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Franchisegeber-Beratung

Muster-Businessplan für Franchisestandorte

Ein Muster-Businessplan macht Standorte vergleichbar und beschleunigt die Finanzierung jedes neuen Partners.

Inhalt

Wozu ein Muster-Businessplan dient

Jeder neue Franchisenehmer braucht für seine Bank einen Businessplan. Ohne Vorlage schreibt jeder Partner ihn neu – mit unterschiedlicher Qualität und unterschiedlichen Annahmen. Ein Muster-Businessplan löst das: Die Zentrale liefert eine geprüfte Struktur und belastbare Planwerte, der Partner ergänzt Standort, Person und Finanzierung.

Das System muss dabei für beide Seiten attraktiv sein. Der Plan zeigt, ob der Partner nach Gebühren verdient und ob die Zentrale ihren Anteil erhält.

Die Bestandteile

  • Investitionsplan: Ausstattung, Umbau, Eintrittsgebühr, Erstausstattung Ware, Anlaufkosten.
  • Liquiditätsplan: monatlich für mindestens die ersten 24 Monate, inklusive Anlaufverlusten.
  • Ertragsplan: drei bis fünf Jahre, mit Umsatzszenarien aus dem Pilotbetrieb.
  • Kapitaldienstrechnung: Tilgung und Zinsen im Verhältnis zum Cashflow.
  • Textteil: Geschäftsmodell, Markt, System, Gründerperson.

Bonität und Eigenkapital

Zum Plan gehört die Plausibilisierung der Person: SCHUFA-Auskunft, Eigenkapitalquote und Kapitaldienstfähigkeit. Die Frage „Kann dieser Partner die Finanzierung tragen?" sollte die Zentrale vor dem Vertrag beantworten, nicht die Bank danach. Unser Businessplan-Leitfaden zeigt die Kapitelstruktur im Detail.

Unsere Rolle

Wir begleiten Sie dabei, den Muster-Businessplan zu erstellen – als Vorlage mit Rechenlogik, Plausibilitätsgrenzen und Textbausteinen. Auf Wunsch erstellen wir die individuellen Pläne der Partner im Rahmen des Finanzierungs-Onboardings.

Unsere Empfehlung

Pflegen Sie den Muster-Plan mit echten Zahlen aus dem Netz nach. Jeder neue Standort macht die Planwerte belastbarer – und jede Bankfinanzierung schneller.

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FAQ

Häufige Fragen

Glossar

Franchisenehmer
Ein selbständiger Unternehmer, der ein etabliertes Geschäftskonzept eines Franchisegebers gegen Gebühr an einem eigenen Standort umsetzt.
Franchisegeber
Das Unternehmen, das ein Geschäftskonzept entwickelt hat und die Rechte zur Nutzung dieses Konzepts an Franchisenehmer vergibt (Franchising).
Investitionsplan
Ein Verzeichnis aller Kosten, die für die Gründung und Inbetriebnahme eines Standorts anfallen, zum Beispiel für Umbau, Einrichtung und Erstausstattung.
Liquiditätsplan
Eine Prognose aller Ein- und Auszahlungen eines Unternehmens, die sicherstellt, dass zu jedem Zeitpunkt genügend flüssige Mittel zur Verfügung stehen, um Rechnungen zu bezahlen.
Ertragsplan
Auch Rentabilitäts- oder Ergebnisvorschau genannt, stellt diese Planung die erwarteten Umsätze und Kosten gegenüber und zeigt den voraussichtlichen Gewinn oder Verlust über mehrere Jahre.
Kapitaldienstfähigkeit
Die Fähigkeit eines Kreditnehmers, die aus einem Darlehen resultierenden Zins- und Tilgungszahlungen (den Kapitaldienst) aus seinen laufenden Einnahmen dauerhaft zu leisten.
SCHUFA-Auskunft
Ein Dokument der Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung (SCHUFA), das Auskunft über die bisherige Zahlungsmoral und Kreditwürdigkeit einer Person gibt.
Cashflow
Der Geldfluss, der den Überschuss der Einzahlungen über die Auszahlungen innerhalb eines Zeitraums darstellt. Er ist ein wichtiger Indikator für die finanzielle Gesundheit und Liquidität eines Unternehmens.

Weiterführendes

Zusammengestellt mit KI-Unterstützung, redaktionell geprüft.

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Mein Klärungsbogen

Ihre offenen Punkte zu diesem Beitrag

Typische offene Fragen zu diesem Beitrag. Setzen Sie einzelne Punkte auf Ihre persönliche Aufgabenliste unter „Meins" – oder ergänzen Sie eine eigene Frage. Der Klärungsbogen ist Ihr privater Arbeitsbereich; wir greifen darauf nicht zu. Sie nutzen ihn als roten Faden beim Lesen – und nehmen ihn, wenn Sie wollen, als Agenda in ein Beratungsgespräch mit.

  • Sind die Planwerte der Zentrale für meinen Standort realistisch?

    Ich muss die Annahmen des Muster-Businessplans mit den Gegebenheiten meines lokalen Marktes abgleichen, um die Umsatz- und Ertragsprognose zu validieren.

  • Habe ich alle einmaligen Kosten für meinen Standort erfasst?

    Ich muss meinen individuellen Investitionsplan prüfen, um sicherzustellen, dass neben Franchisegebühr und Umbau auch alle lokalen Anlaufkosten enthalten sind.

  • Welche Sicherheiten kann ich der Bank über mein Eigenkapital hinaus anbieten?

    Ich sollte prüfen, welche privaten Vermögenswerte oder Bürgschaften als zusätzliche Sicherheiten in die Finanzierungsverhandlung eingebracht werden können.

  • Welche Textbausteine des Musterplans muss ich individuell anpassen?

    Ich muss die Abschnitte zu meinem Lebenslauf, meinen lokalen Marktkenntnissen und meiner persönlichen Motivation für die Bank vollständig selbst formulieren.

  • Wie kann ich die Planwerte aus dem Muster für meine Bank plausibel machen?

    Ich sollte die Umsatz- und Kostendaten des Systems mit externen Quellen wie Branchenstatistiken oder lokalen Vergleichsdaten anreichern und begründen.

  • Reicht mein Puffer im Liquiditätsplan für unvorhergesehene Ausgaben?

    Ich muss meine Kalkulation prüfen, ob sie genügend Reserven für die ersten 24 Monate enthält, falls die Anlaufverluste höher ausfallen als geplant.

  • Passt das Verhältnis von meiner Arbeitsleistung zum erwarteten Gewinn?

    Ich muss für mich persönlich entscheiden, ob der prognostizierte Unternehmerlohn nach Abzug aller Franchise-Gebühren und Kosten meine Erwartungen erfüllt.

  • Welche Unterlagen fordert meine spezifische Hausbank zusätzlich zum Businessplan an?

    Ich muss direkt bei meiner Bank erfragen, welche Dokumente wie SCHUFA-Auskunft, Steuerbescheide oder Kontoauszüge für die Kreditprüfung benötigt werden.

Kontakt

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