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Franchise · Gastronomie / Pizza-Lieferservice

WORLD OF PIZZA

WORLD OF PIZZA sucht einen Franchisepartner für einen bestehenden Pizza-Delivery-Standort in Berlin-Mitte. Die ausgebaute Lieferbar+ verfügt über eingerichtete Produktionsräume und moderne Küchentechnik; laut Angebot entfällt das Warten auf behördliche Genehmigungen. Nach einer Einarbeitung ist ein direkter Start mit einem festen Kundenstamm möglich. Die bekannte Marke, schnelle Finanzierungsoptionen mit einer Bank und eine einjährige Testphase sollen den Einstieg erleichtern.

Symbolische Geschäftskonzepte mit Bäckerei, Fahrradgeschäft und Café
Gemeinsames Symbolbild für Franchise- und Partnersysteme; kein Standort von WORLD OF PIZZA. Bild: KI-generiert.

Gesamtinvestition

keine Angabe

Eigenkapital

30.000 €

Eintrittsgebühr

15.000 €

Laufende Lizenz

5 %

Das Konzept

WORLD OF PIZZA liefert seit über 25 Jahren Pizza, Burger, Pasta und weitere Spezialitäten nach Hause oder ins Büro. Zum Sortiment gehören außerdem Wraps, Bowls, Salate, Snacks und Desserts. Bestellungen sind über einen eigenen Webshop möglich; zahlreiche Standorte in Deutschland sind aufgeführt.

Vielfältiges Sortiment mit handgemachtem Pizzateig sowie vegetarischen, veganen und glutenfreien Angeboten; zusätzlich Dinkel-Vollkorn- und Halal-Angebote.

Branche
Gastronomie / Pizza-Lieferservice
Rechtsträger
World of Pizza GmbH
Sitz
14469 Potsdam
Gegründet / Systemstart
1998 / 2004
Partnerbetriebe
25
Mitgliedschaften
Zertifiziertes Vollmitglied Deutscher Franchiseverband

Passt das Profil zu Ihnen?

Standorttyp
Lieferservice mit Filialstandorten

Finanzen und Wirtschaftlichkeit

Gesamtinvestition

Nicht öffentlich ausgewiesen – in der vorvertraglichen Aufklärung erfragen

Individuell. Die Investitionssumme ist abhängig von unterschiedlichsten Faktoren, wie z.B. Storegröße und Konzept.
Angabe des Franchisegebers · Selbstauskunft, unverändert übernommen
Mindestens erforderliches Eigenkapital

30.000 €

Individuell. Die Eigenkapitalquote kann individuell unterschiedlich sein.
Angabe des Franchisegebers · Selbstauskunft, unverändert übernommen
Eintrittsgebühr

15.000 €

Laufende Lizenzgebühr

5 %

vom Umsatz

Marketinggebühr

2 %

vom Umsatz

Finanzierungsunterstützung laut Quelle
Schnelle Finanzierungsoptionen mit einer Bank möglich.
Angabe des Franchisegebers · Selbstauskunft, unverändert übernommen
Anlaufphase
Direkter Start nach einer Einarbeitung möglich. WOP Sicherheitsversprechen: 1 Jahr Testphase.
Angabe des Franchisegebers · Selbstauskunft, unverändert übernommen

Alle Zahlen sind Angaben des Systems beziehungsweise öffentlicher Quellen und keine Zusage. Ob sie für Ihren Standort und Ihre Situation tragen, lässt sich nur mit einer eigenen Planung beurteilen. Genau das rechnen wir mit Ihnen durch, bevor Sie sich bewerben.

Unterstützung durch die Zentrale

Einarbeitung; Bereitstellung eines eingerichteten Standorts mit Produktionsräumen und moderner Küchentechnik; Übernahme eines festen Kundenstamms; schnelle Finanzierungsoptionen mit einer Bank.

Sucht aktuell Partnerja
Schulung und Einarbeitung
Einarbeitung vor dem direkten Start am bestehenden Standort; Dauer nicht genannt.
Angabe des Franchisegebers · Selbstauskunft, unverändert übernommen
Hinweise zum Gebiet
Angebotener Standort: Seydelstrasse 18, 10117 Berlin. Eingerichtete Produktionsräume, moderne Küchentechnik und fester Kundenstamm vorhanden. Laut Angebot kein Warten auf behördliche Genehmigung.
Angabe des Franchisegebers · Selbstauskunft, unverändert übernommen

Unsere Beratersicht: Passt WORLD OF PIZZA zu Ihnen?

Die Angaben oben stammen vom System. Hier schauen wir aus Ihrer Sicht als Gründerin oder Gründer auf das Vorhaben – auf Basis unserer Beratungspraxis im Bereich Gastronomie und Systemgastronomie. Es geht nicht darum, ob das System gut ist, sondern ob es für Sie, Ihr Kapital und Ihre Lebenssituation trägt.

Unsere Einordnung zu WORLD OF PIZZA

Stärken

  • Pizza-Lieferung und ein eigener Webshop bieten einen klaren Ansatz für wiederkehrende Bestellungen. Das ergänzende Sortiment kann weitere Verzehranlässe erschließen, sofern die Küche es wirtschaftlich bewältigt.
  • Die vorliegenden Unterlagen beschreiben auch eine konkrete Standortübernahme. Vorhandene Ausstattung und ein bestehender Kundenstamm können den Aufbau erleichtern, müssen aber einzeln geprüft werden.

Knackpunkte

  • Ein breites Sortiment erhöht Lager-, Zubereitungs- und Schulungsaufwand. Zusätzliche Artikel sind nur sinnvoll, wenn Absatz und Deckungsbeitrag die Komplexität rechtfertigen.
  • Bei einer Übernahme können veraltete Technik, Wartungsrückstände oder eine abnehmende Bestellhäufigkeit im Kundenstamm verborgen bleiben.
  • Eine beworbene Testphase oder schnelle Finanzierung ersetzt keine Prüfung. Bedingungen eines einzelnen Standortangebots gelten nicht automatisch für das gesamte System.

Kapital und Liquidität

Bei Übernahmen sind Kaufpreis, Zustand der Ausstattung, Mietbedingungen und aktuelle Bestelldaten getrennt zu bewerten. Planen Sie Erneuerungen, Fahrzeuge, Personal und Anlaufreserve ein. Prüfen Sie, welche Verpflichtungen auch nach einer angebotenen Testphase bestehen bleiben.

Fragen an die Zentrale

  • Ist das beschriebene Übernahmeangebot noch verfügbar, und welche Bedingungen gelten ausschließlich für diesen Standort?
  • Welche Bestellzahlen, Wiederbestellungen und Ergebnisse sind mit aktuellen Betriebsdaten belegbar?
  • Wie werden Webshop, Kundendaten, Liefergebiet und verbleibende Verpflichtungen bei einem Ausstieg behandelt?

Unser Fazit: Eine Übernahme kann für liefer- und prozesserfahrene Betreiber interessant sein. Prüfen Sie den tatsächlichen Bestand und die vollständigen Übernahmebedingungen; ein eingerichteter Betrieb ist erst dann ein Vorteil, wenn Ausstattung, Nachfrage und Ergebnis zusammenpassen.

Was die Branche von Ihnen verlangt

  • Präsenz im Betrieb: Abend-, Wochenend- und Feiertagsdienste sind in den ersten zwei bis drei Jahren die Regel, nicht die Ausnahme.
  • Personalführung: Ein typischer Standort beschäftigt 10 bis 30 Kräfte mit hoher Fluktuation. Dienstplanung, Einarbeitung und Mindestlohn-Dokumentation sind Tagesgeschäft.
  • Formale Voraussetzungen: Unterrichtung bei der IHK für den Ausschank alkoholischer Getränke, Belehrung nach dem Infektionsschutzgesetz für alle Beschäftigten im Lebensmittelbereich, ein funktionierendes Hygienekonzept (HACCP).
  • Zahlenverständnis: Wareneinsatz und Personalkosten müssen wöchentlich gesteuert werden. Wer erst die Jahres-BWA liest, steuert zu spät.

Rechtsgrundlagen: § 4 GastG, § 43 IfSG

Für wen das Modell trägt – und für wen nicht

Trägt eher

  • Erfahrene Schicht- oder Betriebsleiter aus der Gastronomie, die den Schritt in die Selbstständigkeit mit erprobtem Konzept gehen wollen.
  • Quereinsteiger mit nachweisbarer Führungserfahrung, die bereit sind, selbst im Betrieb zu stehen.

Trägt eher nicht

  • Kapitalanleger, die einen Betrieb ohne eigene Präsenz führen lassen wollen – ohne erfahrene Betriebsleitung trägt das Modell selten.
  • Gründer, die eigene Rezepte und Ideen umsetzen wollen. Franchise bedeutet Systemtreue; Abweichungen sind vertraglich meist ausgeschlossen.

Orientierung: typische Kostenstruktur

Wareneinsatz
ca. 25–33 %
Personal inkl. Nebenkosten
ca. 30–35 %
Miete/Pacht inkl. Nebenkosten
ca. 8–12 %
Franchise- und Werbegebühren
laut Vertrag, oft 6–10 %

Erfahrungswerte vom Nettoumsatz, keine Systemangabe. Liegen die Zahlen von WORLD OF PIZZA deutlich darüber, sollte das im Gespräch begründet werden.

Prüfleitfaden für das Aufklärungsgespräch

Unsere Erkenntnisse sind Erfahrungswerte, keine Aussage über WORLD OF PIZZA. Lassen Sie jeden Punkt in der vorvertraglichen Aufklärung bestätigen oder widerlegen – am besten schriftlich.

  1. Prüfpunkt 1

    Unsere Erkenntnis: Nach unserer Erfahrung entscheidet in der Gastronomie der Mietvertrag mehr über den Erfolg als das Konzept. Lange Laufzeiten, Umsatzmieten und Rückbaupflichten binden Sie oft länger als der Franchisevertrag.

    Im Gespräch prüfen: Lassen Sie sich zeigen, wer Mieter ist (Sie oder die Zentrale), ob Miet- und Franchisevertrag gekoppelt sind und was bei vorzeitigem Ende des Franchisevertrags mit dem Mietvertrag geschieht.

  2. Prüfpunkt 2

    Unsere Erkenntnis: Zentrale Einkaufsbindung ist üblich und kann sinnvoll sein. Kritisch wird es, wenn die Zentrale an Warenaufschlägen oder Lieferantenvergütungen verdient, die in keiner Gebührenübersicht stehen.

    Im Gespräch prüfen: Fragen Sie schriftlich nach Rückvergütungen und Aufschlägen im Einkauf und vergleichen Sie zwei bis drei Kernartikel mit Großhandelspreisen.

  3. Prüfpunkt 3

    Unsere Erkenntnis: Umsatzangaben in Prospekten beziehen sich häufig auf die besten Standorte. Für die Bankfinanzierung zählt der realistische Durchschnitt.

    Im Gespräch prüfen: Verlangen Sie Umsatz- und Ergebnisspannen aller Standorte vergleichbarer Größe, nicht nur Spitzenwerte – und wie viele Betriebe in den letzten drei Jahren geschlossen oder übergeben wurden.

  4. Prüfpunkt 4

    Unsere Erkenntnis: Die Anlaufphase dauert in der Gastronomie oft länger als geplant. Eine zu knappe Liquiditätsreserve ist einer der häufigsten Gründe für frühe Schieflagen.

    Im Gespräch prüfen: Fragen Sie, nach wie vielen Monaten neue Standorte im Durchschnitt die Gewinnschwelle erreichen, und planen Sie mindestens sechs Monate Fixkosten plus privaten Lebensunterhalt als Reserve ein.

  5. Prüfpunkt 5

    Unsere Erkenntnis: Die vorvertragliche Aufklärung ist Ihr wichtigstes Prüfinstrument. Gute Systeme legen Zahlen, Verträge und Partnerlisten offen; wer ausweicht, sendet ein Signal.

    Im Gespräch prüfen: Bitten Sie um den vollständigen Franchisevertrag, das Handbuch-Inhaltsverzeichnis und eine Liste aktiver und ehemaliger Partner – mindestens zwei Wochen vor Unterschrift.

  6. Prüfpunkt 6

    Unsere Erkenntnis: Gespräche mit bestehenden Partnern sind aussagekräftiger als jeder Prospekt – vor allem mit Partnern, die das System verlassen haben.

    Im Gespräch prüfen: Führen Sie mindestens drei Partnergespräche, darunter eines mit einem ausgeschiedenen Partner, und fragen Sie nach Unterstützung, Gebühren und tatsächlicher Ertragslage.

  7. Prüfpunkt 7

    Unsere Erkenntnis: Die wirtschaftliche Stärke der Systemzentrale entscheidet, ob Leistungen wie Marketing und Weiterentwicklung auch in fünf Jahren noch erbracht werden.

    Im Gespräch prüfen: Sehen Sie die veröffentlichten Jahresabschlüsse der Zentrale im Unternehmensregister ein und fragen Sie nach Eigenbetrieben als Referenz.

  8. Prüfpunkt 8

    Unsere Erkenntnis: Vertragslaufzeit, Verlängerung und Ausstieg werden bei der Gründung oft vernachlässigt – sie bestimmen aber den Wert Ihres Betriebs beim Verkauf.

    Im Gespräch prüfen: Klären Sie Verlängerungsoptionen, Übertragbarkeit an einen Nachfolger, nachvertragliche Wettbewerbsverbote und was bei Kündigung mit Inventar und Mietvertrag geschieht.

  9. Prüfpunkt 9

    Unsere Erkenntnis: Gebietsschutz klingt gut, ist aber nur so viel wert wie seine Formulierung. Onlinevertrieb und Lieferdienste der Zentrale sind oft ausgenommen.

    Im Gespräch prüfen: Lassen Sie sich die Gebietsabgrenzung schriftlich und mit Karte zeigen und fragen Sie, ob Zentrale oder Dritte in Ihrem Gebiet online verkaufen dürfen.

Unser Rat: Ein Franchisesystem kann der sicherere Weg in die Selbstständigkeit sein – wenn Konzept, Kapital und Person zusammenpassen. Nehmen Sie die Antworten aus dem Aufklärungsgespräch mit in die Gründungsberatung; wir gleichen sie mit Ihrer Planung ab. Keine Rechts- oder Steuerberatung.

Häufige Fragen zu WORLD OF PIZZA

Welche Voraussetzungen gelten für eine Partnerschaft mit WORLD OF PIZZA?

WORLD OF PIZZA nennt Anforderungen an Erfahrung, Standort und Kapital. Das geforderte Eigenkapital liegt nach Angaben des Systems bei rund 30.000 Euro. Wir prüfen diese Angaben gegen Ihre persönliche Situation, bevor Sie sich bewerben.

Wie funktioniert die Vergütung bei WORLD OF PIZZA?

Die Eintrittsgebühr liegt laut System bei rund 15.000 Euro. Die laufende Gebühr beträgt etwa 5 Prozent vom Umsatz. Ihr Verdienst hängt von Umsatz, Kostenstruktur und Gebühren ab; ein belastbares Bild entsteht erst mit einer eigenen Planrechnung.

Ist WORLD OF PIZZA als eigenständige Vollexistenz geeignet?

Das hängt von Standort, Eigenkapital und Ihrem Unternehmerlohn ab. WORLD OF PIZZA ist als eigenständiges Konzept angelegt; ob es Sie trägt, zeigt erst eine Rechnung mit Ihren Zahlen.

Ihr nächster Schritt

Kontaktaufnahme per E-Mail, Telefon oder Kontaktformular für Franchise-Anfragen.

Bewerben Sie sich bitte nicht direkt. Stellen Sie zuerst Ihre Unterlagen zusammen: Wir prüfen sie, steuern bei Bonität oder Eigenkapital nach und gehen anschließend gemeinsam mit Ihnen auf WORLD OF PIZZA zu. Danach führen wir gemeinsam Gespräche mit aktiven Partnern, bevor Sie sich vertraglich binden.

Vorbereitung

Auftragsklärung: Gründung mit einem Franchisesystem

Franchisegeber und Banken verlangen dieselben Nachweise – nur in unterschiedlicher Reihenfolge. Stellen Sie hier alles einmal zusammen. Wir prüfen die Unterlagen, steuern bei Bonität oder Eigenkapital nach und gehen erst dann gemeinsam auf das System zu. Erst zum Absenden ist eine Anmeldung nötig.

Datenstand

Vollständigkeit der Daten
80 %
Belastbarkeit
hoch
Prüfmethode
Automatische Recherche (Auffülllauf)
Manuell geprüft
nein
Letzter Datencheck
23.9.2026
Zuletzt recherchiert
14.10.2026
Nicht öffentlich ausgewiesen
2 Angaben – bitte in der vorvertraglichen Aufklärung erfragen
Zuletzt geprüft
23.9.2026
Fehlende Angaben
total_investment_eur, partner_requirements

Herkunft der Angaben: Beschreibungen und Erläuterungen auf dieser Seite stammen aus der Selbstauskunft des Franchisegebers und aus öffentlichen Quellen. Wörtlich übernommene Passagen – erkennbar an der Kennzeichnung „Angabe des Franchisegebers" – geben die Perspektive des Systems wieder und sind von uns nicht inhaltlich geprüft. Unsere Bewertung erfolgt erst in der gemeinsamen Prüfung Ihres konkreten Vorhabens.

Zur Kundenseite von WORLD OF PIZZA

Kontakt

Interesse? Schreiben Sie uns.

Sie möchten wissen, ob WORLD OF PIZZA für Sie trägt? Wir rechnen die Zahlen gegen Ihre Situation – unabhängig und ohne Provision vom System.

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