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Franchise · Gastronomie / Burgerrestaurants

Burgermeister

Symbolische Geschäftskonzepte mit Bäckerei, Fahrradgeschäft und Café
Gemeinsames Symbolbild für Franchise- und Partnersysteme; kein Standort von Burgermeister. Bild: KI-generiert.

Gesamtinvestition

650.000 €

Eigenkapital

350.000 €

Eintrittsgebühr

45.000 €

Laufende Lizenz

6 %

Das Konzept

Burgermeister betreibt Burgerrestaurants und wirbt für Franchise-Partner mit einem eigenen Laden. Das Sortiment umfasst Burger, Fries, Milkshakes und Cookies. Über die eigene App können Kunden bestellen, bezahlen und ihre Bestellung ohne Anstehen abholen; außerdem gibt es ein Loyalty-Programm.

Frisch gegrillte Burger und selbstgemachte Burgerbrötchen aus eigener Backstube.

Branche
Gastronomie / Burgerrestaurants
Rechtsträger
Burgermeister Franchise GmbH
Sitz
10243 Berlin
Gegründet / Systemstart
2006 / 2018
Partnerbetriebe
5

Passt das Profil zu Ihnen?

Unternehmergeist, lokales Know-how, Leidenschaft für die Marke und Gestaltungswille; Partner sollen die Werte und Vision des Systems teilen. Angesprochen werden sowohl Gründer ihres ersten Restaurants als auch erfahrene Multi-Unit-Betreiber mit Systemgastronomie-Erfahrung.

Standorttyp
Burgerrestaurant / eigener Laden

Finanzen und Wirtschaftlichkeit

Gesamtinvestition

650.000 €

Individuell. Diese Summe variiert von der Größe und Art des Standortes, von 650.000 € - 1.500.000 €.
Angabe des Franchisegebers · Selbstauskunft, unverändert übernommen
Mindestens erforderliches Eigenkapital

350.000 €

350.000 €; 30,00 %
Angabe des Franchisegebers · Selbstauskunft, unverändert übernommen
Empfohlener Eigenanteil

30 %

Von uns aus den Systemangaben errechnet: 195.000 € Eigenmittel bei 650.000 € Gesamtinvestition.

Eintrittsgebühr

45.000 €

Laufende Lizenzgebühr

6 %

vom Umsatz

Marketinggebühr

1,5 %

vom Umsatz

Hinweise zur Finanzierung
Die Investitionssumme variiert je nach Größe und Art des Standortes zwischen 650000 und 1500000 Euro.
Angabe des Franchisegebers · Selbstauskunft, unverändert übernommen
Finanzierungshinweis der Datenbank
Finanzierung wahrscheinlich – Hinweis anhand der Systemdaten, keine Kreditzusage.

Alle Zahlen sind Angaben des Systems beziehungsweise öffentlicher Quellen und keine Zusage. Ob sie für Ihren Standort und Ihre Situation tragen, lässt sich nur mit einer eigenen Planung beurteilen. Genau das rechnen wir mit Ihnen durch, bevor Sie sich bewerben.

Unterstützung durch die Zentrale

Sucht aktuell Partnerja

Unsere Beratersicht: Passt Burgermeister zu Ihnen?

Die Angaben oben stammen vom System. Hier schauen wir aus Ihrer Sicht als Gründerin oder Gründer auf das Vorhaben – auf Basis unserer Beratungspraxis im Bereich Gastronomie und Systemgastronomie. Es geht nicht darum, ob das System gut ist, sondern ob es für Sie, Ihr Kapital und Ihre Lebenssituation trägt.

Unsere Einordnung zu Burgermeister

Stärken

  • Das Sortiment konzentriert sich auf Burger, Pommes und ergänzende Produkte. Eine klare Speisekarte kann Einkauf, Schulung und Küchenabläufe vereinfachen.
  • Die Systembeschreibung nennt eine eigene Backstube und eine Bestell-App mit Abholung und Treueprogramm. Damit verbindet das Konzept Produktprofil und direkten digitalen Zugang zu Gästen.

Knackpunkte

  • Frische Zubereitung und schnelle Abholung müssen auch während der Spitzenzeiten funktionieren. Zusätzliche Bestellkanäle schaffen keine zusätzliche Küchenkapazität.
  • Die Versorgung mit Brötchen und anderen gebundenen Produkten beeinflusst Kosten und Ausfallsicherheit. Zuständigkeiten bei Lieferproblemen gehören in die Planung.
  • Öffentlich vorliegende Angaben ersetzen keine Standortrechnung. Markeninteresse allein belegt weder lokale Nachfrage noch einen tragfähigen Mietanteil.

Kapital und Liquidität

Rechnen Sie Küche, Abluft, Ausbau, Kaution und Anlaufpersonal getrennt. Prüfen Sie den Deckungsbeitrag für Restaurantverkauf, Abholung und gegebenenfalls Lieferung jeweils nach Verpackung und kanalabhängigen Kosten.

Fragen an die Zentrale

  • Welche Gebühren, Einkaufsvorgaben und Lieferkonditionen gelten für den konkreten Standort?
  • Wie werden App-Umsätze zugeordnet, und welche Kosten trägt der Betreiber?
  • Welche Bestellmengen bewältigen vergleichbare Küchen in Spitzenzeiten mit welcher Personalbesetzung?

Unser Fazit: Für operativ starke Gastronomieunternehmer prüfenswert. Ein guter Einstieg entsteht, wenn Produktqualität, Standort und Leistung der Küche auch in einer vorsichtigen Planung zusammenpassen.

Was die Branche von Ihnen verlangt

  • Präsenz im Betrieb: Abend-, Wochenend- und Feiertagsdienste sind in den ersten zwei bis drei Jahren die Regel, nicht die Ausnahme.
  • Personalführung: Ein typischer Standort beschäftigt 10 bis 30 Kräfte mit hoher Fluktuation. Dienstplanung, Einarbeitung und Mindestlohn-Dokumentation sind Tagesgeschäft.
  • Formale Voraussetzungen: Unterrichtung bei der IHK für den Ausschank alkoholischer Getränke, Belehrung nach dem Infektionsschutzgesetz für alle Beschäftigten im Lebensmittelbereich, ein funktionierendes Hygienekonzept (HACCP).
  • Zahlenverständnis: Wareneinsatz und Personalkosten müssen wöchentlich gesteuert werden. Wer erst die Jahres-BWA liest, steuert zu spät.

Rechtsgrundlagen: § 4 GastG, § 43 IfSG

Für wen das Modell trägt – und für wen nicht

Trägt eher

  • Erfahrene Schicht- oder Betriebsleiter aus der Gastronomie, die den Schritt in die Selbstständigkeit mit erprobtem Konzept gehen wollen.
  • Quereinsteiger mit nachweisbarer Führungserfahrung, die bereit sind, selbst im Betrieb zu stehen.

Trägt eher nicht

  • Kapitalanleger, die einen Betrieb ohne eigene Präsenz führen lassen wollen – ohne erfahrene Betriebsleitung trägt das Modell selten.
  • Gründer, die eigene Rezepte und Ideen umsetzen wollen. Franchise bedeutet Systemtreue; Abweichungen sind vertraglich meist ausgeschlossen.

Orientierung: typische Kostenstruktur

Wareneinsatz
ca. 25–33 %
Personal inkl. Nebenkosten
ca. 30–35 %
Miete/Pacht inkl. Nebenkosten
ca. 8–12 %
Franchise- und Werbegebühren
laut Vertrag, oft 6–10 %

Erfahrungswerte vom Nettoumsatz, keine Systemangabe. Liegen die Zahlen von Burgermeister deutlich darüber, sollte das im Gespräch begründet werden.

Prüfleitfaden für das Aufklärungsgespräch

Unsere Erkenntnisse sind Erfahrungswerte, keine Aussage über Burgermeister. Lassen Sie jeden Punkt in der vorvertraglichen Aufklärung bestätigen oder widerlegen – am besten schriftlich.

  1. Prüfpunkt 1

    Unsere Erkenntnis: Nach unserer Erfahrung entscheidet in der Gastronomie der Mietvertrag mehr über den Erfolg als das Konzept. Lange Laufzeiten, Umsatzmieten und Rückbaupflichten binden Sie oft länger als der Franchisevertrag.

    Im Gespräch prüfen: Lassen Sie sich zeigen, wer Mieter ist (Sie oder die Zentrale), ob Miet- und Franchisevertrag gekoppelt sind und was bei vorzeitigem Ende des Franchisevertrags mit dem Mietvertrag geschieht.

  2. Prüfpunkt 2

    Unsere Erkenntnis: Zentrale Einkaufsbindung ist üblich und kann sinnvoll sein. Kritisch wird es, wenn die Zentrale an Warenaufschlägen oder Lieferantenvergütungen verdient, die in keiner Gebührenübersicht stehen.

    Im Gespräch prüfen: Fragen Sie schriftlich nach Rückvergütungen und Aufschlägen im Einkauf und vergleichen Sie zwei bis drei Kernartikel mit Großhandelspreisen.

  3. Prüfpunkt 3

    Unsere Erkenntnis: Umsatzangaben in Prospekten beziehen sich häufig auf die besten Standorte. Für die Bankfinanzierung zählt der realistische Durchschnitt.

    Im Gespräch prüfen: Verlangen Sie Umsatz- und Ergebnisspannen aller Standorte vergleichbarer Größe, nicht nur Spitzenwerte – und wie viele Betriebe in den letzten drei Jahren geschlossen oder übergeben wurden.

  4. Prüfpunkt 4

    Unsere Erkenntnis: Die Anlaufphase dauert in der Gastronomie oft länger als geplant. Eine zu knappe Liquiditätsreserve ist einer der häufigsten Gründe für frühe Schieflagen.

    Im Gespräch prüfen: Fragen Sie, nach wie vielen Monaten neue Standorte im Durchschnitt die Gewinnschwelle erreichen, und planen Sie mindestens sechs Monate Fixkosten plus privaten Lebensunterhalt als Reserve ein.

  5. Prüfpunkt 5

    Unsere Erkenntnis: Die vorvertragliche Aufklärung ist Ihr wichtigstes Prüfinstrument. Gute Systeme legen Zahlen, Verträge und Partnerlisten offen; wer ausweicht, sendet ein Signal.

    Im Gespräch prüfen: Bitten Sie um den vollständigen Franchisevertrag, das Handbuch-Inhaltsverzeichnis und eine Liste aktiver und ehemaliger Partner – mindestens zwei Wochen vor Unterschrift.

  6. Prüfpunkt 6

    Unsere Erkenntnis: Gespräche mit bestehenden Partnern sind aussagekräftiger als jeder Prospekt – vor allem mit Partnern, die das System verlassen haben.

    Im Gespräch prüfen: Führen Sie mindestens drei Partnergespräche, darunter eines mit einem ausgeschiedenen Partner, und fragen Sie nach Unterstützung, Gebühren und tatsächlicher Ertragslage.

  7. Prüfpunkt 7

    Unsere Erkenntnis: Die wirtschaftliche Stärke der Systemzentrale entscheidet, ob Leistungen wie Marketing und Weiterentwicklung auch in fünf Jahren noch erbracht werden.

    Im Gespräch prüfen: Sehen Sie die veröffentlichten Jahresabschlüsse der Zentrale im Unternehmensregister ein und fragen Sie nach Eigenbetrieben als Referenz.

  8. Prüfpunkt 8

    Unsere Erkenntnis: Vertragslaufzeit, Verlängerung und Ausstieg werden bei der Gründung oft vernachlässigt – sie bestimmen aber den Wert Ihres Betriebs beim Verkauf.

    Im Gespräch prüfen: Klären Sie Verlängerungsoptionen, Übertragbarkeit an einen Nachfolger, nachvertragliche Wettbewerbsverbote und was bei Kündigung mit Inventar und Mietvertrag geschieht.

  9. Prüfpunkt 9

    Unsere Erkenntnis: Gebietsschutz klingt gut, ist aber nur so viel wert wie seine Formulierung. Onlinevertrieb und Lieferdienste der Zentrale sind oft ausgenommen.

    Im Gespräch prüfen: Lassen Sie sich die Gebietsabgrenzung schriftlich und mit Karte zeigen und fragen Sie, ob Zentrale oder Dritte in Ihrem Gebiet online verkaufen dürfen.

Unser Rat: Ein Franchisesystem kann der sicherere Weg in die Selbstständigkeit sein – wenn Konzept, Kapital und Person zusammenpassen. Nehmen Sie die Antworten aus dem Aufklärungsgespräch mit in die Gründungsberatung; wir gleichen sie mit Ihrer Planung ab. Keine Rechts- oder Steuerberatung.

Häufige Fragen zu Burgermeister

Welche Voraussetzungen gelten für eine Partnerschaft mit Burgermeister?

Burgermeister nennt Anforderungen an Erfahrung, Standort und Kapital. Das geforderte Eigenkapital liegt nach Angaben des Systems bei rund 350.000 Euro. Die Gesamtinvestition wird mit rund 650.000 Euro angegeben. Wir prüfen diese Angaben gegen Ihre persönliche Situation, bevor Sie sich bewerben.

Wie funktioniert die Vergütung bei Burgermeister?

Die Eintrittsgebühr liegt laut System bei rund 45.000 Euro. Die laufende Gebühr beträgt etwa 6 Prozent vom Umsatz. Ihr Verdienst hängt von Umsatz, Kostenstruktur und Gebühren ab; ein belastbares Bild entsteht erst mit einer eigenen Planrechnung.

Ist Burgermeister als eigenständige Vollexistenz geeignet?

Das hängt von Standort, Eigenkapital und Ihrem Unternehmerlohn ab. Burgermeister ist als eigenständiges Konzept angelegt; ob es Sie trägt, zeigt erst eine Rechnung mit Ihren Zahlen.

Ihr nächster Schritt

Bewerben Sie sich bitte nicht direkt. Stellen Sie zuerst Ihre Unterlagen zusammen: Wir prüfen sie, steuern bei Bonität oder Eigenkapital nach und gehen anschließend gemeinsam mit Ihnen auf Burgermeister zu. Danach führen wir gemeinsam Gespräche mit aktiven Partnern, bevor Sie sich vertraglich binden.

Vorbereitung

Auftragsklärung: Gründung mit einem Franchisesystem

Franchisegeber und Banken verlangen dieselben Nachweise – nur in unterschiedlicher Reihenfolge. Stellen Sie hier alles einmal zusammen. Wir prüfen die Unterlagen, steuern bei Bonität oder Eigenkapital nach und gehen erst dann gemeinsam auf das System zu. Erst zum Absenden ist eine Anmeldung nötig.

Datenstand

Vollständigkeit der Daten
100 %
Belastbarkeit
hoch
Prüfmethode
Automatische Recherche (Auffülllauf)
Manuell geprüft
nein
Letzter Datencheck
23.9.2026
Zuletzt recherchiert
23.9.2026
Zuletzt geprüft
23.9.2026

Herkunft der Angaben: Beschreibungen und Erläuterungen auf dieser Seite stammen aus der Selbstauskunft des Franchisegebers und aus öffentlichen Quellen. Wörtlich übernommene Passagen – erkennbar an der Kennzeichnung „Angabe des Franchisegebers" – geben die Perspektive des Systems wieder und sind von uns nicht inhaltlich geprüft. Unsere Bewertung erfolgt erst in der gemeinsamen Prüfung Ihres konkreten Vorhabens.

Zur Kundenseite von Burgermeister

Kontakt

Interesse? Schreiben Sie uns.

Sie möchten wissen, ob Burgermeister für Sie trägt? Wir rechnen die Zahlen gegen Ihre Situation – unabhängig und ohne Provision vom System.

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