Zum Inhalt springen

1×1 der Gründung

Übersicht 1×1 der Gründung

Strukturierter Hub für die Unternehmensgründung: Module, Branchen, Apps, Podcast und AVGS-Coaching – faktenbasiert und pragmatisch.

Wozu Klärungsbogen und Leseliste?

Beides ist Ihr privater Arbeitsbereich unter „Meins" – eine persönliche Aufgaben- und Merkliste, mit der Sie beim Lesen einen roten Faden behalten. Wir als Unternehmensberatung greifen darauf nicht zu.

Die Leseliste sammelt Beiträge, Module und Folgen, die Sie später lesen oder hören wollen. Der Klärungsbogen sammelt offene Fragen, die Ihnen beim Lesen einfallen – mit Quelle und Sprungmarke. Wenn Sie irgendwann ein Gespräch mit uns führen möchten, bringen Sie den Klärungsbogen als Ihre Agenda mit. Solange Sie das nicht tun, bleibt er bei Ihnen.

Wie „Meins" funktioniert

Worum es im 1×1 der Gründung geht

Eine Unternehmensgründung ist kein Akt der Inspiration, sondern eine Folge von Entscheidungen. Jede dieser Entscheidungen hat Konsequenzen – kaufmännisch, rechtlich, steuerlich, persönlich. Wer sich nüchtern damit beschäftigt, bevor er gründet, vermeidet die typischen Fehler, die in den ersten drei Jahren mehr als die Hälfte aller Gründer aus dem Markt drängen. Genau darum geht es in diesem Hub: Wir nehmen die Gründungsphase auseinander und ordnen ein, was wirklich zählt.

Das 1×1 der Gründung ist kein Motivationsbuch. Es ist ein Arbeitswerkzeug. Sie finden hier strukturierte Module zu allen relevanten Themen – von der Motivation über die Rechtsformwahl, den Businessplan, die Stundensatzkalkulation, Verträge und Versicherungen bis hin zu Marketing, Personal und Skalierung. Jedes Modul ist eigenständig lesbar. Die Reihenfolge ist eine Empfehlung, kein Zwang.

Wer dieses Angebot nutzen sollte

Das 1×1 richtet sich an Menschen, die ernsthaft über eine Selbstständigkeit nachdenken oder bereits gegründet haben und die Lücken in ihrem Handwerkszeug schließen wollen. Es ist genauso geeignet für Solo-Selbstständige, die ihre Geschäftsgrundlage professionalisieren, wie für Teams, die ein Unternehmen aufbauen. Branchenspezifische Vertiefungen finden Sie in den Branchenmodulen in der Seitenleiste – sie werden laufend ergänzt.

Wie wir an Gründung herangehen

Wir argumentieren faktenbasiert. Wir verschweigen keine Risiken und reden nichts schön. Gleichzeitig sind wir keine Bedenkenträger: Wer gut vorbereitet startet, hat exzellente Chancen. Die Aufgabe ist, gut vorbereitet zu starten. Dazu gehört, die eigene Geschäftsidee gegen den Markt zu prüfen, die Finanzierung realistisch zu planen, die rechtliche Verpackung zur Idee passend zu wählen und die ersten Jahre durchzurechnen – inklusive der Phasen, in denen es nicht so läuft wie gedacht.

Wir orientieren uns an drei Prinzipien:

  • Intelligenter, risikoarmer Start. Nicht alles auf einmal, sondern in Stufen. Erst validieren, dann skalieren.
  • Liquidität vor Gewinn. Ein gewinnbringendes Unternehmen kann insolvent werden, wenn das Geld nicht zur richtigen Zeit auf dem Konto ist.
  • Eigenverantwortung statt Fördermittelromantik. Förderungen sind nützlich, ersetzen aber keine tragfähige Geschäftsidee.

Blick von außen: Markt- und Trendberichte der fivewi

Wenn Sie sich mit der Selbstständigkeit beschäftigen, sollten Sie sich mit Ihrer Branche einmal aus Sicht von Banken und Unternehmensberatern beschäftigt haben. Eine gute Möglichkeit dafür sind die Markt- und Trendberichte der fivewi. Sie liefern einen strukturierten Blick von außen auf Ihre Branche und schärfen den Blick für die Gründung.

Natürlich kann es sein, dass in Ihrem konkreten Umfeld nicht alles genau so ist, wie der Bericht es darstellt. Er zeigt Ihnen aber, wo Sie hinschauen müssen und was Sie später gegenüber der fachkundigen Stelle, der Agentur für Arbeit oder Ihrer Bank plausibel begründen müssen.

Die Themenbereiche im Überblick

Die einzelnen Module bilden die Bausteine einer ganzen Gründungs-Bibliothek. Inhaltlich behandeln wir unter anderem:

  • Persönliche Voraussetzungen: Bin ich eine Gründerperson? Was muss ein Selbstständiger können? Welche Motivationen tragen, welche brennen aus?
  • Geschäftsidee und Modell: Geschäftsmodell, Skalierungsfrage, Unternehmenskauf als Alternative zur Gründung.
  • Strategie und Start: Strategien für einen risikoarmen Start, Gemeinschaftsgründungen mit zwei Gründern, Firmenname und Marken.
  • Rechtsformen und Gewerbe: Die wichtigsten Rechtsformen, Gewerbeanmeldung, Verträge und Vertragsarten.
  • Geld und Zahlen: Businessplan, Kalkulation von Stundensätzen, Versicherungen, alternative Finanzierungsformen, Phasen der Unternehmensgründung.
  • Markt und Vertrieb: Kundengewinnung als Zweck von Marketing und Verkauf, Wann muss ich Personal einstellen?

Warum so viele Selbstständige nach drei Jahren aufgeben

Die nüchterne Antwort: weil sie wesentliche Themen nicht oder zu spät bearbeitet haben. Es sind selten die spektakulären Fehler, die zur Aufgabe führen. Es ist die Summe der kleinen Versäumnisse und fehlendes Wissen: unklare Kalkulation, fehlende Liquiditätsplanung, mangelhafte Verträge, kein Marketing-System, falsche Rechtsform, keine Rücklagen. Diese Themen lassen sich vermeiden. Genau dafür ist dieses 1×1 da.

Wenn Sie tiefer einsteigen wollen

Drei Anlaufstellen ergänzen dieses Hub:

  • Der Podcast „1×1 der Gründung" vertieft viele Module in Gesprächsform.
  • Die App „1×1 der Gründung" führt Sie strukturiert durch die wichtigsten Entscheidungen Ihrer Gründungsphase.
  • Bei konkreten Vorhaben mit AVGS-Förderung verweisen wir auf das Angebot AVGS Gründungscoaching.

Hinweis für Arbeitslose: AVGS nutzen

Sollten Sie arbeitslos sein und die Möglichkeit haben, einen AVGS (Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein) für die Gründung zu erhalten, nutzen Sie diese Möglichkeit unbedingt. Im zu 100 % geförderten Gründungscoaching wird mit Ihnen in der Regel ein Businessplan erstellt, den Sie für die Tragfähigkeitsbescheinigung benötigen. Die Tragfähigkeitsbescheinigung ist die Voraussetzung für den Gründungszuschuss der Agentur für Arbeit.

Kriterien

Was Peter Saubert als Gründungsberatung mitbringt

  • Umfangreiche Erfahrung mit Gründungen: Ingenieurbüros
  • Umfangreiche Erfahrung mit Gründungen: Maschinenbau
  • Umfangreiche Erfahrung mit Gründungen: Automobilindustrie & Fahrzeugtechnik
  • Umfangreiche Erfahrung mit Gründungen: Fahrzeughandel
  • Umfangreiche Erfahrung mit Gründungen: Softwareentwicklung, Tech-Startups & Plattformen
  • Umfangreiche Erfahrung mit Gründungen: Handwerksbetriebe (Metall, Elektro, SHK, Maler, Zimmerer, Dachdecker, Fassadenbau, Gerüstbau, Karosserie- und Fahrzeugbau, Kälte-/Klimatechnik, Steinmetz)
  • Umfangreiche Erfahrung mit Gründungen: Sportschulen & Fußballschulen
  • Erfahrung mit Gründungen: Arbeitnehmerüberlassung / Personaldienstleister
  • Erfahrung mit Gründungen: Garten- und Landschaftsbau
  • Erfahrung mit Gründungen: Tiefbau, Abbruch & Rückbau
  • Erfahrung mit Gründungen: Land- und forstwirtschaftliche Lohnunternehmen
  • Erfahrung mit Gründungen: Transport & Logistik (unter/über 3,5 t)
  • Erfahrung mit Gründungen: Energieberatung
  • Erfahrung mit Gründungen: Handelsvertretung, Online-Handel, Sport-Equipment
  • Erfahrung mit Gründungen: Gastronomie, Event & Tourismus
  • Erfahrung mit Gründungen: Fahrschulen
  • Erfahrung mit Gründungen: Technische und chemische Produktion
  • Erfahrung mit Gründungen: Reinigung
  • Erfahrung mit Gründungen: Franchisekonzepte
  • Peter Saubert spricht Klartext
  • Arbeit in ganz Deutschland – online und persönlich
  • Fokus auf die Motivation der Gründerin oder des Gründers bzw. der Unternehmerin oder des Unternehmers
  • Risikooptimierte Gründung
  • Zahlreiche erfolgreiche Finanzierungen mit KfW, Landes-Förderbanken, privaten Kapitalgebern und Banken
  • Umfangreiche Erfahrung mit Förderprogrammen
  • Coaching mit AVGS möglich
  • Erfahrung mit Einzelunternehmen
  • Erfahrung mit Freiberuflern
  • Erfahrung mit GmbH
  • Erfahrung mit UG
  • Erfahrung mit eingetragenem Kaufmann bzw. eingetragener Kauffrau (e. K.)
  • Erfahrung mit offener Handelsgesellschaft (oHG)
  • Erfahrung mit Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR)
  • Eigene Erfahrung als GmbH-Geschäftsführer mehrerer Unternehmen
  • Eigene Erfahrung mit Insolvenz
  • Erfahrung mit unterschiedlich komplexen Geschäftsmodellen – von einfach bis hochkomplex
  • Zertifizierte Gründungsberatung IHK
  • Zertifizierter Berater des IBWF
  • Mehrfach ausgezeichnet als Top Consultant
  • Ausgezeichnet als Business Innovator
  • Partner der Offensive Mittelstand
  • FuZ-Siegel (Förderung)
  • Sehr gute Bewertungen bei Google (5,0 Sterne)

Bewertungen unserer Mandanten

Unser Anspruch

Wir wollen, dass Sie nach der Lektüre dieser Module bessere Entscheidungen treffen können. Nicht jede Idee muss umgesetzt werden, und nicht jede Selbstständigkeit ist der richtige Weg. Wenn Sie aber gründen, dann gut vorbereitet, mit klaren Zahlen, klarem Kopf und einer realistischen Erwartung an die ersten Jahre. Erfolgreiche kleine und mittelständische Unternehmen sind die Quelle des Wohlstands in Deutschland – und jede gut vorbereitete Gründung erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass eines daraus entsteht.

Leitbild

Warum wir das machen

Eine Gründung ist kein Selbstzweck. Wir begleiten Gründungen, weil aus Gründern später die Unternehmen werden, die Arbeitsplätze, Steuern und Wohlstand schaffen.

Erfolgreiche kleine und mittelständische Unternehmen sind die Quelle des Wohlstands in Deutschland. Wir arbeiten deshalb für und mit KMU am Erfolg und der nachhaltigen Stärkung dieser Unternehmen.
Peter Saubert, Theo Saubert und Willi SaubertLeitbild

Branchen-Linse

Lesen Sie das 1×1 der Gründung aus Sicht Ihrer Branche

Aktuelle Sicht: Metallbau-Handwerk×

Module bleiben gleich, Einleitung und branchen-spezifische Ergänzungen wechseln. Sie können unten jederzeit eine andere Branche wählen oder die Linse entfernen.

Meisterpflicht

ausblenden

Anlage A – zulassungspflichtiges Handwerk

Warum Meisterpflicht?

Das Metallbauer-Handwerk ist in Anlage A der Handwerksordnung geführt. Wer einen Metallbaubetrieb in die Handwerksrolle eintragen lassen will, braucht grundsätzlich einen Meisterbrief als Metallbauermeister.

Drei Wege ohne eigenen Meisterbrief

  • Angestellter Betriebsleiter: Ein Metallbauermeister übernimmt in Vollzeit die technische Leitung des Betriebs.
  • Ausübungsberechtigung nach § 7b HwO (Altgesellenregelung): Nachweis einer einschlägigen Gesellenprüfung, mindestens sechs Jahre Berufstätigkeit und davon vier Jahre in leitender Stellung – plus Nachweis betriebswirtschaftlicher, kaufmännischer und rechtlicher Kenntnisse.
  • Ausnahmebewilligung nach § 8 HwO: Nachweis meistergleicher Kenntnisse in theoretischer und praktischer Prüfung – in der Praxis nur bei unzumutbarer Härte.

Ingenieure und staatlich geprüfte Techniker mit Schwerpunkt Metall-/Stahlbau können nach § 7 Abs. 2 HwO dem Meister gleichgestellt werden. Vor der Gewerbeanmeldung immer schriftlich mit der zuständigen Handwerkskammer klären.

Automatisch eingeblendet, weil Metallbau-Handwerk in Anlage A der Handwerksordnung geführt wird.

Branchen-Sicht

Metallbau-Handwerk

Metallbau ist eines der stillen Gewerke, die überall dort mitverdienen, wo Gebäude energetisch fit gemacht, Balkone nachgerüstet oder Fassaden erneuert werden. Wer hier gründet, muss Werkstoffkompetenz, Normkonformität und Digitalisierung gleichzeitig beherrschen – und einen realistischen Blick auf den Kapitalbedarf mitbringen.

Peter SaubertUnternehmensberater, Berater im Metallbauhandwerk

Branchenüberblick

Das Metallbauer-Handwerk zählt zu den tragenden Säulen des deutschen Bauhandwerks. Nach Angaben des Bundesverbandes Metall (BVM) sind bundesweit rund 35.000 Betriebe in diesem zulassungspflichtigen Gewerk der Anlage A Handwerksordnung (Nr. 27) tätig. Sie beschäftigen mehrere Hunderttausend Mitarbeiter und erwirtschaften einen zweistelligen Milliardenumsatz jährlich. Die amtliche Statistik des Statistischen Bundesamtes (Destatis) unterscheidet dabei zwei wesentliche Wirtschaftszweige: WZ 25.11 „Herstellung von Metallkonstruktionen" – hierunter fallen Stahl- und Metallbaubetriebe, die Tore, Treppen, Fassaden und Konstruktionen fertigen – sowie WZ 25.12 „Herstellung von Ausbauelementen aus Metall", zu denen Fenster, Türen und Zargen gehören. Beide Segmente zusammen bilden das wirtschaftliche Fundament der Branche.

Der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) weist das Metallbauer-Handwerk regelmäßig als eines der beschäftigungsstärksten Gewerke im Bauhandwerk aus. Die Branche profitiert dabei strukturell von zwei parallelen Megatrends: dem anhaltenden Sanierungsbedarf im Gebäudebestand und dem Neubau energieeffizienter Fassaden- und Fensterlösungen. Gleichzeitig kämpft sie – wie weite Teile des Bauhandwerks – mit steigenden Materialkosten, volatilen Stahl- und Aluminiumpreisen sowie einem sich verschärfenden Fachkräftemangel, der die Auftragsabarbeitung vielerorts spürbar verlangsamt.

Regionale Schwerpunkte

Die Betriebsdichte im Metallbauer-Handwerk verteilt sich nicht gleichmäßig über das Bundesgebiet. Traditionelle industrielle Zentren wie Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Bayern weisen die höchste Konzentration an Metallbaubetrieben auf – ein Erbe der historisch gewachsenen Stahl- und Maschinenbauindustrie in diesen Regionen. Auch in Rheinland-Pfalz und Niedersachsen ist das Gewerk stark vertreten, häufig eng verzahnt mit der örtlichen Bauwirtschaft und dem Fensterbau.

Städtische Ballungsräume bieten den Metallbaubetrieben ein besonders dynamisches Umfeld, da hier Sanierungs- und Modernisierungsprojekte an Bürogebäuden, Wohnkomplexen und öffentlichen Bauten kontinuierlich Aufträge generieren. In ländlicheren Regionen dominieren dagegen kleinere Betriebe, die stark im lokalen Neubau- und Reparaturgeschäft verwurzelt sind – etwa im Bereich landwirtschaftlicher Stahlbauten, Zäune, Tore und individueller Schlosserarbeiten. Der BVM betont in seinen Verbandsmitteilungen regelmäßig, dass gerade diese regionale Verwurzelung ein Stabilitätsfaktor für das Gewerk ist, da Metallbauleistungen selten überregional ausgeschrieben, sondern meist im direkten Umkreis vergeben werden.

Struktur und Betriebsgröße

Das Metallbauer-Handwerk ist geprägt von einer kleinteiligen, mittelständischen Struktur. Die überwiegende Mehrheit der rund 35.000 vom BVM erfassten Betriebe sind Klein- und Kleinstunternehmen mit weniger als 20 Mitarbeitern, häufig familiengeführt und über Generationen aufgebaut. Daneben existiert ein Kranz mittelständischer Betriebe mit 20 bis 100 Beschäftigten, die sich auf größere Fassaden-, Stahlbau- oder Serienprojekte spezialisiert haben und teils überregional tätig sind.

Diese Struktur bringt spezifische Herausforderungen mit sich: Kleinbetriebe verfügen oft nicht über eigene Konstruktions- oder QM-Abteilungen, müssen aber dennoch die komplexen Anforderungen der Bauprodukteverordnung und einschlägiger Normen erfüllen. Gleichzeitig ermöglicht die Betriebsgröße hohe Flexibilität und kurze Entscheidungswege – ein Vorteil im Wettbewerb um individuelle, kundenspezifische Aufträge. Destatis-Daten zu den Wirtschaftszweigen 25.11 und 25.12 zeigen zudem, dass ein relevanter Teil der Wertschöpfung in Betrieben mit 10 bis 49 Beschäftigten erwirtschaftet wird – jener Größenklasse, die typischerweise den Kern des Handwerks bildet.

Ausbildung und Arbeitsmarkt

Der duale Ausbildungsberuf Metallbauer beziehungsweise Metallbauerin gliedert sich in drei Fachrichtungen: Konstruktionstechnik, Nutzfahrzeugbau und Metallgestaltung. Die Konstruktionstechnik ist dabei die mit Abstand am häufigsten gewählte Fachrichtung und bildet Fachkräfte für Fassaden-, Fenster-, Tür- und Stahlbaukonstruktionen aus. Der Nutzfahrzeugbau qualifiziert für Aufbauten und Karosserien im Nutzfahrzeugbereich, während die Metallgestaltung kunstschmiedische und gestalterische Kompetenzen vermittelt.

Nach Auswertungen der Bundesagentur für Arbeit zählt der Metallbauer-Beruf regelmäßig zu den Ausbildungsberufen mit spürbarem Bewerbermangel, insbesondere gegenüber der Zahl der gemeldeten Ausbildungsstellen. Der demografische Wandel und die Konkurrenz durch akademische Bildungswege verschärfen diesen Trend zusätzlich. Der ZDH verweist in diesem Zusammenhang auf die Bedeutung der Meisterprüfung als Karriereweg: Der Meistertitel im Metallbauer-Handwerk ist nicht nur Voraussetzung für die selbstständige Betriebsführung nach Anlage A HwO, sondern auch ein anerkanntes Qualitätssiegel gegenüber Auftraggebern, insbesondere bei sicherheitsrelevanten Konstruktionen.

Der Meisterbrief ist im Metallbau kein Bürokratieakt, sondern das Fundament für Vertrauen bei sicherheitskritischen Bauteilen. Wer tragende Konstruktionen oder Absturzsicherungen liefert, verkauft am Ende Vertrauen – und Vertrauen entsteht über Qualifikation, nicht über den Preis.

Peter SaubertUnternehmensberater, Berater im Metallbauhandwerk

Angesichts des Fachkräftemangels intensivieren viele Betriebe und Innungen ihre Nachwuchswerbung, etwa durch Praktikumsangebote, Kooperationen mit Schulen und die stärkere Sichtbarmachung digitaler und technologischer Ausbildungsinhalte, um dem verbreiteten Imageproblem klassischer Handwerksberufe entgegenzuwirken.

Regulatorik

Das Metallbauer-Handwerk unterliegt als zulassungspflichtiges Gewerk der Anlage A Handwerksordnung (Nr. 27) der Meisterpflicht: Eine selbstständige Betriebsführung setzt grundsätzlich den Meisterbrief oder eine gleichwertige Qualifikation voraus. Diese Regelung dient laut ZDH dem Erhalt von Ausbildungsqualität, Verbraucherschutz und Gefahrenabwehr, da Metallbauarbeiten häufig sicherheitsrelevante Bauteile wie tragende Konstruktionen, Absturzsicherungen oder Brandschutzelemente betreffen.

Zentral für die tägliche Praxis ist die europäische Norm DIN EN 1090, die als harmonisierte Norm im Rahmen der Bauprodukteverordnung die CE-Kennzeichnung tragender Stahl- und Aluminiumkonstruktionen regelt. Betriebe, die solche Bauteile herstellen, benötigen eine werkseigene Produktionskontrolle und müssen die jeweils zutreffende Ausführungsklasse (EXC) nachweisen. Im Bereich Glasbau ist zudem die DIN 18008 maßgeblich, die die Bemessung und Konstruktion von Glasbauteilen im Bauwesen regelt – ein Thema von wachsender Relevanz angesichts des Trends zu großflächigen Glasfassaden und Balkonverglasungen.

Für schweißtechnische Arbeiten ist der Nachweis als Schweißfachbetrieb nach DIN EN ISO 3834 in vielen Ausschreibungen und bei tragenden Konstruktionen verpflichtend oder zumindest wettbewerbsentscheidend. Ergänzend regeln die Berufsgenossenschaften – insbesondere die BG BAU sowie die Berufsgenossenschaft Holz und Metall (BGHM) – Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften, die im Werkstattalltag und auf der Baustelle konsequent einzuhalten sind. Dieses Geflecht aus Handwerksrecht, Bauproduktenormung und Arbeitsschutzvorgaben macht den bürokratischen Aufwand für Metallbaubetriebe erheblich – gleichzeitig sichert es aber auch das hohe Qualitätsniveau, für das das deutsche Metallbauer-Handwerk international bekannt ist.

Fördermittel und Finanzierung

Existenzgründer und Betriebsübernehmer im Metallbauer-Handwerk können auf ein differenziertes Fördersystem zurückgreifen. Die Meistergründungsprämie, die je nach Bundesland zwischen 7.500 und 15.000 Euro liegt, unterstützt Handwerksmeister bei der Existenzgründung oder Betriebsübernahme und wird von den jeweiligen Landesförderbanken vergeben. Sie honoriert gezielt den Schritt in die Selbstständigkeit nach erfolgreich abgelegter Meisterprüfung.

Für Investitionen in Maschinen, Werkstattausstattung oder Betriebsübernahmen stehen zudem die ERP-Förderkredite der KfW zur Verfügung, die zinsgünstige Finanzierungen speziell für den Mittelstand und das Handwerk bereitstellen. Angesichts der fortschreitenden Digitalisierung von Konstruktions- und Fertigungsprozessen – etwa durch CAD/CAM-Systeme oder automatisierte Zuschnittanlagen – gewinnen zudem Digitalisierungszuschüsse der Länder an Bedeutung, die Investitionen in Software, Vernetzung und digitale Geschäftsprozesse bezuschussen.

Ein weiteres relevantes Förderfeld betrifft die Energieeffizienz in der Produktion: Über die BAFA-Förderung für Energieeffizienz in der Wirtschaft können Metallbaubetriebe Zuschüsse für energieeffiziente Anlagentechnik, etwa moderne Schweiß- oder Lackieranlagen, sowie für Energieberatungen beantragen. Angesichts energieintensiver Prozesse wie Schweißen, Lackieren und Metallbearbeitung bietet dieses Förderinstrument gerade kleineren Betrieben eine Möglichkeit, Investitionen in klimafreundlichere Technik wirtschaftlich tragbar zu gestalten.

Der Markt für Metallbauleistungen wird derzeit von mehreren parallelen Entwicklungen geprägt. Besonders dynamisch zeigt sich der Fassaden- und Balkonbau: Die energetische Sanierung des Gebäudebestands treibt die Nachfrage nach modernen Aluminium- und Stahlfassaden, Wärmedämmverbundsystemen mit metallischer Unterkonstruktion sowie nachgerüsteten Balkonanlagen kontinuierlich an. Auch der Trend zum Modulbau eröffnet Metallbaubetrieben neue Geschäftsfelder, da vorgefertigte Stahl- und Aluminiumbauteile eine schnellere und ressourcenschonendere Bauweise ermöglichen.

Die Elektromobilität bringt zusätzliche Impulse: Ladeinfrastruktur-Zubehör, Carports mit integrierter Ladetechnik und spezielle Unterkonstruktionen für Ladestationen entwickeln sich zu einem wachsenden Nischenmarkt für Metallbaubetriebe. Gleichzeitig schreitet die Automatisierung in der Werkstatt voran: Robotergestütztes Schweißen, automatisierte Zuschnitt- und Kantanlagen sowie digitale Konstruktionssoftware steigern die Produktivität und kompensieren teilweise den akuten Fachkräftemangel, der laut Bundesagentur für Arbeit weiterhin eine der größten strukturellen Herausforderungen der Branche bleibt. Betriebe, die frühzeitig in Automatisierung und digitale Prozesse investieren, verschaffen sich damit einen spürbaren Wettbewerbsvorteil gegenüber weniger modernisierten Konkurrenten.

Chancen und Risiken für Gründerinnen und Gründer

Die Chancen für das Metallbauer-Handwerk sind angesichts der energetischen Transformation des Gebäudebestands, der Elektromobilität und des Trends zum modularen Bauen strukturell gut. Der anhaltende Sanierungsstau in Deutschland garantiert auf Jahre hinaus ein robustes Auftragsvolumen, insbesondere bei Fassaden, Fenstern und Balkonen. Betriebe, die konsequent in Automatisierung, Digitalisierung und Nachwuchsgewinnung investieren, können sich zudem klar von weniger innovativen Wettbewerbern absetzen und ihre Marktposition festigen.

Diesen Chancen stehen reale Risiken gegenüber: volatile Rohstoffpreise bei Stahl und Aluminium, ein sich weiter zuspitzender Fachkräftemangel sowie ein wachsender regulatorischer Aufwand durch europäische Normung und Bauproduktevorgaben belasten insbesondere kleinere Betriebe. Auch konjunkturelle Schwankungen im Bausektor wirken sich unmittelbar auf die Auftragslage aus.

Insgesamt zeigt sich das Metallbauer-Handwerk jedoch als widerstandsfähiges und zukunftsfähiges Gewerk. Mit rund 35.000 Betrieben, einer soliden mittelständischen Struktur, klaren Qualitätsstandards durch Meisterpflicht und Normung sowie einem breiten Fördermittelangebot verfügt die Branche über solide Grundlagen, um die anstehende Transformation im Bau- und Energiesektor aktiv mitzugestalten – vorausgesetzt, es gelingt, ausreichend Nachwuchs für dieses traditionsreiche, technisch anspruchsvolle Handwerk zu begeistern.

Rechtsform
Einzelunternehmen, GbR, GmbH, UG – GmbH ab EN-1090-Konstruktion, Nutzfahrzeugbau und Hallenbau wegen Haftungsvolumen üblich
Status
Zulassungspflichtiges Handwerk (Anlage A HwO) – Metallbauer
Regulatorisch
HwO Anlage A, DIN EN 1090 (tragende Bauteile), CE-Kennzeichnung, VOB/B, Gefahrstoffverordnung, TRGS 528 (Schweißrauch), StVZO/Aufbaurichtlinien im Nutzfahrzeugbau
Pflichtversicherung
BGHM (Berufsgenossenschaft Holz und Metall, gesetzlich); Betriebshaftpflicht mit Bearbeitungs- und Tätigkeitsschäden, Deckung ab 3–5 Mio. €, Montage-/Bauleistungsversicherung projektbezogen
Typische Liquiditätsfalle
Rohstoff-Vorfinanzierung (Stahl, Edelstahl, Alu) bei schwankenden Marktpreisen, lange Zahlungsziele öffentlicher Auftraggeber, Vorleistung bei EN-1090-Aufträgen
Steuerlich / Beiträge
BGHM-Beitrag, § 13b UStG bei Bauleistungen an Bauleister, Bauabzugsteuer § 48 EStG, keine SOKA-BAU-Pflicht (Metallbau ist Metallhandwerk, nicht Bauhauptgewerbe)
Typische Auftraggeber
Bauunternehmen, Generalunternehmer, Architekten, Kommunen, Industriebetriebe, Speditionen/Fuhrparks (Nutzfahrzeugbau), Denkmalpflege (Metallgestaltung), gehobene Privatkunden
Fördermittel
Meistergründungsprämie der Bundesländer (i. d. R. 7.500–15.000 € für Handwerksmeister mit Betriebsgründung/-übernahme, Länderregeln beachten); KfW-ERP-Gründerkredit StartGeld (067) und ERP-Förderkredit Gründung/Nachfolge (365/366); Bürgschaftsbanken der Länder (VDB) für Sicherheitenersatz; BAFA-Förderung für Energieeffizienz in der Wirtschaft für energieeffiziente Anlagentechnik und Energieberatung; Landes-Investitionszuschüsse für CNC/Schweißtechnik (Übersicht: Förderdatenbank des Bundes)
Typische Startinvestition
80.000–300.000 € (Halle im Gewerbegebiet, Starkstromanschluss, Schweißgeräte MIG/MAG/WIG, Sägevollautomat, Abkantpresse, Krananlage, Absaugung, Transporter mit Anhänger, CAD-Software, Materialerstlager)
Warum sehe ich diese Branchen-Einleitung?

Sie haben oben die Branchen-Linse auf Metallbau-Handwerk gesetzt (oder sind über einen Branchen-Link auf diese Seite gekommen). Sie können die Linse oben im Block „Branche wählen" jederzeit wechseln oder entfernen.

Kompetenznachweis

Ausgezeichnet und unabhängig geprüft

Auszeichnungen, Zertifikate und Mitgliedschaften, die unsere Arbeit fortlaufend extern validieren.

  • Top Consultant 2023

    Auszeichnung · 2023

    Top Consultant 2023

  • Top Consultant 2026

    Auszeichnung · 2026

    Top Consultant 2026

  • Business Innovator 2026

    Auszeichnung · 2026

    Business Innovator 2026

  • IHK-zertifizierter Gründungsberater

    Zertifizierung

    IHK-zertifizierter Gründungsberater

Module

Die Grundmodule der Gründung

Die Themen, die in jeder Gründung in der einen oder anderen Form vorkommen – in Reihenfolge des Podcasts.

  1. Motivationen für den Schritt in die Selbstständigkeit – 1×1 der Gründung

    Motivationen für den Schritt in die Selbstständigkeit – 1×1 der Gründung

    Warum machen sich Menschen selbstständig? Warum werden Unternehmen gegründet? Warum ist das wichtig, das zu wissen? Der Unternehmer denkt sein Leben lang darüber nach: Warum bin ich Unternehmer? Was treibt mich an?

    Weiterlesen

  2. Mindset: Manager oder Unternehmer? – 1×1 der Gründung

    Mindset: Manager oder Unternehmer? – 1×1 der Gründung

    Was unterscheidet das Mindset eines angestellten Managers von dem eines Unternehmers? Manager optimieren – Unternehmer wägen Risiken ab.

    Weiterlesen

  3. Gründungscoaching: Pro & Contra – 1×1 der Gründung

    Gründungscoaching: Pro & Contra – 1×1 der Gründung

    Wann nützt ein Gründungscoach, wann nicht? Aufgaben, Grenzen, Kosten und Auswahl – plus AVGS-Förderung der Agentur für Arbeit.

    Weiterlesen

  4. Die Phasen der Unternehmensgründung – 1×1 der Gründung

    Die Phasen der Unternehmensgründung – 1×1 der Gründung

    Vier Phasen der Gründung – von der Idee bis zur Expansion. Was wirklich wichtig ist, wo Coaching weiterhilft und wie Sie typische Fallen vermeiden.

    Weiterlesen

  5. Ist Gründung im Nebenerwerb eine Möglichkeit? – 1×1 der Gründung

    Ist Gründung im Nebenerwerb eine Möglichkeit? – 1×1 der Gründung

    Der risikominimierte Einstieg in die Selbstständigkeit: Wann der Nebenerwerb sinnvoll ist, was Sie zu Umsatzsteuer, Arbeitgeber und Hinzuverdienst wissen müssen.

    Weiterlesen

    Branchen-Spezial
  6. Was muss ein Selbstständiger oder ein Unternehmer können? – 1×1 der Gründung

    Was muss ein Selbstständiger oder ein Unternehmer können? – 1×1 der Gründung

    Was muss ein Selbstständiger oder Unternehmer können? Persönliche Voraussetzungen, kaufmännisches Grundwissen und eine ehrliche Selbsteinschätzung als Einstieg in Ihre Gründungsvorbereitung.

    Weiterlesen

    Branchen-Spezial
  7. Die Rechtsformen von Unternehmen und die Gewerbeanmeldung in Deutschland – 1×1 der Gründung

    Die Rechtsformen von Unternehmen und die Gewerbeanmeldung in Deutschland – 1×1 der Gründung

    Welche Rechtsform passt zu Ihrer Gründung? Personengesellschaft oder Kapitalgesellschaft, Haftung, Stammkapital, Gewerbeanmeldung – ein Überblick für Gründer in Deutschland.

    Weiterlesen

    Branchen-Spezial
  8. Welchen Namen trägt meine Firma? – 1×1 der Gründung

    Welchen Namen trägt meine Firma? – 1×1 der Gründung

    Welchen Namen trägt meine Firma? Was bedeutet Firma? Was ist ein Markenname und was hat der Markenname mit der Firma zu tun?

    Weiterlesen

  9. Muss mein Geschäftsmodell skalieren? – 1×1 der Gründung

    Muss mein Geschäftsmodell skalieren? – 1×1 der Gründung

    Skalierung gilt als Königsweg der Gründung. Doch nicht jedes Geschäftsmodell muss skalieren – und nicht jedes kann es. Wir zeigen, wann Skalierbarkeit wirklich entscheidend ist.

    Weiterlesen

    Branchen-Spezial
  10. Verträge & Vertragsarten – 1×1 der Gründung

    Verträge & Vertragsarten – 1×1 der Gründung

    Verträge regeln den Alltag jedes Unternehmens. Wir erklären Kauf-, Werk-, Dienst-, Miet- und Pachtvertrag – und worauf Sie als Gründer wirklich achten sollten.

    Weiterlesen

    Branchen-Spezial
  11. Warum geben viele Selbstständige nach 3 Jahren auf? – 1×1 der Gründung

    Warum geben viele Selbstständige nach 3 Jahren auf? – 1×1 der Gründung

    Die meisten Geschäftsaufgaben erfolgen im dritten Jahr – nicht wegen des Marktes, sondern wegen einer planbaren Steuerfalle. Wir zeigen, wie Sie ihr ausweichen und was Sie tun, wenn Sie schon hineingetappt sind.

    Weiterlesen

  12. Kundengewinnung ist der Zweck von Marketing und Verkauf – 1×1 der Gründung

    Kundengewinnung ist der Zweck von Marketing und Verkauf – 1×1 der Gründung

    Kundengewinnung scheitert selten am Markt – meist am fehlenden Prozess. Wie Sie Kundennutzen schärfen, sich am richtigen Ort sichtbar machen, Empfehlungen nutzen und Angebote so bauen, dass aus Interessenten Kunden werden.

    Weiterlesen

  13. Risiken, Haftung und Versicherungen für Selbstständige und Unternehmer – 1×1 der Gründung

    Risiken, Haftung und Versicherungen für Selbstständige und Unternehmer – 1×1 der Gründung

    Was ändert sich an meinen Versicherungen, wenn ich mich selbstständig mache? Kurz alles wichtige erklärt. ✅ Hier lesen ✅

    Weiterlesen

    Branchen-Spezial
  14. Unternehmenskauf: Eine Alternative zur Gründung? – 1×1 der Gründung

    Unternehmenskauf: Eine Alternative zur Gründung? – 1×1 der Gründung

    Unternehmenskauf ist eine Alternative zur Gründung. Der Unternehmenskauf hat Vor- und Nachteile. Ein kleiner Überblick über diesen Weg in die Selbstständigkeit.

    Weiterlesen

  15. Alternativen zur klassischen Gründungsfinanzierung – 1×1 der Gründung

    Alternativen zur klassischen Gründungsfinanzierung – 1×1 der Gründung

    Finden Sie heraus, welche Alternativen es zur klassischen Gründungsfinanzierung wirklich gibt! Von Bootstrapping, Crowdfunding, privaten Krediten bis zu Förderungen – dieser Ratgeber erklärt praxisnah die besten Wege, wie Sie Ihr Unternehmen ohne Bankkredit erfolgreich starten un

    Weiterlesen

    Branchen-Spezial
  16. Gemeinschaftsgründungen mit zwei Gründern – 1×1 der Gründung

    Gemeinschaftsgründungen mit zwei Gründern – 1×1 der Gründung

    Gründung im Team: Entdecken Sie die wichtigsten Tipps und rechtlichen Fallstricke für Gemeinschaftsgründungen mit zwei Gründern. Erfahren Sie, wie Sie Konflikte vermeiden, die richtige Rechtsform wählen und einen fairen Gesellschaftsvertrag gestalten. Erhöhen Sie Ihre Erfolgschan

    Weiterlesen

  17. Strategien für einen intelligenten und risikoarmen Start – 1×1 der Gründung

    Strategien für einen intelligenten und risikoarmen Start – 1×1 der Gründung

    Warum ein tragfähiges Geschäftsmodell wichtiger ist als eine gute Idee — und wie Zeit, Plan B und Disziplin den Unterschied machen. Strategien zur Risikoreduzierung, Tipps zur Gründung aus ALG I und warum Intelligenz vor Kapital steht.

    Weiterlesen

  18. Nach der AVGS-Gründung – Ihre Checkliste für die ersten Wochen

    Nach der AVGS-Gründung – Ihre Checkliste für die ersten Wochen

    Wie das Coaching nach dem Start weitergeht – AVGS-Nachbetreuung, Steuerberater-Wahl und typische Sechs-Monats-Wand.

    Weiterlesen

  19. AVGS-Gründungscoaching: Leitfaden für ALG-1-Gründer

    AVGS-Gründungscoaching: Leitfaden für ALG-1-Gründer

    Mit dem Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein (AVGS) der Agentur für Arbeit aus der Arbeitslosigkeit in die tragfähige Selbstständigkeit – Voraussetzungen, Antrag, Coaching-Inhalte.

    Weiterlesen

  20. Kalkulation von Stundensätzen – 1×1 der Gründung

    Kalkulation von Stundensätzen – 1×1 der Gründung

    Hier können Sie selber online und kostenlos Stundensätze kalkulieren. In die Website integrierte App mit ausführlichen Erklärungen.

    Weiterlesen

    Branchen-Spezial
  21. Angebot oder Kostenvoranschlag? – 1×1 der Gründung

    Angebot oder Kostenvoranschlag? – 1×1 der Gründung

    Unterschied zwischen Angebot und Kostenvoranschlag, Verbindlichkeit, Freizeichnung, Kostenpflicht und was in ein gutes Angebot gehört.

    Weiterlesen

  22. Wie komme ich zu den richtigen Kosten? – 1×1 der Gründung

    Wie komme ich zu den richtigen Kosten? – 1×1 der Gründung

    Kurzüberblick zur Kostenrechnung für Gründer: Fixkosten, variable Kosten, Cashburnrate, Deckungsbeitrag und Gewinnschwelle – mit Verweis auf die Kalkulation der Stundensätze.

    Weiterlesen

  23. Steuern: Überblick für Selbstständige und Unternehmer – 1×1 der Gründung

    Steuern: Überblick für Selbstständige und Unternehmer – 1×1 der Gründung

    Kurzer Überblick über die wichtigsten Steuern für Selbstständige und Unternehmer: Einkommensteuer, Gewerbesteuer, Körperschaftsteuer und Verbrauchsteuern – inklusive Umsatzsteuer, Kleinunternehmerregelung und Reverse-Charge.

    Weiterlesen

    Branchen-Spezial
  24. Finanzplanung – 1×1 der Gründung

    Finanzplanung – 1×1 der Gründung

    Kurzüberblick zur Finanzplanung für Gründer: Liquiditäts-, Erfolgs-, Investitionsplanung und Planbilanz, Zahlungs- vs. Ergebniswirksamkeit, AfA.

    Weiterlesen

  25. Förderung & Finanzierung: Was Gründer realistisch erwarten können – 1×1 der Gründung

    Förderung & Finanzierung: Was Gründer realistisch erwarten können – 1×1 der Gründung

    Welche Förderungen für Gründer wirklich tragen, warum Banken bei Gründern zögern und wie Sie Eigenkapital, Bonität und Businessplan so aufstellen, dass eine Finanzierung möglich wird.

    Weiterlesen

  26. Standortwahl: Welcher Standort passt zu Ihrem Geschäftsmodell? – 1×1 der Gründung

    Standortwahl: Welcher Standort passt zu Ihrem Geschäftsmodell? – 1×1 der Gründung

    Wann der Standort über Erfolg oder Scheitern entscheidet – und wann er fast egal ist. Plus Pflicht-Check zur Gebietsausweisung: Wohn-, Misch-, Gewerbe- und Industriegebiet.

    Weiterlesen

  27. Erfolgsfaktoren für erfolgreiche Gründungen – 1×1 der Gründung

    Erfolgsfaktoren für erfolgreiche Gründungen – 1×1 der Gründung

    Welche Faktoren über Erfolg oder Scheitern einer Gründung entscheiden – und welche Verhaltensweisen und Methoden erfolgreiche Unternehmer auszeichnen.

    Weiterlesen

    Branchen-Spezial

Sub-Hub

1×1 der Businessplan-Erstellung

Ein schriftlicher Businessplan ist kein Automatismus – rund 7 von 8 Gründerinnen und Gründern brauchen ihn nicht. Wenn Sie ihn aber brauchen – für AVGS, Bank, Investor oder ein Erlaubnisverfahren –, führt dieser Sub-Hub Sie in elf Kapiteln durch die Erstellung. Starten Sie mit dem Auftakt, ob Sie überhaupt einen brauchen, und gehen Sie von dort in die vollständige Kapitelstrecke.

Werkstatt

Vertiefungen aus dem Digitalen Beirat

Themen, die über die Grundmodule hinausgehen – als eigene Analyse-Werkstätten. Sinnvoll, sobald das Geschäftsmodell erste Konturen hat.

Personen & Themen

Wer arbeitet daran und was Sie dazu lesen sollten

Wer den Hub fachlich trägt – und welche Beiträge im Unternehmer-Magazin dazu erschienen sind.

Interaktive App

1×1 der Gründung

Lernpfad für die Selbstständigkeit: Selbsttest, Podcast, Wissensartikel, Chatbot und Quiz.

Jetzt laden

Interaktive Vorschau wird beim Annähern geladen.

Interaktive Vorschau – 1x1gruendung.peter-saubert.net

Vorschau in neuem Tab öffnen ↗

Podcast

1x1 der Gründung

Der Podcast richtet sich an Gründerinnen und Gründer, die tiefer eintauchen wollen. Der Podcast behandelt ganz pragmatisch die Sachen, über die sich Gründerinnen und Gründer wirklich Gedanken machen müssen. Einige unserer Mandanten berichten uns, dass Sie den Podcast mehrfach gehört haben und die Texte dazu alle gelesen haben. Offensichtlich lohnt es sich. Das "1x1 der Gründung" ist ein sehr erfolgreiches KI-Experiment der Unternehmensberatung Peter Saubert. Auf Basis von vorhandenen Inhalten der Reihe „1×1 der GmbH-Gründung“ von Peter Saubert, werden Podcast automatisiert erzeugt.

Weitere Kanäle

Wo Sie uns sonst noch finden

Podcast, YouTube, LinkedIn – dieselben Themen in anderen Formaten.

Mein Klärungsbogen

Ihre offenen Punkte zu diesem Beitrag

Typische offene Fragen zu diesem Beitrag. Setzen Sie einzelne Punkte auf Ihre persönliche Aufgabenliste unter „Meins" – oder ergänzen Sie eine eigene Frage. Der Klärungsbogen ist Ihr privater Arbeitsbereich; wir greifen darauf nicht zu. Sie nutzen ihn als roten Faden beim Lesen – und nehmen ihn, wenn Sie wollen, als Agenda in ein Beratungsgespräch mit.

Für diesen Beitrag werden gerade Vorschläge erzeugt. In der Zwischenzeit können Sie Ihre eigene Frage unten ergänzen.

Kontakt

Interesse? Schreiben Sie uns.

Sie überlegen zu gründen oder stehen kurz davor? Schreiben Sie uns – wir antworten persönlich. Wenn Sie arbeitslos sind, prüfen Sie Ihren AVGS-Anspruch direkt im Startup-Profi-Check unten.

Mein Klärungsbogen

Ihre offenen Punkte zu diesem Beitrag

Typische offene Fragen zu diesem Beitrag. Setzen Sie einzelne Punkte auf Ihre persönliche Aufgabenliste unter „Meins" – oder ergänzen Sie eine eigene Frage. Der Klärungsbogen ist Ihr privater Arbeitsbereich; wir greifen darauf nicht zu. Sie nutzen ihn als roten Faden beim Lesen – und nehmen ihn, wenn Sie wollen, als Agenda in ein Beratungsgespräch mit.

Für diesen Beitrag werden gerade Vorschläge erzeugt. In der Zwischenzeit können Sie Ihre eigene Frage unten ergänzen.

Feedback

War dieser Beitrag hilfreich?