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Franchise · IT-Dienstleistungen

einsnulleins

einsnulleins bietet ein Franchisesystem für die IT-Infrastrukturbetreuung mittelständischer B2B-Kunden mit etwa 10 bis 250 Arbeitsplätzen. Partner betreuen ihre Kunden nach einem standardisierten System und erzielen wiederkehrende Einnahmen. Lokaler Service wird mit zentralen Dienstleistungen kombiniert; First und Second Level Support übernimmt die Zentrale. Der Franchisegeber unterstützt seine Partner vor, während und nach der Gründung ihres Standortes.

Symbolische Geschäftskonzepte mit Bäckerei, Fahrradgeschäft und Café
Gemeinsames Symbolbild für Franchise- und Partnersysteme; kein Standort von einsnulleins. Bild: KI-generiert.

Gesamtinvestition

350.000 €

Eigenkapital

50.000 €

Eintrittsgebühr

15.000 €

Laufende Lizenz

10 %

Das Konzept

Deutschlandweit tätiges IT-Franchise-System für kleine und mittelständische Unternehmen mit internationalem Standort in Tampere (Finnland). Das Angebot umfasst IT-Service und Support, IT-Sicherheit, Infrastruktur-, Server-, Cloud- und Netzwerkbetreuung, IT-Beratung sowie Hard- und Softwareeinkauf. Für zahlreiche deutsche Städte werden Franchisepartner gesucht.

Auf den Mittelstand spezialisierter IT-Service im Abonnement zum monatlichen Festpreis mit Zufriedenheitsgarantie. Deutschlandweites Franchise-Netzwerk mit der Muttergesellschaft Synaxon AG im Hintergrund und Anschluss an die größte IT-Einkaufsgemeinschaft Europas.

Branche
IT-Dienstleistungen
Rechtsträger
einsnulleins GmbH
Sitz
33758 Schloß Holte-Stukenbrock
Gegründet / Systemstart
2013 / 2019
Partnerbetriebe
11
Mitgliedschaften
Zertifiziertes Vollmitglied im Deutschen Franchiseverband

Passt das Profil zu Ihnen?

IT-Erfahrung einbringen; Quereinstieg möglich.

Quereinstieg möglich
ja
Standorttyp
IT-Systemhaus

Finanzen und Wirtschaftlichkeit

Gesamtinvestition

350.000 €

Individuell. Kapitalbedarf von mind. 350.000 EUR, aufgeteilt in: Investitionen: 35.000 EUR; Anlaufverluste: ca. 200-250.000 EUR; 50-100.000 EUR Working Capital / Risikopuffer.
Angabe des Franchisegebers · Selbstauskunft, unverändert übernommen
Mindestens erforderliches Eigenkapital

50.000 €

Individuell. ca. 15% des Kapitalbedarfs sollten als Eigenkapital verfügbar sein.
Angabe des Franchisegebers · Selbstauskunft, unverändert übernommen
Empfohlener Eigenanteil

15 %

Von uns aus den Systemangaben errechnet: 52.500 € Eigenmittel bei 350.000 € Gesamtinvestition.

Eintrittsgebühr

15.000 €

Laufende Lizenzgebühr

10 %

vom Umsatz

Liquiditätsreserve

50.000 €

Hinweise zur Finanzierung
Ca. 15 % des Kapitalbedarfs sollten als Eigenkapital verfügbar sein; 50.000–100.000 EUR Working Capital / Risikopuffer sind im Kapitalbedarf eingeplant.
Angabe des Franchisegebers · Selbstauskunft, unverändert übernommen
Finanzierungshinweis der Datenbank
Die Kriterien für den positiven Finanzierungshinweis sind nicht erfüllt. Dies ist keine Kreditablehnung.

Alle Zahlen sind Angaben des Systems beziehungsweise öffentlicher Quellen und keine Zusage. Ob sie für Ihren Standort und Ihre Situation tragen, lässt sich nur mit einer eigenen Planung beurteilen. Genau das rechnen wir mit Ihnen durch, bevor Sie sich bewerben.

Unterstützung durch die Zentrale

Unterstützung vor, während und nach der Gründung; zentrale Dienstleistungen sowie Übernahme des First und Second Level Supports für die Kunden der Franchisepartner.

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Unsere Beratersicht: Passt einsnulleins zu Ihnen?

Die Angaben oben stammen vom System. Hier schauen wir aus Ihrer Sicht als Gründerin oder Gründer auf das Vorhaben – auf Basis unserer Beratungspraxis im Bereich Gastronomie und Systemgastronomie. Es geht nicht darum, ob das System gut ist, sondern ob es für Sie, Ihr Kapital und Ihre Lebenssituation trägt.

Unsere Einordnung zu einsnulleins

Stärken

  • Das Angebot richtet sich gezielt auf IT-Infrastruktur mittelständischer Unternehmen. Monatliche Serviceverträge ermöglichen wiederkehrende Einnahmen statt ausschließlich einzelner Projektaufträge.
  • Die Quelle beschreibt zentrale Unterstützung im First- und Second-Level-Support kombiniert mit lokalem Service. Eine klare Aufgabenteilung kann den Aufbau eines eigenen Systemhauses erleichtern.

Knackpunkte

  • Ein monatlicher Festpreis muss zum tatsächlichen Betreuungsaufwand passen. Störungen, veraltete Kundensysteme und unklar abgegrenzte Leistungen können die Marge aufzehren.
  • Verfügbarkeit und Reaktionszeiten müssen zwischen lokalem Partner und Zentrale abgestimmt sein. Gegenüber dem Mandanten im IT-Vertrag muss eindeutig sein, wer welche Leistung schuldet.
  • IT-Sicherheit, Datenschutz und Haftung sind operative Aufgaben, keine bloßen Vertriebsargumente. Ein Quereinstieg ersetzt nicht die erforderliche technische Kompetenz im Betrieb.

Kapital und Liquidität

Rechnen Sie Akquise, Fachpersonal, Werkzeuge und Anlaufreserve. Ermitteln Sie den verbleibenden Vertragsdeckungsbeitrag nach zentralen Leistungen, Lizenzen und tatsächlichem lokalem Zeitaufwand; Hardwareumsatz separat bewerten.

Fragen an die Zentrale

  • Welche Leistungen sind im Festpreis enthalten, und wann werden Zusatzaufwände vergütet?
  • Wie sind Reaktionszeiten, Bereitschaft, Eskalation und Haftung zwischen Partner und Zentrale verteilt?
  • Wer besitzt die Kundenverträge, und wie werden Vertragsbestand und Daten beim Ausscheiden behandelt?

Unser Fazit: Für technisch kompetente Unternehmer mit B2B-Vertriebsstärke prüfenswert. Wiederkehrende Erlöse sind dann wertvoll, wenn Leistungsumfang und Aufwand je Vertrag sauber kalkuliert sind.

Was die Branche von Ihnen verlangt

  • Präsenz im Betrieb: Abend-, Wochenend- und Feiertagsdienste sind in den ersten zwei bis drei Jahren die Regel, nicht die Ausnahme.
  • Personalführung: Ein typischer Standort beschäftigt 10 bis 30 Kräfte mit hoher Fluktuation. Dienstplanung, Einarbeitung und Mindestlohn-Dokumentation sind Tagesgeschäft.
  • Formale Voraussetzungen: Unterrichtung bei der IHK für den Ausschank alkoholischer Getränke, Belehrung nach dem Infektionsschutzgesetz für alle Beschäftigten im Lebensmittelbereich, ein funktionierendes Hygienekonzept (HACCP).
  • Zahlenverständnis: Wareneinsatz und Personalkosten müssen wöchentlich gesteuert werden. Wer erst die Jahres-BWA liest, steuert zu spät.

Rechtsgrundlagen: § 4 GastG, § 43 IfSG

Für wen das Modell trägt – und für wen nicht

Trägt eher

  • Erfahrene Schicht- oder Betriebsleiter aus der Gastronomie, die den Schritt in die Selbstständigkeit mit erprobtem Konzept gehen wollen.
  • Quereinsteiger mit nachweisbarer Führungserfahrung, die bereit sind, selbst im Betrieb zu stehen.

Trägt eher nicht

  • Kapitalanleger, die einen Betrieb ohne eigene Präsenz führen lassen wollen – ohne erfahrene Betriebsleitung trägt das Modell selten.
  • Gründer, die eigene Rezepte und Ideen umsetzen wollen. Franchise bedeutet Systemtreue; Abweichungen sind vertraglich meist ausgeschlossen.

Orientierung: typische Kostenstruktur

Wareneinsatz
ca. 25–33 %
Personal inkl. Nebenkosten
ca. 30–35 %
Miete/Pacht inkl. Nebenkosten
ca. 8–12 %
Franchise- und Werbegebühren
laut Vertrag, oft 6–10 %

Erfahrungswerte vom Nettoumsatz, keine Systemangabe. Liegen die Zahlen von einsnulleins deutlich darüber, sollte das im Gespräch begründet werden.

Prüfleitfaden für das Aufklärungsgespräch

Unsere Erkenntnisse sind Erfahrungswerte, keine Aussage über einsnulleins. Lassen Sie jeden Punkt in der vorvertraglichen Aufklärung bestätigen oder widerlegen – am besten schriftlich.

  1. Prüfpunkt 1

    Unsere Erkenntnis: Nach unserer Erfahrung entscheidet in der Gastronomie der Mietvertrag mehr über den Erfolg als das Konzept. Lange Laufzeiten, Umsatzmieten und Rückbaupflichten binden Sie oft länger als der Franchisevertrag.

    Im Gespräch prüfen: Lassen Sie sich zeigen, wer Mieter ist (Sie oder die Zentrale), ob Miet- und Franchisevertrag gekoppelt sind und was bei vorzeitigem Ende des Franchisevertrags mit dem Mietvertrag geschieht.

  2. Prüfpunkt 2

    Unsere Erkenntnis: Zentrale Einkaufsbindung ist üblich und kann sinnvoll sein. Kritisch wird es, wenn die Zentrale an Warenaufschlägen oder Lieferantenvergütungen verdient, die in keiner Gebührenübersicht stehen.

    Im Gespräch prüfen: Fragen Sie schriftlich nach Rückvergütungen und Aufschlägen im Einkauf und vergleichen Sie zwei bis drei Kernartikel mit Großhandelspreisen.

  3. Prüfpunkt 3

    Unsere Erkenntnis: Umsatzangaben in Prospekten beziehen sich häufig auf die besten Standorte. Für die Bankfinanzierung zählt der realistische Durchschnitt.

    Im Gespräch prüfen: Verlangen Sie Umsatz- und Ergebnisspannen aller Standorte vergleichbarer Größe, nicht nur Spitzenwerte – und wie viele Betriebe in den letzten drei Jahren geschlossen oder übergeben wurden.

  4. Prüfpunkt 4

    Unsere Erkenntnis: Die Anlaufphase dauert in der Gastronomie oft länger als geplant. Eine zu knappe Liquiditätsreserve ist einer der häufigsten Gründe für frühe Schieflagen.

    Im Gespräch prüfen: Fragen Sie, nach wie vielen Monaten neue Standorte im Durchschnitt die Gewinnschwelle erreichen, und planen Sie mindestens sechs Monate Fixkosten plus privaten Lebensunterhalt als Reserve ein.

  5. Prüfpunkt 5

    Unsere Erkenntnis: Die vorvertragliche Aufklärung ist Ihr wichtigstes Prüfinstrument. Gute Systeme legen Zahlen, Verträge und Partnerlisten offen; wer ausweicht, sendet ein Signal.

    Im Gespräch prüfen: Bitten Sie um den vollständigen Franchisevertrag, das Handbuch-Inhaltsverzeichnis und eine Liste aktiver und ehemaliger Partner – mindestens zwei Wochen vor Unterschrift.

  6. Prüfpunkt 6

    Unsere Erkenntnis: Gespräche mit bestehenden Partnern sind aussagekräftiger als jeder Prospekt – vor allem mit Partnern, die das System verlassen haben.

    Im Gespräch prüfen: Führen Sie mindestens drei Partnergespräche, darunter eines mit einem ausgeschiedenen Partner, und fragen Sie nach Unterstützung, Gebühren und tatsächlicher Ertragslage.

  7. Prüfpunkt 7

    Unsere Erkenntnis: Die wirtschaftliche Stärke der Systemzentrale entscheidet, ob Leistungen wie Marketing und Weiterentwicklung auch in fünf Jahren noch erbracht werden.

    Im Gespräch prüfen: Sehen Sie die veröffentlichten Jahresabschlüsse der Zentrale im Unternehmensregister ein und fragen Sie nach Eigenbetrieben als Referenz.

  8. Prüfpunkt 8

    Unsere Erkenntnis: Vertragslaufzeit, Verlängerung und Ausstieg werden bei der Gründung oft vernachlässigt – sie bestimmen aber den Wert Ihres Betriebs beim Verkauf.

    Im Gespräch prüfen: Klären Sie Verlängerungsoptionen, Übertragbarkeit an einen Nachfolger, nachvertragliche Wettbewerbsverbote und was bei Kündigung mit Inventar und Mietvertrag geschieht.

  9. Prüfpunkt 9

    Unsere Erkenntnis: Gebietsschutz klingt gut, ist aber nur so viel wert wie seine Formulierung. Onlinevertrieb und Lieferdienste der Zentrale sind oft ausgenommen.

    Im Gespräch prüfen: Lassen Sie sich die Gebietsabgrenzung schriftlich und mit Karte zeigen und fragen Sie, ob Zentrale oder Dritte in Ihrem Gebiet online verkaufen dürfen.

Unser Rat: Ein Franchisesystem kann der sicherere Weg in die Selbstständigkeit sein – wenn Konzept, Kapital und Person zusammenpassen. Nehmen Sie die Antworten aus dem Aufklärungsgespräch mit in die Gründungsberatung; wir gleichen sie mit Ihrer Planung ab. Keine Rechts- oder Steuerberatung.

Häufige Fragen zu einsnulleins

Welche Voraussetzungen gelten für eine Partnerschaft mit einsnulleins?

einsnulleins nennt Anforderungen an Erfahrung, Standort und Kapital. Das geforderte Eigenkapital liegt nach Angaben des Systems bei rund 50.000 Euro. Die Gesamtinvestition wird mit rund 350.000 Euro angegeben. Wir prüfen diese Angaben gegen Ihre persönliche Situation, bevor Sie sich bewerben.

Wie funktioniert die Vergütung bei einsnulleins?

Die Eintrittsgebühr liegt laut System bei rund 15.000 Euro. Die laufende Gebühr beträgt etwa 10 Prozent vom Umsatz. Ihr Verdienst hängt von Umsatz, Kostenstruktur und Gebühren ab; ein belastbares Bild entsteht erst mit einer eigenen Planrechnung.

Ist einsnulleins als eigenständige Vollexistenz geeignet?

Das hängt von Standort, Eigenkapital und Ihrem Unternehmerlohn ab. einsnulleins ist als eigenständiges Konzept angelegt; ob es Sie trägt, zeigt erst eine Rechnung mit Ihren Zahlen.

Ihr nächster Schritt

Informationen anfordern und Kontakt für ein erstes gegenseitiges Kennenlernen aufnehmen.

Bewerben Sie sich bitte nicht direkt. Stellen Sie zuerst Ihre Unterlagen zusammen: Wir prüfen sie, steuern bei Bonität oder Eigenkapital nach und gehen anschließend gemeinsam mit Ihnen auf einsnulleins zu. Danach führen wir gemeinsam Gespräche mit aktiven Partnern, bevor Sie sich vertraglich binden.

Vorbereitung

Auftragsklärung: Gründung mit einem Franchisesystem

Franchisegeber und Banken verlangen dieselben Nachweise – nur in unterschiedlicher Reihenfolge. Stellen Sie hier alles einmal zusammen. Wir prüfen die Unterlagen, steuern bei Bonität oder Eigenkapital nach und gehen erst dann gemeinsam auf das System zu. Erst zum Absenden ist eine Anmeldung nötig.

Datenstand

Vollständigkeit der Daten
100 %
Belastbarkeit
hoch
Prüfmethode
Automatische Recherche (Auffülllauf)
Manuell geprüft
nein
Letzter Datencheck
23.9.2026
Zuletzt recherchiert
4.10.2026
Zuletzt geprüft
23.9.2026

Herkunft der Angaben: Beschreibungen und Erläuterungen auf dieser Seite stammen aus der Selbstauskunft des Franchisegebers und aus öffentlichen Quellen. Wörtlich übernommene Passagen – erkennbar an der Kennzeichnung „Angabe des Franchisegebers" – geben die Perspektive des Systems wieder und sind von uns nicht inhaltlich geprüft. Unsere Bewertung erfolgt erst in der gemeinsamen Prüfung Ihres konkreten Vorhabens.

Zur Kundenseite von einsnulleins

Kontakt

Interesse? Schreiben Sie uns.

Sie möchten wissen, ob einsnulleins für Sie trägt? Wir rechnen die Zahlen gegen Ihre Situation – unabhängig und ohne Provision vom System.

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