1×1 der Gründung
1×1 der Gründung
Strukturierter Hub für die Unternehmensgründung: Module, Branchen, Apps, Podcast und AVGS-Coaching – faktenbasiert und pragmatisch.
Wozu Klärungsbogen und Leseliste?
Beides ist Ihr privater Arbeitsbereich unter „Meins" – eine persönliche Aufgaben- und Merkliste, mit der Sie beim Lesen einen roten Faden behalten. Wir als Unternehmensberatung greifen darauf nicht zu.
Die Leseliste sammelt Beiträge, Module und Folgen, die Sie später lesen oder hören wollen. Der Klärungsbogen sammelt offene Fragen, die Ihnen beim Lesen einfallen – mit Quelle und Sprungmarke. Wenn Sie irgendwann ein Gespräch mit uns führen möchten, bringen Sie den Klärungsbogen als Ihre Agenda mit. Solange Sie das nicht tun, bleibt er bei Ihnen.
Worum es im 1×1 der Gründung geht
Eine Unternehmensgründung ist kein Akt der Inspiration, sondern eine Folge von Entscheidungen. Jede dieser Entscheidungen hat Konsequenzen – kaufmännisch, rechtlich, steuerlich, persönlich. Wer sich nüchtern damit beschäftigt, bevor er gründet, vermeidet die typischen Fehler, die in den ersten drei Jahren mehr als die Hälfte aller Gründer aus dem Markt drängen. Genau darum geht es in diesem Hub: Wir nehmen die Gründungsphase auseinander und ordnen ein, was wirklich zählt.
Das 1×1 der Gründung ist kein Motivationsbuch. Es ist ein Arbeitswerkzeug. Sie finden hier strukturierte Module zu allen relevanten Themen – von der Motivation über die Rechtsformwahl, den Businessplan, die Stundensatzkalkulation, Verträge und Versicherungen bis hin zu Marketing, Personal und Skalierung. Jedes Modul ist eigenständig lesbar. Die Reihenfolge ist eine Empfehlung, kein Zwang.
Wer dieses Angebot nutzen sollte
Das 1×1 richtet sich an Menschen, die ernsthaft über eine Selbstständigkeit nachdenken oder bereits gegründet haben und die Lücken in ihrem Handwerkszeug schließen wollen. Es ist genauso geeignet für Solo-Selbstständige, die ihre Geschäftsgrundlage professionalisieren, wie für Teams, die ein Unternehmen aufbauen. Branchenspezifische Vertiefungen finden Sie in den Branchenmodulen in der Seitenleiste – sie werden laufend ergänzt.
Wie wir an Gründung herangehen
Wir argumentieren faktenbasiert. Wir verschweigen keine Risiken und reden nichts schön. Gleichzeitig sind wir keine Bedenkenträger: Wer gut vorbereitet startet, hat exzellente Chancen. Die Aufgabe ist, gut vorbereitet zu starten. Dazu gehört, die eigene Geschäftsidee gegen den Markt zu prüfen, die Finanzierung realistisch zu planen, die rechtliche Verpackung zur Idee passend zu wählen und die ersten Jahre durchzurechnen – inklusive der Phasen, in denen es nicht so läuft wie gedacht.
Wir orientieren uns an drei Prinzipien:
- Intelligenter, risikoarmer Start. Nicht alles auf einmal, sondern in Stufen. Erst validieren, dann skalieren.
- Liquidität vor Gewinn. Ein gewinnbringendes Unternehmen kann insolvent werden, wenn das Geld nicht zur richtigen Zeit auf dem Konto ist.
- Eigenverantwortung statt Fördermittelromantik. Förderungen sind nützlich, ersetzen aber keine tragfähige Geschäftsidee.
Blick von außen: Markt- und Trendberichte der fivewi
Wenn Sie sich mit der Selbstständigkeit beschäftigen, sollten Sie sich mit Ihrer Branche einmal aus Sicht von Banken und Unternehmensberatern beschäftigt haben. Eine gute Möglichkeit dafür sind die Markt- und Trendberichte der fivewi. Sie liefern einen strukturierten Blick von außen auf Ihre Branche und schärfen den Blick für die Gründung.
Natürlich kann es sein, dass in Ihrem konkreten Umfeld nicht alles genau so ist, wie der Bericht es darstellt. Er zeigt Ihnen aber, wo Sie hinschauen müssen und was Sie später gegenüber der fachkundigen Stelle, der Agentur für Arbeit oder Ihrer Bank plausibel begründen müssen.
Die Themenbereiche im Überblick
Die einzelnen Module bilden die Bausteine einer ganzen Gründungs-Bibliothek. Inhaltlich behandeln wir unter anderem:
- Persönliche Voraussetzungen: Bin ich eine Gründerperson? Was muss ein Selbstständiger können? Welche Motivationen tragen, welche brennen aus?
- Geschäftsidee und Modell: Geschäftsmodell, Skalierungsfrage, Unternehmenskauf als Alternative zur Gründung.
- Strategie und Start: Strategien für einen risikoarmen Start, Gemeinschaftsgründungen mit zwei Gründern, Firmenname und Marken.
- Rechtsformen und Gewerbe: Die wichtigsten Rechtsformen, Gewerbeanmeldung, Verträge und Vertragsarten.
- Geld und Zahlen: Businessplan, Kalkulation von Stundensätzen, Versicherungen, alternative Finanzierungsformen, Phasen der Unternehmensgründung.
- Markt und Vertrieb: Kundengewinnung als Zweck von Marketing und Verkauf, Wann muss ich Personal einstellen?
Warum so viele Selbstständige nach drei Jahren aufgeben
Die nüchterne Antwort: weil sie wesentliche Themen nicht oder zu spät bearbeitet haben. Es sind selten die spektakulären Fehler, die zur Aufgabe führen. Es ist die Summe der kleinen Versäumnisse und fehlendes Wissen: unklare Kalkulation, fehlende Liquiditätsplanung, mangelhafte Verträge, kein Marketing-System, falsche Rechtsform, keine Rücklagen. Diese Themen lassen sich vermeiden. Genau dafür ist dieses 1×1 da.
Wenn Sie tiefer einsteigen wollen
Drei Anlaufstellen ergänzen dieses Hub:
- Der Podcast „1×1 der Gründung" vertieft viele Module in Gesprächsform.
- Die App „1×1 der Gründung" führt Sie strukturiert durch die wichtigsten Entscheidungen Ihrer Gründungsphase.
- Bei konkreten Vorhaben mit AVGS-Förderung verweisen wir auf das Angebot AVGS Gründungscoaching.
Hinweis für Arbeitslose: AVGS nutzen
Sollten Sie arbeitslos sein und die Möglichkeit haben, einen AVGS (Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein) für die Gründung zu erhalten, nutzen Sie diese Möglichkeit unbedingt. Im zu 100 % geförderten Gründungscoaching wird mit Ihnen in der Regel ein Businessplan erstellt, den Sie für die Tragfähigkeitsbescheinigung benötigen. Die Tragfähigkeitsbescheinigung ist die Voraussetzung für den Gründungszuschuss der Agentur für Arbeit.
Kriterien
Was Peter Saubert als Gründungsberatung mitbringt
- Umfangreiche Erfahrung mit Gründungen: Ingenieurbüros
- Umfangreiche Erfahrung mit Gründungen: Maschinenbau
- Umfangreiche Erfahrung mit Gründungen: Automobilindustrie & Fahrzeugtechnik
- Umfangreiche Erfahrung mit Gründungen: Fahrzeughandel
- Umfangreiche Erfahrung mit Gründungen: Softwareentwicklung, Tech-Startups & Plattformen
- Umfangreiche Erfahrung mit Gründungen: Handwerksbetriebe (Metall, Elektro, SHK, Maler, Zimmerer, Dachdecker, Fassadenbau, Gerüstbau, Karosserie- und Fahrzeugbau, Kälte-/Klimatechnik, Steinmetz)
- Umfangreiche Erfahrung mit Gründungen: Sportschulen & Fußballschulen
- Erfahrung mit Gründungen: Arbeitnehmerüberlassung / Personaldienstleister
- Erfahrung mit Gründungen: Garten- und Landschaftsbau
- Erfahrung mit Gründungen: Tiefbau, Abbruch & Rückbau
- Erfahrung mit Gründungen: Land- und forstwirtschaftliche Lohnunternehmen
- Erfahrung mit Gründungen: Transport & Logistik (unter/über 3,5 t)
- Erfahrung mit Gründungen: Energieberatung
- Erfahrung mit Gründungen: Handelsvertretung, Online-Handel, Sport-Equipment
- Erfahrung mit Gründungen: Gastronomie, Event & Tourismus
- Erfahrung mit Gründungen: Fahrschulen
- Erfahrung mit Gründungen: Technische und chemische Produktion
- Erfahrung mit Gründungen: Reinigung
- Erfahrung mit Gründungen: Franchisekonzepte
- Peter Saubert spricht Klartext
- Arbeit in ganz Deutschland – online und persönlich
- Fokus auf die Motivation der Gründerin oder des Gründers bzw. der Unternehmerin oder des Unternehmers
- Risikooptimierte Gründung
- Zahlreiche erfolgreiche Finanzierungen mit KfW, Landes-Förderbanken, privaten Kapitalgebern und Banken
- Umfangreiche Erfahrung mit Förderprogrammen
- Coaching mit AVGS möglich
- Erfahrung mit Einzelunternehmen
- Erfahrung mit Freiberuflern
- Erfahrung mit GmbH
- Erfahrung mit UG
- Erfahrung mit eingetragenem Kaufmann bzw. eingetragener Kauffrau (e. K.)
- Erfahrung mit offener Handelsgesellschaft (oHG)
- Erfahrung mit Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR)
- Eigene Erfahrung als GmbH-Geschäftsführer mehrerer Unternehmen
- Eigene Erfahrung mit Insolvenz
- Erfahrung mit unterschiedlich komplexen Geschäftsmodellen – von einfach bis hochkomplex
- Zertifizierte Gründungsberatung IHK
- Zertifizierter Berater des IBWF
- Mehrfach ausgezeichnet als Top Consultant
- Ausgezeichnet als Business Innovator
- Partner der Offensive Mittelstand
- FuZ-Siegel (Förderung)
- Sehr gute Bewertungen bei Google (5,0 Sterne)
Bewertungen unserer Mandanten
Unser Anspruch
Wir wollen, dass Sie nach der Lektüre dieser Module bessere Entscheidungen treffen können. Nicht jede Idee muss umgesetzt werden, und nicht jede Selbstständigkeit ist der richtige Weg. Wenn Sie aber gründen, dann gut vorbereitet, mit klaren Zahlen, klarem Kopf und einer realistischen Erwartung an die ersten Jahre. Erfolgreiche kleine und mittelständische Unternehmen sind die Quelle des Wohlstands in Deutschland – und jede gut vorbereitete Gründung erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass eines daraus entsteht.
Leitbild
Warum wir das machen
Eine Gründung ist kein Selbstzweck. Wir begleiten Gründungen, weil aus Gründern später die Unternehmen werden, die Arbeitsplätze, Steuern und Wohlstand schaffen.
Erfolgreiche kleine und mittelständische Unternehmen sind die Quelle des Wohlstands in Deutschland. Wir arbeiten deshalb für und mit KMU am Erfolg und der nachhaltigen Stärkung dieser Unternehmen.
Branchen-Linse
Lesen Sie das 1×1 der Gründung aus Sicht Ihrer Branche
Module bleiben gleich, Einleitung und branchen-spezifische Ergänzungen wechseln. Sie können unten jederzeit eine andere Branche wählen oder die Linse entfernen.
Branche wechseln
- Abbruch & Rückbau
- Arbeitnehmerüberlassung / Personaldienstleister
- Dachdecker-Handwerk
- Elektriker-Handwerk
- Fassadenbauer-Handwerk
- Forstwirtschaftliche Dienstleistungen
- Fußballschule
- Garten- und Landschaftsbau
- Gerüstbauer-Handwerk
- Hundeschule
- Ingenieurbüro
- Kälte- und Klimatechnik
- Karosserie- und Fahrzeugbauer-Handwerk
- Landwirtschaftliches Lohnunternehmen
- Lohnunternehmen Bauwirtschaft
- Maler- und Lackiererhandwerk
- Maschinenbau
- Metallbau-Handwerk
- Reinigung
- SHK-Handwerk (Sanitär, Heizung, Klima)
- Tiefbau
- Transport über 3,5 t
- Transport unter 3,5 t
- Zimmerer-Handwerk
Keine passende Branche dabei? Lesen Sie einfach weiter ohne Auswahl – die Inhalte sind so geschrieben, dass sie für jede Gründung tragen.
Meisterpflicht
einblendenFür Fußballschule ist die Meisterpflicht nicht automatisch relevant (keine Einstufung in Anlage A der Handwerksordnung). Sie können den Hinweis bei Bedarf oder Interesse einblenden.
Branchen-Sicht
Fußballschule
Eine Fußballschule wird oft aus Leidenschaft heraus gegründet – der ehemalige B-Lizenz-Trainer, der endlich sein eigenes Camp aufziehen will. Doch zwischen dem ersten Ferienlager mit zwölf Kindern und einem tragfähigen Geschäftsmodell mit mehreren Standorten liegt eine harte Rechnung: Platzmiete, Trainerhonorare, Versicherung und Umsatzsteuer entscheiden darüber, ob am Ende ein Unternehmen steht oder ein teures Hobby.
Nebenerwerb ist der Regelfall. Der überwiegende Teil der Fußballschulen in Deutschland wird nicht als Vollerwerbs-Unternehmen, sondern im Nebenerwerb gegründet – meist neben einer Anstellung als Lehrer, Trainer, Sozialpädagoge oder in einem sportfernen Hauptberuf. Ferien-Camps, wöchentliches Techniktraining und Wochenend-Turniere lassen sich zeitlich gut neben einem Hauptjob organisieren, und die saisonalen Einnahmen tragen im Nebenerwerb deutlich früher als eine Vollzeit-Kostenbasis. Das hat Konsequenzen für Rechtsform (Einzelunternehmen genügt), Krankenversicherung (bleibt über den Hauptberuf), Steuerprogression (Zusatzeinkünfte werden mit dem persönlichen Grenzsteuersatz belastet) und Sozialversicherung (keine eigene Beitragspflicht, solange der Hauptberuf sozialversicherungspflichtig bleibt). Der Sprung in den Vollerwerb ist der eigentliche unternehmerische Schritt – und sollte erst erfolgen, wenn mindestens zwei tragfähige Standorte und ganzjährig planbare Umsätze belegbar sind.
Ich sehe in meiner Beratungspraxis immer wieder denselben Fehler: Gründer kalkulieren mit der Elternfreundlichkeit ihres Angebots, aber nicht mit der Kostenstruktur eines Saisonbetriebs. Wer in den Ferien vier Wochen lang gut ausgelastet ist und in den restlichen 48 Wochen nur ein wöchentliches Techniktraining anbietet, muss diese Schwankung im Businessplan sauber abbilden – sonst reißt die Liquidität genau dann, wenn keine Ferien sind.
Branchenüberblick
Fußballschulen positionieren sich als kommerzielle Ergänzung zum vereinsgebundenen Fußball. Sie bieten Techniktraining, Torwartschulen und vor allem Ferienlager – häufig in direkter Nachbarschaft zu Amateurvereinen, mit denen sie kooperieren oder um Trainingszeiten konkurrieren. Die Trainerqualifikation folgt dem Lizenzsystem des DFB, das über die DFB-Trainerausbildung mit den Stufen C-Lizenz, B-Lizenz, A-Lizenz und Fußballlehrer strukturiert ist. Für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen reicht in der Breite häufig die C-Lizenz, ambitionierte Nachwuchsförderprogramme werben aber zunehmend mit B- oder A-lizenzierten Trainern als Qualitätsmerkmal.
Ein wesentlicher Teil der Branche ist inzwischen franchisiert: Bundesliga-Klubs wie Bayern München, Borussia Dortmund oder RB Leipzig vergeben Lizenzen für Fußballschulen unter ihrem Markennamen, die von lokalen Betreibern geführt werden. Daneben existieren unabhängige, oft von ehemaligen Profi- oder Amateurspielern gegründete Schulen, die stärker auf individuelle Marke und persönliche Trainerqualität setzen.
Regionale Schwerpunkte
Die Dichte kommerzieller Fußballschulen korreliert stark mit der Bevölkerungsdichte und der Fußballkultur einer Region. Ballungsräume in Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg weisen die höchste Anbieterdichte auf, ebenso Regionen mit starker Bundesliga-Fanbindung, in denen Franchise-Fußballschulen der örtlichen Klubs zusätzlich zu unabhängigen Anbietern aktiv sind. In ländlichen Gebieten dominiert dagegen häufig der klassische Verein, sodass kommerzielle Fußballschulen dort eher als punktuelles Ferienangebot denn als Dauerinstitution auftreten. Wer einen Standort wählt, sollte prüfen, wie gesättigt der lokale Markt bereits durch Vereine mit eigenen Nachwuchsleistungszentren ist – hier entsteht direkte Konkurrenz um Zeit und Zahlungsbereitschaft der Eltern.
Die größte strategische Entscheidung fällt nicht auf dem Platz, sondern am Schreibtisch: Gründe ich als eigenständige Marke oder nehme ich eine Franchise-Lizenz eines großen Klubs? Die Franchise-Variante kauft Ihnen Bekanntheit und ein erprobtes Curriculum, kostet aber laufende Gebühren und nimmt Ihnen unternehmerische Freiheit. Ich empfehle, diese Entscheidung anhand einer Drei-Jahres-Kalkulation zu treffen, nicht anhand von Sympathie für einen Verein.
Struktur und Betriebsgröße
Die meisten Fußballschulen starten als Ein-Personen-Unternehmen oder kleine GbR mit zwei bis drei Trainern, die freiberuflich oder auf Honorarbasis eingebunden werden. Die rechtliche Abgrenzung zwischen ehrenamtlichem Übungsleiter im Vereinskontext und gewerblicher Trainertätigkeit ist dabei zentral: Während Vereine ihre Trainer häufig über die Übungsleiterpauschale nach § 3 Nr. 26 EStG vergüten, gilt diese Steuerbegünstigung nicht automatisch für kommerzielle Anbieter – hier handelt es sich in der Regel um reguläre gewerbliche oder freiberufliche Vergütung, die vollständig steuer- und sozialversicherungspflichtig behandelt werden muss. Wer Trainer scheinselbstständig auf Honorarbasis beschäftigt, ohne die Kriterien echter Selbstständigkeit zu erfüllen, riskiert bei einer Betriebsprüfung erhebliche Nachzahlungen.
Mit wachsendem Erfolg skalieren viele Anbieter über zusätzliche Standorte, eigene Trainerteams oder eine Sublizenzierung des eigenen Konzepts an weitere Betreiber – ein Modell, das strukturell dem Franchise-Prinzip der großen Klubmarken ähnelt. Größere Fußballschulen mit mehreren Standorten beschäftigen häufig eine kleine Zentrale für Marketing, Buchung und Trainerkoordination sowie ein Netz freiberuflicher Trainer vor Ort.
Marktdynamik und Trends
Die Nachfrage nach individuellem Techniktraining außerhalb des Vereinsalltags wächst, getrieben durch den Wunsch vieler Eltern nach gezielter Förderung und durch die Vorbildwirkung des Profifußballs. Gleichzeitig verschärft sich der Wettbewerb: Große Klubmarken expandieren mit standardisierten Franchise-Fußballschulen in immer mehr Städte, während Amateurvereine selbst zunehmend professionalisierte Nachwuchsangebote aufbauen, um Talente nicht an kommerzielle Anbieter zu verlieren. Digitale Zusatzangebote – Videoanalyse, Trainings-Apps, Online-Coaching – werden zunehmend als Differenzierungsmerkmal eingesetzt.
Ein weiterer Trend ist die Diversifizierung des Angebots: Spezialisierte Torwartschulen, Camps für Mädchenfußball und inklusive Angebote für Kinder mit Behinderung gewinnen an Bedeutung, teils gefördert über Programme der Aktion Mensch oder regionale Sportstiftungen. Saisonalität bleibt die zentrale betriebswirtschaftliche Herausforderung: Ferienlager erzielen in wenigen Wochen einen Großteil des Jahresumsatzes, während das laufende Techniktraining im Schuljahr eher der Kundenbindung als der Gewinnerzielung dient.
Investitionsbedarf und Kapital
Der Kapitalbedarf für den Einstieg ist im Vergleich zu vielen anderen Gründungen moderat, da die zentrale Ressource – der Sportplatz – meist gemietet oder über eine Kooperation mit einem Verein genutzt wird statt gekauft. Zu den Anfangsinvestitionen zählen Trainingsmaterial wie Bälle, Hütchen, Tore, Leibchen und Trainingswesten, Erste-Hilfe-Ausstattung, Torwarthandschuhe und -bekleidung sowie Ausrüstung für Videoanalyse, wenn diese Teil des Konzepts ist. Hinzu kommen Ausgaben für Website, Buchungssoftware und Marketing, insbesondere für die entscheidende Anlaufphase vor der ersten Ferienzeit.
Ein realistisches Rechenbeispiel für ein einwöchiges Feriencamp: Fixkosten entstehen durch Platzmiete, Trainerhonorare für zwei bis drei Trainer, Versicherung, Verpflegung und Material – oft zwischen 3.000 und 6.000 Euro pro Camp-Woche, abhängig von Teilnehmerzahl und Region. Bei einer Teilnehmergebühr von 150 bis 220 Euro pro Kind und einer Zielauslastung von 40 bis 60 Kindern muss die Deckungsbeitragsrechnung vor der Preisgestaltung stehen, nicht danach. Wer die Fixkosten nicht kennt, bevor er die erste Anzeige schaltet, kalkuliert sich in die Verlustzone.
Fördermittel und Finanzierung
Für die Gründung einer Fußballschule kommen grundsätzlich die klassischen Förderinstrumente für Existenzgründer infrage:
- KfW-ERP-Gründerkredit – StartGeld (067) für Ausrüstung, Marketing und Anlaufkosten.
- Regionale Wirtschaftsförderungen und Zuschüsse für dienstleistungsnahe Gründungen im Bildungs- und Sportbereich, recherchierbar über die Förderdatenbank des Bundes.
- Für inklusive Angebote: Projektförderungen der Aktion Mensch sowie regionale Sportstiftungen der Bundesländer, die barrierearme Sportangebote für Kinder unterstützen.
Steuerlich relevant ist die mögliche Umsatzsteuerbefreiung nach § 4 Nr. 22 UStG, sofern die Fußballschule als Einrichtung mit Bildungscharakter eingestuft wird und Kurse belehrenden Charakters anbietet. Diese Befreiung ist kein Automatismus, sondern muss anhand der konkreten Angebotsstruktur mit dem Finanzamt geklärt werden – ein Ferienlager mit überwiegendem Betreuungs- und Erlebnischarakter wird anders bewertet als ein strukturiertes Techniktraining mit klarem Lehrplan. Wer die Befreiung erreicht, verschafft sich einen spürbaren Preisvorteil gegenüber umsatzsteuerpflichtigen Wettbewerbern, sollte die rechtliche Einordnung aber schriftlich mit dem Finanzamt oder einem Steuerberater absichern.
Typische Fallstricke
Der häufigste Fehler ist eine unzureichende Absicherung der Aufsichtspflicht gegenüber Minderjährigen: Fußballschulen benötigen eine Betriebshaftpflichtversicherung, die explizit die Betreuung von Kindern und Jugendlichen abdeckt, sowie klare Regelungen zu Betreuungsschlüsseln, Erste-Hilfe-Kompetenz vor Ort und dokumentierten Notfallabläufen. Fehlt diese Absicherung oder ist sie unzureichend formuliert, drohen im Schadensfall existenzbedrohende Haftungsrisiken.
Ein zweiter klassischer Fehler betrifft die Statusklärung der Trainer: Wer Honorarkräfte beschäftigt, ohne deren Selbstständigkeit sauber zu dokumentieren, riskiert eine Scheinselbstständigkeitsprüfung mit erheblichen Nachzahlungen bei Sozialversicherungsbeiträgen. Ebenso wird die Nutzung von Sportplätzen oft zu spät vertraglich abgesichert – mündliche Absprachen mit Vereinen über Platznutzung sind rechtlich unsicher und können bei Nutzungskonflikten kurzfristig zum Ausfall ganzer Trainingseinheiten führen. Schließlich unterschätzen viele Gründer die Saisonalität: Wer die gesamte Liquiditätsplanung auf die Ferienwochen stützt, ohne im restlichen Jahr ein tragfähiges Zusatzangebot zu etablieren, gerät in den umsatzschwachen Monaten schnell unter Druck.
Eine Fußballschule verkauft am Ende kein Training, sondern Vertrauen – das Vertrauen von Eltern, dass ihre Kinder in guten Händen sind. Wer dieses Vertrauen mit sauberen Verträgen, echter Versicherung und einer nüchternen Kalkulation unterlegt, hat die besten Voraussetzungen, aus einer schönen Idee ein stabiles Unternehmen zu machen.
- Typische Rechtsformen
- Einzelunternehmen im Nebenerwerb üblich; UG/GmbH erst bei Vollerwerb, mehreren Standorten und Angestellten
- Status
- Fast immer im **Nebenerwerb** gegründet (Trainer- oder Lehrertätigkeit als Hauptberuf); Gewerbeanmeldung erforderlich, unterrichtende Anteile können freiberuflich sein (§ 18 EStG) – Abgrenzung mit Steuerberater klären
- Regulatorisch
- Aufsichtspflicht, erweitertes Führungszeugnis nach §72a SGB VIII; Jugendschutzgesetz; DFB-/Landesverbands-Trainerlizenzen
- Pflichtversicherung
- Betriebshaftpflicht mit Personenschaden und Aufsichtspflichtverletzung; Unfallversicherung Teilnehmer; ggf. Sportstättenhaftpflicht
- Typische Liquiditätsfalle
- Saisonalität (Ferien-Camps), Vorleistung Trikots/Material, ausfallende Teilnehmer bei schlechtem Wetter
- Steuerlich / Beiträge
- USt teils befreit (§4 Nr. 22 UStG bei Bildungscharakter), sonst 19 %; VBG oder BGN je nach Zuordnung
- Typische Auftraggeber
- Eltern (privat), Schulen, Kitas, Vereine, Sponsoren
- Fördermittel
- KfW-ERP-Gründerkredit StartGeld (067); Landessportbund-Förderung (siehe Deutscher Olympischer Sportbund – Förderung) und kommunale Zuschüsse für Kinder- und Jugendsport (Übersicht: Förderdatenbank des Bundes)
- Typische Startinvestition
- Im Nebenerwerb meist niedriger vierstelliger Bereich (Ausrüstung, Trikots, Website); bei Vollerwerb mit Sportstättenmiete und Angestellten unterer fünfstelliger Bereich
Warum sehe ich diese Branchen-Einleitung?
Sie haben oben die Branchen-Linse auf Fußballschule gesetzt (oder sind über einen Branchen-Link auf diese Seite gekommen). Sie können die Linse oben im Block „Branche wählen" jederzeit wechseln oder entfernen.
Kompetenznachweis
Ausgezeichnet und unabhängig geprüft
Auszeichnungen, Zertifikate und Mitgliedschaften, die unsere Arbeit fortlaufend extern validieren.

Auszeichnung · 2023
Top Consultant 2023

Auszeichnung · 2026
Top Consultant 2026

Auszeichnung · 2026
Business Innovator 2026

Zertifizierung
IHK-zertifizierter Gründungsberater
Module
Die Grundmodule der Gründung
Die Themen, die in jeder Gründung in der einen oder anderen Form vorkommen – in Reihenfolge des Podcasts.

Motivationen für den Schritt in die Selbstständigkeit – 1×1 der Gründung
Warum machen sich Menschen selbstständig? Warum werden Unternehmen gegründet? Warum ist das wichtig, das zu wissen? Der Unternehmer denkt sein Leben lang darüber nach: Warum bin ich Unternehmer? Was treibt mich an?
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Mindset: Manager oder Unternehmer? – 1×1 der Gründung
Was unterscheidet das Mindset eines angestellten Managers von dem eines Unternehmers? Manager optimieren – Unternehmer wägen Risiken ab.
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Gründungscoaching: Pro & Contra – 1×1 der Gründung
Wann nützt ein Gründungscoach, wann nicht? Aufgaben, Grenzen, Kosten und Auswahl – plus AVGS-Förderung der Agentur für Arbeit.
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Die Phasen der Unternehmensgründung – 1×1 der Gründung
Vier Phasen der Gründung – von der Idee bis zur Expansion. Was wirklich wichtig ist, wo Coaching weiterhilft und wie Sie typische Fallen vermeiden.
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Der risikominimierte Einstieg in die Selbstständigkeit: Wann der Nebenerwerb sinnvoll ist, was Sie zu Umsatzsteuer, Arbeitgeber und Hinzuverdienst wissen müssen.
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Muss mein Geschäftsmodell skalieren? – 1×1 der Gründung
Skalierung gilt als Königsweg der Gründung. Doch nicht jedes Geschäftsmodell muss skalieren – und nicht jedes kann es. Wir zeigen, wann Skalierbarkeit wirklich entscheidend ist.
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Verträge & Vertragsarten – 1×1 der Gründung
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Warum geben viele Selbstständige nach 3 Jahren auf? – 1×1 der Gründung
Die meisten Geschäftsaufgaben erfolgen im dritten Jahr – nicht wegen des Marktes, sondern wegen einer planbaren Steuerfalle. Wir zeigen, wie Sie ihr ausweichen und was Sie tun, wenn Sie schon hineingetappt sind.
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Kundengewinnung ist der Zweck von Marketing und Verkauf – 1×1 der Gründung
Kundengewinnung scheitert selten am Markt – meist am fehlenden Prozess. Wie Sie Kundennutzen schärfen, sich am richtigen Ort sichtbar machen, Empfehlungen nutzen und Angebote so bauen, dass aus Interessenten Kunden werden.
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Risiken, Haftung und Versicherungen für Selbstständige und Unternehmer – 1×1 der Gründung
Was ändert sich an meinen Versicherungen, wenn ich mich selbstständig mache? Kurz alles wichtige erklärt. ✅ Hier lesen ✅
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Unternehmenskauf: Eine Alternative zur Gründung? – 1×1 der Gründung
Unternehmenskauf ist eine Alternative zur Gründung. Der Unternehmenskauf hat Vor- und Nachteile. Ein kleiner Überblick über diesen Weg in die Selbstständigkeit.
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Alternativen zur klassischen Gründungsfinanzierung – 1×1 der Gründung
Finden Sie heraus, welche Alternativen es zur klassischen Gründungsfinanzierung wirklich gibt! Von Bootstrapping, Crowdfunding, privaten Krediten bis zu Förderungen – dieser Ratgeber erklärt praxisnah die besten Wege, wie Sie Ihr Unternehmen ohne Bankkredit erfolgreich starten un
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Gemeinschaftsgründungen mit zwei Gründern – 1×1 der Gründung
Gründung im Team: Entdecken Sie die wichtigsten Tipps und rechtlichen Fallstricke für Gemeinschaftsgründungen mit zwei Gründern. Erfahren Sie, wie Sie Konflikte vermeiden, die richtige Rechtsform wählen und einen fairen Gesellschaftsvertrag gestalten. Erhöhen Sie Ihre Erfolgschan
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Strategien für einen intelligenten und risikoarmen Start – 1×1 der Gründung
Warum ein tragfähiges Geschäftsmodell wichtiger ist als eine gute Idee — und wie Zeit, Plan B und Disziplin den Unterschied machen. Strategien zur Risikoreduzierung, Tipps zur Gründung aus ALG I und warum Intelligenz vor Kapital steht.
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Nach der AVGS-Gründung – Ihre Checkliste für die ersten Wochen
Wie das Coaching nach dem Start weitergeht – AVGS-Nachbetreuung, Steuerberater-Wahl und typische Sechs-Monats-Wand.
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AVGS-Gründungscoaching: Leitfaden für ALG-1-Gründer
Mit dem Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein (AVGS) der Agentur für Arbeit aus der Arbeitslosigkeit in die tragfähige Selbstständigkeit – Voraussetzungen, Antrag, Coaching-Inhalte.
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Kalkulation von Stundensätzen – 1×1 der Gründung
Hier können Sie selber online und kostenlos Stundensätze kalkulieren. In die Website integrierte App mit ausführlichen Erklärungen.
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Angebot oder Kostenvoranschlag? – 1×1 der Gründung
Unterschied zwischen Angebot und Kostenvoranschlag, Verbindlichkeit, Freizeichnung, Kostenpflicht und was in ein gutes Angebot gehört.
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Wie komme ich zu den richtigen Kosten? – 1×1 der Gründung
Kurzüberblick zur Kostenrechnung für Gründer: Fixkosten, variable Kosten, Cashburnrate, Deckungsbeitrag und Gewinnschwelle – mit Verweis auf die Kalkulation der Stundensätze.
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Finanzplanung – 1×1 der Gründung
Kurzüberblick zur Finanzplanung für Gründer: Liquiditäts-, Erfolgs-, Investitionsplanung und Planbilanz, Zahlungs- vs. Ergebniswirksamkeit, AfA.
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Förderung & Finanzierung: Was Gründer realistisch erwarten können – 1×1 der Gründung
Welche Förderungen für Gründer wirklich tragen, warum Banken bei Gründern zögern und wie Sie Eigenkapital, Bonität und Businessplan so aufstellen, dass eine Finanzierung möglich wird.
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Branchen-Spezial
Standortwahl: Welcher Standort passt zu Ihrem Geschäftsmodell? – 1×1 der Gründung
Wann der Standort über Erfolg oder Scheitern entscheidet – und wann er fast egal ist. Plus Pflicht-Check zur Gebietsausweisung: Wohn-, Misch-, Gewerbe- und Industriegebiet.
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Branchen-Spezial
Erfolgsfaktoren für erfolgreiche Gründungen – 1×1 der Gründung
Welche Faktoren über Erfolg oder Scheitern einer Gründung entscheiden – und welche Verhaltensweisen und Methoden erfolgreiche Unternehmer auszeichnen.
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Sub-Hub
1×1 der Steuern
Einkommensteuer, Gewerbesteuer, Körperschaftsteuer und Umsatzsteuer entscheiden darüber, wie viel vom Erfolg bei Ihnen ankommt – und ob Ihre Liquidität im zweiten Jahr trägt. Vier Beiträge mit Systematik, Rechenbeispielen und einem Simulator für die Umsatzsteuer-Voranmeldung.
Sub-Hub
1×1 der Businessplan-Erstellung
Ein schriftlicher Businessplan ist kein Automatismus – rund 7 von 8 Gründerinnen und Gründern brauchen ihn nicht. Wenn Sie ihn aber brauchen – für AVGS, Bank, Investor oder ein Erlaubnisverfahren –, führt dieser Sub-Hub Sie in elf Kapiteln durch die Erstellung. Starten Sie mit dem Auftakt, ob Sie überhaupt einen brauchen, und gehen Sie von dort in die vollständige Kapitelstrecke.
Der Businessplan-Mythos: Warum 7 von 8 Gründern ihn gar nicht brauchen
Nur rund jeder achte Gründer in Deutschland braucht wirklich einen Businessplan. Warum die KfW-zentrierte Ratgeberlogik in die Irre führt – und wie die Reise stattdessen beginnt.
Zum Beitrag →
Sub-Hub
1×1 der Businessplan-Erstellung
Wenn Sie einen schriftlichen Businessplan wirklich brauchen – für AVGS, Bank, Investor oder Erlaubnisverfahren: elf Kapitel an einem Ort, sequenziell aufgebaut.
Zum Sub-Hub →
Werkstatt
Vertiefungen aus dem Digitalen Beirat
Themen, die über die Grundmodule hinausgehen – als eigene Analyse-Werkstätten. Sinnvoll, sobald das Geschäftsmodell erste Konturen hat.
Personen & Themen
Wer arbeitet daran und was Sie dazu lesen sollten
Wer den Hub fachlich trägt – und welche Beiträge im Unternehmer-Magazin dazu erschienen sind.
Personen (3)
Magazin (11)

Das Prinzip „Karstadt": Was die Rentenreform über schlechte Führung verrät – und warum Gründer jetzt unter Zeitdruck geraten
14.7.2026

Das unsichtbare Asset: Warum der wichtigste Wert Ihres Unternehmens auf keiner Bilanz steht
5.6.2026

AVGS-Interview mit Peter Saubert
10.3.2026

Selbstständig mit dem eigenen Startup – Ein Interview mit Julian Weippert
26.1.2026

Digitalisierung mit Augenmaß: Was kleine Unternehmen wirklich brauchen
27.11.2025

Die Konstruktion Scheinselbstständigkeit: Ein Verbrechen gegen das Grundgesetz
14.10.2025

Warum die Motivation des Unternehmers die Firma gestaltet – Die Geschichte von den vier Reinigungsunternehmern beim Gründungsberater
26.9.2025

Interview Iwan Cajnikov
3.3.2025

Interview Elmar Weber
18.2.2025

Kurzarbeit oder Arbeitslosigkeit: Die beste Startbasis für das eigene Unternehmen
21.8.2020

Die typischen Gründe für das Scheitern von kleinen Unternehmen
28.5.2020
Interaktive App
1×1 der Gründung
Lernpfad für die Selbstständigkeit: Selbsttest, Podcast, Wissensartikel, Chatbot und Quiz.
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Interaktive Vorschau – 1x1gruendung.peter-saubert.net
Podcast
1x1 der Gründung
Der Podcast richtet sich an Gründerinnen und Gründer, die tiefer eintauchen wollen. Der Podcast behandelt ganz pragmatisch die Sachen, über die sich Gründerinnen und Gründer wirklich Gedanken machen müssen. Einige unserer Mandanten berichten uns, dass Sie den Podcast mehrfach gehört haben und die Texte dazu alle gelesen haben. Offensichtlich lohnt es sich. Das "1x1 der Gründung" ist ein sehr erfolgreiches KI-Experiment der Unternehmensberatung Peter Saubert. Auf Basis von vorhandenen Inhalten der Reihe „1×1 der GmbH-Gründung“ von Peter Saubert, werden Podcast automatisiert erzeugt.

Folge 12 · 13.8.2025
001 Die Motivationen für mein Unternehmen

Folge 13 · 22.8.2025
001 Die Motivationen für mein Unternehmen
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Folge 22 · 10.3.2026
001a Geschichte der vier Reinigungsunternehmer

Folge 11 · 13.8.2025
002 Gründungscoaching: Pro & Contra

Folge 10 · 13.8.2025
003 Ihr Weg der Gründung - Phasen der Gründung
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Folge 8 · 13.8.2025
004 Was müssen Sie als Unternehmer können?

Folge 9 · 13.8.2025
005 Die Rechtsform Ihres Unternehmens

Folge 7 · 13.8.2025
006 Wie heißt Ihr Unternehmen?
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Folge 6 · 13.8.2025
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Folge 5 · 13.8.2025
008 Verträge verstehen Überblick

Folge 4 · 13.8.2025
009 Die 3-Jahres-Klippe Ihrer Selbstständigkeit

Folge 3 · 13.8.2025
010 Kunden gewinnen ist der Erfolgsfaktor

Folge 2 · 13.8.2025
011 Haftung & Risiken als Unternehmer

Folge 1 · 13.8.2025
012 Kauf als Alternative zur Gründung

Folge 15 · 22.8.2025
013 Alternativen zur klassischen Gründungsfinanzierung

Folge 14 · 22.8.2025
014 Wie gründe ich mein eigenes Ingenieurbüro?

Folge 19 · 22.10.2025
015 Wie gründe ich mein eigenes GaLaBau-Unternehmen?

Folge 18 · 29.9.2025
016 Gemeinschaftsgründungen mit zwei Gründern
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Folge 20 · 3.12.2025
017 AVGS Gründergutschein: Die ungeschriebenen Regeln verstehen

Folge 24 · 13.5.2026
018 Intelligent gründen mit staatlicher Unterstützung

Folge 17 · 15.9.2025
101 Ingenieurbüro-Gründer Elmar Weber

Folge 16 · 15.9.2025
102 Gründer Maschinenbauer Iwan Cajnikov

Folge 21 · 27.1.2026
103 Gründer Van-Ausbausysteme Julian Weippert

Folge 23 · 11.3.2026
104 Vom Verwalter zum echten Gestalter
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