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Interviews

Der Mittelstand ist die Quelle unseres Wohlstands in Deutschland – wer von der Unternehmensberatung Peter Saubert profitiert

Interview mit Peter Saubert über Zielgruppe, Ablauf und Grenzen seiner Beratung: Kleine und mittelständische Unternehmen sowie Hauptberufs-Selbstständige bundesweit, punktuelle Termine statt Knebelverträge und die Überzeugung, dass der Markt die demokratischste Organisation ist.

Redaktion

Redaktion

31. Juli 2026 · 8 Min Lesezeit

Der Mittelstand ist die Quelle unseres Wohlstands in Deutschland – wer von der Unternehmensberatung Peter Saubert profitiert
Peter Saubert – Unternehmensberatung für kleine und mittelständische Unternehmen sowie Selbstständige.

Der Mittelstand ist die Quelle unseres Wohlstands in Deutschland – wer von der Unternehmensberatung Peter Saubert profitiert

Ein Gespräch mit Peter Saubert über die Zielgruppe der Unternehmensberatung, die typischen Fragestellungen kleiner und mittelständischer Unternehmen, den bewusst schlanken Beratungsansatz sowie seine Haltung zu Markt, Unternehmertum und den Grenzen guter Beratung.

Warum diesen Beitrag lesen?

  • Für wen die Unternehmensberatung Peter Saubert arbeitet – und für wen nicht.
  • Warum bundesweit beraten wird und der Standort des Mandanten keine Rolle spielt.
  • Mit welchen konkreten Fragen zu Bilanzen, Banken, Ertrag und Liquidität Mandanten typischerweise kommen.
  • Wie ein bis zwei gezielte Termine oft mehr bewegen als monatelange Großprojekte.
  • Wann Beratung nicht wirkt – und warum das eine legitime Entscheidung des Unternehmers ist.

Lesezeit: rund 8 Minuten.

Zielgruppe: KMU und Hauptberufs-Selbstständige

Redaktion Unternehmer Magazin
Redaktion Unternehmer Magazin· Interview

Herr Saubert, wer ein Unternehmen führt oder gründet, steht regelmäßig vor Weichenstellungen. Auf Peter-Saubert.net bieten Sie strategische Unternehmensberatung an. Blicken wir direkt auf das Fundament: Welche Firmengröße ist für Sie als Mandant eigentlich die richtige?

Peter Saubert
Peter Saubert· Unternehmensberatung Peter Saubert

Unser ganz klarer Fokus liegt auf kleinen und mittelständischen Unternehmen sowie etablierten Selbstständigen. Warum? Weil erfolgreiche kleine und mittlere Unternehmen (KMU) zusammen mit den Selbstständigen das Rückgrat und die eigentliche Quelle des Wohlstands in Deutschland sind. Wir arbeiten genau mit diesen Akteuren zusammen, um ihren Erfolg nachhaltig zu sichern und ihre Unternehmen von innen heraus zu stärken.

Redaktion Unternehmer Magazin
Redaktion Unternehmer Magazin· Interview

Wo fängt diese Zielgruppe konkret an – und wo hört sie auf? Muss man bereits ein großes Team haben, um sich an Sie zu wenden?

Peter Saubert
Peter Saubert· Unternehmensberatung Peter Saubert

Nein, überhaupt nicht. Die Spanne reicht von der klassischen „Ein-Mann-Firma" im Vollerwerb bis hin zu mittelständischen Betrieben mit 50 oder etwa 100 Mitarbeitern. In diesem Korridor sehen wir unsere Kernkompetenz.

Wichtig ist mir die Abgrenzung: Wer ein reines Nebenerwerbsunternehmen führt, für den wird sich ein Beratungshonorar rein wirtschaftlich meist schwer darstellen lassen. Aber sobald eine Firma so aufgestellt ist, dass sie ihren Inhaber solide ernährt, hat sie auch die notwendige Substanz, um punktuell mit einem Berater über strategische und finanzielle Themen zu sprechen.

Gleichzeitig gibt es auch nach oben Grenzen: Sehr große Konzerne sind nicht unsere Zielgruppe, und bei akuten, tiefgreifenden Sanierungsfällen müssen wir ehrlich sein. Sanierungsfälle binden enorme Ressourcen, erfordern komplexe juristische Sonderprozesse und lassen sich nicht in ein paar effizienten Stunden lösen. Da halten wir Haushalt mit unseren Ressourcen, um dort zu helfen, wo wir maximale Wirkung erzielen können. Das bedeutet: Echte Sanierungsfälle machen wir manchmal mit, müssen sie aber leider oft ablehnen.

Erfolgreiche kleine und mittlere Unternehmen sind zusammen mit den Selbstständigen das Rückgrat und die eigentliche Quelle des Wohlstands in Deutschland.
Peter SaubertUnternehmer, Berater von Unternehmern, Beirat

Standort und Reichweite: bundesweit statt regional

Redaktion Unternehmer Magazin
Redaktion Unternehmer Magazin· Interview

Spielt der Standort des Unternehmens dabei eine Rolle? Beraten Sie nur regional rund um Ihren Standort?

Peter Saubert
Peter Saubert· Unternehmensberatung Peter Saubert

Wir sind eigentlich nicht in der Region verwurzelt – das Remstal und der Großraum Stuttgart liegen uns natürlich direkt vor der Haustür. Aber unsere Mandanten beraten wir absolut bundesweit. Die meisten unserer Mandanten kommen von weiter her, weil wir unsere Beratung fast nur online oder telefonisch machen. Das ist effektiv und effizient und spart den Mandanten sehr viel Geld.

Ganz egal, ob ein Mandant aus Hamburg, Köln, Flensburg, Hannover, Berlin oder Rostock kommt, oder ob wir Unternehmen in Nürnberg, München, Karlsruhe, Saarbrücken, Darmstadt, Würzburg, Leipzig, Dresden oder Konstanz betreuen: Die betriebswirtschaftlichen Gesetzmäßigkeiten und Herausforderungen sind überall dieselben. Dank moderner Kommunikationswege begleiten wir Unternehmer in der gesamten Bundesrepublik auf Augenhöhe.

Peter Saubert im Beratungsgespräch
Peter Saubert berät kleine und mittelständische Unternehmen bundesweit – überwiegend online und telefonisch.

Typische Fragestellungen der Mandanten

Redaktion Unternehmer Magazin
Redaktion Unternehmer Magazin· Interview

Mit welchen konkreten Fragestellungen und Problemen kommen die Mandanten üblicherweise auf die Unternehmensberatung Peter Saubert zu?

Peter Saubert
Peter Saubert· Unternehmensberatung Peter Saubert

Die Bandbreite ist praxisnah. Typische Fragen sind zum Beispiel:

  • GmbH-Strukturen & Bilanzen: „Ich muss verstehen, was meine GmbH betriebswirtschaftlich genau macht, aber die Bilanzen sehen unübersichtlich aus."
  • Banken & Finanzierung: „Die Bank meckert rum oder fordert Nachbesserungen. Wir brauchen eine solide Unternehmensfinanzierung oder eine Ausweitung der Kreditlinie."
  • Ertragskrise: „Wir haben steigende Kosten bei gleichzeitig sinkenden Margen oder Erträgen und wissen nicht, an welchen Stellschrauben wir drehen müssen."
  • Behörden & Lieferanten: „Es gibt Unklarheiten oder Konflikte mit dem Finanzamt oder kritische Verhandlungen mit wichtigen Lieferanten."

Sehr häufig ist es aber auch dieses eine fundamentale Gefühl, das viele Unternehmer umtreibt: „Warum bleibt eigentlich bei so viel Arbeit am Ende des Monats so wenig Geld auf dem Konto übrig? Warum zahle ich laut BWA hohe Steuern und weise ausgetüftelte Gewinne aus, habe aber keine Liquidität, um meine Rechnungen zu begleichen?"

In solchen Momenten fungieren wir als Sparringspartner und Beirat auf Augenhöhe, um Licht ins Dunkel zu bringen.

Ablauf der Zusammenarbeit: schlank statt Großprojekt

Redaktion Unternehmer Magazin
Redaktion Unternehmer Magazin· Interview

Viele Inhaber kleinerer Betriebe schrecken vor Unternehmensberatern zurück, weil sie monatelange, extrem teure Großprojekte befürchten. Wie läuft die Zusammenarbeit bei Ihnen ab?

Peter Saubert
Peter Saubert· Unternehmensberatung Peter Saubert

Genau dieses Klischee bedienen wir nicht. Bei uns gibt es keine endlosen Mandate, bei denen Berater monatelang durch den Betrieb laufen und Rechnungen schreiben. Kleinere und mittlere Unternehmen brauchen schnelle, pragmatische Antworten. Sie wollen Zusammenhänge verstehen, konkrete Rückfragen stellen können und Entscheidungsunterstützung erhalten. Das kann eine strategische Denkweise sein, die Bewertung eines Angebots – etwa ob der Kostenvoranschlag für eine neue Webseite oder IT-Infrastruktur überhaupt plausibel ist – oder die Vorbereitung einer Bankverhandlung.

Unsere Zusage lautet: Ein bis zwei gezielte Beratungstermine von zwei bis drei Stunden reichen oft schon aus, um enorme Klarheit zu schaffen und die entscheidenden Stellschrauben zu optimieren.

Erstgespräch: kostenlos und ergebnisoffen

Redaktion Unternehmer Magazin
Redaktion Unternehmer Magazin· Interview

Wie sieht der erste Schritt für ein interessiertes Unternehmen aus?

Peter Saubert
Peter Saubert· Unternehmensberatung Peter Saubert

Wir bieten grundsätzlich ein kostenloses Erstgespräch an, das etwa eine Stunde dauert. Dieser Termin ist für beide Seiten entscheidend. Ich muss als Berater zuerst prüfen: Liegt überhaupt ein echter Beratungsbedarf vor? Können wir bei diesem spezifischen Problem wirklich nachhaltig helfen?

Wenn wir feststellen, dass eine Zusammenarbeit für beide Seiten Sinn ergibt, schauen wir uns ein oder zwei relevante Details an und optimieren diese. Das Ziel ist immer, dass sich die Investition in das Beratungsgespräch innerhalb kürzester Zeit für das Mandantenunternehmen amortisiert – durch höhere Profitabilität oder eingesparte Kosten. Wenn sich eine Beratung nicht rasch amortisiert, macht es für den Unternehmer auch keinen Sinn, weiter Geld dafür auszugeben.

Wenn Beratung nicht wirkt: der Wille zur Veränderung

Redaktion Unternehmer Magazin
Redaktion Unternehmer Magazin· Interview

Was sind aus Ihrer Sicht die Hauptgründe dafür, wenn eine Beratung einmal nicht den gewünschten Erfolg bringt?

Peter Saubert
Peter Saubert· Unternehmensberatung Peter Saubert

Wenn ein Geschäftsmodell strukturell komplett überholt ist, muss man es grundlegend ändern – sonst hat es keine Zukunft. Doch der häufigste Punkt in der Praxis ist ein anderer: der Wille zur Veränderung.

Manchmal erarbeiten wir glasklare Lösungen, aber der Unternehmer sagt am Ende: „Das will ich nicht umsetzen. Mein Vater hat das so gemacht, mein Großvater hat das so gemacht, ich will, dass das so bleibt." Das ist als menschliche Entscheidung völlig legitim. Ich verurteile das nicht. Aber als Berater muss ich klar sagen: Wenn die notwendigen Entscheidungen und Maßnahmen nicht umgesetzt werden sollen, macht es keinen Sinn, Geld für Beratung auszugeben.

Markt und Unternehmertum

Redaktion Unternehmer Magazin
Redaktion Unternehmer Magazin· Interview

Das klingt nach einer sehr klaren, fast philosophischen Haltung zum Thema Markt und Unternehmertum.

Peter Saubert
Peter Saubert· Unternehmensberatung Peter Saubert

Absolut. Ich bin der festen Überzeugung: Der freie Markt ist die demokratischste Organisation, die es gibt. Warum? Weil Kunden jeden Tag aktiv mit ihrem eigenen Geld abstimmen. Sie entscheiden: „Ich will dieses Produkt kaufen" oder eben „Ich will es nicht". Wer Geld ausgibt, nimmt aktiv an diesem ökonomischen Prozess teil.

Wir brauchen im Unternehmertum immer den Kunden. Und als Unternehmer muss ich Entscheidungen treffen, die diesen Markt überzeugen. Meine Aufgabe als Berater ist es, Ratschläge und Orientierung zu geben, Zusammenhänge aufzuzeigen und Handlungsoptionen zu erarbeiten. Die Entscheidungen treffen die Inhaber – und diese Entscheidungen bestimmen letztlich den Weg in die Zukunft.

Redaktion Unternehmer Magazin
Redaktion Unternehmer Magazin· Interview

Herr Saubert, wir danken Ihnen für dieses offene und aufschlussreiche Gespräch.

Zusammenfassung

  • Unternehmen: Unternehmensberatung Peter Saubert (Peter-Saubert.net)
  • Zielgruppe: Erfolgreiche kleine und mittelständische Unternehmen sowie Hauptberufs-Selbstständige und Solopreneure – von der Ein-Personen-Firma im Vollerwerb bis rund 50–100 Mitarbeiter.
  • Ausschlüsse: Keine reinen Nebenerwerbsbetriebe (mangelndes Budget/ROI), keine tiefgreifenden Sanierungs- und Insolvenzfälle.
  • Kernkompetenzen: Gründung und Unternehmensfinanzierung, Erhöhung von Profitabilität und Liquidität, Bankverhandlungen, GmbH-Strukturen, Preisgestaltung (Qualität vor Billigpreisen), Sparringspartner und Beirat auf Augenhöhe.
  • Format: Kostenloses Erstgespräch (ca. 1 Stunde); schlanke, punktuelle Beratung von zwei bis drei Stunden mit rascher Amortisation statt langer Knebelverträge.
  • Einsatzgebiet: Bundesweit – online und telefonisch, unter anderem Stuttgart, Remstal, München, Berlin, Hamburg, Köln, Flensburg, Hannover, Dresden, Leipzig, Konstanz.
interviewmittelstandkmuunternehmensberatungpeter-saubert

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FAQ

Häufige Fragen

Glossar

BWA (Betriebswirtschaftliche Auswertung)
Die BWA ist ein monatlicher Bericht, der die Kosten- und Ertragssituation eines Unternehmens darstellt. Sie dient als kurzfristige Erfolgsrechnung, ist jedoch nicht mit der tatsächlichen Liquidität (den Kontobewegungen) gleichzusetzen.
Liquidität
Liquidität bezeichnet die Fähigkeit eines Unternehmens, seine fälligen Zahlungsverpflichtungen jederzeit und uneingeschränkt zu erfüllen. Eine hohe Liquidität sichert die Zahlungsfähigkeit, auch wenn die Buchhaltung hohe Gewinne ausweist.
Marge
Die Marge ist die Differenz zwischen dem Verkaufspreis eines Produkts oder einer Dienstleistung und den Kosten, die dafür anfallen. Sie ist eine zentrale Kennzahl für die unmittelbare Rentabilität des Geschäfts.
Kreditlinie
Eine Kreditlinie ist ein von einer Bank eingeräumter Finanzrahmen, den ein Unternehmen bei Bedarf flexibel nutzen kann, um kurzfristige Zahlungsengpässe zu überbrücken. Sie wird auch als Kontokorrentkredit bezeichnet.
Amortisation
Amortisation beschreibt den Prozess, bei dem sich eine getätigte Investition durch die daraus resultierenden Einnahmen oder Einsparungen über die Zeit selbst bezahlt macht. Der Nutzen der Investition übersteigt die ursprünglichen Kosten.
Sanierungsfall
Ein Sanierungsfall ist ein Unternehmen in einer tiefgreifenden wirtschaftlichen Krise, die seine Existenz bedroht. Die Abwendung der Insolvenz erfordert meist komplexe rechtliche und betriebswirtschaftliche Maßnahmen, die über eine strategische Beratung hinausgehen.

Weiterführendes

Zusammengestellt mit KI-Unterstützung, redaktionell geprüft.

Mein Klärungsbogen

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Typische offene Fragen zu diesem Beitrag. Setzen Sie einzelne Punkte auf Ihre persönliche Aufgabenliste unter „Meins" – oder ergänzen Sie eine eigene Frage. Der Klärungsbogen ist Ihr privater Arbeitsbereich; wir greifen darauf nicht zu. Sie nutzen ihn als roten Faden beim Lesen – und nehmen ihn, wenn Sie wollen, als Agenda in ein Beratungsgespräch mit.

  • Welche konkreten Unterlagen und Zahlen machen das Erstgespräch maximal effizient?

    Diese Frage ist die Grundlage für eine optimale Vorbereitung, damit wir im Gespräch direkt auf den Punkt kommen können.

  • Wie kann ich mein nächstes Bankgespräch optimal vorbereiten?

    Anhand dieser Frage können wir die entscheidenden Kennzahlen zusammenstellen und eine überzeugende Argumentation für die Bank entwickeln.

  • Soll ich jetzt in Wachstum investieren oder lieber die Kosten senken?

    Diese Frage nutzen wir, um für Ihre Situation abzuwägen, ob eine Investition oder eine Konsolidierung der schnellere Weg zu mehr Ertrag ist.

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