1×1 der Gründung
Übersicht 1×1 der Gründung
Strukturierter Hub für die Unternehmensgründung: Module, Branchen, Apps, Podcast und AVGS-Coaching – faktenbasiert und pragmatisch.
Wozu Klärungsbogen und Leseliste?
Beides ist Ihr privater Arbeitsbereich unter „Meins" – eine persönliche Aufgaben- und Merkliste, mit der Sie beim Lesen einen roten Faden behalten. Wir als Unternehmensberatung greifen darauf nicht zu.
Die Leseliste sammelt Beiträge, Module und Folgen, die Sie später lesen oder hören wollen. Der Klärungsbogen sammelt offene Fragen, die Ihnen beim Lesen einfallen – mit Quelle und Sprungmarke. Wenn Sie irgendwann ein Gespräch mit uns führen möchten, bringen Sie den Klärungsbogen als Ihre Agenda mit. Solange Sie das nicht tun, bleibt er bei Ihnen.
Worum es im 1×1 der Gründung geht
Eine Unternehmensgründung ist kein Akt der Inspiration, sondern eine Folge von Entscheidungen. Jede dieser Entscheidungen hat Konsequenzen – kaufmännisch, rechtlich, steuerlich, persönlich. Wer sich nüchtern damit beschäftigt, bevor er gründet, vermeidet die typischen Fehler, die in den ersten drei Jahren mehr als die Hälfte aller Gründer aus dem Markt drängen. Genau darum geht es in diesem Hub: Wir nehmen die Gründungsphase auseinander und ordnen ein, was wirklich zählt.
Das 1×1 der Gründung ist kein Motivationsbuch. Es ist ein Arbeitswerkzeug. Sie finden hier strukturierte Module zu allen relevanten Themen – von der Motivation über die Rechtsformwahl, den Businessplan, die Stundensatzkalkulation, Verträge und Versicherungen bis hin zu Marketing, Personal und Skalierung. Jedes Modul ist eigenständig lesbar. Die Reihenfolge ist eine Empfehlung, kein Zwang.
Wer dieses Angebot nutzen sollte
Das 1×1 richtet sich an Menschen, die ernsthaft über eine Selbstständigkeit nachdenken oder bereits gegründet haben und die Lücken in ihrem Handwerkszeug schließen wollen. Es ist genauso geeignet für Solo-Selbstständige, die ihre Geschäftsgrundlage professionalisieren, wie für Teams, die ein Unternehmen aufbauen. Branchenspezifische Vertiefungen finden Sie in den Branchenmodulen in der Seitenleiste – sie werden laufend ergänzt.
Wie wir an Gründung herangehen
Wir argumentieren faktenbasiert. Wir verschweigen keine Risiken und reden nichts schön. Gleichzeitig sind wir keine Bedenkenträger: Wer gut vorbereitet startet, hat exzellente Chancen. Die Aufgabe ist, gut vorbereitet zu starten. Dazu gehört, die eigene Geschäftsidee gegen den Markt zu prüfen, die Finanzierung realistisch zu planen, die rechtliche Verpackung zur Idee passend zu wählen und die ersten Jahre durchzurechnen – inklusive der Phasen, in denen es nicht so läuft wie gedacht.
Wir orientieren uns an drei Prinzipien:
- Intelligenter, risikoarmer Start. Nicht alles auf einmal, sondern in Stufen. Erst validieren, dann skalieren.
- Liquidität vor Gewinn. Ein gewinnbringendes Unternehmen kann insolvent werden, wenn das Geld nicht zur richtigen Zeit auf dem Konto ist.
- Eigenverantwortung statt Fördermittelromantik. Förderungen sind nützlich, ersetzen aber keine tragfähige Geschäftsidee.
Blick von außen: Markt- und Trendberichte der fivewi
Wenn Sie sich mit der Selbstständigkeit beschäftigen, sollten Sie sich mit Ihrer Branche einmal aus Sicht von Banken und Unternehmensberatern beschäftigt haben. Eine gute Möglichkeit dafür sind die Markt- und Trendberichte der fivewi. Sie liefern einen strukturierten Blick von außen auf Ihre Branche und schärfen den Blick für die Gründung.
Natürlich kann es sein, dass in Ihrem konkreten Umfeld nicht alles genau so ist, wie der Bericht es darstellt. Er zeigt Ihnen aber, wo Sie hinschauen müssen und was Sie später gegenüber der fachkundigen Stelle, der Agentur für Arbeit oder Ihrer Bank plausibel begründen müssen.
Die Themenbereiche im Überblick
Die einzelnen Module bilden die Bausteine einer ganzen Gründungs-Bibliothek. Inhaltlich behandeln wir unter anderem:
- Persönliche Voraussetzungen: Bin ich eine Gründerperson? Was muss ein Selbstständiger können? Welche Motivationen tragen, welche brennen aus?
- Geschäftsidee und Modell: Geschäftsmodell, Skalierungsfrage, Unternehmenskauf als Alternative zur Gründung.
- Strategie und Start: Strategien für einen risikoarmen Start, Gemeinschaftsgründungen mit zwei Gründern, Firmenname und Marken.
- Rechtsformen und Gewerbe: Die wichtigsten Rechtsformen, Gewerbeanmeldung, Verträge und Vertragsarten.
- Geld und Zahlen: Businessplan, Kalkulation von Stundensätzen, Versicherungen, alternative Finanzierungsformen, Phasen der Unternehmensgründung.
- Markt und Vertrieb: Kundengewinnung als Zweck von Marketing und Verkauf, Wann muss ich Personal einstellen?
Warum so viele Selbstständige nach drei Jahren aufgeben
Die nüchterne Antwort: weil sie wesentliche Themen nicht oder zu spät bearbeitet haben. Es sind selten die spektakulären Fehler, die zur Aufgabe führen. Es ist die Summe der kleinen Versäumnisse und fehlendes Wissen: unklare Kalkulation, fehlende Liquiditätsplanung, mangelhafte Verträge, kein Marketing-System, falsche Rechtsform, keine Rücklagen. Diese Themen lassen sich vermeiden. Genau dafür ist dieses 1×1 da.
Wenn Sie tiefer einsteigen wollen
Drei Anlaufstellen ergänzen dieses Hub:
- Der Podcast „1×1 der Gründung" vertieft viele Module in Gesprächsform.
- Die App „1×1 der Gründung" führt Sie strukturiert durch die wichtigsten Entscheidungen Ihrer Gründungsphase.
- Bei konkreten Vorhaben mit AVGS-Förderung verweisen wir auf das Angebot AVGS Gründungscoaching.
Hinweis für Arbeitslose: AVGS nutzen
Sollten Sie arbeitslos sein und die Möglichkeit haben, einen AVGS (Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein) für die Gründung zu erhalten, nutzen Sie diese Möglichkeit unbedingt. Im zu 100 % geförderten Gründungscoaching wird mit Ihnen in der Regel ein Businessplan erstellt, den Sie für die Tragfähigkeitsbescheinigung benötigen. Die Tragfähigkeitsbescheinigung ist die Voraussetzung für den Gründungszuschuss der Agentur für Arbeit.
Kriterien
Was Peter Saubert als Gründungsberatung mitbringt
- Umfangreiche Erfahrung mit Gründungen: Ingenieurbüros
- Umfangreiche Erfahrung mit Gründungen: Maschinenbau
- Umfangreiche Erfahrung mit Gründungen: Automobilindustrie & Fahrzeugtechnik
- Umfangreiche Erfahrung mit Gründungen: Fahrzeughandel
- Umfangreiche Erfahrung mit Gründungen: Softwareentwicklung, Tech-Startups & Plattformen
- Umfangreiche Erfahrung mit Gründungen: Handwerksbetriebe (Metall, Elektro, SHK, Maler, Zimmerer, Dachdecker, Fassadenbau, Gerüstbau, Karosserie- und Fahrzeugbau, Kälte-/Klimatechnik, Steinmetz)
- Umfangreiche Erfahrung mit Gründungen: Sportschulen & Fußballschulen
- Erfahrung mit Gründungen: Arbeitnehmerüberlassung / Personaldienstleister
- Erfahrung mit Gründungen: Garten- und Landschaftsbau
- Erfahrung mit Gründungen: Tiefbau, Abbruch & Rückbau
- Erfahrung mit Gründungen: Land- und forstwirtschaftliche Lohnunternehmen
- Erfahrung mit Gründungen: Transport & Logistik (unter/über 3,5 t)
- Erfahrung mit Gründungen: Energieberatung
- Erfahrung mit Gründungen: Handelsvertretung, Online-Handel, Sport-Equipment
- Erfahrung mit Gründungen: Gastronomie, Event & Tourismus
- Erfahrung mit Gründungen: Fahrschulen
- Erfahrung mit Gründungen: Technische und chemische Produktion
- Erfahrung mit Gründungen: Reinigung
- Erfahrung mit Gründungen: Franchisekonzepte
- Peter Saubert spricht Klartext
- Arbeit in ganz Deutschland – online und persönlich
- Fokus auf die Motivation der Gründerin oder des Gründers bzw. der Unternehmerin oder des Unternehmers
- Risikooptimierte Gründung
- Zahlreiche erfolgreiche Finanzierungen mit KfW, Landes-Förderbanken, privaten Kapitalgebern und Banken
- Umfangreiche Erfahrung mit Förderprogrammen
- Coaching mit AVGS möglich
- Erfahrung mit Einzelunternehmen
- Erfahrung mit Freiberuflern
- Erfahrung mit GmbH
- Erfahrung mit UG
- Erfahrung mit eingetragenem Kaufmann bzw. eingetragener Kauffrau (e. K.)
- Erfahrung mit offener Handelsgesellschaft (oHG)
- Erfahrung mit Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR)
- Eigene Erfahrung als GmbH-Geschäftsführer mehrerer Unternehmen
- Eigene Erfahrung mit Insolvenz
- Erfahrung mit unterschiedlich komplexen Geschäftsmodellen – von einfach bis hochkomplex
- Zertifizierte Gründungsberatung IHK
- Zertifizierter Berater des IBWF
- Mehrfach ausgezeichnet als Top Consultant
- Ausgezeichnet als Business Innovator
- Partner der Offensive Mittelstand
- FuZ-Siegel (Förderung)
- Sehr gute Bewertungen bei Google (5,0 Sterne)
Bewertungen unserer Mandanten
Unser Anspruch
Wir wollen, dass Sie nach der Lektüre dieser Module bessere Entscheidungen treffen können. Nicht jede Idee muss umgesetzt werden, und nicht jede Selbstständigkeit ist der richtige Weg. Wenn Sie aber gründen, dann gut vorbereitet, mit klaren Zahlen, klarem Kopf und einer realistischen Erwartung an die ersten Jahre. Erfolgreiche kleine und mittelständische Unternehmen sind die Quelle des Wohlstands in Deutschland – und jede gut vorbereitete Gründung erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass eines daraus entsteht.
Leitbild
Warum wir das machen
Eine Gründung ist kein Selbstzweck. Wir begleiten Gründungen, weil aus Gründern später die Unternehmen werden, die Arbeitsplätze, Steuern und Wohlstand schaffen.
Erfolgreiche kleine und mittelständische Unternehmen sind die Quelle des Wohlstands in Deutschland. Wir arbeiten deshalb für und mit KMU am Erfolg und der nachhaltigen Stärkung dieser Unternehmen.
Branchen-Linse
Lesen Sie das 1×1 der Gründung aus Sicht Ihrer Branche
Module bleiben gleich, Einleitung und branchen-spezifische Ergänzungen wechseln. Sie können unten jederzeit eine andere Branche wählen oder die Linse entfernen.
Branche wechseln
- Abbruch & Rückbau
- Arbeitnehmerüberlassung / Personaldienstleister
- Dachdecker-Handwerk
- Elektriker-Handwerk
- Fassadenbauer-Handwerk
- Forstwirtschaftliche Dienstleistungen
- Fußballschule
- Garten- und Landschaftsbau
- Gerüstbauer-Handwerk
- Ingenieurbüro
- Kälte- und Klimatechnik
- Karosserie- und Fahrzeugbauer-Handwerk
- Landwirtschaftliches Lohnunternehmen
- Lohnunternehmen Bauwirtschaft
- Maler- und Lackiererhandwerk
- Maschinenbau
- Metallbau-Handwerk
- Reinigung
- SHK-Handwerk (Sanitär, Heizung, Klima)
- Tiefbau
- Transport über 3,5 t
- Transport unter 3,5 t
- Zimmerer-Handwerk
Keine passende Branche dabei? Lesen Sie einfach weiter ohne Auswahl – die Inhalte sind so geschrieben, dass sie für jede Gründung tragen.
Meisterpflicht
ausblendenAnlage A – zulassungspflichtiges Handwerk
Warum Meisterpflicht?
Das Maler- und Lackierer-Handwerk ist in Anlage A der Handwerksordnung geführt. Wer einen Maler- und Lackiererbetrieb in die Handwerksrolle eintragen lassen will, braucht grundsätzlich einen Meisterbrief als Maler- und Lackierermeister.
Drei Wege ohne eigenen Meisterbrief
- Angestellter Betriebsleiter: Ein Maler- und Lackierermeister übernimmt in Vollzeit die technische Leitung des Betriebs.
- Ausübungsberechtigung nach § 7b HwO (Altgesellenregelung): Nachweis einer einschlägigen Gesellenprüfung, mindestens sechs Jahre Berufstätigkeit und davon vier Jahre in leitender Stellung – plus Nachweis betriebswirtschaftlicher, kaufmännischer und rechtlicher Kenntnisse.
- Ausnahmebewilligung nach § 8 HwO: Nachweis meistergleicher Kenntnisse in theoretischer und praktischer Prüfung – in der Praxis nur bei unzumutbarer Härte.
Ingenieure und staatlich geprüfte Techniker mit einschlägigem Schwerpunkt können nach § 7 Abs. 2 HwO dem Meister gleichgestellt werden. Vor der Gewerbeanmeldung immer schriftlich mit der zuständigen Handwerkskammer klären.
Automatisch eingeblendet, weil Maler- und Lackiererhandwerk in Anlage A der Handwerksordnung geführt wird.
Branchen-Sicht
Maler- und Lackiererhandwerk
Der Pinsel wird digitaler, das Handwerk bleibt Handarbeit. Zwischen energetischer Sanierungswelle und akutem Fachkräftemangel steht eines der traditionsreichsten Gewerke der Anlage A vor einem Umbruch, der Chancen und Risiken gleichermaßen birgt – und der eine ehrliche Kalkulation vom ersten Tag an belohnt.
Branchenüberblick
Das Maler- und Lackierergewerbe (Wirtschaftszweig WZ 43.34.1) gehört zu den mitgliederstärksten Handwerkszweigen Deutschlands. Nach Angaben des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH) zählt die Branche rund 40.000 Betriebe, in denen etwa 200.000 Menschen beschäftigt sind. Das Statistische Bundesamt (Destatis) weist für die Branche einen Jahresumsatz aus, der sich je nach Konjunkturlage im niedrigen zweistelligen Milliardenbereich bewegt – getragen von einem breiten Leistungsspektrum aus klassischen Maler- und Lackierarbeiten, Wärmedämmverbundsystemen, Bodenbeschichtungen sowie Gestaltungs- und Denkmalpflegeleistungen. Der Bundesverband Farbe Gestaltung Bautenschutz (BV Farbe) betont regelmäßig, dass die Nachfrage nach Instandhaltung und energetischer Modernisierung des Gebäudebestands ein struktureller Wachstumstreiber bleibt, auch wenn die Bauwirtschaft insgesamt 2024/2025 mit gedämpfter Investitionsbereitschaft zu kämpfen hat.
Regionale Schwerpunkte
Die Betriebsdichte im Maler- und Lackierergewerbe folgt weitgehend der Bevölkerungs- und Bauverteilung. Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg stellen als bevölkerungsreiche Flächenländer mit ausgeprägter Bautätigkeit die größten Betriebskontingente. In Ostdeutschland zeigt sich ein zweigeteiltes Bild: Einerseits sorgt der Sanierungsbedarf des Gebäudebestands in Städten wie Leipzig, Dresden oder Erfurt für stabile Auftragslagen, andererseits verschärft die demografische Entwicklung dort den Fachkräftemangel überdurchschnittlich. Ballungsräume mit hoher Bautätigkeit – etwa das Rhein-Main-Gebiet, der Großraum Stuttgart und München – profitieren zusätzlich von Neubauprojekten und energetischen Sanierungsmaßnahmen im Bestand. Ländliche Regionen sind stärker von Instandhaltungsarbeiten am privaten Wohnungsbestand geprägt, während in Metropolen gewerbliche und öffentliche Aufträge sowie Fassadengestaltung eine größere Rolle spielen.
Struktur und Betriebsgröße
Das Maler- und Lackierergewerbe ist klassisch kleinteilig strukturiert. Die überwiegende Mehrheit der rund 40.000 Betriebe sind Klein- und Kleinstunternehmen mit häufig weniger als zehn Beschäftigten, geführt vom Meisterbetrieb selbst oder in Familienhand. Größere Betriebe mit mehreren Kolonnen und spezialisierten Abteilungen für Fassadensanierung, Industrielackierung oder Gestaltungsaufträge bilden die Ausnahme, sind jedoch zunehmend gefragt, wenn es um komplexe WDVS-Großprojekte oder gewerbliche Aufträge geht. Diese Struktur bringt Flexibilität und Kundennähe mit sich, sorgt zugleich aber für begrenzte Kapazitäten bei der Abarbeitung großer Sanierungswellen sowie für einen hohen Verwaltungsaufwand bei kleinen Einheiten – ein Punkt, den der ZDH regelmäßig im Zusammenhang mit Bürokratieentlastung für das Handwerk thematisiert.
Ausbildung und Arbeitsmarkt
Der Ausbildungsberuf Maler und Lackierer beziehungsweise Malerin und Lackiererin gliedert sich in die Fachrichtungen Gestaltung und Instandhaltung, Kirchenmalerei und Denkmalpflege sowie Bauten- und Korrosionsschutz. Diese Differenzierung spiegelt die Bandbreite der Tätigkeiten wider – von der klassischen Fassadenanstrich über die kunsthandwerkliche Restaurierung historischer Gebäude bis zum industriellen Korrosionsschutz an Stahlbauten. Die Bundesagentur für Arbeit (BA) meldet für das Gewerbe seit Jahren einen spürbaren Fachkräfte- und Nachwuchsmangel: Offene Ausbildungsplätze bleiben in vielen Regionen unbesetzt, während gleichzeitig altersbedingt viele erfahrene Meister aus dem Erwerbsleben ausscheiden. Der ZDH verweist darauf, dass die Attraktivität des Berufs – trotz guter Übernahme- und Aufstiegschancen bis zum Meistertitel oder zur Betriebsübernahme – im Vergleich zu akademischen Laufbahnen bei jungen Menschen unterschätzt wird. Initiativen zur Berufsorientierung, Imagekampagnen des BV Farbe sowie duale Studienangebote im Bereich Farbdesign sollen dem entgegenwirken.
Wer im Maler- und Lackiererhandwerk erfolgreich sein will, muss heute Farbtöne, Fördertöpfe und Formvorschriften gleichermaßen beherrschen. Der klassische Anstrich reicht als Geschäftsmodell nicht mehr – energetische Fassaden, Bauten- und Korrosionsschutz sind die Margentreiber der kommenden Jahre.
Regulatorik
Das Maler- und Lackiererhandwerk ist als zulassungspflichtiges Gewerbe in Anlage A Nr. 10 der Handwerksordnung (HwO) gelistet, weshalb die selbstständige Ausübung grundsätzlich einen Meisterbrief oder eine gleichwertige Qualifikation voraussetzt. Regulatorisch prägend ist zudem die Gefahrstoffverordnung (GefStoffV), die den Umgang mit Lösemitteln, Lacken und Beschichtungsstoffen streng reglementiert. Besondere Bedeutung hat die Technische Regel für Gefahrstoffe TRGS 519, die den fachgerechten Umgang mit Asbest bei Sanierungsarbeiten im Altbaubestand regelt – ein Thema, das angesichts des Sanierungsbedarfs von Gebäuden aus den 1960er- bis 1980er-Jahren an Relevanz gewinnt. Für Bauleistungen im Auftrag öffentlicher und vieler privater Bauherren gilt zudem die VOB/B als vertragsrechtlicher Rahmen. Die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU) verantwortet Arbeitsschutz und Unfallversicherung, während die Winterbeschäftigungsumlage die saisonale Beschäftigungssicherung in der kalten Jahreszeit finanziert. Ergänzend regelt SOKA-BAU über die Tarifverträge RGBAU (Rahmentarifvertrag Bau) Urlaubsansprüche und Zusatzleistungen für die häufig wechselnden Baustelleneinsätze der Beschäftigten.
Fördermittel und Finanzierung
Existenzgründer im Maler- und Lackiererhandwerk können von der Meistergründungsprämie profitieren, die viele Bundesländer als finanziellen Anreiz für die Betriebsübernahme oder -gründung nach bestandener Meisterprüfung gewähren (Bandbreite je Land rund 7.500 bis 15.000 €). Ergänzend stehen Förderkredite und Zuschüsse der KfW für Investitionen in Maschinen, Fahrzeuge und Digitalisierung zur Verfügung. Von besonderer Relevanz für das Auftragsvolumen der Branche ist die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) des BAFA: Zwar richtet sich die Förderung formal an die Gebäudeeigentümer, doch wirkt sie mittelbar als Nachfragetreiber für Malerbetriebe, insbesondere bei Wärmedämmverbundsystemen (WDVS) und energetischer Fassadensanierung. Betriebe, die sich frühzeitig mit den Förderrichtlinien und Antragsprozessen ihrer Kunden vertraut machen, verschaffen sich einen Wettbewerbsvorteil bei der Auftragsakquise, da Bauherren zunehmend Wert auf eine kompetente Beratung zu förderfähigen Maßnahmen legen.
Marktumfeld und Trends
Der mit Abstand wichtigste Wachstumstreiber der Branche bleibt die energetische Sanierung des Gebäudebestands. Wärmedämmverbundsysteme, Fassadendämmung und die Modernisierung alternder Bausubstanz sichern Malerbetrieben über Jahre hinweg volle Auftragsbücher – ein Trend, den sowohl der BV Farbe als auch der ZDH als zentrale Zukunftschance des Gewerks hervorheben. Parallel gewinnt das Thema Barrierefreiheit an Bedeutung, etwa bei kontrastreichen Farbgestaltungen für Senioreneinrichtungen oder öffentliche Gebäude. Auch hochwertige Kreativleistungen – individuelle Wandgestaltung, Lasurtechniken, digitale Fassadenvisualisierung vor Auftragsbeginn – eröffnen Betrieben Möglichkeiten zur Differenzierung und Margenverbesserung jenseits des Preiswettbewerbs im Massengeschäft. Diesem stehen erhebliche Belastungen gegenüber: steigende Material- und Energiekosten, ein spürbarer Preis- und Kalkulationsdruck durch Wettbewerb und öffentliche Ausschreibungen sowie der bereits skizzierte Fachkräftemangel, der viele Betriebe zwingt, Aufträge abzulehnen oder Kapazitäten zu reduzieren. Digitalisierung – von der Angebotskalkulation über Materialbestellung bis zur Kundenkommunikation – wird zunehmend zum Effizienzfaktor, der über Wettbewerbsfähigkeit mitentscheidet.
Chancen und Risiken für Gründerinnen und Gründer
Die Chancen des Maler- und Lackiererhandwerks liegen klar auf der Hand: Der energetische Sanierungsbedarf des deutschen Gebäudebestands garantiert auf absehbare Zeit ein stabiles Auftragsvolumen, während wachsende Ansprüche an Wohnqualität, Gestaltung und Nachhaltigkeit neue, margenstärkere Geschäftsfelder eröffnen. Betriebe, die sich auf Spezialisierungen wie Korrosionsschutz, Denkmalpflege oder energetische Fassadensanierung konzentrieren, können sich dem allgemeinen Preisdruck teilweise entziehen. Die Risiken sind jedoch ebenso real: Der demografisch bedingte Fachkräftemangel, ausbleibender Nachwuchs sowie steigende regulatorische Anforderungen – von Gefahrstoffverordnung bis Dokumentationspflichten – belasten insbesondere kleine Betriebe. Konjunkturelle Schwankungen in der Bauwirtschaft und eine mögliche Zurückhaltung bei privaten Sanierungsinvestitionen könnten kurzfristig dämpfend wirken.
Unter dem Strich überwiegt jedoch eine verhalten optimistische Einschätzung: Das Maler- und Lackiererhandwerk ist strukturell krisenfest, weil Instandhaltung und Sanierung – anders als Neubauprojekte – kaum aufschiebbar sind. Wer als Betrieb heute in Ausbildung, Digitalisierung und Spezialisierung investiert, positioniert sich für ein Jahrzehnt, in dem energetische Modernisierung und gestalterische Qualität zu den zentralen Werttreibern der Immobilienwirtschaft zählen werden. Die Farbe an der Wand mag unscheinbar wirken – das Geschäft dahinter hat Substanz.
- Rechtsform
- Einzelunternehmen, GbR, GmbH, UG – GmbH ab WDVS und Industrielackierung wegen Haftungsvolumen üblich
- Status
- Zulassungspflichtiges Handwerk (Anlage A HwO) – Maler und Lackierer
- Regulatorisch
- HwO Anlage A, GEG (WDVS), VOB/B, Gefahrstoffverordnung, TRGS 519 (Asbest) bei Altbau, DIN 55699 (WDVS)
- Pflichtversicherung
- BG BAU (gesetzlich); Betriebshaftpflicht mit Bearbeitungs- und Tätigkeitsschäden, Deckung ab 3–5 Mio. €
- Typische Liquiditätsfalle
- Materialvorfinanzierung (Farbe, WDVS-Dämmung), Gerüstmieten, Zahlungsziele 30–60 Tage, Winterpause im Fassadengeschäft
- Steuerlich / Beiträge
- BG BAU, SOKA-BAU bei baunahen Leistungen (WDVS), § 13b UStG bei Bauleistungen an Bauleister, Bauabzugsteuer § 48 EStG
- Typische Auftraggeber
- Privatkunden, Hausverwaltungen, Wohnungsbaugesellschaften, Bauträger, Architekten, öffentliche Hand (Denkmalpflege)
- Fördermittel
- Meistergründungsprämie der Bundesländer (i. d. R. 7.500–15.000 € für Handwerksmeister mit Betriebsgründung/-übernahme, Länderregeln beachten); KfW-ERP-Gründerkredit StartGeld (067) und ERP-Förderkredit Gründung/Nachfolge (365/366); Bürgschaftsbanken der Länder (VDB); mittelbar über WDVS-Aufträge: BAFA-BEG-Einzelmaßnahmen und KfW-Wohngebäudeprogramm (261)
- Typische Startinvestition
- 20.000–80.000 € (Transporter, Leitern/Gerüst, Airless-Spritzgerät, Schleif- und Absauggeräte, Software, Erstlager)
Warum sehe ich diese Branchen-Einleitung?
Sie haben oben die Branchen-Linse auf Maler- und Lackiererhandwerk gesetzt (oder sind über einen Branchen-Link auf diese Seite gekommen). Sie können die Linse oben im Block „Branche wählen" jederzeit wechseln oder entfernen.
Kompetenznachweis
Ausgezeichnet und unabhängig geprüft
Auszeichnungen, Zertifikate und Mitgliedschaften, die unsere Arbeit fortlaufend extern validieren.

Auszeichnung · 2023
Top Consultant 2023

Auszeichnung · 2026
Top Consultant 2026

Auszeichnung · 2026
Business Innovator 2026

Zertifizierung
IHK-zertifizierter Gründungsberater
Module
Die Grundmodule der Gründung
Die Themen, die in jeder Gründung in der einen oder anderen Form vorkommen – in Reihenfolge des Podcasts.

Motivationen für den Schritt in die Selbstständigkeit – 1×1 der Gründung
Warum machen sich Menschen selbstständig? Warum werden Unternehmen gegründet? Warum ist das wichtig, das zu wissen? Der Unternehmer denkt sein Leben lang darüber nach: Warum bin ich Unternehmer? Was treibt mich an?
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Mindset: Manager oder Unternehmer? – 1×1 der Gründung
Was unterscheidet das Mindset eines angestellten Managers von dem eines Unternehmers? Manager optimieren – Unternehmer wägen Risiken ab.
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Gründungscoaching: Pro & Contra – 1×1 der Gründung
Wann nützt ein Gründungscoach, wann nicht? Aufgaben, Grenzen, Kosten und Auswahl – plus AVGS-Förderung der Agentur für Arbeit.
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Die Phasen der Unternehmensgründung – 1×1 der Gründung
Vier Phasen der Gründung – von der Idee bis zur Expansion. Was wirklich wichtig ist, wo Coaching weiterhilft und wie Sie typische Fallen vermeiden.
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Ist Gründung im Nebenerwerb eine Möglichkeit? – 1×1 der Gründung
Der risikominimierte Einstieg in die Selbstständigkeit: Wann der Nebenerwerb sinnvoll ist, was Sie zu Umsatzsteuer, Arbeitgeber und Hinzuverdienst wissen müssen.
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Branchen-Spezial
Was muss ein Selbstständiger oder ein Unternehmer können? – 1×1 der Gründung
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Branchen-Spezial
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Welche Rechtsform passt zu Ihrer Gründung? Personengesellschaft oder Kapitalgesellschaft, Haftung, Stammkapital, Gewerbeanmeldung – ein Überblick für Gründer in Deutschland.
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Branchen-Spezial
Welchen Namen trägt meine Firma? – 1×1 der Gründung
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Muss mein Geschäftsmodell skalieren? – 1×1 der Gründung
Skalierung gilt als Königsweg der Gründung. Doch nicht jedes Geschäftsmodell muss skalieren – und nicht jedes kann es. Wir zeigen, wann Skalierbarkeit wirklich entscheidend ist.
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Verträge & Vertragsarten – 1×1 der Gründung
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Die meisten Geschäftsaufgaben erfolgen im dritten Jahr – nicht wegen des Marktes, sondern wegen einer planbaren Steuerfalle. Wir zeigen, wie Sie ihr ausweichen und was Sie tun, wenn Sie schon hineingetappt sind.
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Kundengewinnung ist der Zweck von Marketing und Verkauf – 1×1 der Gründung
Kundengewinnung scheitert selten am Markt – meist am fehlenden Prozess. Wie Sie Kundennutzen schärfen, sich am richtigen Ort sichtbar machen, Empfehlungen nutzen und Angebote so bauen, dass aus Interessenten Kunden werden.
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Risiken, Haftung und Versicherungen für Selbstständige und Unternehmer – 1×1 der Gründung
Was ändert sich an meinen Versicherungen, wenn ich mich selbstständig mache? Kurz alles wichtige erklärt. ✅ Hier lesen ✅
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Unternehmenskauf: Eine Alternative zur Gründung? – 1×1 der Gründung
Unternehmenskauf ist eine Alternative zur Gründung. Der Unternehmenskauf hat Vor- und Nachteile. Ein kleiner Überblick über diesen Weg in die Selbstständigkeit.
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Alternativen zur klassischen Gründungsfinanzierung – 1×1 der Gründung
Finden Sie heraus, welche Alternativen es zur klassischen Gründungsfinanzierung wirklich gibt! Von Bootstrapping, Crowdfunding, privaten Krediten bis zu Förderungen – dieser Ratgeber erklärt praxisnah die besten Wege, wie Sie Ihr Unternehmen ohne Bankkredit erfolgreich starten un
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Branchen-Spezial
Gemeinschaftsgründungen mit zwei Gründern – 1×1 der Gründung
Gründung im Team: Entdecken Sie die wichtigsten Tipps und rechtlichen Fallstricke für Gemeinschaftsgründungen mit zwei Gründern. Erfahren Sie, wie Sie Konflikte vermeiden, die richtige Rechtsform wählen und einen fairen Gesellschaftsvertrag gestalten. Erhöhen Sie Ihre Erfolgschan
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Strategien für einen intelligenten und risikoarmen Start – 1×1 der Gründung
Warum ein tragfähiges Geschäftsmodell wichtiger ist als eine gute Idee — und wie Zeit, Plan B und Disziplin den Unterschied machen. Strategien zur Risikoreduzierung, Tipps zur Gründung aus ALG I und warum Intelligenz vor Kapital steht.
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Nach der AVGS-Gründung – Ihre Checkliste für die ersten Wochen
Wie das Coaching nach dem Start weitergeht – AVGS-Nachbetreuung, Steuerberater-Wahl und typische Sechs-Monats-Wand.
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AVGS-Gründungscoaching: Leitfaden für ALG-1-Gründer
Mit dem Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein (AVGS) der Agentur für Arbeit aus der Arbeitslosigkeit in die tragfähige Selbstständigkeit – Voraussetzungen, Antrag, Coaching-Inhalte.
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Kalkulation von Stundensätzen – 1×1 der Gründung
Hier können Sie selber online und kostenlos Stundensätze kalkulieren. In die Website integrierte App mit ausführlichen Erklärungen.
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Branchen-Spezial
Angebot oder Kostenvoranschlag? – 1×1 der Gründung
Unterschied zwischen Angebot und Kostenvoranschlag, Verbindlichkeit, Freizeichnung, Kostenpflicht und was in ein gutes Angebot gehört.
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Wie komme ich zu den richtigen Kosten? – 1×1 der Gründung
Kurzüberblick zur Kostenrechnung für Gründer: Fixkosten, variable Kosten, Cashburnrate, Deckungsbeitrag und Gewinnschwelle – mit Verweis auf die Kalkulation der Stundensätze.
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Steuern: Überblick für Selbstständige und Unternehmer – 1×1 der Gründung
Kurzer Überblick über die wichtigsten Steuern für Selbstständige und Unternehmer: Einkommensteuer, Gewerbesteuer, Körperschaftsteuer und Verbrauchsteuern – inklusive Umsatzsteuer, Kleinunternehmerregelung und Reverse-Charge.
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Branchen-Spezial
Finanzplanung – 1×1 der Gründung
Kurzüberblick zur Finanzplanung für Gründer: Liquiditäts-, Erfolgs-, Investitionsplanung und Planbilanz, Zahlungs- vs. Ergebniswirksamkeit, AfA.
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Förderung & Finanzierung: Was Gründer realistisch erwarten können – 1×1 der Gründung
Welche Förderungen für Gründer wirklich tragen, warum Banken bei Gründern zögern und wie Sie Eigenkapital, Bonität und Businessplan so aufstellen, dass eine Finanzierung möglich wird.
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Standortwahl: Welcher Standort passt zu Ihrem Geschäftsmodell? – 1×1 der Gründung
Wann der Standort über Erfolg oder Scheitern entscheidet – und wann er fast egal ist. Plus Pflicht-Check zur Gebietsausweisung: Wohn-, Misch-, Gewerbe- und Industriegebiet.
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Erfolgsfaktoren für erfolgreiche Gründungen – 1×1 der Gründung
Welche Faktoren über Erfolg oder Scheitern einer Gründung entscheiden – und welche Verhaltensweisen und Methoden erfolgreiche Unternehmer auszeichnen.
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Branchen-Spezial
Sub-Hub
1×1 der Businessplan-Erstellung
Ein schriftlicher Businessplan ist kein Automatismus – rund 7 von 8 Gründerinnen und Gründern brauchen ihn nicht. Wenn Sie ihn aber brauchen – für AVGS, Bank, Investor oder ein Erlaubnisverfahren –, führt dieser Sub-Hub Sie in elf Kapiteln durch die Erstellung. Starten Sie mit dem Auftakt, ob Sie überhaupt einen brauchen, und gehen Sie von dort in die vollständige Kapitelstrecke.
Der Businessplan-Mythos: Warum 7 von 8 Gründern ihn gar nicht brauchen
Nur rund jeder achte Gründer in Deutschland braucht wirklich einen Businessplan. Warum die KfW-zentrierte Ratgeberlogik in die Irre führt – und wie die Reise stattdessen beginnt.
Zum Beitrag →
Sub-Hub
1×1 der Businessplan-Erstellung
Wenn Sie einen schriftlichen Businessplan wirklich brauchen – für AVGS, Bank, Investor oder Erlaubnisverfahren: elf Kapitel an einem Ort, sequenziell aufgebaut.
Zum Sub-Hub →
Werkstatt
Vertiefungen aus dem Digitalen Beirat
Themen, die über die Grundmodule hinausgehen – als eigene Analyse-Werkstätten. Sinnvoll, sobald das Geschäftsmodell erste Konturen hat.
Personen & Themen
Wer arbeitet daran und was Sie dazu lesen sollten
Wer den Hub fachlich trägt – und welche Beiträge im Unternehmer-Magazin dazu erschienen sind.
Personen (3)
Magazin (11)

Das Prinzip „Karstadt": Was die Rentenreform über schlechte Führung verrät – und warum Gründer jetzt unter Zeitdruck geraten
14.7.2026

Das unsichtbare Asset: Warum der wichtigste Wert Ihres Unternehmens auf keiner Bilanz steht
5.6.2026

AVGS-Interview mit Peter Saubert
10.3.2026

Selbstständig mit dem eigenen Startup – Ein Interview mit Julian Weippert
26.1.2026

Digitalisierung mit Augenmaß: Was kleine Unternehmen wirklich brauchen
27.11.2025

Die Konstruktion Scheinselbstständigkeit: Ein Verbrechen gegen das Grundgesetz
14.10.2025

Warum die Motivation des Unternehmers die Firma gestaltet – Die Geschichte von den vier Reinigungsunternehmern beim Gründungsberater
26.9.2025

Interview Iwan Cajnikov
3.3.2025

Interview Elmar Weber
18.2.2025

Kurzarbeit oder Arbeitslosigkeit: Die beste Startbasis für das eigene Unternehmen
21.8.2020

Die typischen Gründe für das Scheitern von kleinen Unternehmen
28.5.2020
Interaktive App
1×1 der Gründung
Lernpfad für die Selbstständigkeit: Selbsttest, Podcast, Wissensartikel, Chatbot und Quiz.
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Interaktive Vorschau – 1x1gruendung.peter-saubert.net
Podcast
1x1 der Gründung
Der Podcast richtet sich an Gründerinnen und Gründer, die tiefer eintauchen wollen. Der Podcast behandelt ganz pragmatisch die Sachen, über die sich Gründerinnen und Gründer wirklich Gedanken machen müssen. Einige unserer Mandanten berichten uns, dass Sie den Podcast mehrfach gehört haben und die Texte dazu alle gelesen haben. Offensichtlich lohnt es sich. Das "1x1 der Gründung" ist ein sehr erfolgreiches KI-Experiment der Unternehmensberatung Peter Saubert. Auf Basis von vorhandenen Inhalten der Reihe „1×1 der GmbH-Gründung“ von Peter Saubert, werden Podcast automatisiert erzeugt.

Folge 12 · 13.8.2025
001 Die Motivationen für mein Unternehmen

Folge 13 · 22.8.2025
001 Die Motivationen für mein Unternehmen
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Folge 22 · 10.3.2026
001a Geschichte der vier Reinigungsunternehmer

Folge 11 · 13.8.2025
002 Gründungscoaching: Pro & Contra

Folge 10 · 13.8.2025
003 Ihr Weg der Gründung - Phasen der Gründung
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Folge 8 · 13.8.2025
004 Was müssen Sie als Unternehmer können?

Folge 9 · 13.8.2025
005 Die Rechtsform Ihres Unternehmens

Folge 7 · 13.8.2025
006 Wie heißt Ihr Unternehmen?
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Folge 6 · 13.8.2025
007 Skalieren? Mein Unternehmen?
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Folge 5 · 13.8.2025
008 Verträge verstehen Überblick

Folge 4 · 13.8.2025
009 Die 3-Jahres-Klippe Ihrer Selbstständigkeit

Folge 3 · 13.8.2025
010 Kunden gewinnen ist der Erfolgsfaktor

Folge 2 · 13.8.2025
011 Haftung & Risiken als Unternehmer

Folge 1 · 13.8.2025
012 Kauf als Alternative zur Gründung

Folge 15 · 22.8.2025
013 Alternativen zur klassischen Gründungsfinanzierung

Folge 14 · 22.8.2025
014 Wie gründe ich mein eigenes Ingenieurbüro?

Folge 19 · 22.10.2025
015 Wie gründe ich mein eigenes GaLaBau-Unternehmen?

Folge 18 · 29.9.2025
016 Gemeinschaftsgründungen mit zwei Gründern
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Folge 20 · 3.12.2025
017 AVGS Gründergutschein: Die ungeschriebenen Regeln verstehen

Folge 24 · 13.5.2026
018 Intelligent gründen mit staatlicher Unterstützung

Folge 17 · 15.9.2025
101 Ingenieurbüro-Gründer Elmar Weber

Folge 16 · 15.9.2025
102 Gründer Maschinenbauer Iwan Cajnikov

Folge 21 · 27.1.2026
103 Gründer Van-Ausbausysteme Julian Weippert

Folge 23 · 11.3.2026
104 Vom Verwalter zum echten Gestalter
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