Franchise · Systemgastronomie; Burger & Sandwiches
BURGER KING ®

Gesamtinvestition
keine Angabe
Eigenkapital
200.000 €
Eintrittsgebühr
45.000 €
Laufende Lizenz
5 %
Das Konzept
Aus den USA stammendes Fast-Food-Konzept, gegründet in den 1950er Jahren. Laut Quelle etwa 740 Restaurants in Deutschland und über 18000 Restaurants in über 100 Ländern. In Deutschland werden fast alle Restaurants von selbstständigen Franchisenehmern betrieben. Burger King sucht über das FranchisePORTAL nicht nach neuen Gründer:innen.
Weltweit verbreitete Burger-Marke mit hohem Bekanntheitsgrad.
- Branche
- Systemgastronomie; Burger & Sandwiches
- Gegründet / Systemstart
- 1954 / keine Angabe
Passt das Profil zu Ihnen?
Finanzielle Stabilität, Erfahrung im Einzelhandel oder in der Gastronomie sowie Bereitschaft, die Standards und Richtlinien von Burger King einzuhalten.
- Standorttyp
- Fast-Food-Restaurant
Finanzen und Wirtschaftlichkeit
Nicht öffentlich ausgewiesen – in der vorvertraglichen Aufklärung erfragen
200.000 €
Ab 200.000 €
45.000 €
5 %
vom Umsatz
Finanzielle Stabilität wird vorausgesetzt.
Alle Zahlen sind Angaben des Systems beziehungsweise öffentlicher Quellen und keine Zusage. Ob sie für Ihren Standort und Ihre Situation tragen, lässt sich nur mit einer eigenen Planung beurteilen. Genau das rechnen wir mit Ihnen durch, bevor Sie sich bewerben.
Unterstützung durch die Zentrale
Marketing; umfassende Schulungen für Partner und Mitarbeiter zu Produkten, Betriebsabläufen, Marketingstrategien und Mitarbeiterführung; langfristige Unterstützung bei Betrieb und Qualitätssicherung; etablierte Beschaffung und Lieferkette.
Umfassende Schulungen für Partner und Mitarbeiter zu Produkten, Betriebsabläufen, Marketingstrategien und Mitarbeiterführung.
Weltweit vertreten.
Unsere Beratersicht: Passt BURGER KING ® zu Ihnen?
Die Angaben oben stammen vom System. Hier schauen wir aus Ihrer Sicht als Gründerin oder Gründer auf das Vorhaben – auf Basis unserer Beratungspraxis im Bereich Gastronomie und Systemgastronomie. Es geht nicht darum, ob das System gut ist, sondern ob es für Sie, Ihr Kapital und Ihre Lebenssituation trägt.
Unsere Einordnung zu BURGER KING ®
Stärken
- Eine bekannte Burger-Marke erleichtert die Wiedererkennung; sie ersetzt jedoch keine Prüfung des konkreten Einzugsgebiets.
- Standardisierte Produkte und Abläufe bieten eine Grundlage für die Schulung eines Schichtteams.
Knackpunkte
- Schnelle Ausgabe, Hygiene und Personalführung müssen gleichzeitig funktionieren. Schwächen im Tagesbetrieb lassen sich nicht durch die Marke ausgleichen.
- Bei einer Übernahme können Modernisierung, technische Mängel oder ungünstige Mietverträge die Kalkulation verändern.
- Ein öffentlich beschriebenes System bedeutet nicht automatisch, dass aktuell neue Einzelbetreiber aufgenommen werden.
Kapital und Liquidität
Trennen Sie Kaufpreis oder Neubauinvestition von Umbauten, Anlaufverlusten und privatem Lebensunterhalt. Prüfen Sie, ob Finanzierung und Mietlaufzeit auch bei schwächerem Umsatz zusammenpassen.
Fragen an die Zentrale
- Ist der Einstieg derzeit als neuer Einzelbetreiber möglich oder nur über bestehende Betreiber und Übernahmen?
- Welche Modernisierungen sind am angebotenen Standort verbindlich und wer bezahlt sie?
- Welche Standortergebnisse nach sämtlichen Gebühren, Personalkosten und Unternehmerlohn sind belegbar?
Unser Fazit: Interessant für Betreiber mit konsequenter Personal- und Prozessführung. Prüfen Sie zuerst den tatsächlichen Zugangsweg und dann den einzelnen Betrieb – nicht nur die Bekanntheit der Marke.
Was die Branche von Ihnen verlangt
- Präsenz im Betrieb: Abend-, Wochenend- und Feiertagsdienste sind in den ersten zwei bis drei Jahren die Regel, nicht die Ausnahme.
- Personalführung: Ein typischer Standort beschäftigt 10 bis 30 Kräfte mit hoher Fluktuation. Dienstplanung, Einarbeitung und Mindestlohn-Dokumentation sind Tagesgeschäft.
- Formale Voraussetzungen: Unterrichtung bei der IHK für den Ausschank alkoholischer Getränke, Belehrung nach dem Infektionsschutzgesetz für alle Beschäftigten im Lebensmittelbereich, ein funktionierendes Hygienekonzept (HACCP).
- Zahlenverständnis: Wareneinsatz und Personalkosten müssen wöchentlich gesteuert werden. Wer erst die Jahres-BWA liest, steuert zu spät.
Rechtsgrundlagen: § 4 GastG, § 43 IfSG
Für wen das Modell trägt – und für wen nicht
Trägt eher
- Erfahrene Schicht- oder Betriebsleiter aus der Gastronomie, die den Schritt in die Selbstständigkeit mit erprobtem Konzept gehen wollen.
- Quereinsteiger mit nachweisbarer Führungserfahrung, die bereit sind, selbst im Betrieb zu stehen.
Trägt eher nicht
- Kapitalanleger, die einen Betrieb ohne eigene Präsenz führen lassen wollen – ohne erfahrene Betriebsleitung trägt das Modell selten.
- Gründer, die eigene Rezepte und Ideen umsetzen wollen. Franchise bedeutet Systemtreue; Abweichungen sind vertraglich meist ausgeschlossen.
Orientierung: typische Kostenstruktur
- Wareneinsatz
- ca. 25–33 %
- Personal inkl. Nebenkosten
- ca. 30–35 %
- Miete/Pacht inkl. Nebenkosten
- ca. 8–12 %
- Franchise- und Werbegebühren
- laut Vertrag, oft 6–10 %
Erfahrungswerte vom Nettoumsatz, keine Systemangabe. Liegen die Zahlen von BURGER KING ® deutlich darüber, sollte das im Gespräch begründet werden.
Prüfleitfaden für das Aufklärungsgespräch
Unsere Erkenntnisse sind Erfahrungswerte, keine Aussage über BURGER KING ®. Lassen Sie jeden Punkt in der vorvertraglichen Aufklärung bestätigen oder widerlegen – am besten schriftlich.
Prüfpunkt 1
Unsere Erkenntnis: Nach unserer Erfahrung entscheidet in der Gastronomie der Mietvertrag mehr über den Erfolg als das Konzept. Lange Laufzeiten, Umsatzmieten und Rückbaupflichten binden Sie oft länger als der Franchisevertrag.
Im Gespräch prüfen: Lassen Sie sich zeigen, wer Mieter ist (Sie oder die Zentrale), ob Miet- und Franchisevertrag gekoppelt sind und was bei vorzeitigem Ende des Franchisevertrags mit dem Mietvertrag geschieht.
Prüfpunkt 2
Unsere Erkenntnis: Zentrale Einkaufsbindung ist üblich und kann sinnvoll sein. Kritisch wird es, wenn die Zentrale an Warenaufschlägen oder Lieferantenvergütungen verdient, die in keiner Gebührenübersicht stehen.
Im Gespräch prüfen: Fragen Sie schriftlich nach Rückvergütungen und Aufschlägen im Einkauf und vergleichen Sie zwei bis drei Kernartikel mit Großhandelspreisen.
Prüfpunkt 3
Unsere Erkenntnis: Umsatzangaben in Prospekten beziehen sich häufig auf die besten Standorte. Für die Bankfinanzierung zählt der realistische Durchschnitt.
Im Gespräch prüfen: Verlangen Sie Umsatz- und Ergebnisspannen aller Standorte vergleichbarer Größe, nicht nur Spitzenwerte – und wie viele Betriebe in den letzten drei Jahren geschlossen oder übergeben wurden.
Prüfpunkt 4
Unsere Erkenntnis: Die Anlaufphase dauert in der Gastronomie oft länger als geplant. Eine zu knappe Liquiditätsreserve ist einer der häufigsten Gründe für frühe Schieflagen.
Im Gespräch prüfen: Fragen Sie, nach wie vielen Monaten neue Standorte im Durchschnitt die Gewinnschwelle erreichen, und planen Sie mindestens sechs Monate Fixkosten plus privaten Lebensunterhalt als Reserve ein.
Prüfpunkt 5
Unsere Erkenntnis: Die vorvertragliche Aufklärung ist Ihr wichtigstes Prüfinstrument. Gute Systeme legen Zahlen, Verträge und Partnerlisten offen; wer ausweicht, sendet ein Signal.
Im Gespräch prüfen: Bitten Sie um den vollständigen Franchisevertrag, das Handbuch-Inhaltsverzeichnis und eine Liste aktiver und ehemaliger Partner – mindestens zwei Wochen vor Unterschrift.
Prüfpunkt 6
Unsere Erkenntnis: Gespräche mit bestehenden Partnern sind aussagekräftiger als jeder Prospekt – vor allem mit Partnern, die das System verlassen haben.
Im Gespräch prüfen: Führen Sie mindestens drei Partnergespräche, darunter eines mit einem ausgeschiedenen Partner, und fragen Sie nach Unterstützung, Gebühren und tatsächlicher Ertragslage.
Prüfpunkt 7
Unsere Erkenntnis: Die wirtschaftliche Stärke der Systemzentrale entscheidet, ob Leistungen wie Marketing und Weiterentwicklung auch in fünf Jahren noch erbracht werden.
Im Gespräch prüfen: Sehen Sie die veröffentlichten Jahresabschlüsse der Zentrale im Unternehmensregister ein und fragen Sie nach Eigenbetrieben als Referenz.
Prüfpunkt 8
Unsere Erkenntnis: Vertragslaufzeit, Verlängerung und Ausstieg werden bei der Gründung oft vernachlässigt – sie bestimmen aber den Wert Ihres Betriebs beim Verkauf.
Im Gespräch prüfen: Klären Sie Verlängerungsoptionen, Übertragbarkeit an einen Nachfolger, nachvertragliche Wettbewerbsverbote und was bei Kündigung mit Inventar und Mietvertrag geschieht.
Prüfpunkt 9
Unsere Erkenntnis: Gebietsschutz klingt gut, ist aber nur so viel wert wie seine Formulierung. Onlinevertrieb und Lieferdienste der Zentrale sind oft ausgenommen.
Im Gespräch prüfen: Lassen Sie sich die Gebietsabgrenzung schriftlich und mit Karte zeigen und fragen Sie, ob Zentrale oder Dritte in Ihrem Gebiet online verkaufen dürfen.
Unser Rat: Ein Franchisesystem kann der sicherere Weg in die Selbstständigkeit sein – wenn Konzept, Kapital und Person zusammenpassen. Nehmen Sie die Antworten aus dem Aufklärungsgespräch mit in die Gründungsberatung; wir gleichen sie mit Ihrer Planung ab. Keine Rechts- oder Steuerberatung.
Häufige Fragen zu BURGER KING ®
Welche Voraussetzungen gelten für eine Partnerschaft mit BURGER KING ®?
BURGER KING ® nennt Anforderungen an Erfahrung, Standort und Kapital. Das geforderte Eigenkapital liegt nach Angaben des Systems bei rund 200.000 Euro. Wir prüfen diese Angaben gegen Ihre persönliche Situation, bevor Sie sich bewerben.
Wie funktioniert die Vergütung bei BURGER KING ®?
Die Eintrittsgebühr liegt laut System bei rund 45.000 Euro. Die laufende Gebühr beträgt etwa 5 Prozent vom Umsatz. Ihr Verdienst hängt von Umsatz, Kostenstruktur und Gebühren ab; ein belastbares Bild entsteht erst mit einer eigenen Planrechnung.
Ist BURGER KING ® als eigenständige Vollexistenz geeignet?
Das hängt von Standort, Eigenkapital und Ihrem Unternehmerlohn ab. BURGER KING ® ist als eigenständiges Konzept angelegt; ob es Sie trägt, zeigt erst eine Rechnung mit Ihren Zahlen.
Ihr nächster Schritt
Bewerben Sie sich bitte nicht direkt. Stellen Sie zuerst Ihre Unterlagen zusammen: Wir prüfen sie, steuern bei Bonität oder Eigenkapital nach und gehen anschließend gemeinsam mit Ihnen auf BURGER KING ® zu. Danach führen wir gemeinsam Gespräche mit aktiven Partnern, bevor Sie sich vertraglich binden.
Vorbereitung
Auftragsklärung: Gründung mit einem Franchisesystem
Franchisegeber und Banken verlangen dieselben Nachweise – nur in unterschiedlicher Reihenfolge. Stellen Sie hier alles einmal zusammen. Wir prüfen die Unterlagen, steuern bei Bonität oder Eigenkapital nach und gehen erst dann gemeinsam auf das System zu. Erst zum Absenden ist eine Anmeldung nötig.
Datenstand
- Vollständigkeit der Daten
- 40 %
- Belastbarkeit
- hoch
- Prüfmethode
- Automatische Recherche (Auffülllauf)
- Manuell geprüft
- nein
- Letzter Datencheck
- 4.10.2026
- Zuletzt recherchiert
- 14.10.2026
- Nicht öffentlich ausgewiesen
- 6 Angaben – bitte in der vorvertraglichen Aufklärung erfragen
- Zuletzt geprüft
- 4.10.2026
- Fehlende Angaben
- website, email, phone, city, partner_count, total_investment_eur
Quellen der Systemdaten
Herkunft der Angaben: Beschreibungen und Erläuterungen auf dieser Seite stammen aus der Selbstauskunft des Franchisegebers und aus öffentlichen Quellen. Wörtlich übernommene Passagen – erkennbar an der Kennzeichnung „Angabe des Franchisegebers" – geben die Perspektive des Systems wieder und sind von uns nicht inhaltlich geprüft. Unsere Bewertung erfolgt erst in der gemeinsamen Prüfung Ihres konkreten Vorhabens.
Kontakt
Interesse? Schreiben Sie uns.
Sie möchten wissen, ob BURGER KING ® für Sie trägt? Wir rechnen die Zahlen gegen Ihre Situation – unabhängig und ohne Provision vom System.
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