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Franchise · Gastronomie & Lieferservice; Nahrung & Genussmittel

KISS – PIZZA * PASTA * BURGER

Symbolische Geschäftskonzepte mit Bäckerei, Fahrradgeschäft und Café
Gemeinsames Symbolbild für Franchise- und Partnersysteme; kein Standort von KISS – PIZZA * PASTA * BURGER. Bild: KI-generiert.

Gesamtinvestition

keine Angabe

Eigenkapital

15.000 €

Eintrittsgebühr

15.000 €

Laufende Lizenz

6 %

Das Konzept

Gastronomisches Franchisesystem für Pizza, Pasta und Burger. Die Restaurants befinden sich beispielsweise in Shopping-Malls, Fußgängerzonen oder Bahnhofshallen. Die KISS GmbH gehört zur Kalender-Gruppe und wurde 1995 gegründet; das Franchisesystem startete 2017. Die Quelle nennt sieben Betriebe in Deutschland.

Auf Schnelligkeit und Qualität ausgelegtes Ladenbaukonzept mit standardisierten, effizienten Prozessen, die auch größeren Kundenansturm bewältigen sollen. Unternehmen der Kalender-Gruppe mit langjähriger Erfahrung im Betrieb von Convenience Shops an Hochfrequenzstandorten.

Branche
Gastronomie & Lieferservice; Nahrung & Genussmittel
Rechtsträger
KISS GmbH
Gegründet / Systemstart
1995 / 2017

Passt das Profil zu Ihnen?

Begeisterung für Gastronomie, Freude daran, Kunden den besten Service zu bieten, und Bereitschaft, höhere Summen zu investieren.

Standorttyp
Restaurant in Shopping-Malls, Fußgängerzonen oder Bahnhofshallen

Finanzen und Wirtschaftlichkeit

Gesamtinvestition

Nicht öffentlich ausgewiesen – in der vorvertraglichen Aufklärung erfragen

Mindestens erforderliches Eigenkapital

15.000 €

15.000 – 20.000 €
Angabe des Franchisegebers · Selbstauskunft, unverändert übernommen
Eintrittsgebühr

15.000 €

Laufende Lizenzgebühr

6 %

vom Umsatz

Finanzierungsunterstützung laut Quelle
Unterstützung bei der Finanzierung.
Angabe des Franchisegebers · Selbstauskunft, unverändert übernommen

Alle Zahlen sind Angaben des Systems beziehungsweise öffentlicher Quellen und keine Zusage. Ob sie für Ihren Standort und Ihre Situation tragen, lässt sich nur mit einer eigenen Planung beurteilen. Genau das rechnen wir mit Ihnen durch, bevor Sie sich bewerben.

Unterstützung durch die Zentrale

Standortauswahl und Standortanalyse; Filial-Checks und Filial-Coaching; Unterstützung bei der Finanzierung; administrative Unterstützung; übernahmefertiges Ladenbaukonzept; intensive Konzept-Schulung und Ausbildung; Jahres-Produkt-Aktionen; POS-Aktionen; überregionale Marketing-Kampagnen; Top-Einkaufskonditionen; Warenwirtschaftssystem; detailliertes Systemhandbuch; Partneraustausch und Tagungen.

Sucht aktuell Partnerja
Schulung und Einarbeitung
Intensive Konzept-Schulung und Ausbildung; detailliertes Systemhandbuch.
Angabe des Franchisegebers · Selbstauskunft, unverändert übernommen
Hinweise zum Gebiet
Top-Standorte frei; konkrete Orte werden nicht genannt.
Angabe des Franchisegebers · Selbstauskunft, unverändert übernommen

Unsere Beratersicht: Passt KISS – PIZZA * PASTA * BURGER zu Ihnen?

Die Angaben oben stammen vom System. Hier schauen wir aus Ihrer Sicht als Gründerin oder Gründer auf das Vorhaben – auf Basis unserer Beratungspraxis im Bereich Gastronomie und Systemgastronomie. Es geht nicht darum, ob das System gut ist, sondern ob es für Sie, Ihr Kapital und Ihre Lebenssituation trägt.

Unsere Einordnung zu KISS – PIZZA * PASTA * BURGER

Stärken

  • Pizza, Pasta und Burger verbinden mehrere vertraute Produkte für schnelle Verpflegung. Das Konzept richtet sich laut Beschreibung auf Hochfrequenzlagen.
  • Ein vorhandenes Standortnetz ermöglicht grundsätzlich Betriebsbesuche und konkrete Vergleiche. Für Ihre Planung zählen passende Lagen und Betriebsformate, nicht ein pauschaler Systemdurchschnitt.

Knackpunkte

  • Hohe Frequenz ist häufig mit hoher Miete und festen Öffnungszeiten verbunden. Die Zahl vorbeigehender Menschen ist nicht die Zahl zahlender Gäste.
  • Drei Produktgruppen verlangen unterschiedliche Zubereitung, Lagerhaltung und Kapazitäten. Sortimentsbreite kann Einkauf und Personalplanung erschweren.
  • Der ausgewiesene Eigenkapitalbedarf ersetzt keine Gesamtinvestition. Gebührenbasis, Ausbauumfang und aktuelle Entwicklung des Standortnetzes müssen bestätigt werden.

Kapital und Liquidität

Planen Sie Standortausbau, Küchentechnik und gegebenenfalls Vermietervorgaben. Rechnen Sie Absatz und Deckungsbeitrag je Produktgruppe nach Personal und Systemgebühren sowie einen schwächeren Frequenzverlauf.

Fragen an die Zentrale

  • Welche Kosten umfasst das Eröffnungsangebot, und welche Gesamtinvestition ist erforderlich?
  • Auf welche Umsatzbasis werden Gebühren berechnet, und welche zusätzlichen Kosten bestehen?
  • Welche Umsätze, Abschriften und Personalstunden weisen vergleichbare Hochfrequenzstandorte aus?

Unser Fazit: Für Gastronomieunternehmer mit guter Ablaufsteuerung prüfenswert. Das Konzept trägt erst, wenn Frequenz, Mietbelastung und die Komplexität der Küche auch in einer vorsichtigen Planung zusammenpassen.

Was die Branche von Ihnen verlangt

  • Präsenz im Betrieb: Abend-, Wochenend- und Feiertagsdienste sind in den ersten zwei bis drei Jahren die Regel, nicht die Ausnahme.
  • Personalführung: Ein typischer Standort beschäftigt 10 bis 30 Kräfte mit hoher Fluktuation. Dienstplanung, Einarbeitung und Mindestlohn-Dokumentation sind Tagesgeschäft.
  • Formale Voraussetzungen: Unterrichtung bei der IHK für den Ausschank alkoholischer Getränke, Belehrung nach dem Infektionsschutzgesetz für alle Beschäftigten im Lebensmittelbereich, ein funktionierendes Hygienekonzept (HACCP).
  • Zahlenverständnis: Wareneinsatz und Personalkosten müssen wöchentlich gesteuert werden. Wer erst die Jahres-BWA liest, steuert zu spät.

Rechtsgrundlagen: § 4 GastG, § 43 IfSG

Für wen das Modell trägt – und für wen nicht

Trägt eher

  • Erfahrene Schicht- oder Betriebsleiter aus der Gastronomie, die den Schritt in die Selbstständigkeit mit erprobtem Konzept gehen wollen.
  • Quereinsteiger mit nachweisbarer Führungserfahrung, die bereit sind, selbst im Betrieb zu stehen.

Trägt eher nicht

  • Kapitalanleger, die einen Betrieb ohne eigene Präsenz führen lassen wollen – ohne erfahrene Betriebsleitung trägt das Modell selten.
  • Gründer, die eigene Rezepte und Ideen umsetzen wollen. Franchise bedeutet Systemtreue; Abweichungen sind vertraglich meist ausgeschlossen.

Orientierung: typische Kostenstruktur

Wareneinsatz
ca. 25–33 %
Personal inkl. Nebenkosten
ca. 30–35 %
Miete/Pacht inkl. Nebenkosten
ca. 8–12 %
Franchise- und Werbegebühren
laut Vertrag, oft 6–10 %

Erfahrungswerte vom Nettoumsatz, keine Systemangabe. Liegen die Zahlen von KISS – PIZZA * PASTA * BURGER deutlich darüber, sollte das im Gespräch begründet werden.

Prüfleitfaden für das Aufklärungsgespräch

Unsere Erkenntnisse sind Erfahrungswerte, keine Aussage über KISS – PIZZA * PASTA * BURGER. Lassen Sie jeden Punkt in der vorvertraglichen Aufklärung bestätigen oder widerlegen – am besten schriftlich.

  1. Prüfpunkt 1

    Unsere Erkenntnis: Nach unserer Erfahrung entscheidet in der Gastronomie der Mietvertrag mehr über den Erfolg als das Konzept. Lange Laufzeiten, Umsatzmieten und Rückbaupflichten binden Sie oft länger als der Franchisevertrag.

    Im Gespräch prüfen: Lassen Sie sich zeigen, wer Mieter ist (Sie oder die Zentrale), ob Miet- und Franchisevertrag gekoppelt sind und was bei vorzeitigem Ende des Franchisevertrags mit dem Mietvertrag geschieht.

  2. Prüfpunkt 2

    Unsere Erkenntnis: Zentrale Einkaufsbindung ist üblich und kann sinnvoll sein. Kritisch wird es, wenn die Zentrale an Warenaufschlägen oder Lieferantenvergütungen verdient, die in keiner Gebührenübersicht stehen.

    Im Gespräch prüfen: Fragen Sie schriftlich nach Rückvergütungen und Aufschlägen im Einkauf und vergleichen Sie zwei bis drei Kernartikel mit Großhandelspreisen.

  3. Prüfpunkt 3

    Unsere Erkenntnis: Umsatzangaben in Prospekten beziehen sich häufig auf die besten Standorte. Für die Bankfinanzierung zählt der realistische Durchschnitt.

    Im Gespräch prüfen: Verlangen Sie Umsatz- und Ergebnisspannen aller Standorte vergleichbarer Größe, nicht nur Spitzenwerte – und wie viele Betriebe in den letzten drei Jahren geschlossen oder übergeben wurden.

  4. Prüfpunkt 4

    Unsere Erkenntnis: Die Anlaufphase dauert in der Gastronomie oft länger als geplant. Eine zu knappe Liquiditätsreserve ist einer der häufigsten Gründe für frühe Schieflagen.

    Im Gespräch prüfen: Fragen Sie, nach wie vielen Monaten neue Standorte im Durchschnitt die Gewinnschwelle erreichen, und planen Sie mindestens sechs Monate Fixkosten plus privaten Lebensunterhalt als Reserve ein.

  5. Prüfpunkt 5

    Unsere Erkenntnis: Die vorvertragliche Aufklärung ist Ihr wichtigstes Prüfinstrument. Gute Systeme legen Zahlen, Verträge und Partnerlisten offen; wer ausweicht, sendet ein Signal.

    Im Gespräch prüfen: Bitten Sie um den vollständigen Franchisevertrag, das Handbuch-Inhaltsverzeichnis und eine Liste aktiver und ehemaliger Partner – mindestens zwei Wochen vor Unterschrift.

  6. Prüfpunkt 6

    Unsere Erkenntnis: Gespräche mit bestehenden Partnern sind aussagekräftiger als jeder Prospekt – vor allem mit Partnern, die das System verlassen haben.

    Im Gespräch prüfen: Führen Sie mindestens drei Partnergespräche, darunter eines mit einem ausgeschiedenen Partner, und fragen Sie nach Unterstützung, Gebühren und tatsächlicher Ertragslage.

  7. Prüfpunkt 7

    Unsere Erkenntnis: Die wirtschaftliche Stärke der Systemzentrale entscheidet, ob Leistungen wie Marketing und Weiterentwicklung auch in fünf Jahren noch erbracht werden.

    Im Gespräch prüfen: Sehen Sie die veröffentlichten Jahresabschlüsse der Zentrale im Unternehmensregister ein und fragen Sie nach Eigenbetrieben als Referenz.

  8. Prüfpunkt 8

    Unsere Erkenntnis: Vertragslaufzeit, Verlängerung und Ausstieg werden bei der Gründung oft vernachlässigt – sie bestimmen aber den Wert Ihres Betriebs beim Verkauf.

    Im Gespräch prüfen: Klären Sie Verlängerungsoptionen, Übertragbarkeit an einen Nachfolger, nachvertragliche Wettbewerbsverbote und was bei Kündigung mit Inventar und Mietvertrag geschieht.

  9. Prüfpunkt 9

    Unsere Erkenntnis: Gebietsschutz klingt gut, ist aber nur so viel wert wie seine Formulierung. Onlinevertrieb und Lieferdienste der Zentrale sind oft ausgenommen.

    Im Gespräch prüfen: Lassen Sie sich die Gebietsabgrenzung schriftlich und mit Karte zeigen und fragen Sie, ob Zentrale oder Dritte in Ihrem Gebiet online verkaufen dürfen.

Unser Rat: Ein Franchisesystem kann der sicherere Weg in die Selbstständigkeit sein – wenn Konzept, Kapital und Person zusammenpassen. Nehmen Sie die Antworten aus dem Aufklärungsgespräch mit in die Gründungsberatung; wir gleichen sie mit Ihrer Planung ab. Keine Rechts- oder Steuerberatung.

Häufige Fragen zu KISS – PIZZA * PASTA * BURGER

Welche Voraussetzungen gelten für eine Partnerschaft mit KISS – PIZZA * PASTA * BURGER?

KISS – PIZZA * PASTA * BURGER nennt Anforderungen an Erfahrung, Standort und Kapital. Das geforderte Eigenkapital liegt nach Angaben des Systems bei rund 15.000 Euro. Wir prüfen diese Angaben gegen Ihre persönliche Situation, bevor Sie sich bewerben.

Wie funktioniert die Vergütung bei KISS – PIZZA * PASTA * BURGER?

Die Eintrittsgebühr liegt laut System bei rund 15.000 Euro. Die laufende Gebühr beträgt etwa 6 Prozent vom Umsatz. Ihr Verdienst hängt von Umsatz, Kostenstruktur und Gebühren ab; ein belastbares Bild entsteht erst mit einer eigenen Planrechnung.

Ist KISS – PIZZA * PASTA * BURGER als eigenständige Vollexistenz geeignet?

Das hängt von Standort, Eigenkapital und Ihrem Unternehmerlohn ab. KISS – PIZZA * PASTA * BURGER ist als eigenständiges Konzept angelegt; ob es Sie trägt, zeigt erst eine Rechnung mit Ihren Zahlen.

Ihr nächster Schritt

Bewerben Sie sich bitte nicht direkt. Stellen Sie zuerst Ihre Unterlagen zusammen: Wir prüfen sie, steuern bei Bonität oder Eigenkapital nach und gehen anschließend gemeinsam mit Ihnen auf KISS – PIZZA * PASTA * BURGER zu. Danach führen wir gemeinsam Gespräche mit aktiven Partnern, bevor Sie sich vertraglich binden.

Vorbereitung

Auftragsklärung: Gründung mit einem Franchisesystem

Franchisegeber und Banken verlangen dieselben Nachweise – nur in unterschiedlicher Reihenfolge. Stellen Sie hier alles einmal zusammen. Wir prüfen die Unterlagen, steuern bei Bonität oder Eigenkapital nach und gehen erst dann gemeinsam auf das System zu. Erst zum Absenden ist eine Anmeldung nötig.

Datenstand

Vollständigkeit der Daten
40 %
Belastbarkeit
mittel
Prüfmethode
Automatische Recherche (Auffülllauf)
Manuell geprüft
nein
Letzter Datencheck
4.10.2026
Zuletzt recherchiert
14.10.2026
Nicht öffentlich ausgewiesen
6 Angaben – bitte in der vorvertraglichen Aufklärung erfragen
Zuletzt geprüft
4.10.2026
Fehlende Angaben
website, email, phone, city, partner_count, total_investment_eur

Quellen der Systemdaten

Herkunft der Angaben: Beschreibungen und Erläuterungen auf dieser Seite stammen aus der Selbstauskunft des Franchisegebers und aus öffentlichen Quellen. Wörtlich übernommene Passagen – erkennbar an der Kennzeichnung „Angabe des Franchisegebers" – geben die Perspektive des Systems wieder und sind von uns nicht inhaltlich geprüft. Unsere Bewertung erfolgt erst in der gemeinsamen Prüfung Ihres konkreten Vorhabens.

Kontakt

Interesse? Schreiben Sie uns.

Sie möchten wissen, ob KISS – PIZZA * PASTA * BURGER für Sie trägt? Wir rechnen die Zahlen gegen Ihre Situation – unabhängig und ohne Provision vom System.

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