meisten Menschen vor der Selbstständigkeit nicht die Angst vor den finanziellen Risiken. Diese haben Arbeitnehmer auch, nur in anderer Form. Die größte Angst ist, dass alles, was geplant wurde, anders kommt. Selbstständigkeit bedeutet eben Anpassung an den Markt — und das in der Krise sehr schnell. Das bedeutet aber auch: Meine Pläne können morgen Makulatur von gestern sein.

Peter SaubertGründungsberater

Der falsche Glaubenssatz KfW-Finanzierung

Viele Gründer glauben, dass eine Existenzgründung mit irgendeinem Kredit beginnen muss. Muss sie nicht. Kredite bringen Risiken, also sollte man von Anfang an darauf setzen, möglichst ohne Kredite auszukommen. Wird ein Kredit notwendig, sollte man eher überfinanziert als zu knapp planen. Hier gilt: Kommt etwas dazwischen oder dauert es länger, ist genug Geld da, um die Zeit zu überbrücken, bis genug Kunden gewonnen werden konnten.

Lassen Sie sich von Kunden anzahlen und Ihre Lieferanten das Geld später bekommen. Mieten Sie Maschinen, wenn Sie sie wirklich brauchen. Investitionen, die nicht ausgelastet sind, verkürzen Ihre finanzielle Reichweite. Natürlich wird jetzt dagegen gehalten: Das geht doch nicht. Das machen die doch nicht. Wenn Sie es nicht schaffen, die Finanzierung auf andere Parteien zu verlagern, dann übernehmen Sie das Risiko dafür. Wenn Ihre Kunden aber Ihre Leistung nicht finanzieren wollen, dann haben Sie kein Geschäftsmodell.

Intelligenz schlägt Kapital: Marketing und Finanzen

Ein häufiger Fehler ist die Annahme, dass man Probleme mit Geld lösen kann — etwa durch hohe Marketingbudgets. Das ist eine brandgefährliche Annahme. Kunden wissen am Anfang nichts von Ihnen. Sie müssen verstehen, wo Kunden in der Kundenreise auf Sie treffen können und wo man Sie beauftragen kann.

Intelligenz vor Budget

Probleme müssen zuerst durch intelligente Ansätze und Lösungen verstanden werden. Erst wenn ein Marketingansatz durch Test nachweislich funktioniert, sollte er durch Kapital skaliert werden. Wenn sich ein Ansatz bei der Skalierung als falsch erweist, sollte sofort wieder auf den „Intelligenzmodus" geschaltet werden, damit ein funktionierendes Konzept entwickelt und getestet werden kann. (Ja, schlechte Marketing-Agenturen behaupten das Gegenteil.)

Finanzielle Disziplin

Reich wird man nicht durch das Geld, das man verdient, sondern durch das, was man nicht ausgibt. Reduzieren Sie Ihre privaten Ausgaben in der Startphase konsequent, um die „Runway" — die finanzielle Reichweite — Ihres Kapitals zu verlängern. Jeder Tag, an dem Sie mit Ihrem Geld länger auskommen, erhöht Ihre Erfolgsaussichten.

Wie lange Ihr Kapital tatsächlich reicht, lässt sich rechnen. Der Burn-Rate-Rechner aus dem Unternehmerrechner zeigt Ihnen für Ihre konkreten Zahlen, wann Ihnen das Geld ausgeht — und wie viel Luft jede zusätzliche Einsparung schafft.

Interaktive Vorschau wird beim Annähern geladen.

Interaktive Vorschau – unternehmerrechner.peter-saubert.net/controlling/burn-rate

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Gründung aus der Arbeitslosigkeit (ALG I)

Die Arbeitslosigkeit kann als Sprungbrett dienen, sofern man die rechtlichen Rahmenbedingungen beachtet.

Verfügbarkeit

Wer Arbeitslosengeld bezieht, muss dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen.

Die 15-Stunden-Regel

Eine selbstständige Tätigkeit im Nebenerwerb darf maximal 14 Stunden pro Woche umfassen.

Einkommensgrenze

Der anrechnungsfreie Zuverdienst liegt in der Regel bei maximal 165 € pro Monat.

Strategische Abrechnung

Da Einzelunternehmer oft eine Einnahmenüberschussrechnung (EÜR) führen, zählt der Zeitpunkt des Geldflusses und nicht der Zeitpunkt der Leistung. Rechnungen können so gelegt werden, dass der Zufluss erst nach dem Ende des Leistungsbezugs zu Beginn der Selbstständigkeit erfolgt.

Expertenszenario: Die GmbH/UG als strategisches Instrument für die Gründung aus ALG I und ALG II

Die Kapitalgesellschaften sind sehr gute Rechtsformen, die sich nicht für jeden Gründer eignen. Diese Variante ist nur etwas für Sie, wenn Sie Kapitalgesellschaften wirklich verstanden haben und wirklich benötigen. Bevor Sie sich für diesen Weg entscheiden, hören Sie sich mindestens alle Folgen des Podcasts 1×1 der GmbH-Gründung an. Sollten Sie das nicht verstehen oder es ist kompliziert für Sie, dann ist dieser Weg für Sie keine Risikoreduzierung.

Für geeignete Gründer bietet die Gründung einer Kapitalgesellschaft (GmbH oder UG) besondere Möglichkeiten. Sie ist aber auch mit hohen Anforderungen verbunden. Eine GmbH ist „kein Spielzeug", sondern ein mächtiges Instrument mit weitreichenden Konsequenzen. Eine UG ist auch nur eine GmbH, die die Bonität der GmbH noch nicht erreicht hat und deshalb zusätzliche gesetzliche Auflagen erfüllen muss.

Trennung der Personen

Eine GmbH ist eine eigenständige juristische Person, die rechtlich unabhängig agiert. Das Vermögen und Einkommen der GmbH ist vom Vermögen und Einkommen des Gründers getrennt. Das bedeutet: Einnahmen der GmbH wirken sich nicht auf das Arbeitslosengeld des Gesellschafters aus.

Rollenverteilung

Es muss strikt zwischen dem Gesellschafter (Eigentümer) und dem Geschäftsführer (Ausführender) unterschieden werden.

„Ehrenamtliche" Geschäftsführung

Es ist möglich, das Mandat der Geschäftsführung zu übernehmen, ohne einen Arbeitsvertrag zu haben und ohne Gehalt zu beziehen. Die Geschäftsführung kann faktisch „ehrenamtlich" geführt werden — vergleichbar mit der Rolle als Vereinsvorsitzender beim Musik- oder Sportverein. Wichtig: Die Tätigkeit darf nicht 15 Stunden oder mehr Zeit je Woche in Anspruch nehmen.

Vorteil für Arbeitslose

Wenn man als Geschäftsführer ohne Gehalt und maximal 14 Stunden pro Woche arbeitet, bleibt der Status der Arbeitslosigkeit erhalten, während die GmbH bereits Umsätze generieren und Vermögen aufbauen kann. Das Vermögen der GmbH wird nicht auf das Arbeitslosengeld angerechnet.

Das große vergessene Risiko: Gier und Angst vor Steuern oder nicht realisierten Förderungen

Und zu guter Letzt eine wichtige Korrektur falscher Glaubenssätze, die Unternehmen gefährden: Unternehmer sein bedeutet nicht, Steuern zu sparen oder Förderungen abzugreifen. Es geht immer darum, ein Unternehmen aufzubauen, das tragfähig ist. Natürlich kann man sich mit Fördermöglichkeiten auseinandersetzen, wenn sie Vorteile bringen und das Geschäftsmodell tragfähiger machen. Natürlich kann man sich mit dem Steuernsparen beschäftigen, wenn man sehr viel Steuern zahlt. Aber vor das Steuernzahlen hat der Gesetzgeber das Geldverdienen gesetzt. Die Priorität ist deshalb immer:

Machen Sie Geld — und dann schauen wir, was wir damit machen.

Gier und Angst vor Steuern oder nicht realisierten Förderungen sind ein häufiger Grund für das Scheitern von Unternehmen und leider auch von Gründungen.

Gründung mit Unterstützung der Agentur für Arbeit

Warum sollten Arbeitslose mit Unterstützung der Agentur für Arbeit gründen?

  • Die Agentur für Arbeit zahlt Ihnen für die ersten 6 Monate der Selbstständigkeit das ALG I plus 300 € pro Monat. Damit sind Lebensunterhalt und Krankenversicherung gesichert.
  • Als Gründer aus der Arbeitslosigkeit können Sie eine Arbeitslosenversicherung abschließen — das reduziert Ihre Risiken.
  • Die Agentur für Arbeit zahlt Ihnen ein Gründungscoaching, das Ihnen — bei einem guten Coach — hilft, Fehler zu vermeiden.

Warum sollten Sie das Coaching nutzen?

Wenn Sie den Gründungszuschuss beantragen wollen, können Sie an vielen Stellen in den Formularen oder im Businessplan Fehler machen, die einen Zuschuss ausschließen. Der Coach hilft Ihnen, diese Fehler zu vermeiden.

Gründer glauben oft, sie wüssten viel. Das ist eine Fehleinschätzung. Man ist nicht besonders schlau, nur weil man nicht weiß, welche Herausforderungen auf einen zukommen. Es ist immer hilfreich, wenn jemand kritisch das Geschäftsmodell hinterfragt und so die Marktfähigkeit ermöglicht.

Als ich meine erste Firma gegründet habe, war ich wirklich froh, einen guten Coach zu haben. Ich war Führungskraft und hatte viel Vorbildung. In der Praxis sieht es aber anders aus. Da ist es gut, jemanden zu haben, den man fragen kann. Aus heutiger Perspektive sage ich: Ich war damals wirklich naiv. Bei mir hat den Coach allerdings kein Arbeitsamt gezahlt.

Peter SaubertGründungscoach und Unternehmer

FAQ

Häufige Fragen

Glossar

Geschäftsmodell
Beschreibung, wie ein Unternehmen Leistung gegen Geld tauscht – inklusive Zielkunden, Wertversprechen, Kostenstruktur und Liquiditätsfluss. Tragfähig ist es nur, wenn es Lebenshaltung, Steuern und Vorsorge dauerhaft deckt.
Runway
Finanzielle Reichweite: Zeitraum, in dem ein Gründer mit dem verfügbaren Kapital und den laufenden Einnahmen seine privaten und betrieblichen Kosten decken kann.
Plan B
Vorab definierte Ausweichstrategie für den Fall, dass der ursprüngliche Plan nicht trägt – etwa eine zweite Zielgruppe, ein alternatives Produkt, ein Job in der Hinterhand oder die Arbeitslosenversicherung.
EÜR
Einnahmenüberschussrechnung. Vereinfachte Gewinnermittlung für Einzelunternehmer und kleine Freiberufler. Maßgeblich ist der Zeitpunkt des Geldflusses, nicht der Zeitpunkt der Leistung.
ALG I
Arbeitslosengeld I. Lohnersatzleistung der Agentur für Arbeit. Sichert während der Vorbereitung einer Gründung die Lebenshaltungskosten und kann strategisch genutzt werden.
Gründungszuschuss
Ermessensleistung der Agentur für Arbeit für ALG-I-Bezieher, die sich selbstständig machen. Sichert in den ersten sechs Monaten das ALG I plus 300 Euro pro Monat.
15-Stunden-Regel
Wer ALG I bezieht und nebenher selbstständig arbeitet, darf maximal 14 Stunden pro Woche tätig sein. Ab 15 Stunden gilt der Status der Arbeitslosigkeit als beendet.
AVGS
Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein der Agentur für Arbeit. Finanziert ein Gründungscoaching für Arbeitsuchende.

Weiterführendes

Zusammengestellt mit KI-Unterstützung, redaktionell geprüft.

Mein Klärungsbogen

Ihre offenen Punkte zu diesem Beitrag

Typische offene Fragen zu diesem Beitrag. Setzen Sie einzelne Punkte auf Ihre persönliche Aufgabenliste unter „Meins" – oder ergänzen Sie eine eigene Frage. Der Klärungsbogen ist Ihr privater Arbeitsbereich; wir greifen darauf nicht zu. Sie nutzen ihn als roten Faden beim Lesen – und nehmen ihn, wenn Sie wollen, als Agenda in ein Beratungsgespräch mit.

  • Wie finde ich heraus, ob ich wenige Kunden mit hohen Beträgen oder viele mit kleinen Beträgen ansprechen sollte?

    Die Wahl der richtigen Kunden- und Preisstrategie ist eine entscheidende Weichenstellung für den Erfolg meines Geschäftsmodells.

  • Wie berechne ich meine persönliche finanzielle Reichweite und welche privaten Ausgaben sollte ich zuerst reduzieren?

    Ich muss meine finanzielle Ausdauer kennen, um realistisch einschätzen zu können, wie viel Zeit mir für die Startphase bleibt.

  • Wie gestalte ich Rechnungen und Zahlungsflüsse, um den anrechnungsfreien Zuverdienst während des ALG-Bezugs nicht zu überschreiten?

    Die korrekte Steuerung der Geldeingänge ist entscheidend, um Kürzungen meines Arbeitslosengeldes zu vermeiden.

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