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1×1 der Gründung

Übersicht 1×1 der Gründung

Strukturierter Hub für die Unternehmensgründung: Module, Branchen, Apps, Podcast und AVGS-Coaching – faktenbasiert und pragmatisch.

Wozu Klärungsbogen und Leseliste?

Beides ist Ihr privater Arbeitsbereich unter „Meins" – eine persönliche Aufgaben- und Merkliste, mit der Sie beim Lesen einen roten Faden behalten. Wir als Unternehmensberatung greifen darauf nicht zu.

Die Leseliste sammelt Beiträge, Module und Folgen, die Sie später lesen oder hören wollen. Der Klärungsbogen sammelt offene Fragen, die Ihnen beim Lesen einfallen – mit Quelle und Sprungmarke. Wenn Sie irgendwann ein Gespräch mit uns führen möchten, bringen Sie den Klärungsbogen als Ihre Agenda mit. Solange Sie das nicht tun, bleibt er bei Ihnen.

Wie „Meins" funktioniert

Worum es im 1×1 der Gründung geht

Eine Unternehmensgründung ist kein Akt der Inspiration, sondern eine Folge von Entscheidungen. Jede dieser Entscheidungen hat Konsequenzen – kaufmännisch, rechtlich, steuerlich, persönlich. Wer sich nüchtern damit beschäftigt, bevor er gründet, vermeidet die typischen Fehler, die in den ersten drei Jahren mehr als die Hälfte aller Gründer aus dem Markt drängen. Genau darum geht es in diesem Hub: Wir nehmen die Gründungsphase auseinander und ordnen ein, was wirklich zählt.

Das 1×1 der Gründung ist kein Motivationsbuch. Es ist ein Arbeitswerkzeug. Sie finden hier strukturierte Module zu allen relevanten Themen – von der Motivation über die Rechtsformwahl, den Businessplan, die Stundensatzkalkulation, Verträge und Versicherungen bis hin zu Marketing, Personal und Skalierung. Jedes Modul ist eigenständig lesbar. Die Reihenfolge ist eine Empfehlung, kein Zwang.

Wer dieses Angebot nutzen sollte

Das 1×1 richtet sich an Menschen, die ernsthaft über eine Selbstständigkeit nachdenken oder bereits gegründet haben und die Lücken in ihrem Handwerkszeug schließen wollen. Es ist genauso geeignet für Solo-Selbstständige, die ihre Geschäftsgrundlage professionalisieren, wie für Teams, die ein Unternehmen aufbauen. Branchenspezifische Vertiefungen finden Sie in den Branchenmodulen in der Seitenleiste – sie werden laufend ergänzt.

Wie wir an Gründung herangehen

Wir argumentieren faktenbasiert. Wir verschweigen keine Risiken und reden nichts schön. Gleichzeitig sind wir keine Bedenkenträger: Wer gut vorbereitet startet, hat exzellente Chancen. Die Aufgabe ist, gut vorbereitet zu starten. Dazu gehört, die eigene Geschäftsidee gegen den Markt zu prüfen, die Finanzierung realistisch zu planen, die rechtliche Verpackung zur Idee passend zu wählen und die ersten Jahre durchzurechnen – inklusive der Phasen, in denen es nicht so läuft wie gedacht.

Wir orientieren uns an drei Prinzipien:

  • Intelligenter, risikoarmer Start. Nicht alles auf einmal, sondern in Stufen. Erst validieren, dann skalieren.
  • Liquidität vor Gewinn. Ein gewinnbringendes Unternehmen kann insolvent werden, wenn das Geld nicht zur richtigen Zeit auf dem Konto ist.
  • Eigenverantwortung statt Fördermittelromantik. Förderungen sind nützlich, ersetzen aber keine tragfähige Geschäftsidee.

Blick von außen: Markt- und Trendberichte der fivewi

Wenn Sie sich mit der Selbstständigkeit beschäftigen, sollten Sie sich mit Ihrer Branche einmal aus Sicht von Banken und Unternehmensberatern beschäftigt haben. Eine gute Möglichkeit dafür sind die Markt- und Trendberichte der fivewi. Sie liefern einen strukturierten Blick von außen auf Ihre Branche und schärfen den Blick für die Gründung.

Natürlich kann es sein, dass in Ihrem konkreten Umfeld nicht alles genau so ist, wie der Bericht es darstellt. Er zeigt Ihnen aber, wo Sie hinschauen müssen und was Sie später gegenüber der fachkundigen Stelle, der Agentur für Arbeit oder Ihrer Bank plausibel begründen müssen.

Die Themenbereiche im Überblick

Die einzelnen Module bilden die Bausteine einer ganzen Gründungs-Bibliothek. Inhaltlich behandeln wir unter anderem:

  • Persönliche Voraussetzungen: Bin ich eine Gründerperson? Was muss ein Selbstständiger können? Welche Motivationen tragen, welche brennen aus?
  • Geschäftsidee und Modell: Geschäftsmodell, Skalierungsfrage, Unternehmenskauf als Alternative zur Gründung.
  • Strategie und Start: Strategien für einen risikoarmen Start, Gemeinschaftsgründungen mit zwei Gründern, Firmenname und Marken.
  • Rechtsformen und Gewerbe: Die wichtigsten Rechtsformen, Gewerbeanmeldung, Verträge und Vertragsarten.
  • Geld und Zahlen: Businessplan, Kalkulation von Stundensätzen, Versicherungen, alternative Finanzierungsformen, Phasen der Unternehmensgründung.
  • Markt und Vertrieb: Kundengewinnung als Zweck von Marketing und Verkauf, Wann muss ich Personal einstellen?

Warum so viele Selbstständige nach drei Jahren aufgeben

Die nüchterne Antwort: weil sie wesentliche Themen nicht oder zu spät bearbeitet haben. Es sind selten die spektakulären Fehler, die zur Aufgabe führen. Es ist die Summe der kleinen Versäumnisse und fehlendes Wissen: unklare Kalkulation, fehlende Liquiditätsplanung, mangelhafte Verträge, kein Marketing-System, falsche Rechtsform, keine Rücklagen. Diese Themen lassen sich vermeiden. Genau dafür ist dieses 1×1 da.

Wenn Sie tiefer einsteigen wollen

Drei Anlaufstellen ergänzen dieses Hub:

  • Der Podcast „1×1 der Gründung" vertieft viele Module in Gesprächsform.
  • Die App „1×1 der Gründung" führt Sie strukturiert durch die wichtigsten Entscheidungen Ihrer Gründungsphase.
  • Bei konkreten Vorhaben mit AVGS-Förderung verweisen wir auf das Angebot AVGS Gründungscoaching.

Hinweis für Arbeitslose: AVGS nutzen

Sollten Sie arbeitslos sein und die Möglichkeit haben, einen AVGS (Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein) für die Gründung zu erhalten, nutzen Sie diese Möglichkeit unbedingt. Im zu 100 % geförderten Gründungscoaching wird mit Ihnen in der Regel ein Businessplan erstellt, den Sie für die Tragfähigkeitsbescheinigung benötigen. Die Tragfähigkeitsbescheinigung ist die Voraussetzung für den Gründungszuschuss der Agentur für Arbeit.

Kriterien

Was Peter Saubert als Gründungsberatung mitbringt

  • Umfangreiche Erfahrung mit Gründungen: Ingenieurbüros
  • Umfangreiche Erfahrung mit Gründungen: Maschinenbau
  • Umfangreiche Erfahrung mit Gründungen: Automobilindustrie & Fahrzeugtechnik
  • Umfangreiche Erfahrung mit Gründungen: Fahrzeughandel
  • Umfangreiche Erfahrung mit Gründungen: Softwareentwicklung, Tech-Startups & Plattformen
  • Umfangreiche Erfahrung mit Gründungen: Handwerksbetriebe (Metall, Elektro, SHK, Maler, Zimmerer, Dachdecker, Fassadenbau, Gerüstbau, Karosserie- und Fahrzeugbau, Kälte-/Klimatechnik, Steinmetz)
  • Umfangreiche Erfahrung mit Gründungen: Sportschulen & Fußballschulen
  • Erfahrung mit Gründungen: Arbeitnehmerüberlassung / Personaldienstleister
  • Erfahrung mit Gründungen: Garten- und Landschaftsbau
  • Erfahrung mit Gründungen: Tiefbau, Abbruch & Rückbau
  • Erfahrung mit Gründungen: Land- und forstwirtschaftliche Lohnunternehmen
  • Erfahrung mit Gründungen: Transport & Logistik (unter/über 3,5 t)
  • Erfahrung mit Gründungen: Energieberatung
  • Erfahrung mit Gründungen: Handelsvertretung, Online-Handel, Sport-Equipment
  • Erfahrung mit Gründungen: Gastronomie, Event & Tourismus
  • Erfahrung mit Gründungen: Fahrschulen
  • Erfahrung mit Gründungen: Technische und chemische Produktion
  • Erfahrung mit Gründungen: Reinigung
  • Erfahrung mit Gründungen: Franchisekonzepte
  • Peter Saubert spricht Klartext
  • Arbeit in ganz Deutschland – online und persönlich
  • Fokus auf die Motivation der Gründerin oder des Gründers bzw. der Unternehmerin oder des Unternehmers
  • Risikooptimierte Gründung
  • Zahlreiche erfolgreiche Finanzierungen mit KfW, Landes-Förderbanken, privaten Kapitalgebern und Banken
  • Umfangreiche Erfahrung mit Förderprogrammen
  • Coaching mit AVGS möglich
  • Erfahrung mit Einzelunternehmen
  • Erfahrung mit Freiberuflern
  • Erfahrung mit GmbH
  • Erfahrung mit UG
  • Erfahrung mit eingetragenem Kaufmann bzw. eingetragener Kauffrau (e. K.)
  • Erfahrung mit offener Handelsgesellschaft (oHG)
  • Erfahrung mit Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR)
  • Eigene Erfahrung als GmbH-Geschäftsführer mehrerer Unternehmen
  • Eigene Erfahrung mit Insolvenz
  • Erfahrung mit unterschiedlich komplexen Geschäftsmodellen – von einfach bis hochkomplex
  • Zertifizierte Gründungsberatung IHK
  • Zertifizierter Berater des IBWF
  • Mehrfach ausgezeichnet als Top Consultant
  • Ausgezeichnet als Business Innovator
  • Partner der Offensive Mittelstand
  • FuZ-Siegel (Förderung)
  • Sehr gute Bewertungen bei Google (5,0 Sterne)

Bewertungen unserer Mandanten

Unser Anspruch

Wir wollen, dass Sie nach der Lektüre dieser Module bessere Entscheidungen treffen können. Nicht jede Idee muss umgesetzt werden, und nicht jede Selbstständigkeit ist der richtige Weg. Wenn Sie aber gründen, dann gut vorbereitet, mit klaren Zahlen, klarem Kopf und einer realistischen Erwartung an die ersten Jahre. Erfolgreiche kleine und mittelständische Unternehmen sind die Quelle des Wohlstands in Deutschland – und jede gut vorbereitete Gründung erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass eines daraus entsteht.

Leitbild

Warum wir das machen

Eine Gründung ist kein Selbstzweck. Wir begleiten Gründungen, weil aus Gründern später die Unternehmen werden, die Arbeitsplätze, Steuern und Wohlstand schaffen.

Erfolgreiche kleine und mittelständische Unternehmen sind die Quelle des Wohlstands in Deutschland. Wir arbeiten deshalb für und mit KMU am Erfolg und der nachhaltigen Stärkung dieser Unternehmen.
Peter Saubert, Theo Saubert und Willi SaubertLeitbild

Branchen-Linse

Lesen Sie das 1×1 der Gründung aus Sicht Ihrer Branche

Aktuelle Sicht: Zimmerer-Handwerk×

Module bleiben gleich, Einleitung und branchen-spezifische Ergänzungen wechseln. Sie können unten jederzeit eine andere Branche wählen oder die Linse entfernen.

Meisterpflicht

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Anlage A – zulassungspflichtiges Handwerk

Warum Meisterpflicht?

Das Zimmerer-Handwerk ist in Anlage A der Handwerksordnung geführt. Wer einen Zimmereibetrieb in die Handwerksrolle eintragen lassen will, braucht grundsätzlich einen Meisterbrief als Zimmerermeister.

Drei Wege ohne eigenen Meisterbrief

  • Angestellter Betriebsleiter: Ein Zimmerermeister übernimmt in Vollzeit die technische Leitung des Betriebs.
  • Ausübungsberechtigung nach § 7b HwO (Altgesellenregelung): Nachweis einer einschlägigen Gesellenprüfung, mindestens sechs Jahre Berufstätigkeit und davon vier Jahre in leitender Stellung – plus Nachweis betriebswirtschaftlicher, kaufmännischer und rechtlicher Kenntnisse.
  • Ausnahmebewilligung nach § 8 HwO: Nachweis meistergleicher Kenntnisse in theoretischer und praktischer Prüfung – in der Praxis nur bei unzumutbarer Härte.

Bauingenieure und staatlich geprüfte Bautechniker mit Schwerpunkt Holzbau können nach § 7 Abs. 2 HwO dem Meister gleichgestellt werden. Vor der Gewerbeanmeldung immer schriftlich mit der zuständigen Handwerkskammer klären.

Automatisch eingeblendet, weil Zimmerer-Handwerk in Anlage A der Handwerksordnung geführt wird.

Branchen-Sicht

Zimmerer-Handwerk

Als Ingenieur habe ich viele Jahre mit Zimmerern auf Baustellen zusammengearbeitet – und weiß, wie unterschätzt dieses Gewerk in der öffentlichen Debatte über Wohnungsbau und Klimapolitik ist. Wer heute eine Zimmerei gründet, steigt nicht in ein Nischenhandwerk ein, sondern in eine Schlüsselbranche der Bauwende. Genau deshalb lohnt sich ein nüchterner Blick auf Zahlen, Strukturen und Risiken, bevor man den Meisterbrief in die eigene Firma investiert.

Peter SaubertUnternehmensberater, Berater im Zimmererhandwerk

Branchenüberblick

Das Zimmerer-Handwerk gehört zu den zulassungspflichtigen Gewerken der Anlage A der Handwerksordnung (Gewerbe-Nr. 3) und wird statistisch überwiegend im Wirtschaftszweig WZ 43.91 "Zimmerei und Ingenieurholzbau" sowie im weiteren Bauhauptgewerbe erfasst. Nach der Handwerkszählung 2024 des Statistischen Bundesamtes zählte das gesamte zulassungspflichtige Handwerk rund 564.000 Unternehmen mit etwa 6,0 Millionen tätigen Personen und 762 Milliarden Euro Umsatz (Destatis, Struktur der Unternehmen im Handwerk 2024). Der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) beziffert für 2024 rund 6.322.000 Beschäftigungsverhältnisse im Gesamthandwerk bei leicht rückläufiger Betriebszahl gegenüber dem Vorjahr (ZDH, Kennzahlen im Handwerk). Innerhalb dieses Gefüges bildet der Zimmererbereich, organisatorisch gebündelt im Fachverband Holzbau Deutschland – Bund Deutscher Zimmermeister im Zentralverband des Deutschen Baugewerbes, ein eigenständiges, wachstumsstarkes Segment: Der aktuelle Lagebericht des Verbands weist für die Mitgliedsbetriebe eine weitgehend stabile Betriebs- und Beschäftigtenzahl bei gleichzeitig steigendem Vorfertigungsgrad aus (Holzbau Deutschland, Lagebericht 2024). Untermauert wird die Branchenrelevanz durch die bundesweite Holzbauquote, die 2023 bei genehmigten Wohngebäuden auf 22 Prozent und bei Nichtwohngebäuden auf 23,4 Prozent gestiegen ist (Holzbau Deutschland, Pressemitteilung Holzbauquoten) – ein Indikator dafür, dass Zimmereibetriebe trotz allgemeiner Baukonjunkturflaute Marktanteile hinzugewinnen.

Regionale Schwerpunkte

Der Holzbau ist in Deutschland traditionell ungleich verteilt. Süddeutschland – insbesondere Bayern und Baden-Württemberg – gilt als Kernregion des Zimmererhandwerks, begünstigt durch waldreiche Regionen, eine lange handwerkliche Tradition im Ingenieurholzbau und eine überdurchschnittlich hohe Holzbauquote bei Ein- und Zweifamilienhäusern. Auch Teile Nordrhein-Westfalens und Niedersachsens verzeichnen wachsende Betriebszahlen, da regionale Bauordnungen den mehrgeschossigen Holzbau zunehmend erleichtern. Der Norden und Osten Deutschlands holen bei der Holzbauquote spürbar auf, bleiben aber hinter dem süddeutschen Niveau zurück. Für Gründer bedeutet das: Die Marktdichte an etablierten Zimmereien ist in Bayern und Baden-Württemberg hoch, während in wachstumsstarken Ballungsräumen des Nordens und Ostens teils noch Kapazitätslücken bestehen – ein Aspekt, der bei der Standortwahl einer neuen Betriebsgründung mitgedacht werden sollte.

Struktur und Betriebsgröße

Das Zimmerer-Handwerk ist klassisch kleinbetrieblich geprägt. Die überwiegende Mehrheit der Betriebe beschäftigt zwischen fünf und zwanzig Mitarbeitern, häufig organisiert als Familienunternehmen mit Meisterbetrieb an der Spitze. Der Lagebericht 2024 von Holzbau Deutschland beschreibt einen anhaltenden Trend zu höherer Vorfertigung und Werkstattproduktion, was tendenziell größere Werkhallen und mehr Kapitalbindung erfordert, gleichzeitig aber die Wetterabhängigkeit der Montage reduziert (Holzbau Deutschland, Lagebericht 2024). Größere, überregional tätige Holzbauunternehmen mit eigener Abbundanlage und CNC-gestützter Fertigung nehmen an Marktbedeutung zu, verdrängen aber die kleinteilige Struktur nicht grundsätzlich – im Gegenteil: Viele Kleinbetriebe kooperieren zunehmend mit Zulieferern für vorgefertigte Elemente, statt komplette Wertschöpfungsketten selbst vorzuhalten. Für Betriebsgründer eröffnet das zwei realistische Wege: den klassischen Handwerksbetrieb mit Fokus auf Dachstuhl, Sanierung und Aufstockung, oder das spezialisierte, kapitalintensivere Fertigungsmodell mit industriellem Zuschnitt.

Die Unterscheidung zwischen dem klassischen Zimmererbetrieb und dem industriell fertigenden Holzbauunternehmen ist keine akademische Frage, sondern entscheidet über Investitionsbedarf, Finanzierungsstruktur und Personalplanung vom ersten Tag an. Wer diese Weichenstellung ignoriert, unterschätzt regelmäßig das nötige Startkapital.

Peter SaubertUnternehmensberater, Berater im Zimmererhandwerk

Ausbildung und Arbeitsmarkt

Der Fachkräftemangel ist im Zimmerer-Handwerk kein abstraktes Thema, sondern nach eigener Einschätzung des Branchenverbands mittlerweile fester Bestandteil des betrieblichen Alltags – auch bei kaufmännischem und technischem Personal, nicht nur bei Facharbeitern auf der Baustelle (Holzbau Deutschland, Lagebericht 2024). Der ZDH weist für das Gesamthandwerk in seinen jährlichen Kennzahlen zur beruflichen Bildung die Entwicklung der Auszubildendenzahlen aus, die sich handwerksweit auf einem im Vergleich zu den 2010er-Jahren niedrigeren, aber seit einigen Jahren stabilisierten Niveau bewegen (ZDH, Daten und Fakten zum Handwerk 2024). Für angehende Betriebsinhaber ist die Konsequenz zweischneidig: Der Wettbewerb um qualifizierte Gesellen und Meisterschüler ist real, gleichzeitig sind die Übernahmechancen für ausbildende Betriebe gut, weil Berufseinsteiger die Branche als zukunftssicher wahrnehmen. Wer als Gründer selbst ausbildet, sichert sich damit nicht nur Nachwuchs, sondern auch ein Argument gegenüber Auftraggebern, die zunehmend auf Kontinuität und Termintreue der Gewerke achten.

Fördermittel und Finanzierung

Gründungswillige Zimmerermeister können auf mehrere etablierte Förderinstrumente zurückgreifen. Die Meistergründungsprämie der Länder unterstützt die Betriebsübernahme oder -neugründung unmittelbar nach bestandener Meisterprüfung und wird in den meisten Bundesländern unabhängig vom Gewerk gewährt (Bandbreite je Land rund 7.500 bis 15.000 €). Für die Anschubfinanzierung stehen die klassischen KfW-Programme für Existenzgründer und kleine Unternehmen zur Verfügung, insbesondere der ERP-Gründerkredit für Betriebsmittel- und Investitionsfinanzierung. Mittelbar profitiert das Zimmerer-Handwerk zudem von der energetischen Förderlandschaft: Die BAFA-Programme zur energetischen Sanierung und die KfW-Förderungen für energieeffizientes Bauen erzeugen Nachfrage nach Dämm-, Aufstockungs- und Umbauleistungen, die häufig originär vom Zimmererhandwerk erbracht werden. Ergänzend existieren auf Bundes- und Länderebene punktuelle Programme zur Förderung des Holzbaus als Beitrag zum Klimaschutz im Gebäudesektor, die vor allem größere Neubauprojekte mit hohem Holzanteil adressieren. Für die Betriebsgründung selbst bleibt die Kombination aus Meistergründungsprämie, KfW-Gründerkredit und – bei Bedarf – Landesbürgschaften der praxisrelevanteste Weg.

Drei Entwicklungen prägen das Marktumfeld der kommenden Jahre. Erstens die Innenverdichtung: Aufstockungen und Dachgeschossausbauten in Holzbauweise gewinnen in Städten mit knappem Bauland an Bedeutung, weil Holzkonstruktionen leicht genug für den Bestandsbau sind. Zweitens der Modulbau: Vorgefertigte Holzbauelemente, teils bis zur Raumzelle, verkürzen Bauzeiten und Trocknungsphasen – ein Vorteil, den viele größere Holzbaubetriebe bereits konsequent nutzen, wie der Lagebericht von Holzbau Deutschland dokumentiert. Drittens das Gebäudeenergiegesetz (GEG) und die politische Diskussion um einen Klimapfad für den Holzbau: Sie erhöhen strukturell die Nachfrage nach energieeffizienten Konstruktionen, in denen Holz als nachwachsender Baustoff mit vergleichsweise guter CO2-Bilanz punktet. Die steigenden Holzbauquoten bei genehmigten Wohn- und Nichtwohngebäuden bestätigen diesen Trend empirisch. Gegenläufig wirken die allgemeine Baukonjunkturflaute, hohe Zinsen und gestiegene Materialkosten, die private Bauherren zurückhaltender werden lassen – ein Spannungsfeld zwischen struktureller Wachstumschance und zyklischer Investitionszurückhaltung.

Chancen und Risiken für Gründerinnen und Gründer

Die strukturellen Chancen für eine Zimmerei-Gründung sind überdurchschnittlich gut begründet: steigende Holzbauquoten, politischer Rückenwind durch Klimaschutzziele im Gebäudesektor, ein spürbarer Trend zur Aufstockung im Bestand und eine im Vergleich zu anderen Bau-Gewerken hohe gesellschaftliche Wertschätzung des Werkstoffs Holz. Der Fachkräftemangel wirkt dabei ambivalent: Er erschwert die Personalgewinnung, sichert aber zugleich die Auftragsbücher bestehender wie neuer Betriebe, weil Kapazitäten am Markt knapp bleiben. Risikoseitig stehen dem die Zyklizität der Baukonjunktur, steigende Anforderungen an Vorfertigung und Digitalisierung sowie ein spürbarer Kapitalbedarf gegenüber, sobald ein Betrieb über die reine Montage hinaus in eigene Fertigungskapazitäten investieren will. Wer als Meister mit klarem Fokus – etwa auf energetische Sanierung, Aufstockung oder Anlagenbau in Kooperation mit vorfertigenden Partnern – in den Markt eintritt, profitiert von einer Branche, die strukturell wächst, ohne die operativen Herausforderungen kleinbetrieblicher Bauunternehmen zu unterschätzen. In der Gesamtschau bleibt das Zimmerer-Handwerk eines der wirtschaftlich stabilsten und zukunftsorientiertesten Gewerke der Anlage A – ein solides Fundament für alle, die handwerkliches Können mit unternehmerischer Weitsicht verbinden wollen.

Typische Rechtsformen
Einzelunternehmen und GmbH überwiegen; GmbH ab spürbarem Auftragsvolumen wegen Haftung, GU-Anforderungen und Bonitätslinien
Status
Zulassungspflichtiges Handwerk (Anlage A HwO); Eintragung in die Handwerksrolle über die Handwerkskammer; Meister- oder Ausübungsberechtigung nach § 7 Abs. 1, § 7b, § 8 HwO
Regulatorisch
HwO Anlage A, VOB/B, DIN 1052 / DIN EN 1995 (Eurocode 5), DIN 68800 (Holzschutz), Landesbauordnungen, GEG, BetrSichV, DGUV Vorschriften Bau/Absturzsicherung
Pflichtversicherung
BG BAU (gesetzlich, Anmeldung binnen einer Woche); Betriebs- und Bauleistungshaftpflicht mit Tätigkeitsschaden; Bauleistungs- und Montageversicherung; Bürgschaftsrahmen für Vertragserfüllung/Gewährleistung
Typische Liquiditätsfalle
Sicherheitseinbehalte 5–10 % über mehrere Jahre; Zahlungsziele bei GU und Bauträgern; Materialvorleistung (Konstruktionsvollholz, BSH, KVH) und Winter-/Auftragslücken
Steuerlich / Beiträge
SOKA-BAU (VTV-Bau, ggf. SOKA-DACH bei Dachdeckerarbeiten), BG BAU, Winterbeschäftigungsumlage, Bauabzugssteuer § 48 EStG, Gewerbesteuer
Typische Auftraggeber
Bauträger, Generalunternehmer, öffentliche Hand, private Bauherren; zunehmend Fertigbau-/Modulhersteller und Sanierung/Aufstockung im Bestand
Fördermittel
Meistergründungsprämie der Bundesländer (i. d. R. 7.500–15.000 € für Handwerksmeister mit Betriebsgründung/-übernahme, Länderregeln beachten); KfW-ERP-Gründerkredit StartGeld (067) und ERP-Förderkredit Gründung/Nachfolge (365/366); Bürgschaftsbanken der Länder (VDB); mittelbar über Holzbau-/Sanierungsaufträge: BAFA-BEG-Einzelmaßnahmen und KfW-Wohngebäudeprogramm (261)
Typische Startinvestition
Bandbreite mittlerer fünf- bis sechsstelliger Bereich (Werkstatt/Halle, Abbundanlage oder Zukauf, Fuhrpark, Kran/Hebetechnik, Werkzeug, Bürgschaftslinie) – projekt- und modellabhängig kalkulieren
Warum sehe ich diese Branchen-Einleitung?

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Kompetenznachweis

Ausgezeichnet und unabhängig geprüft

Auszeichnungen, Zertifikate und Mitgliedschaften, die unsere Arbeit fortlaufend extern validieren.

  • Top Consultant 2023

    Auszeichnung · 2023

    Top Consultant 2023

  • Top Consultant 2026

    Auszeichnung · 2026

    Top Consultant 2026

  • Business Innovator 2026

    Auszeichnung · 2026

    Business Innovator 2026

  • IHK-zertifizierter Gründungsberater

    Zertifizierung

    IHK-zertifizierter Gründungsberater

Module

Die Grundmodule der Gründung

Die Themen, die in jeder Gründung in der einen oder anderen Form vorkommen – in Reihenfolge des Podcasts.

  1. Motivationen für den Schritt in die Selbstständigkeit – 1×1 der Gründung

    Motivationen für den Schritt in die Selbstständigkeit – 1×1 der Gründung

    Warum machen sich Menschen selbstständig? Warum werden Unternehmen gegründet? Warum ist das wichtig, das zu wissen? Der Unternehmer denkt sein Leben lang darüber nach: Warum bin ich Unternehmer? Was treibt mich an?

    Weiterlesen

  2. Mindset: Manager oder Unternehmer? – 1×1 der Gründung

    Mindset: Manager oder Unternehmer? – 1×1 der Gründung

    Was unterscheidet das Mindset eines angestellten Managers von dem eines Unternehmers? Manager optimieren – Unternehmer wägen Risiken ab.

    Weiterlesen

  3. Gründungscoaching: Pro & Contra – 1×1 der Gründung

    Gründungscoaching: Pro & Contra – 1×1 der Gründung

    Wann nützt ein Gründungscoach, wann nicht? Aufgaben, Grenzen, Kosten und Auswahl – plus AVGS-Förderung der Agentur für Arbeit.

    Weiterlesen

  4. Die Phasen der Unternehmensgründung – 1×1 der Gründung

    Die Phasen der Unternehmensgründung – 1×1 der Gründung

    Vier Phasen der Gründung – von der Idee bis zur Expansion. Was wirklich wichtig ist, wo Coaching weiterhilft und wie Sie typische Fallen vermeiden.

    Weiterlesen

  5. Ist Gründung im Nebenerwerb eine Möglichkeit? – 1×1 der Gründung

    Ist Gründung im Nebenerwerb eine Möglichkeit? – 1×1 der Gründung

    Der risikominimierte Einstieg in die Selbstständigkeit: Wann der Nebenerwerb sinnvoll ist, was Sie zu Umsatzsteuer, Arbeitgeber und Hinzuverdienst wissen müssen.

    Weiterlesen

    Branchen-Spezial
  6. Was muss ein Selbstständiger oder ein Unternehmer können? – 1×1 der Gründung

    Was muss ein Selbstständiger oder ein Unternehmer können? – 1×1 der Gründung

    Was muss ein Selbstständiger oder Unternehmer können? Persönliche Voraussetzungen, kaufmännisches Grundwissen und eine ehrliche Selbsteinschätzung als Einstieg in Ihre Gründungsvorbereitung.

    Weiterlesen

    Branchen-Spezial
  7. Die Rechtsformen von Unternehmen und die Gewerbeanmeldung in Deutschland – 1×1 der Gründung

    Die Rechtsformen von Unternehmen und die Gewerbeanmeldung in Deutschland – 1×1 der Gründung

    Welche Rechtsform passt zu Ihrer Gründung? Personengesellschaft oder Kapitalgesellschaft, Haftung, Stammkapital, Gewerbeanmeldung – ein Überblick für Gründer in Deutschland.

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    Branchen-Spezial
  8. Welchen Namen trägt meine Firma? – 1×1 der Gründung

    Welchen Namen trägt meine Firma? – 1×1 der Gründung

    Welchen Namen trägt meine Firma? Was bedeutet Firma? Was ist ein Markenname und was hat der Markenname mit der Firma zu tun?

    Weiterlesen

  9. Muss mein Geschäftsmodell skalieren? – 1×1 der Gründung

    Muss mein Geschäftsmodell skalieren? – 1×1 der Gründung

    Skalierung gilt als Königsweg der Gründung. Doch nicht jedes Geschäftsmodell muss skalieren – und nicht jedes kann es. Wir zeigen, wann Skalierbarkeit wirklich entscheidend ist.

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    Branchen-Spezial
  10. Verträge & Vertragsarten – 1×1 der Gründung

    Verträge & Vertragsarten – 1×1 der Gründung

    Verträge regeln den Alltag jedes Unternehmens. Wir erklären Kauf-, Werk-, Dienst-, Miet- und Pachtvertrag – und worauf Sie als Gründer wirklich achten sollten.

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    Branchen-Spezial
  11. Warum geben viele Selbstständige nach 3 Jahren auf? – 1×1 der Gründung

    Warum geben viele Selbstständige nach 3 Jahren auf? – 1×1 der Gründung

    Die meisten Geschäftsaufgaben erfolgen im dritten Jahr – nicht wegen des Marktes, sondern wegen einer planbaren Steuerfalle. Wir zeigen, wie Sie ihr ausweichen und was Sie tun, wenn Sie schon hineingetappt sind.

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  12. Kundengewinnung ist der Zweck von Marketing und Verkauf – 1×1 der Gründung

    Kundengewinnung ist der Zweck von Marketing und Verkauf – 1×1 der Gründung

    Kundengewinnung scheitert selten am Markt – meist am fehlenden Prozess. Wie Sie Kundennutzen schärfen, sich am richtigen Ort sichtbar machen, Empfehlungen nutzen und Angebote so bauen, dass aus Interessenten Kunden werden.

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  13. Risiken, Haftung und Versicherungen für Selbstständige und Unternehmer – 1×1 der Gründung

    Risiken, Haftung und Versicherungen für Selbstständige und Unternehmer – 1×1 der Gründung

    Was ändert sich an meinen Versicherungen, wenn ich mich selbstständig mache? Kurz alles wichtige erklärt. ✅ Hier lesen ✅

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    Branchen-Spezial
  14. Unternehmenskauf: Eine Alternative zur Gründung? – 1×1 der Gründung

    Unternehmenskauf: Eine Alternative zur Gründung? – 1×1 der Gründung

    Unternehmenskauf ist eine Alternative zur Gründung. Der Unternehmenskauf hat Vor- und Nachteile. Ein kleiner Überblick über diesen Weg in die Selbstständigkeit.

    Weiterlesen

  15. Alternativen zur klassischen Gründungsfinanzierung – 1×1 der Gründung

    Alternativen zur klassischen Gründungsfinanzierung – 1×1 der Gründung

    Finden Sie heraus, welche Alternativen es zur klassischen Gründungsfinanzierung wirklich gibt! Von Bootstrapping, Crowdfunding, privaten Krediten bis zu Förderungen – dieser Ratgeber erklärt praxisnah die besten Wege, wie Sie Ihr Unternehmen ohne Bankkredit erfolgreich starten un

    Weiterlesen

    Branchen-Spezial
  16. Gemeinschaftsgründungen mit zwei Gründern – 1×1 der Gründung

    Gemeinschaftsgründungen mit zwei Gründern – 1×1 der Gründung

    Gründung im Team: Entdecken Sie die wichtigsten Tipps und rechtlichen Fallstricke für Gemeinschaftsgründungen mit zwei Gründern. Erfahren Sie, wie Sie Konflikte vermeiden, die richtige Rechtsform wählen und einen fairen Gesellschaftsvertrag gestalten. Erhöhen Sie Ihre Erfolgschan

    Weiterlesen

  17. Strategien für einen intelligenten und risikoarmen Start – 1×1 der Gründung

    Strategien für einen intelligenten und risikoarmen Start – 1×1 der Gründung

    Warum ein tragfähiges Geschäftsmodell wichtiger ist als eine gute Idee — und wie Zeit, Plan B und Disziplin den Unterschied machen. Strategien zur Risikoreduzierung, Tipps zur Gründung aus ALG I und warum Intelligenz vor Kapital steht.

    Weiterlesen

  18. Nach der AVGS-Gründung – Ihre Checkliste für die ersten Wochen

    Nach der AVGS-Gründung – Ihre Checkliste für die ersten Wochen

    Wie das Coaching nach dem Start weitergeht – AVGS-Nachbetreuung, Steuerberater-Wahl und typische Sechs-Monats-Wand.

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  19. AVGS-Gründungscoaching: Leitfaden für ALG-1-Gründer

    AVGS-Gründungscoaching: Leitfaden für ALG-1-Gründer

    Mit dem Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein (AVGS) der Agentur für Arbeit aus der Arbeitslosigkeit in die tragfähige Selbstständigkeit – Voraussetzungen, Antrag, Coaching-Inhalte.

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  20. Kalkulation von Stundensätzen – 1×1 der Gründung

    Kalkulation von Stundensätzen – 1×1 der Gründung

    Hier können Sie selber online und kostenlos Stundensätze kalkulieren. In die Website integrierte App mit ausführlichen Erklärungen.

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    Branchen-Spezial
  21. Angebot oder Kostenvoranschlag? – 1×1 der Gründung

    Angebot oder Kostenvoranschlag? – 1×1 der Gründung

    Unterschied zwischen Angebot und Kostenvoranschlag, Verbindlichkeit, Freizeichnung, Kostenpflicht und was in ein gutes Angebot gehört.

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  22. Wie komme ich zu den richtigen Kosten? – 1×1 der Gründung

    Wie komme ich zu den richtigen Kosten? – 1×1 der Gründung

    Kurzüberblick zur Kostenrechnung für Gründer: Fixkosten, variable Kosten, Cashburnrate, Deckungsbeitrag und Gewinnschwelle – mit Verweis auf die Kalkulation der Stundensätze.

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  23. Steuern: Überblick für Selbstständige und Unternehmer – 1×1 der Gründung

    Steuern: Überblick für Selbstständige und Unternehmer – 1×1 der Gründung

    Kurzer Überblick über die wichtigsten Steuern für Selbstständige und Unternehmer: Einkommensteuer, Gewerbesteuer, Körperschaftsteuer und Verbrauchsteuern – inklusive Umsatzsteuer, Kleinunternehmerregelung und Reverse-Charge.

    Weiterlesen

    Branchen-Spezial
  24. Finanzplanung – 1×1 der Gründung

    Finanzplanung – 1×1 der Gründung

    Kurzüberblick zur Finanzplanung für Gründer: Liquiditäts-, Erfolgs-, Investitionsplanung und Planbilanz, Zahlungs- vs. Ergebniswirksamkeit, AfA.

    Weiterlesen

  25. Förderung & Finanzierung: Was Gründer realistisch erwarten können – 1×1 der Gründung

    Förderung & Finanzierung: Was Gründer realistisch erwarten können – 1×1 der Gründung

    Welche Förderungen für Gründer wirklich tragen, warum Banken bei Gründern zögern und wie Sie Eigenkapital, Bonität und Businessplan so aufstellen, dass eine Finanzierung möglich wird.

    Weiterlesen

  26. Standortwahl: Welcher Standort passt zu Ihrem Geschäftsmodell? – 1×1 der Gründung

    Standortwahl: Welcher Standort passt zu Ihrem Geschäftsmodell? – 1×1 der Gründung

    Wann der Standort über Erfolg oder Scheitern entscheidet – und wann er fast egal ist. Plus Pflicht-Check zur Gebietsausweisung: Wohn-, Misch-, Gewerbe- und Industriegebiet.

    Weiterlesen

  27. Erfolgsfaktoren für erfolgreiche Gründungen – 1×1 der Gründung

    Erfolgsfaktoren für erfolgreiche Gründungen – 1×1 der Gründung

    Welche Faktoren über Erfolg oder Scheitern einer Gründung entscheiden – und welche Verhaltensweisen und Methoden erfolgreiche Unternehmer auszeichnen.

    Weiterlesen

    Branchen-Spezial

Sub-Hub

1×1 der Businessplan-Erstellung

Ein schriftlicher Businessplan ist kein Automatismus – rund 7 von 8 Gründerinnen und Gründern brauchen ihn nicht. Wenn Sie ihn aber brauchen – für AVGS, Bank, Investor oder ein Erlaubnisverfahren –, führt dieser Sub-Hub Sie in elf Kapiteln durch die Erstellung. Starten Sie mit dem Auftakt, ob Sie überhaupt einen brauchen, und gehen Sie von dort in die vollständige Kapitelstrecke.

Werkstatt

Vertiefungen aus dem Digitalen Beirat

Themen, die über die Grundmodule hinausgehen – als eigene Analyse-Werkstätten. Sinnvoll, sobald das Geschäftsmodell erste Konturen hat.

Personen & Themen

Wer arbeitet daran und was Sie dazu lesen sollten

Wer den Hub fachlich trägt – und welche Beiträge im Unternehmer-Magazin dazu erschienen sind.

Interaktive App

1×1 der Gründung

Lernpfad für die Selbstständigkeit: Selbsttest, Podcast, Wissensartikel, Chatbot und Quiz.

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Podcast

1x1 der Gründung

Der Podcast richtet sich an Gründerinnen und Gründer, die tiefer eintauchen wollen. Der Podcast behandelt ganz pragmatisch die Sachen, über die sich Gründerinnen und Gründer wirklich Gedanken machen müssen. Einige unserer Mandanten berichten uns, dass Sie den Podcast mehrfach gehört haben und die Texte dazu alle gelesen haben. Offensichtlich lohnt es sich. Das "1x1 der Gründung" ist ein sehr erfolgreiches KI-Experiment der Unternehmensberatung Peter Saubert. Auf Basis von vorhandenen Inhalten der Reihe „1×1 der GmbH-Gründung“ von Peter Saubert, werden Podcast automatisiert erzeugt.

Weitere Kanäle

Wo Sie uns sonst noch finden

Podcast, YouTube, LinkedIn – dieselben Themen in anderen Formaten.

Mein Klärungsbogen

Ihre offenen Punkte zu diesem Beitrag

Typische offene Fragen zu diesem Beitrag. Setzen Sie einzelne Punkte auf Ihre persönliche Aufgabenliste unter „Meins" – oder ergänzen Sie eine eigene Frage. Der Klärungsbogen ist Ihr privater Arbeitsbereich; wir greifen darauf nicht zu. Sie nutzen ihn als roten Faden beim Lesen – und nehmen ihn, wenn Sie wollen, als Agenda in ein Beratungsgespräch mit.

Für diesen Beitrag werden gerade Vorschläge erzeugt. In der Zwischenzeit können Sie Ihre eigene Frage unten ergänzen.

Kontakt

Interesse? Schreiben Sie uns.

Sie überlegen zu gründen oder stehen kurz davor? Schreiben Sie uns – wir antworten persönlich. Wenn Sie arbeitslos sind, prüfen Sie Ihren AVGS-Anspruch direkt im Startup-Profi-Check unten.

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