Franchisegeber-Beratung
Controlling und GoBD im Franchisesystem
Ein Franchisesystem lebt von Vergleichbarkeit. Controlling und GoBD-konforme Prozesse schaffen sie – in der Zentrale und bei jedem Partner.
Zum InhaltsverzeichnisInhaltControlling für die Zentrale
Die Zentrale braucht einen Überblick über das Netz: Umsätze, Margen, Personalquoten, Liquidität je Standort. Nur so erkennt sie früh, wo ein Partner Unterstützung braucht und welche Standorte als Benchmark dienen. Controlling ist hier kein Kontrollinstrument, sondern ein Frühwarnsystem.
Controlling für Franchisenehmer
Partner sind oft Fachleute ihres Metiers, aber keine Kaufleute. Einheitliche Kennzahlen, ein monatlicher Soll-Ist-Vergleich und eine einfache Liquiditätsvorschau helfen ihnen, ihren Standort zu steuern. Grundlagen vermittelt der Hub 1×1 des Controllings.
Benchmarks im Netz
Der größte Vorteil eines Systems: Es gibt Vergleichszahlen. Ein Standort mit auffällig hoher Personalquote lernt vom besten Standort. Voraussetzung ist ein einheitlicher Kontenrahmen und eine gemeinsame Kennzahlendefinition.
GoBD-Konformität
Die Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern (GoBD) gelten für jeden Partner. Eine Verfahrensdokumentation beschreibt, wie Belege entstehen, erfasst, verarbeitet und aufbewahrt werden. Die Zentrale kann diese Dokumentation als Kapitel des Handbuchs vorgeben – dann arbeitet jeder Partner revisionssicher von Tag eins an. Mehr im Modul GoBD.
Digitales Rechnungswesen
Digitale Belegerfassung, Schnittstellen zwischen Kasse, Warenwirtschaft und Buchhaltung sowie automatisierte Berichte an die Zentrale sparen Zeit und reduzieren Fehler.
Unsere Rolle
Wir implementieren kaufmännische Steuerungssysteme für Zentrale und Partner und erstellen GoBD-konforme Verfahrensdokumentationen. Steuerberatung übernimmt der Steuerberater.
Unsere Empfehlung
Definieren Sie Kennzahlen und Kontenrahmen, bevor der zweite Partner startet. Nachträglich zu vereinheitlichen, ist teuer.
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FAQ
Häufige Fragen
Weiterführend
Glossar
- Benchmark
- Ein Benchmark ist ein Vergleichsmaßstab. Im Franchisesystem dient der erfolgreichste Standort oft als Vorbild und Referenzwert für alle anderen.
- GoBD
- Die "Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff" definieren die Regeln für die digitale Buchführung in Deutschland.
- Kennzahl
- Eine Kennzahl ist eine Ziffer, die eine quantitative Information verdichtet. Beispiele sind Umsatz, Personalquote oder Marge.
- Kontenrahmen
- Der Kontenrahmen ist ein systematisches Verzeichnis aller Konten für die Buchführung eines Unternehmens. Ein einheitlicher Kontenrahmen in einem Franchisesystem ermöglicht den direkten Vergleich der Betriebe.
- Liquidität
- Liquidität bezeichnet die Fähigkeit eines Unternehmens, seinen Zahlungsverpflichtungen jederzeit und uneingeschränkt nachzukommen. Eine Liquiditätsvorschau ist ein wichtiges Instrument zur Steuerung.
- Soll-Ist-Vergleich
- Der Soll-Ist-Vergleich ist ein zentrales Werkzeug im Controlling. Hierbei werden die geplanten oder angestrebten Werte (Soll) den tatsächlich erreichten Werten (Ist) gegenübergestellt, um Abweichungen zu analysieren.
- Verfahrensdokumentation
- Eine Verfahrensdokumentation beschreibt die digitalen Prozesse der Buchführung in einem Unternehmen. Sie ist ein zentraler Bestandteil der GoBD und dient der Nachvollziehbarkeit und Prüfung durch das Finanzamt.
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Zusammengestellt mit KI-Unterstützung, redaktionell geprüft.
