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1×1 der Gründung

1×1 der Gründung

Strukturierter Hub für die Unternehmensgründung: Module, Branchen, Apps, Podcast und AVGS-Coaching – faktenbasiert und pragmatisch.

Wozu Klärungsbogen und Leseliste?

Beides ist Ihr privater Arbeitsbereich unter „Meins" – eine persönliche Aufgaben- und Merkliste, mit der Sie beim Lesen einen roten Faden behalten. Wir als Unternehmensberatung greifen darauf nicht zu.

Die Leseliste sammelt Beiträge, Module und Folgen, die Sie später lesen oder hören wollen. Der Klärungsbogen sammelt offene Fragen, die Ihnen beim Lesen einfallen – mit Quelle und Sprungmarke. Wenn Sie irgendwann ein Gespräch mit uns führen möchten, bringen Sie den Klärungsbogen als Ihre Agenda mit. Solange Sie das nicht tun, bleibt er bei Ihnen.

Wie „Meins" funktioniert

Worum es im 1×1 der Gründung geht

Eine Unternehmensgründung ist kein Akt der Inspiration, sondern eine Folge von Entscheidungen. Jede dieser Entscheidungen hat Konsequenzen – kaufmännisch, rechtlich, steuerlich, persönlich. Wer sich nüchtern damit beschäftigt, bevor er gründet, vermeidet die typischen Fehler, die in den ersten drei Jahren mehr als die Hälfte aller Gründer aus dem Markt drängen. Genau darum geht es in diesem Hub: Wir nehmen die Gründungsphase auseinander und ordnen ein, was wirklich zählt.

Das 1×1 der Gründung ist kein Motivationsbuch. Es ist ein Arbeitswerkzeug. Sie finden hier strukturierte Module zu allen relevanten Themen – von der Motivation über die Rechtsformwahl, den Businessplan, die Stundensatzkalkulation, Verträge und Versicherungen bis hin zu Marketing, Personal und Skalierung. Jedes Modul ist eigenständig lesbar. Die Reihenfolge ist eine Empfehlung, kein Zwang.

Wer dieses Angebot nutzen sollte

Das 1×1 richtet sich an Menschen, die ernsthaft über eine Selbstständigkeit nachdenken oder bereits gegründet haben und die Lücken in ihrem Handwerkszeug schließen wollen. Es ist genauso geeignet für Solo-Selbstständige, die ihre Geschäftsgrundlage professionalisieren, wie für Teams, die ein Unternehmen aufbauen. Branchenspezifische Vertiefungen finden Sie in den Branchenmodulen in der Seitenleiste – sie werden laufend ergänzt.

Wie wir an Gründung herangehen

Wir argumentieren faktenbasiert. Wir verschweigen keine Risiken und reden nichts schön. Gleichzeitig sind wir keine Bedenkenträger: Wer gut vorbereitet startet, hat exzellente Chancen. Die Aufgabe ist, gut vorbereitet zu starten. Dazu gehört, die eigene Geschäftsidee gegen den Markt zu prüfen, die Finanzierung realistisch zu planen, die rechtliche Verpackung zur Idee passend zu wählen und die ersten Jahre durchzurechnen – inklusive der Phasen, in denen es nicht so läuft wie gedacht.

Wir orientieren uns an drei Prinzipien:

  • Intelligenter, risikoarmer Start. Nicht alles auf einmal, sondern in Stufen. Erst validieren, dann skalieren.
  • Liquidität vor Gewinn. Ein gewinnbringendes Unternehmen kann insolvent werden, wenn das Geld nicht zur richtigen Zeit auf dem Konto ist.
  • Eigenverantwortung statt Fördermittelromantik. Förderungen sind nützlich, ersetzen aber keine tragfähige Geschäftsidee.

Blick von außen: Markt- und Trendberichte der fivewi

Wenn Sie sich mit der Selbstständigkeit beschäftigen, sollten Sie sich mit Ihrer Branche einmal aus Sicht von Banken und Unternehmensberatern beschäftigt haben. Eine gute Möglichkeit dafür sind die Markt- und Trendberichte der fivewi. Sie liefern einen strukturierten Blick von außen auf Ihre Branche und schärfen den Blick für die Gründung.

Natürlich kann es sein, dass in Ihrem konkreten Umfeld nicht alles genau so ist, wie der Bericht es darstellt. Er zeigt Ihnen aber, wo Sie hinschauen müssen und was Sie später gegenüber der fachkundigen Stelle, der Agentur für Arbeit oder Ihrer Bank plausibel begründen müssen.

Die Themenbereiche im Überblick

Die einzelnen Module bilden die Bausteine einer ganzen Gründungs-Bibliothek. Inhaltlich behandeln wir unter anderem:

  • Persönliche Voraussetzungen: Bin ich eine Gründerperson? Was muss ein Selbstständiger können? Welche Motivationen tragen, welche brennen aus?
  • Geschäftsidee und Modell: Geschäftsmodell, Skalierungsfrage, Unternehmenskauf als Alternative zur Gründung.
  • Strategie und Start: Strategien für einen risikoarmen Start, Gemeinschaftsgründungen mit zwei Gründern, Firmenname und Marken.
  • Rechtsformen und Gewerbe: Die wichtigsten Rechtsformen, Gewerbeanmeldung, Verträge und Vertragsarten.
  • Geld und Zahlen: Businessplan, Kalkulation von Stundensätzen, Versicherungen, alternative Finanzierungsformen, Phasen der Unternehmensgründung.
  • Markt und Vertrieb: Kundengewinnung als Zweck von Marketing und Verkauf, Wann muss ich Personal einstellen?

Warum so viele Selbstständige nach drei Jahren aufgeben

Die nüchterne Antwort: weil sie wesentliche Themen nicht oder zu spät bearbeitet haben. Es sind selten die spektakulären Fehler, die zur Aufgabe führen. Es ist die Summe der kleinen Versäumnisse und fehlendes Wissen: unklare Kalkulation, fehlende Liquiditätsplanung, mangelhafte Verträge, kein Marketing-System, falsche Rechtsform, keine Rücklagen. Diese Themen lassen sich vermeiden. Genau dafür ist dieses 1×1 da.

Wenn Sie tiefer einsteigen wollen

Drei Anlaufstellen ergänzen dieses Hub:

  • Der Podcast „1×1 der Gründung" vertieft viele Module in Gesprächsform.
  • Die App „1×1 der Gründung" führt Sie strukturiert durch die wichtigsten Entscheidungen Ihrer Gründungsphase.
  • Bei konkreten Vorhaben mit AVGS-Förderung verweisen wir auf das Angebot AVGS Gründungscoaching.

Hinweis für Arbeitslose: AVGS nutzen

Sollten Sie arbeitslos sein und die Möglichkeit haben, einen AVGS (Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein) für die Gründung zu erhalten, nutzen Sie diese Möglichkeit unbedingt. Im zu 100 % geförderten Gründungscoaching wird mit Ihnen in der Regel ein Businessplan erstellt, den Sie für die Tragfähigkeitsbescheinigung benötigen. Die Tragfähigkeitsbescheinigung ist die Voraussetzung für den Gründungszuschuss der Agentur für Arbeit.

Kriterien

Was Peter Saubert als Gründungsberatung mitbringt

  • Umfangreiche Erfahrung mit Gründungen: Ingenieurbüros
  • Umfangreiche Erfahrung mit Gründungen: Maschinenbau
  • Umfangreiche Erfahrung mit Gründungen: Automobilindustrie & Fahrzeugtechnik
  • Umfangreiche Erfahrung mit Gründungen: Fahrzeughandel
  • Umfangreiche Erfahrung mit Gründungen: Softwareentwicklung, Tech-Startups & Plattformen
  • Umfangreiche Erfahrung mit Gründungen: Handwerksbetriebe (Metall, Elektro, SHK, Maler, Zimmerer, Dachdecker, Fassadenbau, Gerüstbau, Karosserie- und Fahrzeugbau, Kälte-/Klimatechnik, Steinmetz)
  • Umfangreiche Erfahrung mit Gründungen: Sportschulen & Fußballschulen
  • Erfahrung mit Gründungen: Arbeitnehmerüberlassung / Personaldienstleister
  • Erfahrung mit Gründungen: Garten- und Landschaftsbau
  • Erfahrung mit Gründungen: Tiefbau, Abbruch & Rückbau
  • Erfahrung mit Gründungen: Land- und forstwirtschaftliche Lohnunternehmen
  • Erfahrung mit Gründungen: Transport & Logistik (unter/über 3,5 t)
  • Erfahrung mit Gründungen: Energieberatung
  • Erfahrung mit Gründungen: Handelsvertretung, Online-Handel, Sport-Equipment
  • Erfahrung mit Gründungen: Gastronomie, Event & Tourismus
  • Erfahrung mit Gründungen: Fahrschulen
  • Erfahrung mit Gründungen: Technische und chemische Produktion
  • Erfahrung mit Gründungen: Reinigung
  • Erfahrung mit Gründungen: Franchisekonzepte
  • Peter Saubert spricht Klartext
  • Arbeit in ganz Deutschland – online und persönlich
  • Fokus auf die Motivation der Gründerin oder des Gründers bzw. der Unternehmerin oder des Unternehmers
  • Risikooptimierte Gründung
  • Zahlreiche erfolgreiche Finanzierungen mit KfW, Landes-Förderbanken, privaten Kapitalgebern und Banken
  • Umfangreiche Erfahrung mit Förderprogrammen
  • Coaching mit AVGS möglich
  • Erfahrung mit Einzelunternehmen
  • Erfahrung mit Freiberuflern
  • Erfahrung mit GmbH
  • Erfahrung mit UG
  • Erfahrung mit eingetragenem Kaufmann bzw. eingetragener Kauffrau (e. K.)
  • Erfahrung mit offener Handelsgesellschaft (oHG)
  • Erfahrung mit Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR)
  • Eigene Erfahrung als GmbH-Geschäftsführer mehrerer Unternehmen
  • Eigene Erfahrung mit Insolvenz
  • Erfahrung mit unterschiedlich komplexen Geschäftsmodellen – von einfach bis hochkomplex
  • Zertifizierte Gründungsberatung IHK
  • Zertifizierter Berater des IBWF
  • Mehrfach ausgezeichnet als Top Consultant
  • Ausgezeichnet als Business Innovator
  • Partner der Offensive Mittelstand
  • FuZ-Siegel (Förderung)
  • Sehr gute Bewertungen bei Google (5,0 Sterne)

Bewertungen unserer Mandanten

Unser Anspruch

Wir wollen, dass Sie nach der Lektüre dieser Module bessere Entscheidungen treffen können. Nicht jede Idee muss umgesetzt werden, und nicht jede Selbstständigkeit ist der richtige Weg. Wenn Sie aber gründen, dann gut vorbereitet, mit klaren Zahlen, klarem Kopf und einer realistischen Erwartung an die ersten Jahre. Erfolgreiche kleine und mittelständische Unternehmen sind die Quelle des Wohlstands in Deutschland – und jede gut vorbereitete Gründung erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass eines daraus entsteht.

Leitbild

Warum wir das machen

Eine Gründung ist kein Selbstzweck. Wir begleiten Gründungen, weil aus Gründern später die Unternehmen werden, die Arbeitsplätze, Steuern und Wohlstand schaffen.

Erfolgreiche kleine und mittelständische Unternehmen sind die Quelle des Wohlstands in Deutschland. Wir arbeiten deshalb für und mit KMU am Erfolg und der nachhaltigen Stärkung dieser Unternehmen.
Peter Saubert, Theo Saubert und Willi SaubertLeitbild

Branchen-Linse

Lesen Sie das 1×1 der Gründung aus Sicht Ihrer Branche

Aktuelle Sicht: Arbeitnehmerüberlassung / Personaldienstleister×

Module bleiben gleich, Einleitung und branchen-spezifische Ergänzungen wechseln. Sie können unten jederzeit eine andere Branche wählen oder die Linse entfernen.

Meisterpflicht

einblenden

Für Arbeitnehmerüberlassung / Personaldienstleister ist die Meisterpflicht nicht automatisch relevant (keine Einstufung in Anlage A der Handwerksordnung). Sie können den Hinweis bei Bedarf oder Interesse einblenden.

Branchen-Sicht

Arbeitnehmerüberlassung / Personaldienstleister

Wer mir mit einem fertigen Businessplan für ein Personaldienstleistungsunternehmen gegenübersitzt, aber noch keine Erlaubnis nach § 1 AÜG in der Tasche hat, dem sage ich immer dasselbe: Sie bauen ein Haus und haben noch keine Baugenehmigung. Die Arbeitnehmerüberlassungserlaubnis der Bundesagentur für Arbeit ist keine Formalie, die man neben dem operativen Geschäft erledigt – sie ist die Eintrittskarte überhaupt. Ohne sie dürfen Sie keinen einzigen Mitarbeiter verleihen, und jede Investition, jede Anmietung von Büroräumen, jede Personalentscheidung vor Erteilung ist ein Russisch Roulette.

Peter SaubertUnternehmensberater, Berater von Personaldienstleistern

Genau deshalb schauen sich Banken, Business Angels und auch ich als Berater bei Gründungen in dieser Branche zuerst die Konzession an, bevor überhaupt über Zahlen gesprochen wird. Ich habe erlebt, wie durchdachte Gründungskonzepte monatelang in der Warteschleife hingen, weil Antragsteller die behördliche Prüfungsdauer, die geforderte Eigenkapitalausstattung und die persönliche Zuverlässigkeitsprüfung unterschätzt hatten. Die Arbeitnehmerüberlassung ist ein Geschäftsmodell mit enormem Umsatzpotenzial, aber sie verzeiht keine handwerklichen Fehler in der Vorbereitung. Wer sie richtig aufsetzt, kann jedoch von einem der strukturell relevantesten Segmente des deutschen Arbeitsmarkts profitieren.

Branchenüberblick

Die Zeitarbeit bzw. Arbeitnehmerüberlassung gehört zu den am genauesten vermessenen Branchen Deutschlands, weil sie als Frühindikator für Konjunkturbewegungen gilt. Nach der Statistik der Bundesagentur für Arbeit zur Arbeitnehmerüberlassung waren zum Stichtag 30. Juni 2024 mehrere hunderttausend Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer bei mehreren zehntausend Verleihbetrieben in Deutschland beschäftigt. Die BA veröffentlicht diese Zahlen halbjährlich und liefert im Bericht „Entwicklungen in der Zeitarbeit" detaillierte Trendanalysen zu Beschäftigungsverhältnissen, Berufen und Entgelten.

Statistisch wird die Branche unter dem Wirtschaftszweig WZ 78.2 „Befristete Überlassung von Arbeitskräften" geführt, einem Teilbereich der Wirtschaftsabteilung WZ 78 „Vermittlung und Überlassung von Arbeitskräften" (Destatis-Klassifikation WZ 2008). Ergänzend liefern die beiden großen Arbeitgeberverbände der Branche, der Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ) und der Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister (BAP), regelmäßig eigene Branchenreports mit Konjunkturumfragen unter ihren Mitgliedsunternehmen. Beide Verbände sind zugleich Tarifpartner der DGB-Tarifgemeinschaft Leiharbeit und prägen damit die Entgeltstrukturen der gesamten Branche maßgeblich mit (DGB – Tarifverträge Leiharbeit).

Regionale Schwerpunkte

Die Nachfrage nach Zeitarbeitskräften konzentriert sich traditionell auf industriestarke Bundesländer mit hoher Produktionsdichte. Baden-Württemberg gehört seit Jahren zu den Ländern mit der höchsten Zeitarbeitnehmerdichte, was das Statistische Landesamt Baden-Württemberg in einer eigenen Langzeitanalyse dokumentiert hat. Auch Nordrhein-Westfalen und Bayern zählen aufgrund ihrer Industrie- und Logistikstruktur zu den umsatzstärksten Regionen für Personaldienstleister. In Ballungsräumen mit großen Automobil-, Maschinenbau- und Logistikstandorten ist der Bedarf an flexibel einsetzbaren Fachkräften besonders ausgeprägt, während in strukturschwächeren, ländlichen Regionen das Marktvolumen deutlich geringer ausfällt. Für Gründerinnen und Gründer bedeutet das: Die Standortwahl der Niederlassung entscheidet maßgeblich über das erreichbare Kundenpotenzial.

Die eigentliche unternehmerische Herausforderung in dieser Branche liegt nicht im Vertrieb, sondern im Working Capital. Sie zahlen Ihren Zeitarbeitnehmern wöchentlich oder monatlich pünktlich den Lohn, müssen aber auf die Zahlung Ihrer Kunden 30, 45 oder manchmal 60 Tage warten. Diese Lücke muss vorfinanziert werden, und wer das in seiner Liquiditätsplanung nicht sauber durchrechnet, gerät auch bei voller Auftragsbucht in ernsthafte Zahlungsschwierigkeiten.

Peter SaubertUnternehmensberater, Berater von Personaldienstleistern

Struktur und Betriebsgröße

Die Branchenstruktur der Personaldienstleistung ist stark polarisiert. Auf der einen Seite stehen wenige große, bundesweit agierende Konzerne mit tausenden Mitarbeitern, auf der anderen Seite eine sehr große Zahl kleiner und mittlerer Verleihbetriebe, die häufig regional oder auf bestimmte Branchensegmente wie Industrie, Handwerk, Pflege oder Logistik spezialisiert sind. Der Branchenreport der Sparkassen-Finanzgruppe zu WZ 78 beschreibt diese Struktur detailliert und weist auf die hohe Bedeutung kleinerer, spezialisierter Anbieter neben den Marktführern hin. Gerade neu gegründete Personaldienstleister starten in aller Regel im kleinen Rahmen mit einer überschaubaren Anzahl fest angestellter Zeitarbeitnehmer, die sukzessive ausgebaut wird, sobald sich stabile Kundenbeziehungen etabliert haben.

Ein Blick auf die BAuA-Fakten 58 zu Beschäftigtenmerkmalen in der Zeitarbeit zeigt zudem, dass Zeitarbeit nach wie vor überdurchschnittlich männlich geprägt ist und mehrheitlich in Vollzeit stattfindet, wenn auch mit rückläufiger Tendenz. Für Gründer ist relevant, dass die Betriebsgröße direkt mit der finanziellen Belastbarkeit korreliert: Je mehr Mitarbeiter verliehen werden, desto größer wird die vorzufinanzierende Lohnsumme, und desto professioneller muss das Forderungsmanagement organisiert sein.

Marktdynamik und Trends

Die Zeitarbeitsbranche reagiert traditionell sehr sensibel auf konjunkturelle Schwankungen und gilt deshalb als Frühindikator für den Arbeitsmarkt insgesamt. Laut der Analyse von Lünendonk „Status quo Zeitarbeit" stand die Branche 2024 unter erheblichem Druck durch die schwache Gesamtkonjunktur, nachdem in den Vorjahren vor allem Fachkräfte- und Bewerbermangel das dominierende Thema gewesen waren. Diese Zyklik bedeutet für Gründer, dass ein Markteintritt in einer Boomphase leicht wirken kann, während derselbe Betrieb wenige Quartale später bei einem konjunkturellen Einbruch massiv unter Druck gerät, weil Kundenunternehmen Zeitarbeitskräfte meist zuerst abbauen.

Regulatorisch prägen zwei Vorgaben des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes (AÜG) das Geschäftsmodell entscheidend: die Höchstüberlassungsdauer von 18 Monaten pro Arbeitnehmer bei ein und demselben Entleiher sowie der Grundsatz des Equal Pay, wonach Leiharbeitnehmer spätestens nach neun Monaten ununterbrochener Überlassung Anspruch auf das gleiche Arbeitsentgelt wie vergleichbare Stammbeschäftigte des Entleihbetriebs haben, sofern kein abweichender Tarifvertrag greift. Die Tarifverträge von iGZ und BAP mit der DGB-Tarifgemeinschaft regeln in der Praxis vielfach abweichende Branchenzuschlagsmodelle, die diese Frist strecken – ein Umstand, den Gründer bei der Kalkulation ihrer Personalkosten und Angebotspreise zwingend einpreisen müssen. Weitere Trends sind die zunehmende Digitalisierung von Recruiting und Disposition, der Ausbau spezialisierter Nischenanbieter etwa in der Pflege oder IT sowie eine wachsende Bedeutung von Arbeitgebermarke und Mitarbeiterbindung angesichts des allgemeinen Fachkräftemangels.

Investitionsbedarf und Kapital

Der Kapitalbedarf bei der Gründung eines Personaldienstleisters unterscheidet sich fundamental von klassischen Gründungen mit hohen Sachanlageinvestitionen. Es müssen kaum Maschinen oder Immobilien finanziert werden – Büroausstattung, Software für Personaldisposition und Zeiterfassung sowie gegebenenfalls ein Fuhrpark für den Vertrieb machen den überschaubaren Anlageninvestitionsbedarf aus. Der eigentliche, oft unterschätzte Kapitalbedarf liegt im Working Capital: Da Löhne wöchentlich oder monatlich fällig werden, Kundenrechnungen aber üblicherweise erst nach 30 bis 60 Tagen beglichen werden, entsteht eine strukturelle Finanzierungslücke, die mit wachsendem Personalbestand proportional mitwächst.

Als Faustregel rechne ich in Beratungsgesprächen vor: Wer zehn Zeitarbeitnehmer mit durchschnittlich 3.000 Euro Bruttolohnkosten monatlich beschäftigt, muss allein für einen Monat Vorfinanzierung rund 37.000 Euro an liquiden Mitteln vorhalten – bei zwei Monaten Zahlungsziel entsprechend das Doppelte, zuzüglich eines Sicherheitspuffers für Zahlungsausfälle und Urlaubs- beziehungsweise Krankheitsrisiken. Diese Rechnung skaliert linear mit dem Wachstum, weshalb viele Personaldienstleister gerade in Wachstumsphasen paradoxerweise in Liquiditätsengpässe geraten, obwohl das operative Geschäft profitabel ist. Die Bundesagentur für Arbeit prüft im Rahmen der Erlaubniserteilung nach § 1 AÜG explizit die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Antragstellers und verlangt entsprechende Nachweise – ein weiterer Grund, warum eine belastbare Finanzplanung von Anfang an vorliegen muss.

Fördermittel und Finanzierung

Für die Finanzierung des Working Capital und der Anlaufkosten kommen mehrere öffentliche Förderinstrumente infrage. Die KfW bietet mit dem ERP-Gründerkredit – StartGeld (Programm 067) und dem ERP-Gründerkredit – Universell (Programme 073–076) klassische Instrumente zur Gründungsfinanzierung, während der KfW-Unternehmerkredit (037/047) und insbesondere revolvierende Kontokorrentlinien zur Betriebsmittelfinanzierung für die laufende Vorfinanzierung von Löhnen besonders relevant sind. Da Personaldienstleistungsunternehmen einen außergewöhnlich hohen Betriebsmittelbedarf im Verhältnis zu ihrem Anlageninvestitionsbedarf haben, sollten Gründer bei der Hausbank gezielt auf Kontokorrent- und Betriebsmittelkreditlinien statt auf klassische Investitionskredite hinwirken.

Eine vollständige, individuell filterbare Übersicht über Bundes-, Landes- und EU-Förderprogramme, die auch für Personaldienstleister infrage kommen können – etwa Gründungszuschüsse der Agentur für Arbeit oder regionale Bürgschaftsbankprogramme zur Absicherung von Betriebsmittelkrediten –, bietet die Förderdatenbank des Bundes. Wichtig zu wissen: Da es sich bei der Arbeitnehmerüberlassung nicht um ein Handwerk handelt, entfallen handwerksspezifische Förderinstrumente wie die Meistergründungsprämie vollständig – die Finanzierung muss ausschließlich über allgemeine Gründungs- und Betriebsmittelprogramme sowie klassisches Bankgeschäft dargestellt werden. Faktoring, also der Verkauf offener Kundenforderungen an einen Finanzdienstleister, ist in der Branche ein etabliertes und oft entscheidendes Instrument, um die Lücke zwischen Lohnzahlung und Rechnungseingang strukturell zu schließen, statt sie ausschließlich über Kreditlinien zu überbrücken.

Typische Fallstricke

Der häufigste und folgenreichste Fehler ist, mit der operativen Vorbereitung – Büroanmietung, erste Kundengespräche, Personalakquise – zu beginnen, bevor die Erlaubnis nach § 1 AÜG von der Bundesagentur für Arbeit erteilt wurde. Das Prüfverfahren dauert erfahrungsgemäß mehrere Monate, in Einzelfällen bis zu 9 Monate und prüft neben der Zuverlässigkeit der Geschäftsführung auch konkret die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit; wird die Erlaubnis versagt oder verzögert sich die Prüfung, stehen bereits getätigte Investitionen ohne Geschäftsgrundlage da. Ein zweiter klassischer Fallstrick ist die Unterschätzung der Working-Capital-Lücke: Gründer kalkulieren häufig nur die Gewinn- und Verlustrechnung, nicht aber die tatsächlichen Zahlungsströme, und übersehen, dass profitables Wachstum trotzdem in die Zahlungsunfähigkeit führen kann, wenn die Vorfinanzierung nicht mitwächst.

Ebenso unterschätzt wird die Komplexität der Tarifbindung an iGZ- oder BAP-Tarifverträge und die korrekte Anwendung der Equal-Pay-Regelungen sowie der Höchstüberlassungsdauer – Verstöße können zu empfindlichen Bußgeldern und im Wiederholungsfall sogar zum Entzug der Erlaubnis führen. Schließlich scheitern manche Neugründungen an einem unzureichenden Debitorenmanagement: Wer Kundenbonität nicht sorgfältig prüft und Zahlungsziele nicht konsequent durchsetzt, riskiert Forderungsausfälle, die angesichts der bereits ausgezahlten Löhne unmittelbar die eigene Liquidität gefährden.

Mein Rat an jeden, der in die Arbeitnehmerüberlassung einsteigen will: Beantragen Sie die Konzession, bevor Sie auch nur eine Visitenkarte drucken lassen, und bauen Sie Ihre Finanzplanung konsequent von der Liquidität her auf, nicht von der Gewinn- und Verlustrechnung. Diese Branche belohnt Disziplin bei Working Capital und regulatorischer Sorgfalt außergewöhnlich gut – aber sie bestraft Nachlässigkeit an genau diesen beiden Stellen ebenso konsequent.

Peter SaubertUnternehmensberater, Berater von Personaldienstleistern
Typische Rechtsformen
GmbH ist Standard (Haftung, Bonität gegenüber Kunden und Bundesagentur); Einzel/GbR ungeeignet
Status
Gewerbe mit AÜ-Erlaubnis nach §1 AÜG (Bundesagentur für Arbeit); zunächst befristet, nach 3 Jahren unbefristet
Regulatorisch
AÜG (u. a. Höchstüberlassungsdauer 18 Monate, Equal Pay nach 9 Monaten, Drehtürklausel); Branchen-Mindestlohn Zeitarbeit; MiLoG
Pflichtversicherung
VBG (Berufsgenossenschaft); Betriebshaftpflicht; Vermögensschaden für Führung
Typische Liquiditätsfalle
Löhne wöchentlich/monatlich, Kundenzahlung 30–60 Tage; Bonitätsanforderung der Bundesagentur (liquide Mittel)
Steuerlich / Beiträge
Volle SV-Pflicht, iGZ/BAP-Tarife, Branchenzuschläge; Bauleistung nach §48 EStG bei Baustellen
Typische Auftraggeber
Industrie, Logistik, Handwerk, Pflege, Bau (mit Sonderregeln)
Fördermittel
Selten branchen-spezifisch; KfW-ERP-Gründerkredit StartGeld (067) und ERP-Förderkredit Gründung/Nachfolge (365/366) der KfW; Bürgschaftsbanken der Länder (VDB) für Liquiditätslinien; Übersicht Landesprogramme in der Förderdatenbank des Bundes
Typische Startinvestition
Bandbreite oberer fünfstelliger Bereich für Erlaubnis-Nachweis (liquide Mittel), Software, Recruiting-Aufbau
Warum sehe ich diese Branchen-Einleitung?

Sie haben oben die Branchen-Linse auf Arbeitnehmerüberlassung / Personaldienstleister gesetzt (oder sind über einen Branchen-Link auf diese Seite gekommen). Sie können die Linse oben im Block „Branche wählen" jederzeit wechseln oder entfernen.

Kompetenznachweis

Ausgezeichnet und unabhängig geprüft

Auszeichnungen, Zertifikate und Mitgliedschaften, die unsere Arbeit fortlaufend extern validieren.

  • Top Consultant 2023

    Auszeichnung · 2023

    Top Consultant 2023

  • Top Consultant 2026

    Auszeichnung · 2026

    Top Consultant 2026

  • Business Innovator 2026

    Auszeichnung · 2026

    Business Innovator 2026

  • IHK-zertifizierter Gründungsberater

    Zertifizierung

    IHK-zertifizierter Gründungsberater

Module

Die Grundmodule der Gründung

Die Themen, die in jeder Gründung in der einen oder anderen Form vorkommen – in Reihenfolge des Podcasts.

  1. Motivationen für den Schritt in die Selbstständigkeit – 1×1 der Gründung

    Motivationen für den Schritt in die Selbstständigkeit – 1×1 der Gründung

    Warum machen sich Menschen selbstständig? Warum werden Unternehmen gegründet? Warum ist das wichtig, das zu wissen? Der Unternehmer denkt sein Leben lang darüber nach: Warum bin ich Unternehmer? Was treibt mich an?

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  2. Mindset: Manager oder Unternehmer? – 1×1 der Gründung

    Mindset: Manager oder Unternehmer? – 1×1 der Gründung

    Was unterscheidet das Mindset eines angestellten Managers von dem eines Unternehmers? Manager optimieren – Unternehmer wägen Risiken ab.

    Weiterlesen

  3. Gründungscoaching: Pro & Contra – 1×1 der Gründung

    Gründungscoaching: Pro & Contra – 1×1 der Gründung

    Wann nützt ein Gründungscoach, wann nicht? Aufgaben, Grenzen, Kosten und Auswahl – plus AVGS-Förderung der Agentur für Arbeit.

    Weiterlesen

  4. Die Phasen der Unternehmensgründung – 1×1 der Gründung

    Die Phasen der Unternehmensgründung – 1×1 der Gründung

    Vier Phasen der Gründung – von der Idee bis zur Expansion. Was wirklich wichtig ist, wo Coaching weiterhilft und wie Sie typische Fallen vermeiden.

    Weiterlesen

  5. Ist Gründung im Nebenerwerb eine Möglichkeit? – 1×1 der Gründung

    Ist Gründung im Nebenerwerb eine Möglichkeit? – 1×1 der Gründung

    Der risikominimierte Einstieg in die Selbstständigkeit: Wann der Nebenerwerb sinnvoll ist, was Sie zu Umsatzsteuer, Arbeitgeber und Hinzuverdienst wissen müssen.

    Weiterlesen

    Branchen-Spezial
  6. Was muss ein Selbstständiger oder ein Unternehmer können? – 1×1 der Gründung

    Was muss ein Selbstständiger oder ein Unternehmer können? – 1×1 der Gründung

    Was muss ein Selbstständiger oder Unternehmer können? Persönliche Voraussetzungen, kaufmännisches Grundwissen und eine ehrliche Selbsteinschätzung als Einstieg in Ihre Gründungsvorbereitung.

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    Branchen-Spezial
  7. Die Rechtsformen von Unternehmen und die Gewerbeanmeldung in Deutschland – 1×1 der Gründung

    Die Rechtsformen von Unternehmen und die Gewerbeanmeldung in Deutschland – 1×1 der Gründung

    Welche Rechtsform passt zu Ihrer Gründung? Personengesellschaft oder Kapitalgesellschaft, Haftung, Stammkapital, Gewerbeanmeldung – ein Überblick für Gründer in Deutschland.

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    Branchen-Spezial
  8. Welchen Namen trägt meine Firma? – 1×1 der Gründung

    Welchen Namen trägt meine Firma? – 1×1 der Gründung

    Welchen Namen trägt meine Firma? Was bedeutet Firma? Was ist ein Markenname und was hat der Markenname mit der Firma zu tun?

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  9. Muss mein Geschäftsmodell skalieren? – 1×1 der Gründung

    Muss mein Geschäftsmodell skalieren? – 1×1 der Gründung

    Skalierung gilt als Königsweg der Gründung. Doch nicht jedes Geschäftsmodell muss skalieren – und nicht jedes kann es. Wir zeigen, wann Skalierbarkeit wirklich entscheidend ist.

    Weiterlesen

    Branchen-Spezial
  10. Verträge & Vertragsarten – 1×1 der Gründung

    Verträge & Vertragsarten – 1×1 der Gründung

    Verträge regeln den Alltag jedes Unternehmens. Wir erklären Kauf-, Werk-, Dienst-, Miet- und Pachtvertrag – und worauf Sie als Gründer wirklich achten sollten.

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  11. Warum geben viele Selbstständige nach 3 Jahren auf? – 1×1 der Gründung

    Warum geben viele Selbstständige nach 3 Jahren auf? – 1×1 der Gründung

    Die meisten Geschäftsaufgaben erfolgen im dritten Jahr – nicht wegen des Marktes, sondern wegen einer planbaren Steuerfalle. Wir zeigen, wie Sie ihr ausweichen und was Sie tun, wenn Sie schon hineingetappt sind.

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  12. Kundengewinnung ist der Zweck von Marketing und Verkauf – 1×1 der Gründung

    Kundengewinnung ist der Zweck von Marketing und Verkauf – 1×1 der Gründung

    Kundengewinnung scheitert selten am Markt – meist am fehlenden Prozess. Wie Sie Kundennutzen schärfen, sich am richtigen Ort sichtbar machen, Empfehlungen nutzen und Angebote so bauen, dass aus Interessenten Kunden werden.

    Weiterlesen

    Branchen-Spezial
  13. Risiken, Haftung und Versicherungen für Selbstständige und Unternehmer – 1×1 der Gründung

    Risiken, Haftung und Versicherungen für Selbstständige und Unternehmer – 1×1 der Gründung

    Was ändert sich an meinen Versicherungen, wenn ich mich selbstständig mache? Kurz alles wichtige erklärt. ✅ Hier lesen ✅

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    Branchen-Spezial
  14. Unternehmenskauf: Eine Alternative zur Gründung? – 1×1 der Gründung

    Unternehmenskauf: Eine Alternative zur Gründung? – 1×1 der Gründung

    Unternehmenskauf ist eine Alternative zur Gründung. Der Unternehmenskauf hat Vor- und Nachteile. Ein kleiner Überblick über diesen Weg in die Selbstständigkeit.

    Weiterlesen

    Branchen-Spezial
  15. Alternativen zur klassischen Gründungsfinanzierung – 1×1 der Gründung

    Alternativen zur klassischen Gründungsfinanzierung – 1×1 der Gründung

    Finden Sie heraus, welche Alternativen es zur klassischen Gründungsfinanzierung wirklich gibt! Von Bootstrapping, Crowdfunding, privaten Krediten bis zu Förderungen – dieser Ratgeber erklärt praxisnah die besten Wege, wie Sie Ihr Unternehmen ohne Bankkredit erfolgreich starten un

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    Branchen-Spezial
  16. Gemeinschaftsgründungen mit zwei Gründern – 1×1 der Gründung

    Gemeinschaftsgründungen mit zwei Gründern – 1×1 der Gründung

    Gründung im Team: Entdecken Sie die wichtigsten Tipps und rechtlichen Fallstricke für Gemeinschaftsgründungen mit zwei Gründern. Erfahren Sie, wie Sie Konflikte vermeiden, die richtige Rechtsform wählen und einen fairen Gesellschaftsvertrag gestalten. Erhöhen Sie Ihre Erfolgschan

    Weiterlesen

  17. Strategien für einen intelligenten und risikoarmen Start – 1×1 der Gründung

    Strategien für einen intelligenten und risikoarmen Start – 1×1 der Gründung

    Warum ein tragfähiges Geschäftsmodell wichtiger ist als eine gute Idee — und wie Zeit, Plan B und Disziplin den Unterschied machen. Strategien zur Risikoreduzierung, Tipps zur Gründung aus ALG I und warum Intelligenz vor Kapital steht.

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  18. Nach der AVGS-Gründung – Ihre Checkliste für die ersten Wochen

    Nach der AVGS-Gründung – Ihre Checkliste für die ersten Wochen

    Wie das Coaching nach dem Start weitergeht – AVGS-Nachbetreuung, Steuerberater-Wahl und typische Sechs-Monats-Wand.

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  19. AVGS-Gründungscoaching: Leitfaden für ALG-1-Gründer

    AVGS-Gründungscoaching: Leitfaden für ALG-1-Gründer

    Mit dem Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein (AVGS) der Agentur für Arbeit aus der Arbeitslosigkeit in die tragfähige Selbstständigkeit – Voraussetzungen, Antrag, Coaching-Inhalte.

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  20. Kalkulation von Stundensätzen – 1×1 der Gründung

    Kalkulation von Stundensätzen – 1×1 der Gründung

    Hier können Sie selber online und kostenlos Stundensätze kalkulieren. In die Website integrierte App mit ausführlichen Erklärungen.

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    Branchen-Spezial
  21. Angebot oder Kostenvoranschlag? – 1×1 der Gründung

    Angebot oder Kostenvoranschlag? – 1×1 der Gründung

    Unterschied zwischen Angebot und Kostenvoranschlag, Verbindlichkeit, Freizeichnung, Kostenpflicht und was in ein gutes Angebot gehört.

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    Branchen-Spezial
  22. Wie komme ich zu den richtigen Kosten? – 1×1 der Gründung

    Wie komme ich zu den richtigen Kosten? – 1×1 der Gründung

    Kurzüberblick zur Kostenrechnung für Gründer: Fixkosten, variable Kosten, Cashburnrate, Deckungsbeitrag und Gewinnschwelle – mit Verweis auf die Kalkulation der Stundensätze.

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  23. Finanzplanung – 1×1 der Gründung

    Finanzplanung – 1×1 der Gründung

    Kurzüberblick zur Finanzplanung für Gründer: Liquiditäts-, Erfolgs-, Investitionsplanung und Planbilanz, Zahlungs- vs. Ergebniswirksamkeit, AfA.

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    Branchen-Spezial
  24. Förderung & Finanzierung: Was Gründer realistisch erwarten können – 1×1 der Gründung

    Förderung & Finanzierung: Was Gründer realistisch erwarten können – 1×1 der Gründung

    Welche Förderungen für Gründer wirklich tragen, warum Banken bei Gründern zögern und wie Sie Eigenkapital, Bonität und Businessplan so aufstellen, dass eine Finanzierung möglich wird.

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    Branchen-Spezial
  25. Standortwahl: Welcher Standort passt zu Ihrem Geschäftsmodell? – 1×1 der Gründung

    Standortwahl: Welcher Standort passt zu Ihrem Geschäftsmodell? – 1×1 der Gründung

    Wann der Standort über Erfolg oder Scheitern entscheidet – und wann er fast egal ist. Plus Pflicht-Check zur Gebietsausweisung: Wohn-, Misch-, Gewerbe- und Industriegebiet.

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  26. Erfolgsfaktoren für erfolgreiche Gründungen – 1×1 der Gründung

    Erfolgsfaktoren für erfolgreiche Gründungen – 1×1 der Gründung

    Welche Faktoren über Erfolg oder Scheitern einer Gründung entscheiden – und welche Verhaltensweisen und Methoden erfolgreiche Unternehmer auszeichnen.

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    Branchen-Spezial

Sub-Hub

1×1 der Steuern

Einkommensteuer, Gewerbesteuer, Körperschaftsteuer und Umsatzsteuer entscheiden darüber, wie viel vom Erfolg bei Ihnen ankommt – und ob Ihre Liquidität im zweiten Jahr trägt. Vier Beiträge mit Systematik, Rechenbeispielen und einem Simulator für die Umsatzsteuer-Voranmeldung.

Sub-Hub

1×1 der Businessplan-Erstellung

Ein schriftlicher Businessplan ist kein Automatismus – rund 7 von 8 Gründerinnen und Gründern brauchen ihn nicht. Wenn Sie ihn aber brauchen – für AVGS, Bank, Investor oder ein Erlaubnisverfahren –, führt dieser Sub-Hub Sie in elf Kapiteln durch die Erstellung. Starten Sie mit dem Auftakt, ob Sie überhaupt einen brauchen, und gehen Sie von dort in die vollständige Kapitelstrecke.

Werkstatt

Vertiefungen aus dem Digitalen Beirat

Themen, die über die Grundmodule hinausgehen – als eigene Analyse-Werkstätten. Sinnvoll, sobald das Geschäftsmodell erste Konturen hat.

Personen & Themen

Wer arbeitet daran und was Sie dazu lesen sollten

Wer den Hub fachlich trägt – und welche Beiträge im Unternehmer-Magazin dazu erschienen sind.

Interaktive App

1×1 der Gründung

Lernpfad für die Selbstständigkeit: Selbsttest, Podcast, Wissensartikel, Chatbot und Quiz.

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Podcast

1x1 der Gründung

Der Podcast richtet sich an Gründerinnen und Gründer, die tiefer eintauchen wollen. Der Podcast behandelt ganz pragmatisch die Sachen, über die sich Gründerinnen und Gründer wirklich Gedanken machen müssen. Einige unserer Mandanten berichten uns, dass Sie den Podcast mehrfach gehört haben und die Texte dazu alle gelesen haben. Offensichtlich lohnt es sich. Das "1x1 der Gründung" ist ein sehr erfolgreiches KI-Experiment der Unternehmensberatung Peter Saubert. Auf Basis von vorhandenen Inhalten der Reihe „1×1 der GmbH-Gründung“ von Peter Saubert, werden Podcast automatisiert erzeugt.

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Wo Sie uns sonst noch finden

Podcast, YouTube, LinkedIn – dieselben Themen in anderen Formaten.

Mein Klärungsbogen

Ihre offenen Punkte zu diesem Beitrag

Typische offene Fragen zu diesem Beitrag. Setzen Sie einzelne Punkte auf Ihre persönliche Aufgabenliste unter „Meins" – oder ergänzen Sie eine eigene Frage. Der Klärungsbogen ist Ihr privater Arbeitsbereich; wir greifen darauf nicht zu. Sie nutzen ihn als roten Faden beim Lesen – und nehmen ihn, wenn Sie wollen, als Agenda in ein Beratungsgespräch mit.

Für diesen Beitrag werden gerade Vorschläge erzeugt. In der Zwischenzeit können Sie Ihre eigene Frage unten ergänzen.

Kontakt

Interesse? Schreiben Sie uns.

Sie überlegen zu gründen oder stehen kurz davor? Schreiben Sie uns – wir antworten persönlich. Wenn Sie arbeitslos sind, prüfen Sie Ihren AVGS-Anspruch direkt im Startup-Profi-Check unten.

Buchempfehlung

Buchempfehlungen von Peter Saubert

Bücher, die in unserer Beratungspraxis Spuren hinterlassen haben – aus Strategie, Verhandlung, Finanzen und Unternehmerleben.

Hinweis: Die Bücher sind über Amazon-Affiliate-Links eingebunden. Bei einem Kauf erhalten wir eine kleine Provision – am Preis für Sie ändert sich nichts.

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