Franchise · Backgastronomie
backWERK
BackWerk bietet ein Selbstbedienungskonzept mit frischen Backwaren, Snacks und Getränken in moderner Atmosphäre. Franchisepartner profitieren von einer bekannten Marke mit über 350 Standorten, zentralem Einkauf und standardisierten Prozessen. Die Zentrale unterstützt bei Standortsuche und Standortanalyse sowie mit Schulungen und Eröffnungsbegleitung. Partner übernehmen die tägliche Betriebsführung, das Personalmanagement und die Qualitätssicherung.

Gesamtinvestition
0 €
Eigenkapital
25.000 €
Eintrittsgebühr
10.000 €
Laufende Lizenz
5,5 %
Das Konzept
BackWerk ist ein Backgastronomie-Franchisesystem mit Fokus auf Frische, Qualität und Gästekontakt und über 250 Franchisepartnern. Das Modell Franchise Light ermöglicht die Übernahme eines betriebsbereiten, frisch umgebauten Stores ohne Ausbaukosten oder Inventarinvestitionen ab 25000 Euro Eigenkapital. Partner erhalten intensive Begleitung und praxisnahe Schulungen. Gesucht werden Teamplayer mit Personalführungserfahrung, kaufmännischen Grundkenntnissen und Hands-on-Mentalität. Zusätzlich zur Einstiegsgebühr nennt die Quelle eine Lizenzgebühr von 3600 Euro ohne Angabe eines Zahlungsintervalls.
Laut Quelle führender Backgastronom Europas mit erprobtem Geschäftsmodell. Beim Modell Franchise Light übernimmt der Franchisegeber die komplette Store-Investition einschließlich Ausstattung und Technik sowie den Mietvertrag; Partner übernehmen ein betriebsbereites BackWerk.
- Branche
- Backgastronomie
- Rechtsträger
- Valora Food Service Deutschland GmbH
- Sitz
- 45127 Essen
- Gegründet / Systemstart
- 2001 / 2003
- Partnerbetriebe
- 250
- Mitgliedschaften
- Zertifiziertes Vollmitglied Deutscher Franchiseverband
Passt das Profil zu Ihnen?
Teamplayer aus der Gastronomie, dem Einzelhandel oder ähnlichen Branchen mit erster Erfahrung in der Personalführung und kaufmännischen Grundkenntnissen. Hands-On-Mentalität und Bereitschaft, anzupacken und Verantwortung zu übernehmen.
- Persönlicher Einsatz im Betrieb gefordert
- ja
- Standorttyp
- Backgastronomie-Store; auch Express-Standorte
Finanzen und Wirtschaftlichkeit
0 €
Der gesamte Kapitalbedarf liegt bei ca. 25.000 €. Der anschließende Satz ist in der Quelle abgeschnitten. Der Franchisegeber übernimmt die komplette Investition in den Store inklusive Ausstattung und Technik sowie den Mietvertrag. Für Partner fallen Kosten für Eingliederung und Lizenz, eine Sicherheitsleistung für Miete und Warenbezug sowie erste Betriebskosten an.
25.000 €
Starte mit 25.000 € Eigenkapital.
10.000 €
5,5 %
vom Umsatz
0 %
vom Umsatz
Franchise Light: Einstieg ab 25.000 Euro Eigenkapital, je nach Standort; keine Ausbaukosten oder Inventarinvestitionen und keine Bankgespräche erforderlich.
Franchise Light: Der Franchisegeber übernimmt die komplette Investition in den Store inklusive Ausstattung und Technik sowie den Mietvertrag.
Übergabe eines betriebsbereiten BackWerks, das laut Quelle sofort durchstarten kann.
Alle Zahlen sind Angaben des Systems beziehungsweise öffentlicher Quellen und keine Zusage. Ob sie für Ihren Standort und Ihre Situation tragen, lässt sich nur mit einer eigenen Planung beurteilen. Genau das rechnen wir mit Ihnen durch, bevor Sie sich bewerben.
Unterstützung durch die Zentrale
Komplette Investition in den Store inklusive Ausstattung und Technik, Übernahme des Mietvertrags und Übergabe eines betriebsbereiten BackWerks. Persönliche Begleitung bei den ersten Schritten zur Franchisepartnerschaft durch Viktoria Gjeorgjievska.
Intensive Begleitung und praxisnahe Schulungen im modernen Trainingszentrum zu Produktwissen, Hygiene, Personalführung und Verkauf.
Bei Franchise Light Übernahme eines betriebsbereiten, frisch umgebauten Stores; Mietvertrag und Laufzeit werden über BackWerk geregelt.
Unsere Beratersicht: Passt backWERK zu Ihnen?
Die Angaben oben stammen vom System. Hier schauen wir aus Ihrer Sicht als Gründerin oder Gründer auf das Vorhaben – auf Basis unserer Beratungspraxis im Bereich Gastronomie und Systemgastronomie. Es geht nicht darum, ob das System gut ist, sondern ob es für Sie, Ihr Kapital und Ihre Lebenssituation trägt.
Unsere Einordnung zu backWERK
Stärken
- Selbstbedienungskonzept mit vergleichsweise schlanker Personalstruktur.
- Bekannte Marke im Snack- und Backbereich.
Knackpunkte
- Starker Wettbewerb durch Backstationen im Lebensmitteleinzelhandel und Bäckereiketten.
- Abschriften auf nicht verkaufte Ware entscheiden über den Deckungsbeitrag.
- Frühe Öffnungszeiten und Wochenendbetrieb verlangen hohe persönliche Präsenz.
Kapital und Liquidität
Klären Sie, welche Kosten in der angegebenen Investition enthalten sind und welche (Ladenbau, Kaution, Erstausstattung) zusätzlich anfallen.
Fragen an die Zentrale
- Wie hoch ist die durchschnittliche Abschriftenquote bestehender Standorte?
- Wer bestimmt Bezugsquellen und Preise der Backwaren?
- Welche Umsätze erzielen Standorte vergleichbarer Lage im ersten und dritten Jahr?
Unser Fazit: Für präsente Betreiber mit Gespür für Warensteuerung ein solides Modell, wenn die Lage Frequenz liefert.
Was die Branche von Ihnen verlangt
- Präsenz im Betrieb: Abend-, Wochenend- und Feiertagsdienste sind in den ersten zwei bis drei Jahren die Regel, nicht die Ausnahme.
- Personalführung: Ein typischer Standort beschäftigt 10 bis 30 Kräfte mit hoher Fluktuation. Dienstplanung, Einarbeitung und Mindestlohn-Dokumentation sind Tagesgeschäft.
- Formale Voraussetzungen: Unterrichtung bei der IHK für den Ausschank alkoholischer Getränke, Belehrung nach dem Infektionsschutzgesetz für alle Beschäftigten im Lebensmittelbereich, ein funktionierendes Hygienekonzept (HACCP).
- Zahlenverständnis: Wareneinsatz und Personalkosten müssen wöchentlich gesteuert werden. Wer erst die Jahres-BWA liest, steuert zu spät.
Rechtsgrundlagen: § 4 GastG, § 43 IfSG
Für wen das Modell trägt – und für wen nicht
Trägt eher
- Erfahrene Schicht- oder Betriebsleiter aus der Gastronomie, die den Schritt in die Selbstständigkeit mit erprobtem Konzept gehen wollen.
- Quereinsteiger mit nachweisbarer Führungserfahrung, die bereit sind, selbst im Betrieb zu stehen.
Trägt eher nicht
- Kapitalanleger, die einen Betrieb ohne eigene Präsenz führen lassen wollen – ohne erfahrene Betriebsleitung trägt das Modell selten.
- Gründer, die eigene Rezepte und Ideen umsetzen wollen. Franchise bedeutet Systemtreue; Abweichungen sind vertraglich meist ausgeschlossen.
Orientierung: typische Kostenstruktur
- Wareneinsatz
- ca. 25–33 %
- Personal inkl. Nebenkosten
- ca. 30–35 %
- Miete/Pacht inkl. Nebenkosten
- ca. 8–12 %
- Franchise- und Werbegebühren
- laut Vertrag, oft 6–10 %
Erfahrungswerte vom Nettoumsatz, keine Systemangabe. Liegen die Zahlen von backWERK deutlich darüber, sollte das im Gespräch begründet werden.
Prüfleitfaden für das Aufklärungsgespräch
Unsere Erkenntnisse sind Erfahrungswerte, keine Aussage über backWERK. Lassen Sie jeden Punkt in der vorvertraglichen Aufklärung bestätigen oder widerlegen – am besten schriftlich.
Prüfpunkt 1
Unsere Erkenntnis: Nach unserer Erfahrung entscheidet in der Gastronomie der Mietvertrag mehr über den Erfolg als das Konzept. Lange Laufzeiten, Umsatzmieten und Rückbaupflichten binden Sie oft länger als der Franchisevertrag.
Im Gespräch prüfen: Lassen Sie sich zeigen, wer Mieter ist (Sie oder die Zentrale), ob Miet- und Franchisevertrag gekoppelt sind und was bei vorzeitigem Ende des Franchisevertrags mit dem Mietvertrag geschieht.
Prüfpunkt 2
Unsere Erkenntnis: Zentrale Einkaufsbindung ist üblich und kann sinnvoll sein. Kritisch wird es, wenn die Zentrale an Warenaufschlägen oder Lieferantenvergütungen verdient, die in keiner Gebührenübersicht stehen.
Im Gespräch prüfen: Fragen Sie schriftlich nach Rückvergütungen und Aufschlägen im Einkauf und vergleichen Sie zwei bis drei Kernartikel mit Großhandelspreisen.
Prüfpunkt 3
Unsere Erkenntnis: Umsatzangaben in Prospekten beziehen sich häufig auf die besten Standorte. Für die Bankfinanzierung zählt der realistische Durchschnitt.
Im Gespräch prüfen: Verlangen Sie Umsatz- und Ergebnisspannen aller Standorte vergleichbarer Größe, nicht nur Spitzenwerte – und wie viele Betriebe in den letzten drei Jahren geschlossen oder übergeben wurden.
Prüfpunkt 4
Unsere Erkenntnis: Die Anlaufphase dauert in der Gastronomie oft länger als geplant. Eine zu knappe Liquiditätsreserve ist einer der häufigsten Gründe für frühe Schieflagen.
Im Gespräch prüfen: Fragen Sie, nach wie vielen Monaten neue Standorte im Durchschnitt die Gewinnschwelle erreichen, und planen Sie mindestens sechs Monate Fixkosten plus privaten Lebensunterhalt als Reserve ein.
Prüfpunkt 5
Unsere Erkenntnis: Die vorvertragliche Aufklärung ist Ihr wichtigstes Prüfinstrument. Gute Systeme legen Zahlen, Verträge und Partnerlisten offen; wer ausweicht, sendet ein Signal.
Im Gespräch prüfen: Bitten Sie um den vollständigen Franchisevertrag, das Handbuch-Inhaltsverzeichnis und eine Liste aktiver und ehemaliger Partner – mindestens zwei Wochen vor Unterschrift.
Prüfpunkt 6
Unsere Erkenntnis: Gespräche mit bestehenden Partnern sind aussagekräftiger als jeder Prospekt – vor allem mit Partnern, die das System verlassen haben.
Im Gespräch prüfen: Führen Sie mindestens drei Partnergespräche, darunter eines mit einem ausgeschiedenen Partner, und fragen Sie nach Unterstützung, Gebühren und tatsächlicher Ertragslage.
Prüfpunkt 7
Unsere Erkenntnis: Die wirtschaftliche Stärke der Systemzentrale entscheidet, ob Leistungen wie Marketing und Weiterentwicklung auch in fünf Jahren noch erbracht werden.
Im Gespräch prüfen: Sehen Sie die veröffentlichten Jahresabschlüsse der Zentrale im Unternehmensregister ein und fragen Sie nach Eigenbetrieben als Referenz.
Prüfpunkt 8
Unsere Erkenntnis: Vertragslaufzeit, Verlängerung und Ausstieg werden bei der Gründung oft vernachlässigt – sie bestimmen aber den Wert Ihres Betriebs beim Verkauf.
Im Gespräch prüfen: Klären Sie Verlängerungsoptionen, Übertragbarkeit an einen Nachfolger, nachvertragliche Wettbewerbsverbote und was bei Kündigung mit Inventar und Mietvertrag geschieht.
Prüfpunkt 9
Unsere Erkenntnis: Gebietsschutz klingt gut, ist aber nur so viel wert wie seine Formulierung. Onlinevertrieb und Lieferdienste der Zentrale sind oft ausgenommen.
Im Gespräch prüfen: Lassen Sie sich die Gebietsabgrenzung schriftlich und mit Karte zeigen und fragen Sie, ob Zentrale oder Dritte in Ihrem Gebiet online verkaufen dürfen.
Unser Rat: Ein Franchisesystem kann der sicherere Weg in die Selbstständigkeit sein – wenn Konzept, Kapital und Person zusammenpassen. Nehmen Sie die Antworten aus dem Aufklärungsgespräch mit in die Gründungsberatung; wir gleichen sie mit Ihrer Planung ab. Keine Rechts- oder Steuerberatung.
Häufige Fragen zu backWERK
Welche Voraussetzungen gelten für eine Partnerschaft mit backWERK?
backWERK nennt Anforderungen an Erfahrung, Standort und Kapital. Das geforderte Eigenkapital liegt nach Angaben des Systems bei rund 25.000 Euro. Wir prüfen diese Angaben gegen Ihre persönliche Situation, bevor Sie sich bewerben.
Wie funktioniert die Vergütung bei backWERK?
Die Eintrittsgebühr liegt laut System bei rund 10.000 Euro. Die laufende Gebühr beträgt etwa 5,5 Prozent vom Umsatz. Ihr Verdienst hängt von Umsatz, Kostenstruktur und Gebühren ab; ein belastbares Bild entsteht erst mit einer eigenen Planrechnung.
Ist backWERK als eigenständige Vollexistenz geeignet?
Das hängt von Standort, Eigenkapital und Ihrem Unternehmerlohn ab. backWERK ist als eigenständiges Konzept angelegt; ob es Sie trägt, zeigt erst eine Rechnung mit Ihren Zahlen.
Ihr nächster Schritt
Kostenloses und unverbindliches Infopaket per E-Mail anfordern; Ansprechpartnerin Viktoria Gjeorgjievska begleitet die ersten Schritte zur Franchisepartnerschaft.
Bewerben Sie sich bitte nicht direkt. Stellen Sie zuerst Ihre Unterlagen zusammen: Wir prüfen sie, steuern bei Bonität oder Eigenkapital nach und gehen anschließend gemeinsam mit Ihnen auf backWERK zu. Danach führen wir gemeinsam Gespräche mit aktiven Partnern, bevor Sie sich vertraglich binden.
Vorbereitung
Auftragsklärung: Gründung mit einem Franchisesystem
Franchisegeber und Banken verlangen dieselben Nachweise – nur in unterschiedlicher Reihenfolge. Stellen Sie hier alles einmal zusammen. Wir prüfen die Unterlagen, steuern bei Bonität oder Eigenkapital nach und gehen erst dann gemeinsam auf das System zu. Erst zum Absenden ist eine Anmeldung nötig.
Datenstand
- Vollständigkeit der Daten
- 100 %
- Belastbarkeit
- hoch
- Prüfmethode
- Automatische Recherche (Auffülllauf)
- Manuell geprüft
- nein
- Letzter Datencheck
- 4.10.2026
- Zuletzt recherchiert
- 4.10.2026
- Zuletzt geprüft
- 4.10.2026
Quellen der Systemdaten
Herkunft der Angaben: Beschreibungen und Erläuterungen auf dieser Seite stammen aus der Selbstauskunft des Franchisegebers und aus öffentlichen Quellen. Wörtlich übernommene Passagen – erkennbar an der Kennzeichnung „Angabe des Franchisegebers" – geben die Perspektive des Systems wieder und sind von uns nicht inhaltlich geprüft. Unsere Bewertung erfolgt erst in der gemeinsamen Prüfung Ihres konkreten Vorhabens.
Kontakt
Interesse? Schreiben Sie uns.
Sie möchten wissen, ob backWERK für Sie trägt? Wir rechnen die Zahlen gegen Ihre Situation – unabhängig und ohne Provision vom System.
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