1×1 der Gründung
1×1 der Gründung
Strukturierter Hub für die Unternehmensgründung: Module, Branchen, Apps, Podcast und AVGS-Coaching – faktenbasiert und pragmatisch.
Wozu Klärungsbogen und Leseliste?
Beides ist Ihr privater Arbeitsbereich unter „Meins" – eine persönliche Aufgaben- und Merkliste, mit der Sie beim Lesen einen roten Faden behalten. Wir als Unternehmensberatung greifen darauf nicht zu.
Die Leseliste sammelt Beiträge, Module und Folgen, die Sie später lesen oder hören wollen. Der Klärungsbogen sammelt offene Fragen, die Ihnen beim Lesen einfallen – mit Quelle und Sprungmarke. Wenn Sie irgendwann ein Gespräch mit uns führen möchten, bringen Sie den Klärungsbogen als Ihre Agenda mit. Solange Sie das nicht tun, bleibt er bei Ihnen.
Worum es im 1×1 der Gründung geht
Eine Unternehmensgründung ist kein Akt der Inspiration, sondern eine Folge von Entscheidungen. Jede dieser Entscheidungen hat Konsequenzen – kaufmännisch, rechtlich, steuerlich, persönlich. Wer sich nüchtern damit beschäftigt, bevor er gründet, vermeidet die typischen Fehler, die in den ersten drei Jahren mehr als die Hälfte aller Gründer aus dem Markt drängen. Genau darum geht es in diesem Hub: Wir nehmen die Gründungsphase auseinander und ordnen ein, was wirklich zählt.
Das 1×1 der Gründung ist kein Motivationsbuch. Es ist ein Arbeitswerkzeug. Sie finden hier strukturierte Module zu allen relevanten Themen – von der Motivation über die Rechtsformwahl, den Businessplan, die Stundensatzkalkulation, Verträge und Versicherungen bis hin zu Marketing, Personal und Skalierung. Jedes Modul ist eigenständig lesbar. Die Reihenfolge ist eine Empfehlung, kein Zwang.
Wer dieses Angebot nutzen sollte
Das 1×1 richtet sich an Menschen, die ernsthaft über eine Selbstständigkeit nachdenken oder bereits gegründet haben und die Lücken in ihrem Handwerkszeug schließen wollen. Es ist genauso geeignet für Solo-Selbstständige, die ihre Geschäftsgrundlage professionalisieren, wie für Teams, die ein Unternehmen aufbauen. Branchenspezifische Vertiefungen finden Sie in den Branchenmodulen in der Seitenleiste – sie werden laufend ergänzt.
Wie wir an Gründung herangehen
Wir argumentieren faktenbasiert. Wir verschweigen keine Risiken und reden nichts schön. Gleichzeitig sind wir keine Bedenkenträger: Wer gut vorbereitet startet, hat exzellente Chancen. Die Aufgabe ist, gut vorbereitet zu starten. Dazu gehört, die eigene Geschäftsidee gegen den Markt zu prüfen, die Finanzierung realistisch zu planen, die rechtliche Verpackung zur Idee passend zu wählen und die ersten Jahre durchzurechnen – inklusive der Phasen, in denen es nicht so läuft wie gedacht.
Wir orientieren uns an drei Prinzipien:
- Intelligenter, risikoarmer Start. Nicht alles auf einmal, sondern in Stufen. Erst validieren, dann skalieren.
- Liquidität vor Gewinn. Ein gewinnbringendes Unternehmen kann insolvent werden, wenn das Geld nicht zur richtigen Zeit auf dem Konto ist.
- Eigenverantwortung statt Fördermittelromantik. Förderungen sind nützlich, ersetzen aber keine tragfähige Geschäftsidee.
Blick von außen: Markt- und Trendberichte der fivewi
Wenn Sie sich mit der Selbstständigkeit beschäftigen, sollten Sie sich mit Ihrer Branche einmal aus Sicht von Banken und Unternehmensberatern beschäftigt haben. Eine gute Möglichkeit dafür sind die Markt- und Trendberichte der fivewi. Sie liefern einen strukturierten Blick von außen auf Ihre Branche und schärfen den Blick für die Gründung.
Natürlich kann es sein, dass in Ihrem konkreten Umfeld nicht alles genau so ist, wie der Bericht es darstellt. Er zeigt Ihnen aber, wo Sie hinschauen müssen und was Sie später gegenüber der fachkundigen Stelle, der Agentur für Arbeit oder Ihrer Bank plausibel begründen müssen.
Die Themenbereiche im Überblick
Die einzelnen Module bilden die Bausteine einer ganzen Gründungs-Bibliothek. Inhaltlich behandeln wir unter anderem:
- Persönliche Voraussetzungen: Bin ich eine Gründerperson? Was muss ein Selbstständiger können? Welche Motivationen tragen, welche brennen aus?
- Geschäftsidee und Modell: Geschäftsmodell, Skalierungsfrage, Unternehmenskauf als Alternative zur Gründung.
- Strategie und Start: Strategien für einen risikoarmen Start, Gemeinschaftsgründungen mit zwei Gründern, Firmenname und Marken.
- Rechtsformen und Gewerbe: Die wichtigsten Rechtsformen, Gewerbeanmeldung, Verträge und Vertragsarten.
- Geld und Zahlen: Businessplan, Kalkulation von Stundensätzen, Versicherungen, alternative Finanzierungsformen, Phasen der Unternehmensgründung.
- Markt und Vertrieb: Kundengewinnung als Zweck von Marketing und Verkauf, Wann muss ich Personal einstellen?
Warum so viele Selbstständige nach drei Jahren aufgeben
Die nüchterne Antwort: weil sie wesentliche Themen nicht oder zu spät bearbeitet haben. Es sind selten die spektakulären Fehler, die zur Aufgabe führen. Es ist die Summe der kleinen Versäumnisse und fehlendes Wissen: unklare Kalkulation, fehlende Liquiditätsplanung, mangelhafte Verträge, kein Marketing-System, falsche Rechtsform, keine Rücklagen. Diese Themen lassen sich vermeiden. Genau dafür ist dieses 1×1 da.
Wenn Sie tiefer einsteigen wollen
Drei Anlaufstellen ergänzen dieses Hub:
- Der Podcast „1×1 der Gründung" vertieft viele Module in Gesprächsform.
- Die App „1×1 der Gründung" führt Sie strukturiert durch die wichtigsten Entscheidungen Ihrer Gründungsphase.
- Bei konkreten Vorhaben mit AVGS-Förderung verweisen wir auf das Angebot AVGS Gründungscoaching.
Hinweis für Arbeitslose: AVGS nutzen
Sollten Sie arbeitslos sein und die Möglichkeit haben, einen AVGS (Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein) für die Gründung zu erhalten, nutzen Sie diese Möglichkeit unbedingt. Im zu 100 % geförderten Gründungscoaching wird mit Ihnen in der Regel ein Businessplan erstellt, den Sie für die Tragfähigkeitsbescheinigung benötigen. Die Tragfähigkeitsbescheinigung ist die Voraussetzung für den Gründungszuschuss der Agentur für Arbeit.
Kriterien
Was Peter Saubert als Gründungsberatung mitbringt
- Umfangreiche Erfahrung mit Gründungen: Ingenieurbüros
- Umfangreiche Erfahrung mit Gründungen: Maschinenbau
- Umfangreiche Erfahrung mit Gründungen: Automobilindustrie & Fahrzeugtechnik
- Umfangreiche Erfahrung mit Gründungen: Fahrzeughandel
- Umfangreiche Erfahrung mit Gründungen: Softwareentwicklung, Tech-Startups & Plattformen
- Umfangreiche Erfahrung mit Gründungen: Handwerksbetriebe (Metall, Elektro, SHK, Maler, Zimmerer, Dachdecker, Fassadenbau, Gerüstbau, Karosserie- und Fahrzeugbau, Kälte-/Klimatechnik, Steinmetz)
- Umfangreiche Erfahrung mit Gründungen: Sportschulen & Fußballschulen
- Erfahrung mit Gründungen: Arbeitnehmerüberlassung / Personaldienstleister
- Erfahrung mit Gründungen: Garten- und Landschaftsbau
- Erfahrung mit Gründungen: Tiefbau, Abbruch & Rückbau
- Erfahrung mit Gründungen: Land- und forstwirtschaftliche Lohnunternehmen
- Erfahrung mit Gründungen: Transport & Logistik (unter/über 3,5 t)
- Erfahrung mit Gründungen: Energieberatung
- Erfahrung mit Gründungen: Handelsvertretung, Online-Handel, Sport-Equipment
- Erfahrung mit Gründungen: Gastronomie, Event & Tourismus
- Erfahrung mit Gründungen: Fahrschulen
- Erfahrung mit Gründungen: Technische und chemische Produktion
- Erfahrung mit Gründungen: Reinigung
- Erfahrung mit Gründungen: Franchisekonzepte
- Peter Saubert spricht Klartext
- Arbeit in ganz Deutschland – online und persönlich
- Fokus auf die Motivation der Gründerin oder des Gründers bzw. der Unternehmerin oder des Unternehmers
- Risikooptimierte Gründung
- Zahlreiche erfolgreiche Finanzierungen mit KfW, Landes-Förderbanken, privaten Kapitalgebern und Banken
- Umfangreiche Erfahrung mit Förderprogrammen
- Coaching mit AVGS möglich
- Erfahrung mit Einzelunternehmen
- Erfahrung mit Freiberuflern
- Erfahrung mit GmbH
- Erfahrung mit UG
- Erfahrung mit eingetragenem Kaufmann bzw. eingetragener Kauffrau (e. K.)
- Erfahrung mit offener Handelsgesellschaft (oHG)
- Erfahrung mit Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR)
- Eigene Erfahrung als GmbH-Geschäftsführer mehrerer Unternehmen
- Eigene Erfahrung mit Insolvenz
- Erfahrung mit unterschiedlich komplexen Geschäftsmodellen – von einfach bis hochkomplex
- Zertifizierte Gründungsberatung IHK
- Zertifizierter Berater des IBWF
- Mehrfach ausgezeichnet als Top Consultant
- Ausgezeichnet als Business Innovator
- Partner der Offensive Mittelstand
- FuZ-Siegel (Förderung)
- Sehr gute Bewertungen bei Google (5,0 Sterne)
Bewertungen unserer Mandanten
Unser Anspruch
Wir wollen, dass Sie nach der Lektüre dieser Module bessere Entscheidungen treffen können. Nicht jede Idee muss umgesetzt werden, und nicht jede Selbstständigkeit ist der richtige Weg. Wenn Sie aber gründen, dann gut vorbereitet, mit klaren Zahlen, klarem Kopf und einer realistischen Erwartung an die ersten Jahre. Erfolgreiche kleine und mittelständische Unternehmen sind die Quelle des Wohlstands in Deutschland – und jede gut vorbereitete Gründung erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass eines daraus entsteht.
Leitbild
Warum wir das machen
Eine Gründung ist kein Selbstzweck. Wir begleiten Gründungen, weil aus Gründern später die Unternehmen werden, die Arbeitsplätze, Steuern und Wohlstand schaffen.
Erfolgreiche kleine und mittelständische Unternehmen sind die Quelle des Wohlstands in Deutschland. Wir arbeiten deshalb für und mit KMU am Erfolg und der nachhaltigen Stärkung dieser Unternehmen.
Branchen-Linse
Lesen Sie das 1×1 der Gründung aus Sicht Ihrer Branche
Module bleiben gleich, Einleitung und branchen-spezifische Ergänzungen wechseln. Sie können unten jederzeit eine andere Branche wählen oder die Linse entfernen.
Branche wechseln
- Abbruch & Rückbau
- Arbeitnehmerüberlassung / Personaldienstleister
- Dachdecker-Handwerk
- Elektriker-Handwerk
- Fassadenbauer-Handwerk
- Forstwirtschaftliche Dienstleistungen
- Fußballschule
- Garten- und Landschaftsbau
- Gerüstbauer-Handwerk
- Hundeschule
- Ingenieurbüro
- Kälte- und Klimatechnik
- Karosserie- und Fahrzeugbauer-Handwerk
- Landwirtschaftliches Lohnunternehmen
- Lohnunternehmen Bauwirtschaft
- Maler- und Lackiererhandwerk
- Maschinenbau
- Metallbau-Handwerk
- Reinigung
- SHK-Handwerk (Sanitär, Heizung, Klima)
- Tiefbau
- Transport über 3,5 t
- Transport unter 3,5 t
- Zimmerer-Handwerk
Keine passende Branche dabei? Lesen Sie einfach weiter ohne Auswahl – die Inhalte sind so geschrieben, dass sie für jede Gründung tragen.
Meisterpflicht
einblendenFür Transport über 3,5 t ist die Meisterpflicht nicht automatisch relevant (keine Einstufung in Anlage A der Handwerksordnung). Sie können den Hinweis bei Bedarf oder Interesse einblenden.
Branchen-Sicht
Transport über 3,5 t
Wer mir erzählt, im Güterkraftverkehr über 3,5 Tonnen sei der Marktzugang das Problem, dem widerspreche ich sofort: Das eigentliche Nadelöhr ist die Kapitalstruktur in den ersten zwölf Monaten. Die EU-Lizenz bekommen Sie mit Fachkunde und einem sauberen Businessplan – aber die 9.000 Euro Eigenkapitalnachweis für das erste Fahrzeug plus 5.000 Euro je weiteres sind nur der Einstieg in eine Kette von Vorfinanzierungen, die viele Gründer unterschätzen.
Ich habe zu viele Speditionsgründungen begleitet, bei denen der Fuhrpark stand, während die erste Rechnung erst nach 60 Tagen Zahlungsziel beglichen wurde. Diesel, Maut, Fahrergehalt und Leasingrate laufen aber monatlich weiter. Wer hier nicht mit einem Liquiditätspuffer von mindestens drei Monatsumsätzen plant, gerät schneller in Schieflage als ihm die schönste Auftragslage weismachen will.
Branchenüberblick
Der gewerbliche Güterkraftverkehr über 3,5 Tonnen zulässiges Gesamtgewicht ist das Rückgrat der deutschen Logistik. Nach der Wirtschaftszweigsystematik WZ 49.4 („Güterbeförderung im Straßenverkehr") weist das Statistische Bundesamt für diesen Bereich mehrere hunderttausend Beschäftigte und einen Jahresumsatz im dreistelligen Milliardenbereich aus; aktuelle Kennzahlen zu Umsatz, Beschäftigten und Unternehmenszahl veröffentlicht Destatis fortlaufend in seiner Güterverkehrsstatistik.
Zuständige Aufsichts- und Genehmigungsbehörde ist seit der Zusammenlegung mehrerer Bundesämter das Bundesamt für Logistik und Mobilität (BALM), das die frühere Rolle des Bundesamtes für Güterverkehr (BAG) übernommen hat. Beim BALM wird die EU-Gemeinschaftslizenz nach dem Güterkraftverkehrsgesetz (GüKG) beantragt, die für den grenzüberschreitenden und nationalen gewerblichen Verkehr mit Fahrzeugen über 3,5 Tonnen zwingend erforderlich ist. Voraussetzung sind neben der EU-Lizenz die persönliche Zuverlässigkeit, der Nachweis der fachlichen Eignung durch eine IHK-Prüfung oder gleichwertige Berufserfahrung sowie der Nachweis finanzieller Leistungsfähigkeit gegenüber der Behörde.
Der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) bündelt als größter Fachverband der Branche die wirtschaftspolitischen Interessen von Speditionen und Transportunternehmen und veröffentlicht regelmäßig Marktdaten zu Kostenentwicklung, Fahrermangel und Auftragslage. Seine jährlichen Kostenstrukturanalysen für den Fernverkehr gelten als Referenzgröße für Kalkulationen in Ausschreibungen und Frachtverträgen.
Regionale Schwerpunkte
Die Dichte an Güterkraftverkehrsunternehmen folgt den großen Warenströmen: Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg stellen als bevölkerungsreichste Bundesländer mit starker Industriebasis die meisten Betriebe, während die Logistikdrehkreuze rund um die Nordseehäfen Hamburg und Bremen sowie entlang der Rheinschiene besonders spediteursaffine Regionen sind. Auch der Raum Leipzig-Halle hat sich durch den Ausbau als Luftfracht- und Distributionsstandort zu einem Schwerpunkt für Neugründungen im Straßengüterverkehr entwickelt. Grenznahe Regionen zu Polen, Tschechien und den Benelux-Staaten profitieren zusätzlich vom grenzüberschreitenden Verkehr, der einen wachsenden Anteil am Gesamtaufkommen ausmacht.
Der Nachweis der finanziellen Leistungsfähigkeit wird von vielen Gründern als reine Formalie behandelt – ein Fehler. Das BALM prüft nicht nur einen Kontostand am Stichtag, sondern verlangt eine belastbare Bilanz- oder Eigenkapitalstruktur. Wer diesen Nachweis mit geliehenem Geld kurzfristig aufhübscht, verschiebt das eigentliche Problem nur um wenige Monate.
Struktur und Betriebsgröße
Der Güterkraftverkehr über 3,5 Tonnen ist ein klassisches Feld des Mittelstands mit ausgeprägter Kleinteiligkeit. Ein erheblicher Teil der Unternehmen betreibt weniger als fünf Fahrzeuge, viele sogar nur ein einziges Zugfahrzeug im Einzelunternehmertum. Dem gegenüber steht eine kleine Zahl großer Logistikkonzerne und Speditionsgruppen mit mehreren tausend Fahrzeugen, die einen überproportionalen Umsatzanteil auf sich vereinen. Diese Struktur erzeugt einen intensiven Preis- und Verdrängungswettbewerb, in dem Kleinunternehmer häufig als Subunternehmer für größere Speditionen und Frachtvermittler fahren, statt eigene Endkundenbeziehungen aufzubauen.
Für Gründer bedeutet das: Der Einstieg gelingt meist über ein bis zwei Fahrzeuge, oft im Fernverkehr als Subunternehmer, bevor eine eigene Kundenbasis und Disposition aufgebaut wird. Die Fixkosten pro Fahrzeug – Personal, Kraftstoff, Maut, Versicherung, Leasing – zwingen jedoch schon bei kleinster Flottengröße zu einer professionellen betriebswirtschaftlichen Steuerung, da die Margen im Straßengüterverkehr traditionell niedrig sind.
Marktdynamik und Trends
Die Branche steht seit Jahren unter dem Druck mehrerer paralleler Entwicklungen. Der eklatante Fahrermangel gilt laut BGL als das drängendste strukturelle Problem: Zehntausende Stellen für Berufskraftfahrer bleiben unbesetzt, das Durchschnittsalter der aktiven Fahrer steigt kontinuierlich, während der Nachwuchs fehlt. Die verpflichtende Berufskraftfahrerqualifikation nach dem BKrFQG mit ihren wiederkehrenden 35-Stunden-Weiterbildungen sichert zwar die fachliche Qualität, erhöht aber zugleich die Einstiegshürden und Personalkosten für Unternehmen.
Hinzu kommt die volatile Kostenstruktur: Dieselpreise schwanken stark und lassen sich nur teilweise über Dieselfloater-Klauseln an Kunden weitergeben, während das streckenbezogene Lkw-Mautsystem in Deutschland seit der CO2-Differenzierung und regelmäßigen Satzanpassungen einen wachsenden Kostenblock darstellt, der die Kalkulationssicherheit spürbar einschränkt. Parallel dazu treibt der politische und gesellschaftliche Druck zur Dekarbonisierung Investitionen in alternative Antriebe voran, auch wenn Elektro- und Wasserstoff-Lkw im Schwerlastverkehr noch am Anfang der Marktreife stehen. Digitalisierung von Disposition, Telematik und Frachtenbörsen verändert zudem die Auftragsakquise und erhöht die Transparenz im Preiswettbewerb.
Investitionsbedarf und Kapital
Der Kapitalbedarf für den Einstieg in den Güterkraftverkehr über 3,5 Tonnen ist erheblich und wird von Gründern regelmäßig unterschätzt. Eine neue Sattelzugmaschine kostet je nach Ausstattung und Motorisierung zwischen 100.000 und 150.000 Euro, ein passender Auflieger kommt mit weiteren 25.000 bis 40.000 Euro hinzu. Auch gebrauchte Fahrzeuge im Alter von drei bis fünf Jahren bewegen sich noch im hohen fünfstelligen Bereich. Hinzu kommen Kosten für Telematiksysteme, Versicherungen, gegebenenfalls eine eigene Werkstattausstattung sowie Rücklagen für Wartung und Reifenverschleiß.
Der vom BALM geforderte Nachweis finanzieller Leistungsfähigkeit von 9.000 Euro für das erste und 5.000 Euro für jedes weitere Fahrzeug ist dabei lediglich die regulatorische Mindestgröße – die tatsächlich benötigte Liquidität liegt deutlich höher, insbesondere wenn Fahrzeuge nicht bar, sondern über Leasing oder Kredit finanziert werden und gleichzeitig Personal- sowie Betriebskosten vorfinanziert werden müssen. Gerade die in der Speditionsbranche üblichen Zahlungsziele von 30 bis 60 Tagen erzeugen eine strukturelle Finanzierungslücke zwischen Leistungserbringung und Zahlungseingang, die durch einen soliden Kontokorrentrahmen oder Factoring abgefedert werden sollte.
Fördermittel und Finanzierung
Für die Finanzierung von Fahrzeugen, Betriebsausstattung und Betriebsmitteln stehen Existenzgründern im Güterkraftverkehr mehrere öffentliche Förderinstrumente offen. Über die Förderdatenbank des Bundes lassen sich die jeweils passenden Programme von Bund und Ländern recherchieren. Zentral sind:
- KfW-Unternehmerkredit (037/047) sowie das ERP-Gründerkredit-Universell-Programm (073/074) für Fahrzeuganschaffungen und Wachstumsinvestitionen.
- ERP-Gründerkredit – StartGeld (067) für kleinere Vorhaben und Betriebsmittel mit Haftungsfreistellung für die Hausbank.
- De-minimis-Beihilfen des BALM bzw. der Länder für Speditionsunternehmen im Rahmen der beihilferechtlichen Höchstgrenzen, etwa im Zusammenhang mit Umwelt- oder Digitalisierungsinvestitionen. Diese sind gedeckelt und über einen Zeitraum von drei Steuerjahren zu kumulieren, weshalb eine sorgfältige Dokumentation bereits erhaltener Beihilfen zwingend erforderlich ist.
- Zinsgünstige Darlehen der Landesförderbanken speziell für die Anschaffung emissionsarmer Nutzfahrzeuge, die sich mit den Bundesprogrammen kombinieren lassen.
Typische Fallstricke
Der häufigste Fehler bei der Gründung im Güterkraftverkehr über 3,5 Tonnen ist eine zu knapp kalkulierte Liquiditätsplanung, die den Nachweis der finanziellen Leistungsfähigkeit gegenüber dem BALM mit der tatsächlich benötigten Betriebsmittelreserve verwechselt. Wer die 9.000 beziehungsweise 5.000 Euro je Fahrzeug als ausreichenden Puffer betrachtet, gerät bei den ersten Zahlungszielen von 60 Tagen oder unerwarteten Reparaturen schnell in eine Liquiditätsklemme.
Ein weiterer klassischer Fallstrick ist die Unterschätzung des Fahrermangels: Gründer kalkulieren Personalkosten oft auf Basis veralteter Tarife und finden am Markt schlicht kein Personal zu diesen Konditionen, was zu Ausfällen bei Aufträgen und Vertragsstrafen führen kann. Auch die Abhängigkeit von wenigen großen Auftraggebern oder Frachtvermittlern als Subunternehmer birgt ein erhebliches Klumpenrisiko, insbesondere wenn Frachtraten kurzfristig gedrückt werden. Schließlich unterschätzen viele Neugründer die Komplexität der laufenden Compliance-Pflichten aus GüKG, BKrFQG, Lenk- und Ruhezeiten sowie der Mautabrechnung, deren Verstöße empfindliche Bußgelder und im Wiederholungsfall den Entzug der Zuverlässigkeit und damit der EU-Lizenz nach sich ziehen können.
Meine Erfahrung aus zahlreichen Beratungsgesprächen: Wer im Güterkraftverkehr über 3,5 Tonnen erfolgreich startet, hat nicht die günstigsten Lkw gekauft, sondern die realistischste Finanzplanung gemacht. Rechnen Sie den Fahrermangel, die Mautsteigerungen und die Zahlungsziele Ihrer Kunden von Anfang an in Ihren Liquiditätsplan ein – dann wird aus der regulatorischen Pflichtübung beim BALM eine echte unternehmerische Grundlage.
- Typische Rechtsformen
- GmbH überwiegt (Haftung, Bonitätsnachweis für Erlaubnis); Einzel/GbR nur beim Ein-Lkw-Start
- Status
- Gewerbe mit Erlaubnis nach §3 GüKG bzw. EU-Lizenz nach VO (EG) 1071/2009; fachliche Eignung (IHK-Prüfung) und Finanznachweis (9.000 € erstes Fahrzeug, 5.000 € je weiteres) erforderlich
- Regulatorisch
- GüKG, VO (EG) 1071/2009 und 1072/2009 (Marktzugang, Kabotage); FahrpersonalG, Lenk-/Ruhezeiten (VO (EG) 561/2006); Ladungssicherung; ADR bei Gefahrgut
- Pflichtversicherung
- BG Verkehr; Kfz-Haftpflicht/Kasko; Verkehrshaftung nach §7a GüKG bzw. CMR-Deckung; Betriebshaftpflicht
- Typische Liquiditätsfalle
- Maut, Diesel, Fahrerlöhne im Voraus; Zahlungsziele Verlader 30–60 Tage; Leerfahrten und Standzeiten
- Steuerlich / Beiträge
- BG Verkehr; Lkw-Maut (auch 3,5–7,5 t seit 2024); Kfz-Steuer, Mineralölsteuer; Sozialkassen Verkehrsgewerbe
- Typische Auftraggeber
- Industrie/Verlader, Spediteure, Handel, Baustoffhandel, Automotive
- Fördermittel
- KfW-ERP-Gründerkredit StartGeld (067); De-minimis-Beihilfen Güterkraftverkehr über das Bundesamt für Logistik und Mobilität (BALM); Förderung emissionsarmer Nutzfahrzeuge über BALM/BMDV je nach aktueller Programmlage (Übersicht: Förderdatenbank des Bundes)
- Typische Startinvestition
- Ab sechsstelligem Bereich pro Fahrzeug (Sattelzugmaschine, Auflieger) plus Finanznachweis; Fuhrparkfinanzierung über Leasing/Miete üblich
Warum sehe ich diese Branchen-Einleitung?
Sie haben oben die Branchen-Linse auf Transport über 3,5 t gesetzt (oder sind über einen Branchen-Link auf diese Seite gekommen). Sie können die Linse oben im Block „Branche wählen" jederzeit wechseln oder entfernen.
Kompetenznachweis
Ausgezeichnet und unabhängig geprüft
Auszeichnungen, Zertifikate und Mitgliedschaften, die unsere Arbeit fortlaufend extern validieren.

Auszeichnung · 2023
Top Consultant 2023

Auszeichnung · 2026
Top Consultant 2026

Auszeichnung · 2026
Business Innovator 2026

Zertifizierung
IHK-zertifizierter Gründungsberater
Module
Die Grundmodule der Gründung
Die Themen, die in jeder Gründung in der einen oder anderen Form vorkommen – in Reihenfolge des Podcasts.

Motivationen für den Schritt in die Selbstständigkeit – 1×1 der Gründung
Warum machen sich Menschen selbstständig? Warum werden Unternehmen gegründet? Warum ist das wichtig, das zu wissen? Der Unternehmer denkt sein Leben lang darüber nach: Warum bin ich Unternehmer? Was treibt mich an?
Weiterlesen

Mindset: Manager oder Unternehmer? – 1×1 der Gründung
Was unterscheidet das Mindset eines angestellten Managers von dem eines Unternehmers? Manager optimieren – Unternehmer wägen Risiken ab.
Weiterlesen

Gründungscoaching: Pro & Contra – 1×1 der Gründung
Wann nützt ein Gründungscoach, wann nicht? Aufgaben, Grenzen, Kosten und Auswahl – plus AVGS-Förderung der Agentur für Arbeit.
Weiterlesen

Die Phasen der Unternehmensgründung – 1×1 der Gründung
Vier Phasen der Gründung – von der Idee bis zur Expansion. Was wirklich wichtig ist, wo Coaching weiterhilft und wie Sie typische Fallen vermeiden.
Weiterlesen

Ist Gründung im Nebenerwerb eine Möglichkeit? – 1×1 der Gründung
Der risikominimierte Einstieg in die Selbstständigkeit: Wann der Nebenerwerb sinnvoll ist, was Sie zu Umsatzsteuer, Arbeitgeber und Hinzuverdienst wissen müssen.
Weiterlesen
Branchen-Spezial
Was muss ein Selbstständiger oder ein Unternehmer können? – 1×1 der Gründung
Was muss ein Selbstständiger oder Unternehmer können? Persönliche Voraussetzungen, kaufmännisches Grundwissen und eine ehrliche Selbsteinschätzung als Einstieg in Ihre Gründungsvorbereitung.
Weiterlesen
Branchen-Spezial
Die Rechtsformen von Unternehmen und die Gewerbeanmeldung in Deutschland – 1×1 der Gründung
Welche Rechtsform passt zu Ihrer Gründung? Personengesellschaft oder Kapitalgesellschaft, Haftung, Stammkapital, Gewerbeanmeldung – ein Überblick für Gründer in Deutschland.
Weiterlesen
Branchen-Spezial
Welchen Namen trägt meine Firma? – 1×1 der Gründung
Welchen Namen trägt meine Firma? Was bedeutet Firma? Was ist ein Markenname und was hat der Markenname mit der Firma zu tun?
Weiterlesen

Muss mein Geschäftsmodell skalieren? – 1×1 der Gründung
Skalierung gilt als Königsweg der Gründung. Doch nicht jedes Geschäftsmodell muss skalieren – und nicht jedes kann es. Wir zeigen, wann Skalierbarkeit wirklich entscheidend ist.
Weiterlesen
Branchen-Spezial
Verträge & Vertragsarten – 1×1 der Gründung
Verträge regeln den Alltag jedes Unternehmens. Wir erklären Kauf-, Werk-, Dienst-, Miet- und Pachtvertrag – und worauf Sie als Gründer wirklich achten sollten.
Weiterlesen

Warum geben viele Selbstständige nach 3 Jahren auf? – 1×1 der Gründung
Die meisten Geschäftsaufgaben erfolgen im dritten Jahr – nicht wegen des Marktes, sondern wegen einer planbaren Steuerfalle. Wir zeigen, wie Sie ihr ausweichen und was Sie tun, wenn Sie schon hineingetappt sind.
Weiterlesen

Kundengewinnung ist der Zweck von Marketing und Verkauf – 1×1 der Gründung
Kundengewinnung scheitert selten am Markt – meist am fehlenden Prozess. Wie Sie Kundennutzen schärfen, sich am richtigen Ort sichtbar machen, Empfehlungen nutzen und Angebote so bauen, dass aus Interessenten Kunden werden.
Weiterlesen
Branchen-Spezial
Risiken, Haftung und Versicherungen für Selbstständige und Unternehmer – 1×1 der Gründung
Was ändert sich an meinen Versicherungen, wenn ich mich selbstständig mache? Kurz alles wichtige erklärt. ✅ Hier lesen ✅
Weiterlesen
Branchen-Spezial
Unternehmenskauf: Eine Alternative zur Gründung? – 1×1 der Gründung
Unternehmenskauf ist eine Alternative zur Gründung. Der Unternehmenskauf hat Vor- und Nachteile. Ein kleiner Überblick über diesen Weg in die Selbstständigkeit.
Weiterlesen
Branchen-Spezial
Alternativen zur klassischen Gründungsfinanzierung – 1×1 der Gründung
Finden Sie heraus, welche Alternativen es zur klassischen Gründungsfinanzierung wirklich gibt! Von Bootstrapping, Crowdfunding, privaten Krediten bis zu Förderungen – dieser Ratgeber erklärt praxisnah die besten Wege, wie Sie Ihr Unternehmen ohne Bankkredit erfolgreich starten un
Weiterlesen

Gemeinschaftsgründungen mit zwei Gründern – 1×1 der Gründung
Gründung im Team: Entdecken Sie die wichtigsten Tipps und rechtlichen Fallstricke für Gemeinschaftsgründungen mit zwei Gründern. Erfahren Sie, wie Sie Konflikte vermeiden, die richtige Rechtsform wählen und einen fairen Gesellschaftsvertrag gestalten. Erhöhen Sie Ihre Erfolgschan
Weiterlesen

Strategien für einen intelligenten und risikoarmen Start – 1×1 der Gründung
Warum ein tragfähiges Geschäftsmodell wichtiger ist als eine gute Idee — und wie Zeit, Plan B und Disziplin den Unterschied machen. Strategien zur Risikoreduzierung, Tipps zur Gründung aus ALG I und warum Intelligenz vor Kapital steht.
Weiterlesen

Nach der AVGS-Gründung – Ihre Checkliste für die ersten Wochen
Wie das Coaching nach dem Start weitergeht – AVGS-Nachbetreuung, Steuerberater-Wahl und typische Sechs-Monats-Wand.
Weiterlesen

AVGS-Gründungscoaching: Leitfaden für ALG-1-Gründer
Mit dem Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein (AVGS) der Agentur für Arbeit aus der Arbeitslosigkeit in die tragfähige Selbstständigkeit – Voraussetzungen, Antrag, Coaching-Inhalte.
Weiterlesen

Kalkulation von Stundensätzen – 1×1 der Gründung
Hier können Sie selber online und kostenlos Stundensätze kalkulieren. In die Website integrierte App mit ausführlichen Erklärungen.
Weiterlesen
Branchen-Spezial
Angebot oder Kostenvoranschlag? – 1×1 der Gründung
Unterschied zwischen Angebot und Kostenvoranschlag, Verbindlichkeit, Freizeichnung, Kostenpflicht und was in ein gutes Angebot gehört.
Weiterlesen
Branchen-Spezial
Wie komme ich zu den richtigen Kosten? – 1×1 der Gründung
Kurzüberblick zur Kostenrechnung für Gründer: Fixkosten, variable Kosten, Cashburnrate, Deckungsbeitrag und Gewinnschwelle – mit Verweis auf die Kalkulation der Stundensätze.
Weiterlesen

Finanzplanung – 1×1 der Gründung
Kurzüberblick zur Finanzplanung für Gründer: Liquiditäts-, Erfolgs-, Investitionsplanung und Planbilanz, Zahlungs- vs. Ergebniswirksamkeit, AfA.
Weiterlesen

Förderung & Finanzierung: Was Gründer realistisch erwarten können – 1×1 der Gründung
Welche Förderungen für Gründer wirklich tragen, warum Banken bei Gründern zögern und wie Sie Eigenkapital, Bonität und Businessplan so aufstellen, dass eine Finanzierung möglich wird.
Weiterlesen
Branchen-Spezial
Standortwahl: Welcher Standort passt zu Ihrem Geschäftsmodell? – 1×1 der Gründung
Wann der Standort über Erfolg oder Scheitern entscheidet – und wann er fast egal ist. Plus Pflicht-Check zur Gebietsausweisung: Wohn-, Misch-, Gewerbe- und Industriegebiet.
Weiterlesen
Branchen-Spezial
Erfolgsfaktoren für erfolgreiche Gründungen – 1×1 der Gründung
Welche Faktoren über Erfolg oder Scheitern einer Gründung entscheiden – und welche Verhaltensweisen und Methoden erfolgreiche Unternehmer auszeichnen.
Weiterlesen
Branchen-Spezial
Sub-Hub
1×1 der Steuern
Einkommensteuer, Gewerbesteuer, Körperschaftsteuer und Umsatzsteuer entscheiden darüber, wie viel vom Erfolg bei Ihnen ankommt – und ob Ihre Liquidität im zweiten Jahr trägt. Vier Beiträge mit Systematik, Rechenbeispielen und einem Simulator für die Umsatzsteuer-Voranmeldung.
Sub-Hub
1×1 der Businessplan-Erstellung
Ein schriftlicher Businessplan ist kein Automatismus – rund 7 von 8 Gründerinnen und Gründern brauchen ihn nicht. Wenn Sie ihn aber brauchen – für AVGS, Bank, Investor oder ein Erlaubnisverfahren –, führt dieser Sub-Hub Sie in elf Kapiteln durch die Erstellung. Starten Sie mit dem Auftakt, ob Sie überhaupt einen brauchen, und gehen Sie von dort in die vollständige Kapitelstrecke.
Der Businessplan-Mythos: Warum 7 von 8 Gründern ihn gar nicht brauchen
Nur rund jeder achte Gründer in Deutschland braucht wirklich einen Businessplan. Warum die KfW-zentrierte Ratgeberlogik in die Irre führt – und wie die Reise stattdessen beginnt.
Zum Beitrag →
Sub-Hub
1×1 der Businessplan-Erstellung
Wenn Sie einen schriftlichen Businessplan wirklich brauchen – für AVGS, Bank, Investor oder Erlaubnisverfahren: elf Kapitel an einem Ort, sequenziell aufgebaut.
Zum Sub-Hub →
Werkstatt
Vertiefungen aus dem Digitalen Beirat
Themen, die über die Grundmodule hinausgehen – als eigene Analyse-Werkstätten. Sinnvoll, sobald das Geschäftsmodell erste Konturen hat.
Personen & Themen
Wer arbeitet daran und was Sie dazu lesen sollten
Wer den Hub fachlich trägt – und welche Beiträge im Unternehmer-Magazin dazu erschienen sind.
Personen (3)
Magazin (11)

Das Prinzip „Karstadt": Was die Rentenreform über schlechte Führung verrät – und warum Gründer jetzt unter Zeitdruck geraten
14.7.2026

Das unsichtbare Asset: Warum der wichtigste Wert Ihres Unternehmens auf keiner Bilanz steht
5.6.2026

AVGS-Interview mit Peter Saubert
10.3.2026

Selbstständig mit dem eigenen Startup – Ein Interview mit Julian Weippert
26.1.2026

Digitalisierung mit Augenmaß: Was kleine Unternehmen wirklich brauchen
27.11.2025

Die Konstruktion Scheinselbstständigkeit: Ein Verbrechen gegen das Grundgesetz
14.10.2025

Warum die Motivation des Unternehmers die Firma gestaltet – Die Geschichte von den vier Reinigungsunternehmern beim Gründungsberater
26.9.2025

Interview Iwan Cajnikov
3.3.2025

Interview Elmar Weber
18.2.2025

Kurzarbeit oder Arbeitslosigkeit: Die beste Startbasis für das eigene Unternehmen
21.8.2020

Die typischen Gründe für das Scheitern von kleinen Unternehmen
28.5.2020
Interaktive App
1×1 der Gründung
Lernpfad für die Selbstständigkeit: Selbsttest, Podcast, Wissensartikel, Chatbot und Quiz.
Jetzt laden
Jetzt laden
Interaktive Vorschau – 1x1gruendung.peter-saubert.net
Podcast
1x1 der Gründung
Der Podcast richtet sich an Gründerinnen und Gründer, die tiefer eintauchen wollen. Der Podcast behandelt ganz pragmatisch die Sachen, über die sich Gründerinnen und Gründer wirklich Gedanken machen müssen. Einige unserer Mandanten berichten uns, dass Sie den Podcast mehrfach gehört haben und die Texte dazu alle gelesen haben. Offensichtlich lohnt es sich. Das "1x1 der Gründung" ist ein sehr erfolgreiches KI-Experiment der Unternehmensberatung Peter Saubert. Auf Basis von vorhandenen Inhalten der Reihe „1×1 der GmbH-Gründung“ von Peter Saubert, werden Podcast automatisiert erzeugt.

Folge 12 · 13.8.2025
001 Die Motivationen für mein Unternehmen

Folge 13 · 22.8.2025
001 Die Motivationen für mein Unternehmen
.png)
Folge 22 · 10.3.2026
001a Geschichte der vier Reinigungsunternehmer

Folge 11 · 13.8.2025
002 Gründungscoaching: Pro & Contra

Folge 10 · 13.8.2025
003 Ihr Weg der Gründung - Phasen der Gründung
.jpg)
Folge 8 · 13.8.2025
004 Was müssen Sie als Unternehmer können?

Folge 9 · 13.8.2025
005 Die Rechtsform Ihres Unternehmens

Folge 7 · 13.8.2025
006 Wie heißt Ihr Unternehmen?
.jpg)
Folge 6 · 13.8.2025
007 Skalieren? Mein Unternehmen?
.jpg)
Folge 5 · 13.8.2025
008 Verträge verstehen Überblick

Folge 4 · 13.8.2025
009 Die 3-Jahres-Klippe Ihrer Selbstständigkeit

Folge 3 · 13.8.2025
010 Kunden gewinnen ist der Erfolgsfaktor

Folge 2 · 13.8.2025
011 Haftung & Risiken als Unternehmer

Folge 1 · 13.8.2025
012 Kauf als Alternative zur Gründung

Folge 15 · 22.8.2025
013 Alternativen zur klassischen Gründungsfinanzierung

Folge 14 · 22.8.2025
014 Wie gründe ich mein eigenes Ingenieurbüro?

Folge 19 · 22.10.2025
015 Wie gründe ich mein eigenes GaLaBau-Unternehmen?

Folge 18 · 29.9.2025
016 Gemeinschaftsgründungen mit zwei Gründern
.jpg)
Folge 20 · 3.12.2025
017 AVGS Gründergutschein: Die ungeschriebenen Regeln verstehen

Folge 24 · 13.5.2026
018 Intelligent gründen mit staatlicher Unterstützung

Folge 17 · 15.9.2025
101 Ingenieurbüro-Gründer Elmar Weber

Folge 16 · 15.9.2025
102 Gründer Maschinenbauer Iwan Cajnikov

Folge 21 · 27.1.2026
103 Gründer Van-Ausbausysteme Julian Weippert

Folge 23 · 11.3.2026
104 Vom Verwalter zum echten Gestalter
Weitere Kanäle
Wo Sie uns sonst noch finden
Podcast, YouTube, LinkedIn – dieselben Themen in anderen Formaten.
Mein Klärungsbogen
Ihre offenen Punkte zu diesem Beitrag
Typische offene Fragen zu diesem Beitrag. Setzen Sie einzelne Punkte auf Ihre persönliche Aufgabenliste unter „Meins" – oder ergänzen Sie eine eigene Frage. Der Klärungsbogen ist Ihr privater Arbeitsbereich; wir greifen darauf nicht zu. Sie nutzen ihn als roten Faden beim Lesen – und nehmen ihn, wenn Sie wollen, als Agenda in ein Beratungsgespräch mit.
Für diesen Beitrag werden gerade Vorschläge erzeugt. In der Zwischenzeit können Sie Ihre eigene Frage unten ergänzen.
Kontakt
Interesse? Schreiben Sie uns.
Sie überlegen zu gründen oder stehen kurz davor? Schreiben Sie uns – wir antworten persönlich. Wenn Sie arbeitslos sind, prüfen Sie Ihren AVGS-Anspruch direkt im Startup-Profi-Check unten.
Buchempfehlung
Buchempfehlungen von Peter Saubert
Bücher, die in unserer Beratungspraxis Spuren hinterlassen haben – aus Strategie, Verhandlung, Finanzen und Unternehmerleben.
Denke nach und werde reich
Psychologie des Erfolgs und Beziehungsmanagement
Napoleon Hill
Bei Amazon ansehen →Bezug zu diesem Beitrag
Mindset, Zielklarheit und Beharrlichkeit in der frühen Gründungsphase.
Wie man Freunde gewinnt
Psychologie des Erfolgs und Beziehungsmanagement
Dale Carnegie
Bei Amazon ansehen →Bezug zu diesem Beitrag
Kundengespräche, Netzwerkaufbau und Kommunikation ohne Verkaufssprech.
Frag immer erst: Warum
Psychologie des Erfolgs und Beziehungsmanagement
Simon Sinek
Bei Amazon ansehen →Bezug zu diesem Beitrag
Positionierung und Motivation sauber formulieren.
Das große 1×1 der Erfolgsstrategie: EKS® – Die Strategie für die neue Wirtschaft
Strategie, Systematik und Innovation
Kerstin Friedrich, Fredmund Malik, Lothar Seiwert, Wolfgang Mewes
Bei Amazon ansehen →Bezug zu diesem Beitrag
Engpassdenken und Spezialisierung für tragfähige Geschäftsmodelle.
Business Model Generation
Strategie, Systematik und Innovation
Alexander Osterwalder und Yves Pigneur
Bei Amazon ansehen →Bezug zu diesem Beitrag
Geschäftsmodell sichtbar machen, prüfen und weiterentwickeln.
Lean Startup
Strategie, Systematik und Innovation
Eric Ries
Bei Amazon ansehen →Bezug zu diesem Beitrag
Hypothesen testen, bevor zu viel Geld gebunden wird.
Der Blaue Ozean als Strategie
Strategie, Systematik und Innovation
W. Chan Kim und Renée Mauborgne
Bei Amazon ansehen →Bezug zu diesem Beitrag
Differenzierung statt Austauschbarkeit im Markt.
Rich Dad Poor Dad
Finanzdenken, Macht, Psychologie und Krisenmanagement
Robert Kiyosaki und Sharon Lechter
Bei Amazon ansehen →Bezug zu diesem Beitrag
Grundverständnis für Vermögen, Cashflow und unternehmerisches Denken.
Factfulness
Finanzdenken, Macht, Psychologie und Krisenmanagement
Hans Rosling, Ola Rosling und Anna Rosling Rönnlund
Bei Amazon ansehen →Bezug zu diesem Beitrag
Zahlen nüchtern lesen und Annahmen nicht dramatisieren.
Heiß auf Kaltakquise
Vertrieb und Verhandlung
Tim Taxis
Bei Amazon ansehen →Bezug zu diesem Beitrag
Kundengewinnung praktisch verstehen.
Hinweis: Die Bücher sind über Amazon-Affiliate-Links eingebunden. Bei einem Kauf erhalten wir eine kleine Provision – am Preis für Sie ändert sich nichts.
Mein Klärungsbogen
Ihre offenen Punkte zu diesem Beitrag
Typische offene Fragen zu diesem Beitrag. Setzen Sie einzelne Punkte auf Ihre persönliche Aufgabenliste unter „Meins" – oder ergänzen Sie eine eigene Frage. Der Klärungsbogen ist Ihr privater Arbeitsbereich; wir greifen darauf nicht zu. Sie nutzen ihn als roten Faden beim Lesen – und nehmen ihn, wenn Sie wollen, als Agenda in ein Beratungsgespräch mit.
Für diesen Beitrag werden gerade Vorschläge erzeugt. In der Zwischenzeit können Sie Ihre eigene Frage unten ergänzen.
Feedback











