Franchisegeber-Beratung
Finanzierungs-Onboarding für Franchisenehmer
Viele Systeme wachsen langsamer, als sie könnten – nicht wegen fehlender Interessenten, sondern weil deren Finanzierung stockt.
Zum InhaltsverzeichnisInhaltDas Problem
Ein Interessent ist überzeugt, der Vertrag unterschriftsreif – und dann dauert die Bankentscheidung Monate oder scheitert. Häufige Gründe sind unvollständige Unterlagen, ein schwacher Businessplan oder eine Finanzierungsstruktur, die nicht zur Bank passt. Jede Verzögerung kostet die Zentrale Wachstum und den Partner Nerven.
Der standardisierte Prozess
Wir entwickeln mit Franchisegebern einen Onboarding-Prozess, der die Kapitalbeschaffung standardisiert:
- 1
Vorprüfung Bonität und Eigenkapital
- 2
Businessplan auf Basis des Musters
- 3
Finanzierungsmix festlegen
- 4
Bank- und Fördergespräche
- 5
Zusage und Auszahlung
Die Vorprüfung klärt früh, ob die Kapitaldienstfähigkeit reicht – SCHUFA, Eigenkapitalquote, private Verpflichtungen. Der Businessplan baut auf dem Muster-Businessplan auf.
Der Förder- und Finanzierungsmix
Selten trägt ein einzelner Kredit die ganze Investition. Typische Bausteine sind Eigenkapital, Hausbankkredit, KfW-Förderkredite, Ausfallbürgschaften der Bürgschaftsbanken, stille Beteiligungen der Mittelständischen Beteiligungsgesellschaften (MBG) oder ergänzend Private Credit. Mehr dazu im Hub Finanzierung.
Gründungsförderung über den AVGS
Gründen Franchisenehmer aus der Arbeitslosigkeit, kann das Gründungscoaching über den Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein gefördert werden. Wir bringen das AVGS-Gründungscoaching direkt in den Onboarding-Prozess ein. Für Leistungen im Rahmen des AVGS gelten die AGB von Startup Profi.
Unsere Rolle
Wir übernehmen das Finanzierungs-Onboarding als standardisierte Leistung für Ihr System: Vorprüfung, Businessplan, Finanzierungsmix und Begleitung der Bankgespräche. Keine Anlageberatung.
Unsere Empfehlung
Legen Sie den Finanzierungsprozess fest, bevor die ersten Partner kommen. Ein planbarer Ablauf ist ein Verkaufsargument gegenüber Interessenten.
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FAQ
Häufige Fragen
Weiterführend
Glossar
- Kapitaldienstfähigkeit
- Die Kapitaldienstfähigkeit gibt an, ob ein Kreditnehmer in der Lage ist, die Zins- und Tilgungszahlungen für einen Kredit aus seinen laufenden Einnahmen zu leisten. Sie ist eine zentrale Kennzahl für die Kreditwürdigkeitsprüfung durch die Bank.
- Eigenkapitalquote
- Die Eigenkapitalquote ist das Verhältnis des Eigenkapitals zum Gesamtkapital (Bilanzsumme) eines Unternehmens. Eine höhere Quote signalisiert finanzielle Stabilität und Unabhängigkeit von Fremdkapitalgebern wie Banken.
- KfW-Förderkredite
- Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) ist die staatliche Förderbank Deutschlands. Sie vergibt zinsgünstige Kredite mit langen Laufzeiten und oft auch tilgungsfreien Anlaufjahren, um Gründer und Unternehmen zu unterstützen.
- Bürgschaftsbank
- Bürgschaftsbanken sind Förderbanken der Bundesländer, die Ausfallbürgschaften für Kredite an kleine und mittlere Unternehmen übernehmen. Sie springen ein, wenn dem Kreditnehmer bankübliche Sicherheiten fehlen, und erleichtern so die Kreditvergabe.
- Mittelständische Beteiligungsgesellschaft (MBG)
- Die MBGen sind öffentliche Förderinstitute, die sich mit stillen oder offenen Beteiligungen an kleinen und mittleren Unternehmen beteiligen. Sie stärken damit das Eigenkapital der Unternehmen, ohne sich in das operative Geschäft einzumischen.
- Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein (AVGS)
- Der AVGS ist ein Förderinstrument der Agentur für Arbeit oder des Jobcenters. Er ermöglicht Arbeitslosen die kostenlose Teilnahme an Maßnahmen wie einem Gründungscoaching, um ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern oder den Weg in die Selbstständigkeit zu finden.
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