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1×1 der Gründung

1×1 der Gründung

Strukturierter Hub für die Unternehmensgründung: Module, Branchen, Apps, Podcast und AVGS-Coaching – faktenbasiert und pragmatisch.

Wozu Klärungsbogen und Leseliste?

Beides ist Ihr privater Arbeitsbereich unter „Meins" – eine persönliche Aufgaben- und Merkliste, mit der Sie beim Lesen einen roten Faden behalten. Wir als Unternehmensberatung greifen darauf nicht zu.

Die Leseliste sammelt Beiträge, Module und Folgen, die Sie später lesen oder hören wollen. Der Klärungsbogen sammelt offene Fragen, die Ihnen beim Lesen einfallen – mit Quelle und Sprungmarke. Wenn Sie irgendwann ein Gespräch mit uns führen möchten, bringen Sie den Klärungsbogen als Ihre Agenda mit. Solange Sie das nicht tun, bleibt er bei Ihnen.

Wie „Meins" funktioniert

Worum es im 1×1 der Gründung geht

Eine Unternehmensgründung ist kein Akt der Inspiration, sondern eine Folge von Entscheidungen. Jede dieser Entscheidungen hat Konsequenzen – kaufmännisch, rechtlich, steuerlich, persönlich. Wer sich nüchtern damit beschäftigt, bevor er gründet, vermeidet die typischen Fehler, die in den ersten drei Jahren mehr als die Hälfte aller Gründer aus dem Markt drängen. Genau darum geht es in diesem Hub: Wir nehmen die Gründungsphase auseinander und ordnen ein, was wirklich zählt.

Das 1×1 der Gründung ist kein Motivationsbuch. Es ist ein Arbeitswerkzeug. Sie finden hier strukturierte Module zu allen relevanten Themen – von der Motivation über die Rechtsformwahl, den Businessplan, die Stundensatzkalkulation, Verträge und Versicherungen bis hin zu Marketing, Personal und Skalierung. Jedes Modul ist eigenständig lesbar. Die Reihenfolge ist eine Empfehlung, kein Zwang.

Wer dieses Angebot nutzen sollte

Das 1×1 richtet sich an Menschen, die ernsthaft über eine Selbstständigkeit nachdenken oder bereits gegründet haben und die Lücken in ihrem Handwerkszeug schließen wollen. Es ist genauso geeignet für Solo-Selbstständige, die ihre Geschäftsgrundlage professionalisieren, wie für Teams, die ein Unternehmen aufbauen. Branchenspezifische Vertiefungen finden Sie in den Branchenmodulen in der Seitenleiste – sie werden laufend ergänzt.

Wie wir an Gründung herangehen

Wir argumentieren faktenbasiert. Wir verschweigen keine Risiken und reden nichts schön. Gleichzeitig sind wir keine Bedenkenträger: Wer gut vorbereitet startet, hat exzellente Chancen. Die Aufgabe ist, gut vorbereitet zu starten. Dazu gehört, die eigene Geschäftsidee gegen den Markt zu prüfen, die Finanzierung realistisch zu planen, die rechtliche Verpackung zur Idee passend zu wählen und die ersten Jahre durchzurechnen – inklusive der Phasen, in denen es nicht so läuft wie gedacht.

Wir orientieren uns an drei Prinzipien:

  • Intelligenter, risikoarmer Start. Nicht alles auf einmal, sondern in Stufen. Erst validieren, dann skalieren.
  • Liquidität vor Gewinn. Ein gewinnbringendes Unternehmen kann insolvent werden, wenn das Geld nicht zur richtigen Zeit auf dem Konto ist.
  • Eigenverantwortung statt Fördermittelromantik. Förderungen sind nützlich, ersetzen aber keine tragfähige Geschäftsidee.

Blick von außen: Markt- und Trendberichte der fivewi

Wenn Sie sich mit der Selbstständigkeit beschäftigen, sollten Sie sich mit Ihrer Branche einmal aus Sicht von Banken und Unternehmensberatern beschäftigt haben. Eine gute Möglichkeit dafür sind die Markt- und Trendberichte der fivewi. Sie liefern einen strukturierten Blick von außen auf Ihre Branche und schärfen den Blick für die Gründung.

Natürlich kann es sein, dass in Ihrem konkreten Umfeld nicht alles genau so ist, wie der Bericht es darstellt. Er zeigt Ihnen aber, wo Sie hinschauen müssen und was Sie später gegenüber der fachkundigen Stelle, der Agentur für Arbeit oder Ihrer Bank plausibel begründen müssen.

Die Themenbereiche im Überblick

Die einzelnen Module bilden die Bausteine einer ganzen Gründungs-Bibliothek. Inhaltlich behandeln wir unter anderem:

  • Persönliche Voraussetzungen: Bin ich eine Gründerperson? Was muss ein Selbstständiger können? Welche Motivationen tragen, welche brennen aus?
  • Geschäftsidee und Modell: Geschäftsmodell, Skalierungsfrage, Unternehmenskauf als Alternative zur Gründung.
  • Strategie und Start: Strategien für einen risikoarmen Start, Gemeinschaftsgründungen mit zwei Gründern, Firmenname und Marken.
  • Rechtsformen und Gewerbe: Die wichtigsten Rechtsformen, Gewerbeanmeldung, Verträge und Vertragsarten.
  • Geld und Zahlen: Businessplan, Kalkulation von Stundensätzen, Versicherungen, alternative Finanzierungsformen, Phasen der Unternehmensgründung.
  • Markt und Vertrieb: Kundengewinnung als Zweck von Marketing und Verkauf, Wann muss ich Personal einstellen?

Warum so viele Selbstständige nach drei Jahren aufgeben

Die nüchterne Antwort: weil sie wesentliche Themen nicht oder zu spät bearbeitet haben. Es sind selten die spektakulären Fehler, die zur Aufgabe führen. Es ist die Summe der kleinen Versäumnisse und fehlendes Wissen: unklare Kalkulation, fehlende Liquiditätsplanung, mangelhafte Verträge, kein Marketing-System, falsche Rechtsform, keine Rücklagen. Diese Themen lassen sich vermeiden. Genau dafür ist dieses 1×1 da.

Wenn Sie tiefer einsteigen wollen

Drei Anlaufstellen ergänzen dieses Hub:

  • Der Podcast „1×1 der Gründung" vertieft viele Module in Gesprächsform.
  • Die App „1×1 der Gründung" führt Sie strukturiert durch die wichtigsten Entscheidungen Ihrer Gründungsphase.
  • Bei konkreten Vorhaben mit AVGS-Förderung verweisen wir auf das Angebot AVGS Gründungscoaching.

Hinweis für Arbeitslose: AVGS nutzen

Sollten Sie arbeitslos sein und die Möglichkeit haben, einen AVGS (Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein) für die Gründung zu erhalten, nutzen Sie diese Möglichkeit unbedingt. Im zu 100 % geförderten Gründungscoaching wird mit Ihnen in der Regel ein Businessplan erstellt, den Sie für die Tragfähigkeitsbescheinigung benötigen. Die Tragfähigkeitsbescheinigung ist die Voraussetzung für den Gründungszuschuss der Agentur für Arbeit.

Kriterien

Was Peter Saubert als Gründungsberatung mitbringt

  • Umfangreiche Erfahrung mit Gründungen: Ingenieurbüros
  • Umfangreiche Erfahrung mit Gründungen: Maschinenbau
  • Umfangreiche Erfahrung mit Gründungen: Automobilindustrie & Fahrzeugtechnik
  • Umfangreiche Erfahrung mit Gründungen: Fahrzeughandel
  • Umfangreiche Erfahrung mit Gründungen: Softwareentwicklung, Tech-Startups & Plattformen
  • Umfangreiche Erfahrung mit Gründungen: Handwerksbetriebe (Metall, Elektro, SHK, Maler, Zimmerer, Dachdecker, Fassadenbau, Gerüstbau, Karosserie- und Fahrzeugbau, Kälte-/Klimatechnik, Steinmetz)
  • Umfangreiche Erfahrung mit Gründungen: Sportschulen & Fußballschulen
  • Erfahrung mit Gründungen: Arbeitnehmerüberlassung / Personaldienstleister
  • Erfahrung mit Gründungen: Garten- und Landschaftsbau
  • Erfahrung mit Gründungen: Tiefbau, Abbruch & Rückbau
  • Erfahrung mit Gründungen: Land- und forstwirtschaftliche Lohnunternehmen
  • Erfahrung mit Gründungen: Transport & Logistik (unter/über 3,5 t)
  • Erfahrung mit Gründungen: Energieberatung
  • Erfahrung mit Gründungen: Handelsvertretung, Online-Handel, Sport-Equipment
  • Erfahrung mit Gründungen: Gastronomie, Event & Tourismus
  • Erfahrung mit Gründungen: Fahrschulen
  • Erfahrung mit Gründungen: Technische und chemische Produktion
  • Erfahrung mit Gründungen: Reinigung
  • Erfahrung mit Gründungen: Franchisekonzepte
  • Peter Saubert spricht Klartext
  • Arbeit in ganz Deutschland – online und persönlich
  • Fokus auf die Motivation der Gründerin oder des Gründers bzw. der Unternehmerin oder des Unternehmers
  • Risikooptimierte Gründung
  • Zahlreiche erfolgreiche Finanzierungen mit KfW, Landes-Förderbanken, privaten Kapitalgebern und Banken
  • Umfangreiche Erfahrung mit Förderprogrammen
  • Coaching mit AVGS möglich
  • Erfahrung mit Einzelunternehmen
  • Erfahrung mit Freiberuflern
  • Erfahrung mit GmbH
  • Erfahrung mit UG
  • Erfahrung mit eingetragenem Kaufmann bzw. eingetragener Kauffrau (e. K.)
  • Erfahrung mit offener Handelsgesellschaft (oHG)
  • Erfahrung mit Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR)
  • Eigene Erfahrung als GmbH-Geschäftsführer mehrerer Unternehmen
  • Eigene Erfahrung mit Insolvenz
  • Erfahrung mit unterschiedlich komplexen Geschäftsmodellen – von einfach bis hochkomplex
  • Zertifizierte Gründungsberatung IHK
  • Zertifizierter Berater des IBWF
  • Mehrfach ausgezeichnet als Top Consultant
  • Ausgezeichnet als Business Innovator
  • Partner der Offensive Mittelstand
  • FuZ-Siegel (Förderung)
  • Sehr gute Bewertungen bei Google (5,0 Sterne)

Bewertungen unserer Mandanten

Unser Anspruch

Wir wollen, dass Sie nach der Lektüre dieser Module bessere Entscheidungen treffen können. Nicht jede Idee muss umgesetzt werden, und nicht jede Selbstständigkeit ist der richtige Weg. Wenn Sie aber gründen, dann gut vorbereitet, mit klaren Zahlen, klarem Kopf und einer realistischen Erwartung an die ersten Jahre. Erfolgreiche kleine und mittelständische Unternehmen sind die Quelle des Wohlstands in Deutschland – und jede gut vorbereitete Gründung erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass eines daraus entsteht.

Leitbild

Warum wir das machen

Eine Gründung ist kein Selbstzweck. Wir begleiten Gründungen, weil aus Gründern später die Unternehmen werden, die Arbeitsplätze, Steuern und Wohlstand schaffen.

Erfolgreiche kleine und mittelständische Unternehmen sind die Quelle des Wohlstands in Deutschland. Wir arbeiten deshalb für und mit KMU am Erfolg und der nachhaltigen Stärkung dieser Unternehmen.
Peter Saubert, Theo Saubert und Willi SaubertLeitbild

Branchen-Linse

Lesen Sie das 1×1 der Gründung aus Sicht Ihrer Branche

Aktuelle Sicht: Garten- und Landschaftsbau×

Module bleiben gleich, Einleitung und branchen-spezifische Ergänzungen wechseln. Sie können unten jederzeit eine andere Branche wählen oder die Linse entfernen.

Meisterpflicht

einblenden

Für Garten- und Landschaftsbau ist die Meisterpflicht nicht automatisch relevant (keine Einstufung in Anlage A der Handwerksordnung). Sie können den Hinweis bei Bedarf oder Interesse einblenden.

Branchen-Sicht

Garten- und Landschaftsbau

Ich war jahrelang als Beirat in einem Bauunternehmen aktiv, und eines habe ich dort gelernt: Baustellenlogik ist gnadenlos ehrlich. Ein Regenschauer, ein verspäteter Radlader, ein Boden, der anders aussieht als im Bodengutachten – und der Kalkulationsplan ist Makulatur. Im Garten- und Landschaftsbau ist das nicht anders, nur kleinteiliger und persönlicher. Sie stehen im Vorgarten eines Kunden, der jede Pflanze mit Namen kennt, und gleichzeitig kalkulieren Sie eine öffentliche Ausschreibung, bei der jeder Cent zählt. Diese Doppelrolle – Handwerker und Bauunternehmer zugleich – unterschätzen viele Gründer.

Die Branche hat in den letzten Jahren einen enormen Bedeutungszuwachs erfahren, weil Städte auf Starkregen, Hitzeperioden und versiegelte Flächen reagieren müssen. Wer heute in den GaLaBau einsteigt, gründet nicht mehr nur ein Gartenbauunternehmen, sondern ein Unternehmen für kommunale Klimaanpassung. Das verändert die wirtschaftlichen Spielregeln – und die Anforderungen an Kapital, Maschinenpark und kaufmännisches Denken.

Peter SaubertUnternehmensberater, Berater im Garten- und Landschaftsbau

Branchenüberblick

Der Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (GaLaBau) ist statistisch dem Wirtschaftszweig WZ 81.30 „Garten- und Landschaftsbau" zugeordnet und zählt gleichzeitig zum Bauhauptgewerbe sowie – als zulassungspflichtiges Handwerk der Anlage B1 der Handwerksordnung – zum handwerksähnlichen Gewerbe „Garten- und Landschaftsbauer". Anders als bei den Anlage-A-Gewerken ist für die Gründung keine Meisterpflicht vorgeschrieben; entsprechend entfällt auch die Meistergründungsprämie einzelner Bundesländer als Förderoption.

Nach der aktuellen Branchenstatistik des Bundesverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL) erwirtschaftete die Branche 2024 einen nominalen Gesamtumsatz von 10,65 Milliarden Euro (2023: 10,34 Mrd. Euro) – ein weiteres Wachstumsjahr trotz schwacher Baukonjunktur insgesamt. Die Zahl der Betriebe stieg laut BGL auf 19.636 Unternehmen bundesweit (2023: 19.542), darunter 4.210 BGL-Mitgliedsbetriebe, die allein rund 63 Prozent des Branchenumsatzes erwirtschaften. Beschäftigt waren 2024 131.166 Menschen – ein historischer Höchststand – zusätzlich zu 8.004 Auszubildenden im Beruf Landschaftsgärtner/-in. Für 2025 meldet der BGL ein weiteres nominales Umsatzplus von 4,3 Prozent sowie erneut steigende Beschäftigten-, Azubi- und Mitgliedszahlen.

Die Auftragsstruktur ist für die Betriebsführung entscheidend: 57 Prozent des Branchenumsatzes (5,89 Mrd. Euro) entfallen auf Privatgärten, die restlichen 43 Prozent (rund 4,45 Mrd. Euro) verteilen sich auf öffentliche Aufträge, Wohnungsbau, Industrie und sonstige Auftraggeber. Wer als Gründer plant, öffentliche Ausschreibungen zu bedienen, konkurriert also um ein kleineres, aber planbareres Marktsegment, während der Privatgartenmarkt konjunktursensibler, aber margenstärker ist. Der Rückgang der Insolvenzen von 113 (2023) auf 101 Fälle (2024) – davon nur 13 Mitgliedsbetriebe – deutet laut BGL auf eine insgesamt stabile Marktverfassung hin.

Regionale Schwerpunkte

Die Branche ist bevölkerungsproportional verteilt, mit klaren Schwerpunkten in den bevölkerungsreichen und wirtschaftsstarken Flächenländern:

  • Nordrhein-Westfalen ist mit einem regionalen Branchenumsatz von rund 2,8 Milliarden Euro (Vorjahr: 2,7 Mrd. Euro) der umsatzstärkste GaLaBau-Standort Deutschlands (GaLaBau NRW, Branchendaten).
  • Baden-Württemberg kommt laut Landesverband auf einen Branchenumsatz von 2,15 Milliarden Euro (2025), organisiert in 802 Fachbetrieben mit rund 15.150 gewerblichen Arbeitnehmern (GaLaBau Baden-Württemberg).
  • Bayern zählt traditionell zu den mitgliederstärksten Landesverbänden und folgt der bundesweiten Entwicklung mit weniger Mitgliedsbetrieben, aber steigenden Beschäftigten- und Umsatzzahlen.

Für Gründer bedeutet das: In den wirtschaftsstarken Ballungsräumen ist der Wettbewerb intensiver, aber auch das Auftragsvolumen – insbesondere im kommunalen Klimaanpassungsbau – deutlich größer als in dünn besiedelten Regionen.

In der Kalkulation gilt im GaLaBau eine einfache Regel, die viele Neugründer erst nach dem ersten Verlustauftrag verinnerlichen: Erdarbeiten, Bodenaustausch und Entsorgung fressen die Marge, nicht die Pflanzen. Wer einen Vorgarten anbietet, ohne vorher den Baugrund und die Zufahrt für Bagger und Radlader realistisch einzuschätzen, kalkuliert am Ende gegen sich selbst.

Als Berater habe ich immer wieder gesehen, wie Bauunternehmen an der Vorfinanzierung scheiterten, nicht am fachlichen Können. Material, Maschinenmiete und Lohnkosten laufen oft Wochen vor der ersten Abschlagszahlung auf. Wer diese Lücke nicht mit ausreichend Betriebsmittelkredit oder einer Kontokorrentlinie absichert, gerät schneller in Schieflage als ihm die Auftragsbücher zeigen.

Peter SaubertUnternehmensberater, Berater im Garten- und Landschaftsbau

Struktur und Betriebsgröße

Der GaLaBau ist eine klassische kleinbetrieblich geprägte Handwerksbranche. Von den rund 19.636 Betrieben bundesweit sind laut BGL-Struktur die meisten Klein- und Kleinstunternehmen mit weniger als 20 Beschäftigten; nur eine Minderheit größerer Betriebe – vielfach mit eigenem Planungsbüro und Fuhrpark – erreicht mehr als 50 Mitarbeiter und bedient überregionale oder öffentliche Großprojekte. Die durchschnittliche Betriebsgröße lässt sich aus den Verbandszahlen ableiten: 131.166 Beschäftigte auf 19.636 Betriebe entsprechen rechnerisch rund 6,7 Beschäftigten pro Unternehmen – ein typischer Handwerksbetrieb mit Inhaber, wenigen Facharbeitern, Auszubildenden und saisonalen Aushilfen.

Diese kleinteilige Struktur erklärt auch, warum knapp zwei Drittel des Branchenumsatzes von nur gut 4.200 Mitgliedsbetrieben des BGL erwirtschaftet werden: Größere, verbandlich organisierte Betriebe erzielen überdurchschnittliche Umsätze pro Kopf, während die Masse der Kleinstbetriebe vor allem im Privatgartenbereich tätig ist. Für Existenzgründer bedeutet das: Der Einstieg als Ein-Mann- oder Kleinbetrieb ist branchenüblich und realistisch, ein schnelles Wachstum auf über 10 Mitarbeiter erfordert jedoch deutlich mehr Organisation – von der Bauleitung über die Maschinendisposition bis zur kaufmännischen Steuerung mehrerer paralleler Baustellen.

Marktdynamik und Trends

Zwei Entwicklungen prägen den GaLaBau aktuell besonders stark. Erstens die Klimaanpassung in Städten: Regenwassermanagement, Dach- und Fassadenbegrünung, Schwammstadt-Konzepte und die Entsiegelung von Flächen sind längst keine Nischenthemen mehr, sondern politisch getriebene Wachstumsfelder. BGL-Präsident Thomas Banzhaf fordert regelmäßig, den „eingeschlagenen Kurs bei der Klimaanpassung in den Städten konsequent weiterzugehen, weiter zu fördern und schnell umzusetzen" – ein Hinweis darauf, dass kommunale Aufträge in diesem Bereich weiter zunehmen dürften, aber auch politisch und förderabhängig bleiben.

Zweitens der Fachkräftemangel: Der BGL berichtet erstmals seit Jahrzehnten von einem spürbaren Rückgang der Mitgliedsbetriebe – nicht wegen mangelnder Nachfrage, sondern wegen fehlender Nachfolge und fehlender Fach- und Führungskräfte. Banzhaf fordert deshalb ausdrücklich einen erleichterten Zugang zum Arbeitsmarkt auch für ausländische Arbeitskräfte. Für Gründer bedeutet das eine paradoxe Marktlage: hohe Nachfrage, aber ein enger Arbeitsmarkt, der die Kapazität zur Auftragsannahme faktisch begrenzt. Wer heute gründet, konkurriert stärker um Personal als um Kunden.

Hinzu kommt ein struktureller Verschiebungseffekt: Während der Privatgarten mit 57 Prozent Umsatzanteil weiterhin dominiert, wächst der Anteil öffentlicher und gewerblicher Aufträge im Kontext von Klimaanpassung, Sportplatzbau und Wohnungsbau tendenziell. Betriebe, die beide Marktsegmente bedienen können – flexible Privatkundenaufträge und ausschreibungsfeste öffentliche Projekte – sind am widerstandsfähigsten gegenüber konjunkturellen Schwankungen.

Investitionsbedarf und Kapital

Der GaLaBau ist maschinen- und fuhrparkintensiv, was ihn von vielen anderen Dienstleistungsgründungen unterscheidet. Zur Grundausstattung eines eigenständigen Betriebs gehören in der Regel:

  • ein Minibagger oder Kompaktbagger (je nach Ausstattung 20.000 bis 60.000 Euro, gebraucht deutlich günstiger),
  • ein Radlader oder kompakter Kompaktlader für Erd- und Materialtransport,
  • ein Transporter oder LKW mit Anhänger für Material- und Maschinentransport,
  • Kleingeräte (Rüttelplatten, Motorsägen, Rasenmäher, Vertikutierer, Pflasterwerkzeug),
  • Werkstatt- und Lagerfläche sowie Schutzausrüstung.

Je nach Ausstattungsgrad und Gebraucht- oder Neukaufstrategie liegt der Investitionsbedarf für eine solide Erstausstattung erfahrungsgemäß zwischen 60.000 und 200.000 Euro. Hinzu kommt ein oft unterschätzter Faktor: die Vorfinanzierung von Baustellen. Material, Personal und Maschinenmiete werden häufig Wochen vor Zahlungseingang fällig, insbesondere bei öffentlichen Aufträgen mit längeren Abrechnungszyklen und Sicherheitseinbehalten. Ein tragfähiger Finanzierungsplan sollte deshalb neben der Investition in Maschinen und Fahrzeuge auch eine Betriebsmittellinie für Material- und Lohnvorfinanzierung enthalten – Erfahrungswerte aus der Baupraxis legen hier häufig einen dreistelligen Tausenderbetrag an laufendem Working Capital nahe, abhängig vom Auftragsvolumen.

Fördermittel und Finanzierung

Da der Garten- und Landschaftsbau der Handwerksordnung Anlage B1 zugeordnet ist, entfällt die Meistergründungsprämie, die ausschließlich an die Meisterpflicht der Anlage-A-Gewerke gekoppelt ist. Für die Finanzierung stehen jedoch die klassischen bundesweiten Förderinstrumente zur Verfügung:

  • KfW-ERP-Gründerkredit-StartGeld (Programm 067): für Existenzgründer und junge Unternehmen bis zu fünf Jahre nach Gründung, geeignet zur Finanzierung von Maschinen, Fahrzeugen und Betriebsmitteln bis 200.000 Euro.
  • KfW-Unternehmerkredit: für größere Investitionsvorhaben etablierter oder wachsender Betriebe, etwa den Aufbau eines eigenen Maschinenparks.
  • BAFA-Energieberatung Mittelstand: relevant für GaLaBau-Betriebe, die energieeffiziente Betriebsgebäude oder Fuhrparkumstellungen planen.
  • Regionale und thematische Zuschüsse zu Regenwassermanagement, Dach- und Fassadenbegrünung finden sich häufig auf kommunaler und Landesebene und sollten projektbezogen über die Förderdatenbank des Bundes recherchiert werden, da sie sich laufend ändern und regional stark variieren.

Wichtig für die Praxis: Fördermittel ersetzen keine solide Vorfinanzierung des laufenden Baustellengeschäfts. Sie sind ein Baustein für die Investitionsfinanzierung, nicht für die Liquiditätssteuerung im Tagesgeschäft.

Typische Fallstricke

  1. Unterschätzte Vorfinanzierung: Material- und Lohnkosten laufen oft Wochen vor Zahlungseingang auf, besonders bei öffentlichen Aufträgen mit Sicherheitseinbehalten.
  2. Fehlkalkulation bei Erd- und Tiefbauarbeiten: Bodenverhältnisse, Zufahrtsmöglichkeiten für Bagger und Radlader sowie Entsorgungskosten werden regelmäßig unterschätzt und fressen die Marge.
  3. Fachkräftemangel als Wachstumsbremse: Auftragsvolumen ist meist vorhanden, qualifiziertes Personal jedoch knapp – Wachstum scheitert häufiger an Personalkapazität als an Nachfrage.
  4. Fehlende Trennung zwischen Privat- und Ausschreibungsgeschäft: Wer versucht, mit derselben Kalkulationslogik Privatgärten und öffentliche Ausschreibungen zu bedienen, verkalkuliert sich in mindestens einem der beiden Segmente.
  5. Maschinenpark auf Kredit ohne Auslastungsplanung: Investitionen in Bagger, Radlader und LKW binden erhebliches Kapital – ohne realistische Auslastungsplanung drohen hohe Fixkosten bei saisonal schwankendem Auftragseingang.

Was mich am GaLaBau überzeugt, ist die Kombination aus Handwerk und echtem Zukunftsmarkt: Klimaanpassung ist kein politisches Schlagwort mehr, sondern ein Auftragsvolumen, das in den nächsten Jahren eher wächst als schrumpft. Wer diese Chance nutzen will, braucht aber mehr als grüne Finger – er braucht eine Baustellenlogik, die Liquidität, Maschinenauslastung und Personalplanung genauso ernst nimmt wie die Gestaltung des Gartens.

Meine Erfahrung als Beirat im Bauunternehmen war eindeutig: Die Betriebe, die überlebt und gewachsen sind, waren nicht die mit den besten Aufträgen, sondern die mit der besten Kalkulation und der klarsten Trennung zwischen Wachstumsambition und tatsächlicher Kapazität. Das gilt für den Tiefbau genauso wie für den Garten- und Landschaftsbau.

Peter SaubertUnternehmensberater, Berater im Garten- und Landschaftsbau
Typische Rechtsformen
Einzel/GbR beim Start üblich; GmbH ab wachsendem Fuhrpark und öffentlichen Aufträgen
Status
Zulassungsfreies Handwerk (Anlage B1 – Garten- und Landschaftsbauer), Eintrag Handwerksrolle; Meister freiwillig, oft aber vergaberelevant
Regulatorisch
DIN 18915–18920 (Vegetationstechnik), FLL-Richtlinien, VOB/B bei öffentlichen Aufträgen; StVO/Ladungssicherung
Pflichtversicherung
SVLFG-Mitgliedschaft; Betriebshaftpflicht mit Bearbeitungsschaden, Maschinen-/Bauleistungsversicherung
Typische Liquiditätsfalle
Saisonalität (Winterloch), Pflanzen-/Materialvorleistung, langsame Zahlungen bei größeren Objekten
Steuerlich / Beiträge
SVLFG (statt BG BAU), keine SOKA-BAU-Pflicht; Umsatzsteuer 19 % / 7 % (Pflanzen)
Typische Auftraggeber
Privathaushalte, Bauträger, Kommunen (Grünflächen), Wohnungswirtschaft
Typische Startinvestition
Bandbreite mittlerer bis oberer fünfstelliger Bereich für Kleinbagger, Anhänger, Transporter, Handmaschinen
Warum sehe ich diese Branchen-Einleitung?

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Kompetenznachweis

Ausgezeichnet und unabhängig geprüft

Auszeichnungen, Zertifikate und Mitgliedschaften, die unsere Arbeit fortlaufend extern validieren.

  • Top Consultant 2023

    Auszeichnung · 2023

    Top Consultant 2023

  • Top Consultant 2026

    Auszeichnung · 2026

    Top Consultant 2026

  • Business Innovator 2026

    Auszeichnung · 2026

    Business Innovator 2026

  • IHK-zertifizierter Gründungsberater

    Zertifizierung

    IHK-zertifizierter Gründungsberater

Module

Die Grundmodule der Gründung

Die Themen, die in jeder Gründung in der einen oder anderen Form vorkommen – in Reihenfolge des Podcasts.

  1. Motivationen für den Schritt in die Selbstständigkeit – 1×1 der Gründung

    Motivationen für den Schritt in die Selbstständigkeit – 1×1 der Gründung

    Warum machen sich Menschen selbstständig? Warum werden Unternehmen gegründet? Warum ist das wichtig, das zu wissen? Der Unternehmer denkt sein Leben lang darüber nach: Warum bin ich Unternehmer? Was treibt mich an?

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  2. Mindset: Manager oder Unternehmer? – 1×1 der Gründung

    Mindset: Manager oder Unternehmer? – 1×1 der Gründung

    Was unterscheidet das Mindset eines angestellten Managers von dem eines Unternehmers? Manager optimieren – Unternehmer wägen Risiken ab.

    Weiterlesen

  3. Gründungscoaching: Pro & Contra – 1×1 der Gründung

    Gründungscoaching: Pro & Contra – 1×1 der Gründung

    Wann nützt ein Gründungscoach, wann nicht? Aufgaben, Grenzen, Kosten und Auswahl – plus AVGS-Förderung der Agentur für Arbeit.

    Weiterlesen

  4. Die Phasen der Unternehmensgründung – 1×1 der Gründung

    Die Phasen der Unternehmensgründung – 1×1 der Gründung

    Vier Phasen der Gründung – von der Idee bis zur Expansion. Was wirklich wichtig ist, wo Coaching weiterhilft und wie Sie typische Fallen vermeiden.

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  5. Ist Gründung im Nebenerwerb eine Möglichkeit? – 1×1 der Gründung

    Ist Gründung im Nebenerwerb eine Möglichkeit? – 1×1 der Gründung

    Der risikominimierte Einstieg in die Selbstständigkeit: Wann der Nebenerwerb sinnvoll ist, was Sie zu Umsatzsteuer, Arbeitgeber und Hinzuverdienst wissen müssen.

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  6. Was muss ein Selbstständiger oder ein Unternehmer können? – 1×1 der Gründung

    Was muss ein Selbstständiger oder ein Unternehmer können? – 1×1 der Gründung

    Was muss ein Selbstständiger oder Unternehmer können? Persönliche Voraussetzungen, kaufmännisches Grundwissen und eine ehrliche Selbsteinschätzung als Einstieg in Ihre Gründungsvorbereitung.

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  7. Die Rechtsformen von Unternehmen und die Gewerbeanmeldung in Deutschland – 1×1 der Gründung

    Die Rechtsformen von Unternehmen und die Gewerbeanmeldung in Deutschland – 1×1 der Gründung

    Welche Rechtsform passt zu Ihrer Gründung? Personengesellschaft oder Kapitalgesellschaft, Haftung, Stammkapital, Gewerbeanmeldung – ein Überblick für Gründer in Deutschland.

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    Branchen-Spezial
  8. Welchen Namen trägt meine Firma? – 1×1 der Gründung

    Welchen Namen trägt meine Firma? – 1×1 der Gründung

    Welchen Namen trägt meine Firma? Was bedeutet Firma? Was ist ein Markenname und was hat der Markenname mit der Firma zu tun?

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  9. Muss mein Geschäftsmodell skalieren? – 1×1 der Gründung

    Muss mein Geschäftsmodell skalieren? – 1×1 der Gründung

    Skalierung gilt als Königsweg der Gründung. Doch nicht jedes Geschäftsmodell muss skalieren – und nicht jedes kann es. Wir zeigen, wann Skalierbarkeit wirklich entscheidend ist.

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  10. Verträge & Vertragsarten – 1×1 der Gründung

    Verträge & Vertragsarten – 1×1 der Gründung

    Verträge regeln den Alltag jedes Unternehmens. Wir erklären Kauf-, Werk-, Dienst-, Miet- und Pachtvertrag – und worauf Sie als Gründer wirklich achten sollten.

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    Branchen-Spezial
  11. Warum geben viele Selbstständige nach 3 Jahren auf? – 1×1 der Gründung

    Warum geben viele Selbstständige nach 3 Jahren auf? – 1×1 der Gründung

    Die meisten Geschäftsaufgaben erfolgen im dritten Jahr – nicht wegen des Marktes, sondern wegen einer planbaren Steuerfalle. Wir zeigen, wie Sie ihr ausweichen und was Sie tun, wenn Sie schon hineingetappt sind.

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  12. Kundengewinnung ist der Zweck von Marketing und Verkauf – 1×1 der Gründung

    Kundengewinnung ist der Zweck von Marketing und Verkauf – 1×1 der Gründung

    Kundengewinnung scheitert selten am Markt – meist am fehlenden Prozess. Wie Sie Kundennutzen schärfen, sich am richtigen Ort sichtbar machen, Empfehlungen nutzen und Angebote so bauen, dass aus Interessenten Kunden werden.

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    Branchen-Spezial
  13. Risiken, Haftung und Versicherungen für Selbstständige und Unternehmer – 1×1 der Gründung

    Risiken, Haftung und Versicherungen für Selbstständige und Unternehmer – 1×1 der Gründung

    Was ändert sich an meinen Versicherungen, wenn ich mich selbstständig mache? Kurz alles wichtige erklärt. ✅ Hier lesen ✅

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    Branchen-Spezial
  14. Unternehmenskauf: Eine Alternative zur Gründung? – 1×1 der Gründung

    Unternehmenskauf: Eine Alternative zur Gründung? – 1×1 der Gründung

    Unternehmenskauf ist eine Alternative zur Gründung. Der Unternehmenskauf hat Vor- und Nachteile. Ein kleiner Überblick über diesen Weg in die Selbstständigkeit.

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  15. Alternativen zur klassischen Gründungsfinanzierung – 1×1 der Gründung

    Alternativen zur klassischen Gründungsfinanzierung – 1×1 der Gründung

    Finden Sie heraus, welche Alternativen es zur klassischen Gründungsfinanzierung wirklich gibt! Von Bootstrapping, Crowdfunding, privaten Krediten bis zu Förderungen – dieser Ratgeber erklärt praxisnah die besten Wege, wie Sie Ihr Unternehmen ohne Bankkredit erfolgreich starten un

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  16. Gemeinschaftsgründungen mit zwei Gründern – 1×1 der Gründung

    Gemeinschaftsgründungen mit zwei Gründern – 1×1 der Gründung

    Gründung im Team: Entdecken Sie die wichtigsten Tipps und rechtlichen Fallstricke für Gemeinschaftsgründungen mit zwei Gründern. Erfahren Sie, wie Sie Konflikte vermeiden, die richtige Rechtsform wählen und einen fairen Gesellschaftsvertrag gestalten. Erhöhen Sie Ihre Erfolgschan

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  17. Strategien für einen intelligenten und risikoarmen Start – 1×1 der Gründung

    Strategien für einen intelligenten und risikoarmen Start – 1×1 der Gründung

    Warum ein tragfähiges Geschäftsmodell wichtiger ist als eine gute Idee — und wie Zeit, Plan B und Disziplin den Unterschied machen. Strategien zur Risikoreduzierung, Tipps zur Gründung aus ALG I und warum Intelligenz vor Kapital steht.

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    Branchen-Spezial
  18. Nach der AVGS-Gründung – Ihre Checkliste für die ersten Wochen

    Nach der AVGS-Gründung – Ihre Checkliste für die ersten Wochen

    Wie das Coaching nach dem Start weitergeht – AVGS-Nachbetreuung, Steuerberater-Wahl und typische Sechs-Monats-Wand.

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  19. AVGS-Gründungscoaching: Leitfaden für ALG-1-Gründer

    AVGS-Gründungscoaching: Leitfaden für ALG-1-Gründer

    Mit dem Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein (AVGS) der Agentur für Arbeit aus der Arbeitslosigkeit in die tragfähige Selbstständigkeit – Voraussetzungen, Antrag, Coaching-Inhalte.

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  20. Kalkulation von Stundensätzen – 1×1 der Gründung

    Kalkulation von Stundensätzen – 1×1 der Gründung

    Hier können Sie selber online und kostenlos Stundensätze kalkulieren. In die Website integrierte App mit ausführlichen Erklärungen.

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  21. Angebot oder Kostenvoranschlag? – 1×1 der Gründung

    Angebot oder Kostenvoranschlag? – 1×1 der Gründung

    Unterschied zwischen Angebot und Kostenvoranschlag, Verbindlichkeit, Freizeichnung, Kostenpflicht und was in ein gutes Angebot gehört.

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  22. Wie komme ich zu den richtigen Kosten? – 1×1 der Gründung

    Wie komme ich zu den richtigen Kosten? – 1×1 der Gründung

    Kurzüberblick zur Kostenrechnung für Gründer: Fixkosten, variable Kosten, Cashburnrate, Deckungsbeitrag und Gewinnschwelle – mit Verweis auf die Kalkulation der Stundensätze.

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  23. Finanzplanung – 1×1 der Gründung

    Finanzplanung – 1×1 der Gründung

    Kurzüberblick zur Finanzplanung für Gründer: Liquiditäts-, Erfolgs-, Investitionsplanung und Planbilanz, Zahlungs- vs. Ergebniswirksamkeit, AfA.

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  24. Förderung & Finanzierung: Was Gründer realistisch erwarten können – 1×1 der Gründung

    Förderung & Finanzierung: Was Gründer realistisch erwarten können – 1×1 der Gründung

    Welche Förderungen für Gründer wirklich tragen, warum Banken bei Gründern zögern und wie Sie Eigenkapital, Bonität und Businessplan so aufstellen, dass eine Finanzierung möglich wird.

    Weiterlesen

  25. Standortwahl: Welcher Standort passt zu Ihrem Geschäftsmodell? – 1×1 der Gründung

    Standortwahl: Welcher Standort passt zu Ihrem Geschäftsmodell? – 1×1 der Gründung

    Wann der Standort über Erfolg oder Scheitern entscheidet – und wann er fast egal ist. Plus Pflicht-Check zur Gebietsausweisung: Wohn-, Misch-, Gewerbe- und Industriegebiet.

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    Branchen-Spezial
  26. Erfolgsfaktoren für erfolgreiche Gründungen – 1×1 der Gründung

    Erfolgsfaktoren für erfolgreiche Gründungen – 1×1 der Gründung

    Welche Faktoren über Erfolg oder Scheitern einer Gründung entscheiden – und welche Verhaltensweisen und Methoden erfolgreiche Unternehmer auszeichnen.

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1×1 der Steuern

Einkommensteuer, Gewerbesteuer, Körperschaftsteuer und Umsatzsteuer entscheiden darüber, wie viel vom Erfolg bei Ihnen ankommt – und ob Ihre Liquidität im zweiten Jahr trägt. Vier Beiträge mit Systematik, Rechenbeispielen und einem Simulator für die Umsatzsteuer-Voranmeldung.

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1×1 der Businessplan-Erstellung

Ein schriftlicher Businessplan ist kein Automatismus – rund 7 von 8 Gründerinnen und Gründern brauchen ihn nicht. Wenn Sie ihn aber brauchen – für AVGS, Bank, Investor oder ein Erlaubnisverfahren –, führt dieser Sub-Hub Sie in elf Kapiteln durch die Erstellung. Starten Sie mit dem Auftakt, ob Sie überhaupt einen brauchen, und gehen Sie von dort in die vollständige Kapitelstrecke.

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Vertiefungen aus dem Digitalen Beirat

Themen, die über die Grundmodule hinausgehen – als eigene Analyse-Werkstätten. Sinnvoll, sobald das Geschäftsmodell erste Konturen hat.

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Wer arbeitet daran und was Sie dazu lesen sollten

Wer den Hub fachlich trägt – und welche Beiträge im Unternehmer-Magazin dazu erschienen sind.

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1x1 der Gründung

Der Podcast richtet sich an Gründerinnen und Gründer, die tiefer eintauchen wollen. Der Podcast behandelt ganz pragmatisch die Sachen, über die sich Gründerinnen und Gründer wirklich Gedanken machen müssen. Einige unserer Mandanten berichten uns, dass Sie den Podcast mehrfach gehört haben und die Texte dazu alle gelesen haben. Offensichtlich lohnt es sich. Das "1x1 der Gründung" ist ein sehr erfolgreiches KI-Experiment der Unternehmensberatung Peter Saubert. Auf Basis von vorhandenen Inhalten der Reihe „1×1 der GmbH-Gründung“ von Peter Saubert, werden Podcast automatisiert erzeugt.

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Buchempfehlungen von Peter Saubert

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