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1×1 der Gründung

Übersicht 1×1 der Gründung

Strukturierter Hub für die Unternehmensgründung: Module, Branchen, Apps, Podcast und AVGS-Coaching – faktenbasiert und pragmatisch.

Wozu Klärungsbogen und Leseliste?

Beides ist Ihr privater Arbeitsbereich unter „Meins" – eine persönliche Aufgaben- und Merkliste, mit der Sie beim Lesen einen roten Faden behalten. Wir als Unternehmensberatung greifen darauf nicht zu.

Die Leseliste sammelt Beiträge, Module und Folgen, die Sie später lesen oder hören wollen. Der Klärungsbogen sammelt offene Fragen, die Ihnen beim Lesen einfallen – mit Quelle und Sprungmarke. Wenn Sie irgendwann ein Gespräch mit uns führen möchten, bringen Sie den Klärungsbogen als Ihre Agenda mit. Solange Sie das nicht tun, bleibt er bei Ihnen.

Wie „Meins" funktioniert

Worum es im 1×1 der Gründung geht

Eine Unternehmensgründung ist kein Akt der Inspiration, sondern eine Folge von Entscheidungen. Jede dieser Entscheidungen hat Konsequenzen – kaufmännisch, rechtlich, steuerlich, persönlich. Wer sich nüchtern damit beschäftigt, bevor er gründet, vermeidet die typischen Fehler, die in den ersten drei Jahren mehr als die Hälfte aller Gründer aus dem Markt drängen. Genau darum geht es in diesem Hub: Wir nehmen die Gründungsphase auseinander und ordnen ein, was wirklich zählt.

Das 1×1 der Gründung ist kein Motivationsbuch. Es ist ein Arbeitswerkzeug. Sie finden hier strukturierte Module zu allen relevanten Themen – von der Motivation über die Rechtsformwahl, den Businessplan, die Stundensatzkalkulation, Verträge und Versicherungen bis hin zu Marketing, Personal und Skalierung. Jedes Modul ist eigenständig lesbar. Die Reihenfolge ist eine Empfehlung, kein Zwang.

Wer dieses Angebot nutzen sollte

Das 1×1 richtet sich an Menschen, die ernsthaft über eine Selbstständigkeit nachdenken oder bereits gegründet haben und die Lücken in ihrem Handwerkszeug schließen wollen. Es ist genauso geeignet für Solo-Selbstständige, die ihre Geschäftsgrundlage professionalisieren, wie für Teams, die ein Unternehmen aufbauen. Branchenspezifische Vertiefungen finden Sie in den Branchenmodulen in der Seitenleiste – sie werden laufend ergänzt.

Wie wir an Gründung herangehen

Wir argumentieren faktenbasiert. Wir verschweigen keine Risiken und reden nichts schön. Gleichzeitig sind wir keine Bedenkenträger: Wer gut vorbereitet startet, hat exzellente Chancen. Die Aufgabe ist, gut vorbereitet zu starten. Dazu gehört, die eigene Geschäftsidee gegen den Markt zu prüfen, die Finanzierung realistisch zu planen, die rechtliche Verpackung zur Idee passend zu wählen und die ersten Jahre durchzurechnen – inklusive der Phasen, in denen es nicht so läuft wie gedacht.

Wir orientieren uns an drei Prinzipien:

  • Intelligenter, risikoarmer Start. Nicht alles auf einmal, sondern in Stufen. Erst validieren, dann skalieren.
  • Liquidität vor Gewinn. Ein gewinnbringendes Unternehmen kann insolvent werden, wenn das Geld nicht zur richtigen Zeit auf dem Konto ist.
  • Eigenverantwortung statt Fördermittelromantik. Förderungen sind nützlich, ersetzen aber keine tragfähige Geschäftsidee.

Blick von außen: Markt- und Trendberichte der fivewi

Wenn Sie sich mit der Selbstständigkeit beschäftigen, sollten Sie sich mit Ihrer Branche einmal aus Sicht von Banken und Unternehmensberatern beschäftigt haben. Eine gute Möglichkeit dafür sind die Markt- und Trendberichte der fivewi. Sie liefern einen strukturierten Blick von außen auf Ihre Branche und schärfen den Blick für die Gründung.

Natürlich kann es sein, dass in Ihrem konkreten Umfeld nicht alles genau so ist, wie der Bericht es darstellt. Er zeigt Ihnen aber, wo Sie hinschauen müssen und was Sie später gegenüber der fachkundigen Stelle, der Agentur für Arbeit oder Ihrer Bank plausibel begründen müssen.

Die Themenbereiche im Überblick

Die einzelnen Module bilden die Bausteine einer ganzen Gründungs-Bibliothek. Inhaltlich behandeln wir unter anderem:

  • Persönliche Voraussetzungen: Bin ich eine Gründerperson? Was muss ein Selbstständiger können? Welche Motivationen tragen, welche brennen aus?
  • Geschäftsidee und Modell: Geschäftsmodell, Skalierungsfrage, Unternehmenskauf als Alternative zur Gründung.
  • Strategie und Start: Strategien für einen risikoarmen Start, Gemeinschaftsgründungen mit zwei Gründern, Firmenname und Marken.
  • Rechtsformen und Gewerbe: Die wichtigsten Rechtsformen, Gewerbeanmeldung, Verträge und Vertragsarten.
  • Geld und Zahlen: Businessplan, Kalkulation von Stundensätzen, Versicherungen, alternative Finanzierungsformen, Phasen der Unternehmensgründung.
  • Markt und Vertrieb: Kundengewinnung als Zweck von Marketing und Verkauf, Wann muss ich Personal einstellen?

Warum so viele Selbstständige nach drei Jahren aufgeben

Die nüchterne Antwort: weil sie wesentliche Themen nicht oder zu spät bearbeitet haben. Es sind selten die spektakulären Fehler, die zur Aufgabe führen. Es ist die Summe der kleinen Versäumnisse und fehlendes Wissen: unklare Kalkulation, fehlende Liquiditätsplanung, mangelhafte Verträge, kein Marketing-System, falsche Rechtsform, keine Rücklagen. Diese Themen lassen sich vermeiden. Genau dafür ist dieses 1×1 da.

Wenn Sie tiefer einsteigen wollen

Drei Anlaufstellen ergänzen dieses Hub:

  • Der Podcast „1×1 der Gründung" vertieft viele Module in Gesprächsform.
  • Die App „1×1 der Gründung" führt Sie strukturiert durch die wichtigsten Entscheidungen Ihrer Gründungsphase.
  • Bei konkreten Vorhaben mit AVGS-Förderung verweisen wir auf das Angebot AVGS Gründungscoaching.

Hinweis für Arbeitslose: AVGS nutzen

Sollten Sie arbeitslos sein und die Möglichkeit haben, einen AVGS (Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein) für die Gründung zu erhalten, nutzen Sie diese Möglichkeit unbedingt. Im zu 100 % geförderten Gründungscoaching wird mit Ihnen in der Regel ein Businessplan erstellt, den Sie für die Tragfähigkeitsbescheinigung benötigen. Die Tragfähigkeitsbescheinigung ist die Voraussetzung für den Gründungszuschuss der Agentur für Arbeit.

Kriterien

Was Peter Saubert als Gründungsberatung mitbringt

  • Umfangreiche Erfahrung mit Gründungen: Ingenieurbüros
  • Umfangreiche Erfahrung mit Gründungen: Maschinenbau
  • Umfangreiche Erfahrung mit Gründungen: Automobilindustrie & Fahrzeugtechnik
  • Umfangreiche Erfahrung mit Gründungen: Fahrzeughandel
  • Umfangreiche Erfahrung mit Gründungen: Softwareentwicklung, Tech-Startups & Plattformen
  • Umfangreiche Erfahrung mit Gründungen: Handwerksbetriebe (Metall, Elektro, SHK, Maler, Zimmerer, Dachdecker, Fassadenbau, Gerüstbau, Karosserie- und Fahrzeugbau, Kälte-/Klimatechnik, Steinmetz)
  • Umfangreiche Erfahrung mit Gründungen: Sportschulen & Fußballschulen
  • Erfahrung mit Gründungen: Arbeitnehmerüberlassung / Personaldienstleister
  • Erfahrung mit Gründungen: Garten- und Landschaftsbau
  • Erfahrung mit Gründungen: Tiefbau, Abbruch & Rückbau
  • Erfahrung mit Gründungen: Land- und forstwirtschaftliche Lohnunternehmen
  • Erfahrung mit Gründungen: Transport & Logistik (unter/über 3,5 t)
  • Erfahrung mit Gründungen: Energieberatung
  • Erfahrung mit Gründungen: Handelsvertretung, Online-Handel, Sport-Equipment
  • Erfahrung mit Gründungen: Gastronomie, Event & Tourismus
  • Erfahrung mit Gründungen: Fahrschulen
  • Erfahrung mit Gründungen: Technische und chemische Produktion
  • Erfahrung mit Gründungen: Reinigung
  • Erfahrung mit Gründungen: Franchisekonzepte
  • Peter Saubert spricht Klartext
  • Arbeit in ganz Deutschland – online und persönlich
  • Fokus auf die Motivation der Gründerin oder des Gründers bzw. der Unternehmerin oder des Unternehmers
  • Risikooptimierte Gründung
  • Zahlreiche erfolgreiche Finanzierungen mit KfW, Landes-Förderbanken, privaten Kapitalgebern und Banken
  • Umfangreiche Erfahrung mit Förderprogrammen
  • Coaching mit AVGS möglich
  • Erfahrung mit Einzelunternehmen
  • Erfahrung mit Freiberuflern
  • Erfahrung mit GmbH
  • Erfahrung mit UG
  • Erfahrung mit eingetragenem Kaufmann bzw. eingetragener Kauffrau (e. K.)
  • Erfahrung mit offener Handelsgesellschaft (oHG)
  • Erfahrung mit Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR)
  • Eigene Erfahrung als GmbH-Geschäftsführer mehrerer Unternehmen
  • Eigene Erfahrung mit Insolvenz
  • Erfahrung mit unterschiedlich komplexen Geschäftsmodellen – von einfach bis hochkomplex
  • Zertifizierte Gründungsberatung IHK
  • Zertifizierter Berater des IBWF
  • Mehrfach ausgezeichnet als Top Consultant
  • Ausgezeichnet als Business Innovator
  • Partner der Offensive Mittelstand
  • FuZ-Siegel (Förderung)
  • Sehr gute Bewertungen bei Google (5,0 Sterne)

Bewertungen unserer Mandanten

Unser Anspruch

Wir wollen, dass Sie nach der Lektüre dieser Module bessere Entscheidungen treffen können. Nicht jede Idee muss umgesetzt werden, und nicht jede Selbstständigkeit ist der richtige Weg. Wenn Sie aber gründen, dann gut vorbereitet, mit klaren Zahlen, klarem Kopf und einer realistischen Erwartung an die ersten Jahre. Erfolgreiche kleine und mittelständische Unternehmen sind die Quelle des Wohlstands in Deutschland – und jede gut vorbereitete Gründung erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass eines daraus entsteht.

Leitbild

Warum wir das machen

Eine Gründung ist kein Selbstzweck. Wir begleiten Gründungen, weil aus Gründern später die Unternehmen werden, die Arbeitsplätze, Steuern und Wohlstand schaffen.

Erfolgreiche kleine und mittelständische Unternehmen sind die Quelle des Wohlstands in Deutschland. Wir arbeiten deshalb für und mit KMU am Erfolg und der nachhaltigen Stärkung dieser Unternehmen.
Peter Saubert, Theo Saubert und Willi SaubertLeitbild

Branchen-Linse

Lesen Sie das 1×1 der Gründung aus Sicht Ihrer Branche

Aktuelle Sicht: Kälte- und Klimatechnik×

Module bleiben gleich, Einleitung und branchen-spezifische Ergänzungen wechseln. Sie können unten jederzeit eine andere Branche wählen oder die Linse entfernen.

Meisterpflicht

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Anlage A – zulassungspflichtiges Handwerk

Warum Meisterpflicht?

Das Kälteanlagenbauerhandwerk ist in Anlage A Nr. 18 der Handwerksordnung aufgeführt und damit zulassungspflichtig. Der Bundesgerichtshof hat die Meisterpflicht mit dem Schutz von Sicherheit, Gesundheit und Umwelt vor unsachgemäß errichteten Kälte- und Klimaanlagen begründet.

Eintragungswege in die Handwerksrolle

  • Meisterbrief im Kälteanlagenbauerhandwerk (klassischer Weg, uneingeschränkte Ausbildungsberechtigung)
  • Angestellter Betriebsleiter mit Meisterqualifikation (§ 7 Abs. 1 HwO)
  • Gleichwertige Abschlüsse: Ingenieur, Bachelor, staatlich geprüfter Techniker mit passendem Schwerpunkt
  • Altgesellenregelung (§ 7b HwO): 6 Jahre Berufserfahrung nach der Gesellenprüfung, davon 4 Jahre in leitender Stellung – Kälteanlagenbau ist nicht ausgeschlossen
  • Ausnahmebewilligung (§ 8 HwO) oder EU-Ausnahmebewilligung (§ 9 HwO) im Härte- bzw. Auslandsfall

Zusätzliche Pflichten neben der HwO

  • Unternehmenszertifizierung nach § 10 ChemKlimaschutzV für Installation, Wartung, Dichtheitskontrolle und Stilllegung ortsfester und mobiler Kälte-/Klimaanlagen und Wärmepumpen
  • Personenbezogene Sachkunde (Kategorien nach DVO (EU) 2024/2215; neues Zertifikat B für CO₂/R-744-Systeme, Übergangsregeln beachten)
  • F-Gase-Verordnung (EU) 2024/573: Phase-down, Kennzeichnungs-, Rückgewinnungs- und Meldepflichten

Bei der HWK-Eintragung sind Qualifikations- und Zertifikatsnachweise sowie die Verfügbarkeit vorgeschriebener Absaug- und Füllwerkzeuge gemeinsam vorzulegen.

Automatisch eingeblendet, weil Kälte- und Klimatechnik in Anlage A der Handwerksordnung geführt wird.

Branchen-Sicht

Kälte- und Klimatechnik

Ohne Kälte steht die Wirtschaft still – von der Tiefkühlpizza bis zum Rechenzentrum hängt heute fast alles an ein paar tausend Fachbetrieben, die kaum jemand kennt. Wer heute im Kälteanlagenbau gründet, steigt in ein Handwerk mit hoher Servicebindung und regulatorischem Druck zugleich ein.

Peter SaubertUnternehmensberater, Berater im Kälte- und Klimatechnikhandwerk

Branchenüberblick

Kälte- und Klimatechnik gehört zu den unscheinbaren, aber unverzichtbaren Handwerkszweigen der deutschen Wirtschaft. Als zulassungspflichtiges Handwerk gemäß Anlage A der Handwerksordnung (Nr. 22, Kälteanlagenbauer) erfordert die selbstständige Ausübung einen Meisterbrief oder eine gleichwertige Qualifikation. Der Verband Deutscher Kälte-Klima-Fachbetriebe (VDKF) vertritt als zentrale Branchenorganisation mehrere hundert organisierte Mitgliedsunternehmen, während die Gesamtbranche nach Verbandsschätzungen auf rund 4.000 bis 5.000 Fachbetriebe kommt, die sich schwerpunktmäßig der Statistischen Wirtschaftszweigklassifikation WZ 43.22 (Gas-, Wasser-, Heizungs- und Klimainstallation) sowie WZ 33.12 (Reparatur und Installation von Maschinen) zuordnen lassen. Das Statistische Bundesamt (Destatis) weist innerhalb dieser Klassen keinen eigenständigen Kälteanlagenbau-Code aus, sodass Branchenverbände wie VDKF und ZDH auf Sondererhebungen und Mitgliederbefragungen angewiesen sind, um belastbare Zahlen zu Umsatz und Beschäftigung zu liefern.

Nach übereinstimmenden Schätzungen von VDKF und ZDH beschäftigt die Branche bundesweit zwischen 40.000 und 50.000 Menschen, verteilt auf Handwerksbetriebe, Industrieservice und angrenzende Gewerke der technischen Gebäudeausrüstung. Der Jahresumsatz der Kälte-Klima-Branche wird von Verbandsseite für 2024 auf einen niedrigen zweistelligen Milliardenbetrag taxiert, wobei Wartung, Instandhaltung und der Umbau von Bestandsanlagen aufgrund der F-Gase-Regulierung einen wachsenden Anteil einnehmen. Die Bandbreite der Tätigkeitsfelder reicht von der Gewerbekühlung im Lebensmitteleinzelhandel über industrielle Prozesskühlung bis zur Klimatisierung von Bürogebäuden und Rechenzentren – ein Spektrum, das die Branche strukturell von reinen Heizungsbaubetrieben unterscheidet, auch wenn beide Gewerke zunehmend über die Wärmepumpentechnik zusammenwachsen.

Regionale Schwerpunkte

Die Verteilung der Kälte-Klima-Fachbetriebe folgt erkennbar den industriellen und wirtschaftlichen Zentren Deutschlands. Baden-Württemberg und Bayern verzeichnen aufgrund ihrer starken Industrie- und Lebensmittelwirtschaft sowie des hohen Bestands an Rechenzentren und Produktionsstätten eine überdurchschnittliche Betriebsdichte. Nordrhein-Westfalen profitiert von seiner Bevölkerungsdichte und dem breiten Branchenmix aus Handel, Logistik und verarbeitender Industrie, was einen konstant hohen Bedarf an Kühl- und Klimalösungen erzeugt. Ballungsräume wie Hamburg, Frankfurt am Main und Berlin bilden zusätzliche Nachfragezentren, insbesondere getrieben durch den Ausbau von Rechenzentrumskapazitäten und großflächigen Gewerbeimmobilien.

In ländlichen Regionen Ostdeutschlands sowie in strukturschwächeren Gebieten Norddeutschlands ist die Betriebsdichte spürbar geringer, was laut Einschätzungen der Bundesagentur für Arbeit und regionaler Handwerkskammern zu längeren Anfahrtswegen für Wartungseinsätze und teils zu Kapazitätsengpässen bei akuten Ausfällen etwa in der Lebensmittelkühlung führt. Die Nähe zu Industriekunden und die Verfügbarkeit von Fachkräften korrelieren dabei eng: Regionen mit etablierten Berufsschulstandorten für die Ausbildung zum Mechatroniker für Kältetechnik profitieren von einem stabileren Nachwuchspool, während Betriebe in strukturschwachen Regionen zunehmend über Kammer- und Verbandsprogramme nach Personal suchen müssen.

Struktur und Betriebsgröße

Die Kälte-Klima-Branche ist kleinteilig geprägt. Die überwiegende Mehrheit der Fachbetriebe beschäftigt zwischen fünf und zwanzig Mitarbeiter, häufig organisiert als familiengeführte Handwerksunternehmen mit regionalem Kundenstamm aus Gastronomie, Einzelhandel und mittelständischer Industrie. Daneben haben sich, insbesondere im Servicegeschäft für Supermarktketten, Logistikzentren und Rechenzentren, größere überregional tätige Fachbetriebe und Konzerntöchter etabliert, die Wartungsverträge im dreistelligen Anlagenbestand managen. Diese Polarisierung zwischen kleinteiligem Kernhandwerk und größeren, professionalisierten Serviceorganisationen spiegelt sich auch in der Mitgliederstruktur des VDKF wider, dessen Spektrum vom Ein-Mann-Meisterbetrieb bis zum bundesweit agierenden Kälteservice reicht.

Ein Kühlhaus, das ausfällt, kostet in Stunden mehr als eine Jahreswartung – das macht die Branche krisenfest, aber auch besonders verantwortungsvoll. Die eigentliche Marge liegt im Wartungsvertrag, nicht in der Neuinstallation.

Peter SaubertUnternehmensberater, Berater im Kälte- und Klimatechnikhandwerk

Kennzeichnend für die Betriebsstruktur ist zudem der hohe Anteil wiederkehrender Serviceumsätze. Anders als im reinen Neubaugeschäft generiert ein Großteil der Kälte-Klima-Betriebe stabile Einnahmen aus Wartungsverträgen, Notdienstbereitschaft und der gesetzlich vorgeschriebenen Dichtheitskontrolle kältemittelhaltiger Anlagen. Diese Servicebindung schützt viele Betriebe vor konjunkturellen Schwankungen, erfordert aber gleichzeitig konstante Investitionen in Messtechnik, Fahrzeugflotten und die Qualifikation des Personals, um den steigenden regulatorischen Anforderungen gerecht zu werden.

Ausbildung und Arbeitsmarkt

Der zentrale Ausbildungsberuf der Branche ist der Mechatroniker für Kältetechnik, eine dreieinhalbjährige duale Ausbildung, die Kenntnisse aus Elektrotechnik, Kältetechnik, Regelungstechnik und zunehmend auch Digitalisierung vereint. Die Bundesagentur für Arbeit weist den Beruf regelmäßig als Mangelberuf aus, mit spürbaren Rekrutierungsschwierigkeiten insbesondere in strukturschwachen Regionen und bei kleineren Betrieben ohne ausgeprägte Ausbildungstradition. Die Ausbildungszahlen bewegen sich laut ZDH-Erhebungen im niedrigen vierstelligen Bereich pro Jahrgang – ein Volumen, das angesichts der demografisch bedingten Pensionierungswelle und des parallel wachsenden Bedarfs durch Wärmepumpen- und Klimatisierungsprojekte als unzureichend gilt.

Der Meistertitel im Kälteanlagenbauer-Handwerk bleibt gemäß Anlage A HwO Voraussetzung für die selbstständige Betriebsführung und die Ausbildungsberechtigung. Die Meistervorbereitung vermittelt neben handwerklich-technischen Inhalten zunehmend betriebswirtschaftliches und rechtliches Wissen, das angesichts der komplexen Nachweis- und Dokumentationspflichten der F-Gase-Verordnung an Bedeutung gewinnt. Der Fachkräftemangel wirkt sich in der Praxis unmittelbar auf Wartezeiten für Wartungstermine und Neuinstallationen aus; viele Betriebe berichten laut Verbandsumfragen von Auftragsbüchern, die mehrere Monate im Voraus gefüllt sind. Gleichzeitig eröffnet dieser Engpass jungen Fachkräften und Berufseinsteigern überdurchschnittlich gute Übernahme- und Aufstiegschancen, was die Branche für Quereinsteiger aus verwandten Elektro- und Sanitär-Heizung-Klima-Berufen zunehmend attraktiv macht.

Regulatorik

Kaum ein Handwerk ist regulatorisch so eng geführt wie der Kälteanlagenbau. Grundlage ist die europäische F-Gase-Verordnung, ursprünglich EU-Verordnung 517/2014, die 2024 durch die neue F-Gase-Verordnung (EU) 2024/573 abgelöst und deutlich verschärft wurde. Sie schreibt einen stufenweisen Ausstieg aus klimaschädlichen teilfluorierten Kohlenwasserstoffen (HFKW) vor und verpflichtet Fachbetriebe zu regelmäßigen Dichtheitskontrollen, lückenloser Kältemitteldokumentation und dem Nachweis persönlicher Sachkunde für den Umgang mit fluorierten Treibhausgasen. Ergänzt wird dieser Rahmen national durch die Chemikalien-Klimaschutzverordnung (ChemKlimaschutzV), die Umsetzungs- und Meldepflichten konkretisiert.

Technische Grundlage der Anlagenauslegung bildet die Normenreihe DIN EN 378, die Sicherheits- und Umweltanforderungen an Kälteanlagen und Wärmepumpen definiert, während die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) mit einschlägigen Vorschriften und Regeln Arbeitsschutzstandards für den Umgang mit Kältemitteln und Druckbehältern setzt. Mittelbar wirkt zudem das Gebäudeenergiegesetz (GEG) auf die Branche, da es über die Förderung effizienter Heiz- und Kühlsysteme die Nachfrage nach hybriden Wärmepumpen- und Klimalösungen ankurbelt. In der Summe entsteht ein Geflecht aus europäischem Klimarecht, nationaler Umsetzung und technischen Normen, dessen Einhaltung für Fachbetriebe zunehmend Investitionen in Schulung, Messtechnik und digitale Dokumentationssysteme erfordert.

Fördermittel und Finanzierung

Existenzgründer im Kälteanlagenbauer-Handwerk können auf die Meistergründungsprämie zurückgreifen, die zahlreiche Bundesländer zur Stärkung des Handwerksnachwuchses gewähren (Bandbreite je Land rund 7.500 bis 15.000 €), sowie auf klassische KfW-Förderprogramme für Gründung, Digitalisierung und energetische Modernisierung von Betriebsstätten. Besondere Relevanz gewinnt für die Branche die Rolle als Fachunternehmen im Sinne der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG), die über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) abgewickelt wird: Nur zertifizierte Fachbetriebe dürfen förderfähige Wärmepumpeninstallationen fachgerecht bescheinigen, was den Marktzugang zunehmend an eine kontinuierliche Weiterbildung koppelt.

Zusätzlich existieren gezielte Förderlinien für den Umstieg auf klimafreundliche, natürliche Kältemittel wie Ammoniak, CO2 oder Propan, die angesichts des F-Gase-Phasedowns an Bedeutung gewinnen. Solche Zuschussprogramme, teils auf Landesebene, teils über spezifische Umweltförderprogramme des Bundes organisiert, sollen Betrieben und deren Kunden die kostenintensive Umrüstung bestehender Anlagen erleichtern. Für viele mittelständische Fachbetriebe entscheidet der Zugang zu diesen Fördertöpfen zunehmend über Investitionsentscheidungen, da die technische Umstellung auf natürliche Kältemittel häufig mit höheren Anschaffungskosten, aber deutlich geringeren Betriebskosten und regulatorischer Zukunftssicherheit einhergeht.

Der mit Abstand prägendste Trend der Branche ist der Wärmepumpen-Hochlauf. Da die Kältekreislauftechnik von Wärmepumpen technisch eng mit klassischer Klimatechnik verwandt ist, verzeichnen viele Kälte-Klima-Fachbetriebe eine wachsende Nachfrage aus dem Gebäudesektor, die über die traditionellen Kernmärkte Lebensmittelkühlung und Klimatisierung hinausgeht. Parallel dazu treibt der F-Gase-Phasedown den Umstieg auf natürliche Kältemittel massiv voran: CO2-Kaskadenanlagen im Lebensmitteleinzelhandel, Propan-Wärmepumpen und Ammoniak-Systeme in der Industriekühlung gelten inzwischen als Stand der Technik und nicht mehr als Nischenlösung.

Ein weiteres Wachstumsfeld ist die Kühlung von Rechenzentren, deren Kapazitätsbedarf durch Cloud-Computing und künstliche Intelligenz rasant steigt und hochspezialisierte Kälteanlagenbauer für Präzisionsklimatisierung und Wasserkühlungssysteme erfordert. Im europäischen Lebensmitteleinzelhandel setzt sich die Umrüstung auf klimafreundliche Kühlmöbel und -anlagen fort, getrieben sowohl durch Regulierung als auch durch das Nachhaltigkeitsversprechen großer Handelsketten. Diesen Wachstumschancen steht als größtes strukturelles Risiko der anhaltende Fachkräftemangel gegenüber: Ohne ausreichend qualifiziertes Personal droht die Branche, die vorhandene Auftragsnachfrage nicht in vollem Umfang bedienen zu können, was Modernisierungs- und Klimaschutzprojekte verzögern könnte.

Chancen und Risiken für Gründerinnen und Gründer

Die Kälte- und Klimatechnik steht an einem doppelten Wendepunkt: Der regulatorisch erzwungene Ausstieg aus klimaschädlichen Kältemitteln trifft auf eine strukturell wachsende Nachfrage durch Wärmepumpen, Rechenzentren und die fortlaufende Modernisierung der Kühlkette im Handel. Für gut aufgestellte Fachbetriebe eröffnet dies ein attraktives Geschäftsfeld mit stabilen Servicemargen und langfristiger Kundenbindung, gerade weil der technische Umstieg auf natürliche Kältemittel spezialisiertes Know-how erfordert, das nicht kurzfristig am Markt verfügbar ist. Betriebe, die frühzeitig in Aus- und Weiterbildung sowie in Zertifizierungen für Wärmepumpen-Fachunternehmen investieren, positionieren sich für ein Marktumfeld, das durch Knappheit an qualifizierten Anbietern eher Preissetzungsmacht als Verdrängungswettbewerb verspricht.

Die Risiken liegen dabei weniger in der Nachfrage als in der Kapazität: Ohne eine spürbare Trendwende bei den Ausbildungszahlen zum Mechatroniker für Kältetechnik und einer verbesserten Willkommenskultur für Quereinsteiger droht die Fachkräftelücke, das Wachstumspotenzial der Branche auszubremsen. Auch die regulatorische Komplexität aus F-Gase-Verordnung, Chemikalien-Klimaschutzverordnung und technischen Normen wie DIN EN 378 stellt insbesondere kleinere Betriebe vor administrative Herausforderungen. Dennoch überwiegt in der Gesamtschau die positive Perspektive: Kaum ein Handwerk verbindet gesellschaftliche Relevanz für Klimaschutz und Versorgungssicherheit so unmittelbar mit wirtschaftlicher Zukunftsfähigkeit wie der Kälteanlagenbauer. Wer heute in Qualifikation, Digitalisierung und den Umstieg auf natürliche Kältemittel investiert, dürfte in den kommenden Jahren zu den strukturellen Gewinnern des ökologischen und technologischen Umbaus der deutschen Wirtschaft zählen.

Typische Rechtsformen
GmbH überwiegt (Haftung, Gewährleistung); Einzel/GbR nur für sehr kleine Servicebetriebe
Status
Zulassungspflichtiges Handwerk (Anlage A – Kälteanlagenbauer); HWK-Eintrag, Meister- oder Ausübungsberechtigung
Regulatorisch
F-Gase-Verordnung (EU) 2024/573 und ChemKlimaschutzV; Betriebs- und Personenzertifikat (Kategorie I–IV); Druckgeräterichtlinie, DGUV Vorschriften
Pflichtversicherung
BG ETEM; Betriebshaftpflicht mit Tätigkeits-/Bearbeitungsschaden; Umwelthaftpflicht
Typische Liquiditätsfalle
Vorfinanzierung Material (Kältemittel, Aggregate), Gewährleistungseinbehalte, Wartungsverträge mit jährlicher Abrechnung
Steuerlich / Beiträge
BG ETEM statt SOKA/BG BAU; Kältemittel-Preisrisiko einkalkulieren
Typische Auftraggeber
Industrie, Lebensmittelhandel, Rechenzentren, TGA-Planer, private Bauherren (Wärmepumpe)
Fördermittel
Meistergründungsprämie der Bundesländer (i. d. R. 7.500–15.000 € für Handwerksmeister mit Betriebsgründung/-übernahme, Länderregeln beachten); kundenseitig BAFA-BEG-Einzelmaßnahmen und KfW-Heizungsförderung (458) für Wärmepumpen und effiziente Kälte; KfW-ERP-Gründerkredit StartGeld (067)
Typische Startinvestition
Bandbreite oberer fünfstelliger bis mittlerer sechsstelliger Bereich für Servicefahrzeug, Werkzeug, Messtechnik, Recyclinggerät, Ersatzteillager
Warum sehe ich diese Branchen-Einleitung?

Sie haben oben die Branchen-Linse auf Kälte- und Klimatechnik gesetzt (oder sind über einen Branchen-Link auf diese Seite gekommen). Sie können die Linse oben im Block „Branche wählen" jederzeit wechseln oder entfernen.

Kompetenznachweis

Ausgezeichnet und unabhängig geprüft

Auszeichnungen, Zertifikate und Mitgliedschaften, die unsere Arbeit fortlaufend extern validieren.

  • Top Consultant 2023

    Auszeichnung · 2023

    Top Consultant 2023

  • Top Consultant 2026

    Auszeichnung · 2026

    Top Consultant 2026

  • Business Innovator 2026

    Auszeichnung · 2026

    Business Innovator 2026

  • IHK-zertifizierter Gründungsberater

    Zertifizierung

    IHK-zertifizierter Gründungsberater

Module

Die Grundmodule der Gründung

Die Themen, die in jeder Gründung in der einen oder anderen Form vorkommen – in Reihenfolge des Podcasts.

  1. Motivationen für den Schritt in die Selbstständigkeit – 1×1 der Gründung

    Motivationen für den Schritt in die Selbstständigkeit – 1×1 der Gründung

    Warum machen sich Menschen selbstständig? Warum werden Unternehmen gegründet? Warum ist das wichtig, das zu wissen? Der Unternehmer denkt sein Leben lang darüber nach: Warum bin ich Unternehmer? Was treibt mich an?

    Weiterlesen

  2. Mindset: Manager oder Unternehmer? – 1×1 der Gründung

    Mindset: Manager oder Unternehmer? – 1×1 der Gründung

    Was unterscheidet das Mindset eines angestellten Managers von dem eines Unternehmers? Manager optimieren – Unternehmer wägen Risiken ab.

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  3. Gründungscoaching: Pro & Contra – 1×1 der Gründung

    Gründungscoaching: Pro & Contra – 1×1 der Gründung

    Wann nützt ein Gründungscoach, wann nicht? Aufgaben, Grenzen, Kosten und Auswahl – plus AVGS-Förderung der Agentur für Arbeit.

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  4. Die Phasen der Unternehmensgründung – 1×1 der Gründung

    Die Phasen der Unternehmensgründung – 1×1 der Gründung

    Vier Phasen der Gründung – von der Idee bis zur Expansion. Was wirklich wichtig ist, wo Coaching weiterhilft und wie Sie typische Fallen vermeiden.

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  5. Ist Gründung im Nebenerwerb eine Möglichkeit? – 1×1 der Gründung

    Ist Gründung im Nebenerwerb eine Möglichkeit? – 1×1 der Gründung

    Der risikominimierte Einstieg in die Selbstständigkeit: Wann der Nebenerwerb sinnvoll ist, was Sie zu Umsatzsteuer, Arbeitgeber und Hinzuverdienst wissen müssen.

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  6. Was muss ein Selbstständiger oder ein Unternehmer können? – 1×1 der Gründung

    Was muss ein Selbstständiger oder ein Unternehmer können? – 1×1 der Gründung

    Was muss ein Selbstständiger oder Unternehmer können? Persönliche Voraussetzungen, kaufmännisches Grundwissen und eine ehrliche Selbsteinschätzung als Einstieg in Ihre Gründungsvorbereitung.

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  7. Die Rechtsformen von Unternehmen und die Gewerbeanmeldung in Deutschland – 1×1 der Gründung

    Die Rechtsformen von Unternehmen und die Gewerbeanmeldung in Deutschland – 1×1 der Gründung

    Welche Rechtsform passt zu Ihrer Gründung? Personengesellschaft oder Kapitalgesellschaft, Haftung, Stammkapital, Gewerbeanmeldung – ein Überblick für Gründer in Deutschland.

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    Branchen-Spezial
  8. Welchen Namen trägt meine Firma? – 1×1 der Gründung

    Welchen Namen trägt meine Firma? – 1×1 der Gründung

    Welchen Namen trägt meine Firma? Was bedeutet Firma? Was ist ein Markenname und was hat der Markenname mit der Firma zu tun?

    Weiterlesen

  9. Muss mein Geschäftsmodell skalieren? – 1×1 der Gründung

    Muss mein Geschäftsmodell skalieren? – 1×1 der Gründung

    Skalierung gilt als Königsweg der Gründung. Doch nicht jedes Geschäftsmodell muss skalieren – und nicht jedes kann es. Wir zeigen, wann Skalierbarkeit wirklich entscheidend ist.

    Weiterlesen

  10. Verträge & Vertragsarten – 1×1 der Gründung

    Verträge & Vertragsarten – 1×1 der Gründung

    Verträge regeln den Alltag jedes Unternehmens. Wir erklären Kauf-, Werk-, Dienst-, Miet- und Pachtvertrag – und worauf Sie als Gründer wirklich achten sollten.

    Weiterlesen

  11. Warum geben viele Selbstständige nach 3 Jahren auf? – 1×1 der Gründung

    Warum geben viele Selbstständige nach 3 Jahren auf? – 1×1 der Gründung

    Die meisten Geschäftsaufgaben erfolgen im dritten Jahr – nicht wegen des Marktes, sondern wegen einer planbaren Steuerfalle. Wir zeigen, wie Sie ihr ausweichen und was Sie tun, wenn Sie schon hineingetappt sind.

    Weiterlesen

  12. Kundengewinnung ist der Zweck von Marketing und Verkauf – 1×1 der Gründung

    Kundengewinnung ist der Zweck von Marketing und Verkauf – 1×1 der Gründung

    Kundengewinnung scheitert selten am Markt – meist am fehlenden Prozess. Wie Sie Kundennutzen schärfen, sich am richtigen Ort sichtbar machen, Empfehlungen nutzen und Angebote so bauen, dass aus Interessenten Kunden werden.

    Weiterlesen

    Branchen-Spezial
  13. Risiken, Haftung und Versicherungen für Selbstständige und Unternehmer – 1×1 der Gründung

    Risiken, Haftung und Versicherungen für Selbstständige und Unternehmer – 1×1 der Gründung

    Was ändert sich an meinen Versicherungen, wenn ich mich selbstständig mache? Kurz alles wichtige erklärt. ✅ Hier lesen ✅

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    Branchen-Spezial
  14. Unternehmenskauf: Eine Alternative zur Gründung? – 1×1 der Gründung

    Unternehmenskauf: Eine Alternative zur Gründung? – 1×1 der Gründung

    Unternehmenskauf ist eine Alternative zur Gründung. Der Unternehmenskauf hat Vor- und Nachteile. Ein kleiner Überblick über diesen Weg in die Selbstständigkeit.

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  15. Alternativen zur klassischen Gründungsfinanzierung – 1×1 der Gründung

    Alternativen zur klassischen Gründungsfinanzierung – 1×1 der Gründung

    Finden Sie heraus, welche Alternativen es zur klassischen Gründungsfinanzierung wirklich gibt! Von Bootstrapping, Crowdfunding, privaten Krediten bis zu Förderungen – dieser Ratgeber erklärt praxisnah die besten Wege, wie Sie Ihr Unternehmen ohne Bankkredit erfolgreich starten un

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  16. Gemeinschaftsgründungen mit zwei Gründern – 1×1 der Gründung

    Gemeinschaftsgründungen mit zwei Gründern – 1×1 der Gründung

    Gründung im Team: Entdecken Sie die wichtigsten Tipps und rechtlichen Fallstricke für Gemeinschaftsgründungen mit zwei Gründern. Erfahren Sie, wie Sie Konflikte vermeiden, die richtige Rechtsform wählen und einen fairen Gesellschaftsvertrag gestalten. Erhöhen Sie Ihre Erfolgschan

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  17. Strategien für einen intelligenten und risikoarmen Start – 1×1 der Gründung

    Strategien für einen intelligenten und risikoarmen Start – 1×1 der Gründung

    Warum ein tragfähiges Geschäftsmodell wichtiger ist als eine gute Idee — und wie Zeit, Plan B und Disziplin den Unterschied machen. Strategien zur Risikoreduzierung, Tipps zur Gründung aus ALG I und warum Intelligenz vor Kapital steht.

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  18. Nach der AVGS-Gründung – Ihre Checkliste für die ersten Wochen

    Nach der AVGS-Gründung – Ihre Checkliste für die ersten Wochen

    Wie das Coaching nach dem Start weitergeht – AVGS-Nachbetreuung, Steuerberater-Wahl und typische Sechs-Monats-Wand.

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  19. AVGS-Gründungscoaching: Leitfaden für ALG-1-Gründer

    AVGS-Gründungscoaching: Leitfaden für ALG-1-Gründer

    Mit dem Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein (AVGS) der Agentur für Arbeit aus der Arbeitslosigkeit in die tragfähige Selbstständigkeit – Voraussetzungen, Antrag, Coaching-Inhalte.

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  20. Kalkulation von Stundensätzen – 1×1 der Gründung

    Kalkulation von Stundensätzen – 1×1 der Gründung

    Hier können Sie selber online und kostenlos Stundensätze kalkulieren. In die Website integrierte App mit ausführlichen Erklärungen.

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    Branchen-Spezial
  21. Angebot oder Kostenvoranschlag? – 1×1 der Gründung

    Angebot oder Kostenvoranschlag? – 1×1 der Gründung

    Unterschied zwischen Angebot und Kostenvoranschlag, Verbindlichkeit, Freizeichnung, Kostenpflicht und was in ein gutes Angebot gehört.

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  22. Wie komme ich zu den richtigen Kosten? – 1×1 der Gründung

    Wie komme ich zu den richtigen Kosten? – 1×1 der Gründung

    Kurzüberblick zur Kostenrechnung für Gründer: Fixkosten, variable Kosten, Cashburnrate, Deckungsbeitrag und Gewinnschwelle – mit Verweis auf die Kalkulation der Stundensätze.

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  23. Steuern: Überblick für Selbstständige und Unternehmer – 1×1 der Gründung

    Steuern: Überblick für Selbstständige und Unternehmer – 1×1 der Gründung

    Kurzer Überblick über die wichtigsten Steuern für Selbstständige und Unternehmer: Einkommensteuer, Gewerbesteuer, Körperschaftsteuer und Verbrauchsteuern – inklusive Umsatzsteuer, Kleinunternehmerregelung und Reverse-Charge.

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  24. Finanzplanung – 1×1 der Gründung

    Finanzplanung – 1×1 der Gründung

    Kurzüberblick zur Finanzplanung für Gründer: Liquiditäts-, Erfolgs-, Investitionsplanung und Planbilanz, Zahlungs- vs. Ergebniswirksamkeit, AfA.

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  25. Förderung & Finanzierung: Was Gründer realistisch erwarten können – 1×1 der Gründung

    Förderung & Finanzierung: Was Gründer realistisch erwarten können – 1×1 der Gründung

    Welche Förderungen für Gründer wirklich tragen, warum Banken bei Gründern zögern und wie Sie Eigenkapital, Bonität und Businessplan so aufstellen, dass eine Finanzierung möglich wird.

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    Branchen-Spezial
  26. Standortwahl: Welcher Standort passt zu Ihrem Geschäftsmodell? – 1×1 der Gründung

    Standortwahl: Welcher Standort passt zu Ihrem Geschäftsmodell? – 1×1 der Gründung

    Wann der Standort über Erfolg oder Scheitern entscheidet – und wann er fast egal ist. Plus Pflicht-Check zur Gebietsausweisung: Wohn-, Misch-, Gewerbe- und Industriegebiet.

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  27. Erfolgsfaktoren für erfolgreiche Gründungen – 1×1 der Gründung

    Erfolgsfaktoren für erfolgreiche Gründungen – 1×1 der Gründung

    Welche Faktoren über Erfolg oder Scheitern einer Gründung entscheiden – und welche Verhaltensweisen und Methoden erfolgreiche Unternehmer auszeichnen.

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    Branchen-Spezial

Sub-Hub

1×1 der Businessplan-Erstellung

Ein schriftlicher Businessplan ist kein Automatismus – rund 7 von 8 Gründerinnen und Gründern brauchen ihn nicht. Wenn Sie ihn aber brauchen – für AVGS, Bank, Investor oder ein Erlaubnisverfahren –, führt dieser Sub-Hub Sie in elf Kapiteln durch die Erstellung. Starten Sie mit dem Auftakt, ob Sie überhaupt einen brauchen, und gehen Sie von dort in die vollständige Kapitelstrecke.

Werkstatt

Vertiefungen aus dem Digitalen Beirat

Themen, die über die Grundmodule hinausgehen – als eigene Analyse-Werkstätten. Sinnvoll, sobald das Geschäftsmodell erste Konturen hat.

Personen & Themen

Wer arbeitet daran und was Sie dazu lesen sollten

Wer den Hub fachlich trägt – und welche Beiträge im Unternehmer-Magazin dazu erschienen sind.

Interaktive App

1×1 der Gründung

Lernpfad für die Selbstständigkeit: Selbsttest, Podcast, Wissensartikel, Chatbot und Quiz.

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Podcast

1x1 der Gründung

Der Podcast richtet sich an Gründerinnen und Gründer, die tiefer eintauchen wollen. Der Podcast behandelt ganz pragmatisch die Sachen, über die sich Gründerinnen und Gründer wirklich Gedanken machen müssen. Einige unserer Mandanten berichten uns, dass Sie den Podcast mehrfach gehört haben und die Texte dazu alle gelesen haben. Offensichtlich lohnt es sich. Das "1x1 der Gründung" ist ein sehr erfolgreiches KI-Experiment der Unternehmensberatung Peter Saubert. Auf Basis von vorhandenen Inhalten der Reihe „1×1 der GmbH-Gründung“ von Peter Saubert, werden Podcast automatisiert erzeugt.

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Wo Sie uns sonst noch finden

Podcast, YouTube, LinkedIn – dieselben Themen in anderen Formaten.

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Typische offene Fragen zu diesem Beitrag. Setzen Sie einzelne Punkte auf Ihre persönliche Aufgabenliste unter „Meins" – oder ergänzen Sie eine eigene Frage. Der Klärungsbogen ist Ihr privater Arbeitsbereich; wir greifen darauf nicht zu. Sie nutzen ihn als roten Faden beim Lesen – und nehmen ihn, wenn Sie wollen, als Agenda in ein Beratungsgespräch mit.

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