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Franchise · Gastronomie – Café und Restaurant

La Maison du Pain

La Maison du Pain sucht Franchisepartner für eigene französische Cafés und Restaurants. Das Konzept verbindet authentische französische Küche mit stilvoller Einrichtung und einladender Café-Atmosphäre. Partner profitieren laut Website von einem bewährten Geschäftsmodell und umfassender Unterstützung beim Aufbau ihres Restaurants.

Symbolische Geschäftskonzepte mit Bäckerei, Fahrradgeschäft und Café
Gemeinsames Symbolbild für Franchise- und Partnersysteme; kein Standort von La Maison du Pain. Bild: KI-generiert.

Gesamtinvestition

keine Angabe

Eigenkapital

35.000 €

Eintrittsgebühr

19.500 €

Laufende Lizenz

5 %

Das Konzept

Französisches Café- und Restaurantkonzept mit Backwaren, Pâtisserie, Frühstück, Croques, Tartines, Flammkuchen und französischen Weinen. Standorte unter anderem in Wiesbaden, Frankfurt, Hamburg, Bad Homburg, Köln, Ravensburg und Düsseldorf.

Authentische französische Produkte und Gerichte, französisches Lebensgefühl und ein ganzheitliches Genusserlebnis in gemütlicher Atmosphäre; Angebot von Frühstück bis Abendessen.

Branche
Gastronomie – Café und Restaurant
Rechtsträger
MOMENTUM LMDP AG
Sitz
6300 Zug
Gegründet / Systemstart
2008 / 2015
Partnerbetriebe
7
Mitgliedschaften
Zertifiziertes Vollmitglied Deutscher Franchiseverband

Passt das Profil zu Ihnen?

Leidenschaft für die französische Küche und der Wunsch, ein eigenes Geschäft zu führen.

Standorttyp
Café und Restaurant

Finanzen und Wirtschaftlichkeit

Gesamtinvestition

Nicht öffentlich ausgewiesen – in der vorvertraglichen Aufklärung erfragen

Individuell
Angabe des Franchisegebers · Selbstauskunft, unverändert übernommen
Mindestens erforderliches Eigenkapital

35.000 €

Eintrittsgebühr

19.500 €

Laufende Lizenzgebühr

5 %

vom Umsatz

Marketinggebühr

1 %

vom Umsatz

Alle Zahlen sind Angaben des Systems beziehungsweise öffentlicher Quellen und keine Zusage. Ob sie für Ihren Standort und Ihre Situation tragen, lässt sich nur mit einer eigenen Planung beurteilen. Genau das rechnen wir mit Ihnen durch, bevor Sie sich bewerben.

Unterstützung durch die Zentrale

Umfassende Unterstützung beim Aufbau eines eigenen französischen Restaurants; konkrete Leistungen werden nicht genannt.

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Unsere Beratersicht: Passt La Maison du Pain zu Ihnen?

Die Angaben oben stammen vom System. Hier schauen wir aus Ihrer Sicht als Gründerin oder Gründer auf das Vorhaben – auf Basis unserer Beratungspraxis im Bereich Gastronomie und Systemgastronomie. Es geht nicht darum, ob das System gut ist, sondern ob es für Sie, Ihr Kapital und Ihre Lebenssituation trägt.

Unsere Einordnung zu La Maison du Pain

Stärken

  • Französisches Café mit Backwaren, Frühstück und Wein hat ein klares, atmosphärisches Profil.
  • Standorte in mehreren Großstädten zeigen Übertragbarkeit.

Knackpunkte

  • Eine Gesamtinvestition ist nicht angegeben; Café-Ausbau mit Backstation ist kostenintensiv.
  • Lange Öffnungszeiten und frische Backwaren verlangen Personal und Planung.

Kapital und Liquidität

Lassen Sie sich die Gesamtinvestition nennen. Planen Sie Personal, Miete und eine Reserve für sechs Monate.

Fragen an die Zentrale

  • Welche Gesamtinvestition ist realistisch?
  • Woher kommen Backwaren, und welche Bezugspflichten gelten?
  • Wie entwickeln sich bestehende Standorte?

Unser Fazit: Für Gastgeber mit Liebe zur französischen Küche prüfenswert. In guter Lage kann das stimmige Konzept dauerhaft tragen.

Was die Branche von Ihnen verlangt

  • Präsenz im Betrieb: Abend-, Wochenend- und Feiertagsdienste sind in den ersten zwei bis drei Jahren die Regel, nicht die Ausnahme.
  • Personalführung: Ein typischer Standort beschäftigt 10 bis 30 Kräfte mit hoher Fluktuation. Dienstplanung, Einarbeitung und Mindestlohn-Dokumentation sind Tagesgeschäft.
  • Formale Voraussetzungen: Unterrichtung bei der IHK für den Ausschank alkoholischer Getränke, Belehrung nach dem Infektionsschutzgesetz für alle Beschäftigten im Lebensmittelbereich, ein funktionierendes Hygienekonzept (HACCP).
  • Zahlenverständnis: Wareneinsatz und Personalkosten müssen wöchentlich gesteuert werden. Wer erst die Jahres-BWA liest, steuert zu spät.

Rechtsgrundlagen: § 4 GastG, § 43 IfSG

Für wen das Modell trägt – und für wen nicht

Trägt eher

  • Erfahrene Schicht- oder Betriebsleiter aus der Gastronomie, die den Schritt in die Selbstständigkeit mit erprobtem Konzept gehen wollen.
  • Quereinsteiger mit nachweisbarer Führungserfahrung, die bereit sind, selbst im Betrieb zu stehen.

Trägt eher nicht

  • Kapitalanleger, die einen Betrieb ohne eigene Präsenz führen lassen wollen – ohne erfahrene Betriebsleitung trägt das Modell selten.
  • Gründer, die eigene Rezepte und Ideen umsetzen wollen. Franchise bedeutet Systemtreue; Abweichungen sind vertraglich meist ausgeschlossen.

Orientierung: typische Kostenstruktur

Wareneinsatz
ca. 25–33 %
Personal inkl. Nebenkosten
ca. 30–35 %
Miete/Pacht inkl. Nebenkosten
ca. 8–12 %
Franchise- und Werbegebühren
laut Vertrag, oft 6–10 %

Erfahrungswerte vom Nettoumsatz, keine Systemangabe. Liegen die Zahlen von La Maison du Pain deutlich darüber, sollte das im Gespräch begründet werden.

Prüfleitfaden für das Aufklärungsgespräch

Unsere Erkenntnisse sind Erfahrungswerte, keine Aussage über La Maison du Pain. Lassen Sie jeden Punkt in der vorvertraglichen Aufklärung bestätigen oder widerlegen – am besten schriftlich.

  1. Prüfpunkt 1

    Unsere Erkenntnis: Nach unserer Erfahrung entscheidet in der Gastronomie der Mietvertrag mehr über den Erfolg als das Konzept. Lange Laufzeiten, Umsatzmieten und Rückbaupflichten binden Sie oft länger als der Franchisevertrag.

    Im Gespräch prüfen: Lassen Sie sich zeigen, wer Mieter ist (Sie oder die Zentrale), ob Miet- und Franchisevertrag gekoppelt sind und was bei vorzeitigem Ende des Franchisevertrags mit dem Mietvertrag geschieht.

  2. Prüfpunkt 2

    Unsere Erkenntnis: Zentrale Einkaufsbindung ist üblich und kann sinnvoll sein. Kritisch wird es, wenn die Zentrale an Warenaufschlägen oder Lieferantenvergütungen verdient, die in keiner Gebührenübersicht stehen.

    Im Gespräch prüfen: Fragen Sie schriftlich nach Rückvergütungen und Aufschlägen im Einkauf und vergleichen Sie zwei bis drei Kernartikel mit Großhandelspreisen.

  3. Prüfpunkt 3

    Unsere Erkenntnis: Umsatzangaben in Prospekten beziehen sich häufig auf die besten Standorte. Für die Bankfinanzierung zählt der realistische Durchschnitt.

    Im Gespräch prüfen: Verlangen Sie Umsatz- und Ergebnisspannen aller Standorte vergleichbarer Größe, nicht nur Spitzenwerte – und wie viele Betriebe in den letzten drei Jahren geschlossen oder übergeben wurden.

  4. Prüfpunkt 4

    Unsere Erkenntnis: Die Anlaufphase dauert in der Gastronomie oft länger als geplant. Eine zu knappe Liquiditätsreserve ist einer der häufigsten Gründe für frühe Schieflagen.

    Im Gespräch prüfen: Fragen Sie, nach wie vielen Monaten neue Standorte im Durchschnitt die Gewinnschwelle erreichen, und planen Sie mindestens sechs Monate Fixkosten plus privaten Lebensunterhalt als Reserve ein.

  5. Prüfpunkt 5

    Unsere Erkenntnis: Die vorvertragliche Aufklärung ist Ihr wichtigstes Prüfinstrument. Gute Systeme legen Zahlen, Verträge und Partnerlisten offen; wer ausweicht, sendet ein Signal.

    Im Gespräch prüfen: Bitten Sie um den vollständigen Franchisevertrag, das Handbuch-Inhaltsverzeichnis und eine Liste aktiver und ehemaliger Partner – mindestens zwei Wochen vor Unterschrift.

  6. Prüfpunkt 6

    Unsere Erkenntnis: Gespräche mit bestehenden Partnern sind aussagekräftiger als jeder Prospekt – vor allem mit Partnern, die das System verlassen haben.

    Im Gespräch prüfen: Führen Sie mindestens drei Partnergespräche, darunter eines mit einem ausgeschiedenen Partner, und fragen Sie nach Unterstützung, Gebühren und tatsächlicher Ertragslage.

  7. Prüfpunkt 7

    Unsere Erkenntnis: Die wirtschaftliche Stärke der Systemzentrale entscheidet, ob Leistungen wie Marketing und Weiterentwicklung auch in fünf Jahren noch erbracht werden.

    Im Gespräch prüfen: Sehen Sie die veröffentlichten Jahresabschlüsse der Zentrale im Unternehmensregister ein und fragen Sie nach Eigenbetrieben als Referenz.

  8. Prüfpunkt 8

    Unsere Erkenntnis: Vertragslaufzeit, Verlängerung und Ausstieg werden bei der Gründung oft vernachlässigt – sie bestimmen aber den Wert Ihres Betriebs beim Verkauf.

    Im Gespräch prüfen: Klären Sie Verlängerungsoptionen, Übertragbarkeit an einen Nachfolger, nachvertragliche Wettbewerbsverbote und was bei Kündigung mit Inventar und Mietvertrag geschieht.

  9. Prüfpunkt 9

    Unsere Erkenntnis: Gebietsschutz klingt gut, ist aber nur so viel wert wie seine Formulierung. Onlinevertrieb und Lieferdienste der Zentrale sind oft ausgenommen.

    Im Gespräch prüfen: Lassen Sie sich die Gebietsabgrenzung schriftlich und mit Karte zeigen und fragen Sie, ob Zentrale oder Dritte in Ihrem Gebiet online verkaufen dürfen.

Unser Rat: Ein Franchisesystem kann der sicherere Weg in die Selbstständigkeit sein – wenn Konzept, Kapital und Person zusammenpassen. Nehmen Sie die Antworten aus dem Aufklärungsgespräch mit in die Gründungsberatung; wir gleichen sie mit Ihrer Planung ab. Keine Rechts- oder Steuerberatung.

Häufige Fragen zu La Maison du Pain

Welche Voraussetzungen gelten für eine Partnerschaft mit La Maison du Pain?

La Maison du Pain nennt Anforderungen an Erfahrung, Standort und Kapital. Das geforderte Eigenkapital liegt nach Angaben des Systems bei rund 35.000 Euro. Wir prüfen diese Angaben gegen Ihre persönliche Situation, bevor Sie sich bewerben.

Wie funktioniert die Vergütung bei La Maison du Pain?

Die Eintrittsgebühr liegt laut System bei rund 19.500 Euro. Die laufende Gebühr beträgt etwa 5 Prozent vom Umsatz. Ihr Verdienst hängt von Umsatz, Kostenstruktur und Gebühren ab; ein belastbares Bild entsteht erst mit einer eigenen Planrechnung.

Ist La Maison du Pain als eigenständige Vollexistenz geeignet?

Das hängt von Standort, Eigenkapital und Ihrem Unternehmerlohn ab. La Maison du Pain ist als eigenständiges Konzept angelegt; ob es Sie trägt, zeigt erst eine Rechnung mit Ihren Zahlen.

Ihr nächster Schritt

Interessenten werden zur Kontaktaufnahme über die Kontaktseite aufgefordert; weitere Auswahlschritte oder Zeitangaben werden nicht genannt.

Bewerben Sie sich bitte nicht direkt. Stellen Sie zuerst Ihre Unterlagen zusammen: Wir prüfen sie, steuern bei Bonität oder Eigenkapital nach und gehen anschließend gemeinsam mit Ihnen auf La Maison du Pain zu. Danach führen wir gemeinsam Gespräche mit aktiven Partnern, bevor Sie sich vertraglich binden.

Vorbereitung

Auftragsklärung: Gründung mit einem Franchisesystem

Franchisegeber und Banken verlangen dieselben Nachweise – nur in unterschiedlicher Reihenfolge. Stellen Sie hier alles einmal zusammen. Wir prüfen die Unterlagen, steuern bei Bonität oder Eigenkapital nach und gehen erst dann gemeinsam auf das System zu. Erst zum Absenden ist eine Anmeldung nötig.

Datenstand

Vollständigkeit der Daten
90 %
Belastbarkeit
hoch
Prüfmethode
Automatische Recherche (Auffülllauf)
Manuell geprüft
nein
Letzter Datencheck
23.9.2026
Zuletzt recherchiert
14.10.2026
Nicht öffentlich ausgewiesen
1 Angaben – bitte in der vorvertraglichen Aufklärung erfragen
Zuletzt geprüft
23.9.2026
Fehlende Angaben
total_investment_eur

Herkunft der Angaben: Beschreibungen und Erläuterungen auf dieser Seite stammen aus der Selbstauskunft des Franchisegebers und aus öffentlichen Quellen. Wörtlich übernommene Passagen – erkennbar an der Kennzeichnung „Angabe des Franchisegebers" – geben die Perspektive des Systems wieder und sind von uns nicht inhaltlich geprüft. Unsere Bewertung erfolgt erst in der gemeinsamen Prüfung Ihres konkreten Vorhabens.

Zur Kundenseite von La Maison du Pain

Kontakt

Interesse? Schreiben Sie uns.

Sie möchten wissen, ob La Maison du Pain für Sie trägt? Wir rechnen die Zahlen gegen Ihre Situation – unabhängig und ohne Provision vom System.

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